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Luisenblock Ost I (LBO I), Neubau eines Bürogebäudes für die Zwecke des Deutschen Bundestages, Erweiterte Objektplanung

Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung · Berlin, Berlin

Aktenzeichen VgV 17-610-24veröffentlicht 04.12.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

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in 100 Monaten · aus Veröffentlichung und Laufzeit geschätzt

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
123 Monate
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Berlin10623, Berlin
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 257 Tage (19 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 1 Angebot je Los (11 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 23 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

siehe Beschreibung des Loses 0001

Beschreibung des Loses

Der Luisenblock Ost liegt im Entwicklungsgebiet „Hauptstadt Berlin - Parlaments- und Regierungsviertel“ und in der Verlängerung des sogenannten „Band des Bundes“. Nach Jahren der Planung ohne konsensuales Ergebnis soll der Luisenblock Ost (LBO) nun neu geordnet werden. Dazu ist das Quartier in die beiden Areale LBO I und LBO II aufgeteilt worden. Der hier ausgelobte Realisierungswettbewerb für den LBO I- Auftraggeber/Nutzer: BMWSB, Deutscher Bundestag umfasst ein Areal mit einer Größe von ca. 15.500 m², welches durch die Luisenstraße im Westen, die Stadtbahn im Norden, den Schiffbauerdamm im Süden und im Osten durch zwei denkmalgeschützte Bestandsbauten begrenzt ist. Der Neubaukomplex soll unter Einbeziehung der beiden denkmalgeschützten Gebäude für die parlamentarische Nutzung mit Büroflächen für Abgeordnete und die Bundestagsverwaltung sowie u.a. mit Ausschusssitzungssälen, einer gastronomischen Einrichtung, Magazinen, Logistikbereichen mit Anlieferungszonen, einer zentralen PostWaren-Röntgenstelle und einem Rechenzentrum realisiert werden. Eine Anbindung der Neubauten an das Unterirdische Erschließungssystem des Deutschen Bundestages (UES) ist obligatorisch. Insgesamt besteht ein Raumbedarf von rd. 27.000 m² Nutzungsfläche, zzgl. Tiefgaragen- und Technikflächen. Das Gebäude soll besondere Anforderungen an nachhaltiges und ressourceneffizientes Bauen erfüllen. Darüber hinaus soll es, soweit mit der Nutzung vereinbar, nach dem Lowtech-Prinzip geplant werden, welches robuste, wartungsarme und einfache bauliche Lösungen gegenüber komplexen technischen Lösungen vorzieht. Die Vorgaben der Energieeffizienzfestlegungen für klimaneutrale Neu-/Erweiterungsbauten und Gebäudesanierungen des Bundes (EEFB) sind einzuhalten. Es ist vorgesehen, die Neubaumaßnahme nach den Kriterien des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) mit dem Erfüllungsgrad Silber zu zertifizieren. Die Umsetzung der Baumaßnahme soll im Rahmen einer Integrierten Projektabwicklung auf Basis eines Allianzvertrages erfolgen, in dem neben der erweiterten Objektplanung (gemäß Vertragsbeschreibung Anlage 8) weitere Fachplanungsbüros u.a. für TA-Planung (ausgewählt durch gesonderte Vergabeverfahren) sowie die bauausführenden Unternehmen (Schlüsselgewerke) ebenfalls Vertragspartner des Allianzvertrages werden. „Integriert“ bedeutet dabei, dass die bauausführenden Unternehmen bereits frühzeitig beauftragt und in die Planung mit einbezogen werden. Die Vergütungsstruktur im Allianzvertrag ist darauf ausgerichtet, dass alle am Projekt Beteiligten gemeinsam an einem Projekterfolg partizipieren. Die Teilnahme am Wettbewerb setzt die Bereitschaft voraus, Partner des Allianzvertrags zu werden. Für die Auftragsausführung der Baumaßnahme ist die Anwendung von BIM vorgegeben. Gebäudenutzung: Bürogebäude für die Bundestagsverwaltung Art der Baumaßnahme: Neubau und Sanierung BGF/BRI: Ca. 66.600 m² BGF/ 262.000 m³ BRI Projektkosten: Geschätzte Baukosten KG 200-600 ca. 415 Mio. € brutto Projektdauer: 10 Jahre 3 Monate Leistungsbereich: Erweiterte Objektplanung Leistungsbild: Stufe 1a,1b und Stufe 2 Allianzvertrag Die erweiterte Objektplanung umfasst die Leistungsbilder • Objektplanung Gebäude in Anlehnung § 34 HOAI • Objektplanung Freianlagen in Anlehnung § 39 HOAI • Objektplanung Verkehrsanlagen in Anlehnung § 47 HOAI • Fachplanung Tragwerksplanung in Anlehnung § 51 HOAI, Erschütterungsuntersuchungen • Fachplanung Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bau- und Raumakustik) • Fachplanung Brand - und Explosionsschutz • Altlastenbeseitigungs- und Kampfmittelräumungsplanung • BIM-Koordination • Barrierefreiheit • Innenarchitektur • Lichtplanung – Lichtdesign, Tageslicht • Sicherheitskonzept • Leitsystem • Fassadenplanung

Beginn/Ende der Leistungserbringung: 07/2024 – 10/2034 (Stufe 1a,1b und Stufe 2 Allianzvertrag)

Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Preis
1
Beschreibung
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
123 Monate
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes, Villemombler Str. 76, 53123 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes Kaiser Friedrich Str. 16 53113 Bonn Tel.: +49 228/9499-0 Fax: +49 228/9499-163 Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des B … ganz lesenZuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes Kaiser Friedrich Str. 16 53113 Bonn Tel.: +49 228/9499-0 Fax: +49 228/9499-163 Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4.1, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in elektronischer Form über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen. Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Hinweis 1: Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.evergabe-online.de Es besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der E-Vergabeplattform. Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Nachsendungen, Fragen von Biet … ganz lesenHinweis 1: Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.evergabe-online.de Es besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der E-Vergabeplattform. Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Nachsendungen, Fragen von Bietenden, Antwortschreiben u.ä. werden Sie jedoch nur bei vorheriger Registrierung automatisch unterrichtet. Andernfalls sind Sie verpflichtet, sich eigenständig die erforderlichen Informationen zu verschaffen. Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die E-Vergabeplattform des Bundes (unter www.evergabe-online.de) durchgeführt. Der Teilnahmebogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen innerhalb der Angebotsfrist vollständig ausgefüllt elektronisch in Textform über die E-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.info) einzureichen. In Papierform eingereichte Angebote werden nicht berücksichtigt. Eine Unterschrift oder Signatur auf dem Angebotsbogen ist nicht notwendig. Der Name der bevollmächtigten Person ist im Unterschriftsfeld jedoch zwingend anzugeben. Ist bei elektronisch in Textform eingereichten Angeboten der/die Bewerbende nicht erkennbar, wird das Angebot vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die Kommunikation zwischen Bewerbenden/Bietenden und der Vergabestelle erfolgt grundsätzlich über die E-Vergabeplattform. Für die Teilnahme an der elektronischen Auftragsvergabe registrieren Sie sich einmalig kostenfrei unter www.evergabe-online.de. Informationen über die E-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung erhalten Sie unter www.evergabe-online.info. Telefonischen Support zur E-Vergabeplattform leistet die Hotline des BMI, die telefonisch unter der Rufnummer +49(0)228-99610-1234 zu erreichen ist. Fragen der Bewerbenden sind über den Angebotsassistenten (ANA) der E-Vergabeplattform (als registrierte/r Nutzer/in der E-Vergabe) rechtzeitig vor Ablauf der Angebotsfrist zu stellen. Die Antworten werden zeitnah erarbeitet und über die E-Vergabeplattform an alle Bewerbenden versendet. Soweit dem Angebot die geforderten Unterlagen und Nachweise nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist über die E-Vergabeplattform des Bundes nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Atelier Kempe Thill Thörner Kaczmarek Generalplanungsgesellschaft mbH, Düsseldorf3

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Berlin. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

361vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (373 Lose mit Angabe)
308.529 €Zuschlagswert im Median
191.623 € – 669.837 €mittlere Hälfte, 100 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 365c9d0c-99fb-42ca-a19b-9d4cf53bda75.