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Architektur-, Ingenieur- und planungsbezogene Leistungen

Auftraggeber nicht angegeben · Berlin, Berlin

Aktenzeichen 226HVEU26veröffentlicht 01.11.2026Dienstleistungen · Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristin 30 Tagen

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
29 Monate15.01.2027 – 30.06.2029
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Berlin14109, Berlin
Einreichung
elektronisch: Erforderlichmeinauftrag.rib.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendnein
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 03.11.2026Alle in den Kalender

  1. Veröffentlichung
    vor 2 Tagen
  2. Heute
  3. Teilnahmeanträge bis 10:00 Uhr
    in 30 Tagen
  4. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 30.06.2029
    in 2 Monaten

Beschreibung

Das Matrosenhaus befindet sich im Glienicker Park und wurde Mitte des neunzehnten Jahrhunderts erbaut, seitdem hat es diverse Nutzungen und Umbauten erlebt. Zuletzt wurde es als Wohngebäude genutzt und steht seit dem Auszug der letzten Mieter in 2014 leer. Der Glienicker Park liegt im Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin, im Ortsteil Wannsee, Flur 14. Das Matrosenhaus liegt im Berliner Teil des Parkes und der Besitzer ist das BA SZ. Insgesamt umfasst er eine Größe von ca. 116 Ha und ist auf der Liste des UNESCO- Weltkulturerbes „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Im Park befinden sich diverse Gebäude, aus unterschiedlichen Epochen, die sich heute in verschiedenen Sanierungszuständen sowie Nutzungen befinden. Das Matrosenhaus befindet sich circa 300m tief im Park, ausgehend von der Königstraße. Der Zugang erfolgt über das Eingangstor beim Schloss Glienicke und führt über befestigte und befahrbare Wege bis zum Matrosenhaus. Aufgrund des langen Leerstandes des Matrosenhauses seit 2014, weist das Gebäude erhebliche substanzielle Schäden auf, dadurch hat das Gebäude inzwischen auch statische Mängel. Darüber hinaus ist der Innausbau sowie der technische Zustand durch anhaltende Feuchte nur noch rudimentär intakt. Im Jahr 2025 hat ein Architekturbüro, eine umfangreiche Bestandsanalyse und ein Sanierungskonzept vorgelegt, Teil dessen war außerdem die Anfertigung einer Kostenschätzung und eines Terminplans. Die Ergebnisse dieser Maßnahme bilden die Grundlage für die Planung und Ausführung der Gesamtsanierung. Im zweiten Schritt wurde eine Bauvoranfrage im Juli 2026 gestellt, um zu klären, ob die gewünscht Wohnnutzung genehmigungsfähig ist. Ziel der Maßnahme ist die denkmalgerechte Herrichtung des Matrosenhauses, vorzugsweise zu einem Wohngebäude. Die Möglichkeit der gewünschten Wohnnutzung ist bereits in Klärung. Der Leistungsumfang sieht die Erbringung von Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 - 9, im Bereich der Objektplanung von Gebäuden sowie die Planung der gesamten TGA vor. Weitere Fachplaner werden nach Abstimmungen beauftragt. Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. Die Ausführung soll in zwei Bauabschnitten erfolgen, der erste Bauabschnitt sieht die Sanierung der Gebäudehülle inkl. aller statischen Maßnahmen vor. Anschließend soll der Innenausbau sowie die Landschaftsbauarbeiten erfolgen.

Gegenstand nach CPV

  • 71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Qualität
- Qualifikation und Erfahrung 40 % - Organisationund Ausführungsfristen 20 % Insgesamt 60 %
Preis
- Preis 40 %

Eignung7 von 7 angegeben

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Die Eignung ist durch Eigenerklärung gem. Formblatt IV-124 F (Eigenerklärung zur Eignung - EU) nachzuweisen. Das Formblatt ist auf der Adresse https://www.berlin.de/vergabeplattform/ unter Rubrik Veröffentlichungen bei der Vergabenummer 212HV25 zum Download zur Verfügung gestellt. Es ist zu erklär … ganz lesenDie Eignung ist durch Eigenerklärung gem. Formblatt IV-124 F (Eigenerklärung zur Eignung - EU) nachzuweisen. Das Formblatt ist auf der Adresse https://www.berlin.de/vergabeplattform/ unter Rubrik Veröffentlichungen bei der Vergabenummer 212HV25 zum Download zur Verfügung gestellt. Es ist zu erklären, dass - keine Ausschlussgründe entsprechend den §§ 123 und 124 GWB vorliegen - der Bieter als zuverlässig im Sinne des § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG sowie § 21 Abs. 1 und 2 SchwarzArbG gilt - keine Ausschlussgründe gem. AufenthG, SchwarzArbG, SGB III, AÜG sowie StGB vorliegen (oder ggf. Maßnahmen zur Selbstreinigung ergriffen wurden) - die genannten Erklärungen auch für alle Nachunternehmer sowie Firmen im Rahmen der Eignungsleihe vorgelegt werden. - keine Eintragungen im Wettbewerbsregister bestehen.
Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Nachweis über Eintragung in das Berufsregister oder eine anderweitige Erlaubnis zur Berufsausübung sowohl für den Bewerber/Bieter, als auch für jedes Mitglied der Bewerber-/ Bietergemeinschaft bzw. für jeden anderen Unternehmer, deren Kapazität sich bedient wird.
Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
- Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung mit Personenschäden in Höhe von mind. 3.000.000 € und sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von mind. 5.000.000 €. - Angaben zum Umsatz des Unternehmens der letzten drei Geschäftsjahre. - Angaben zu vorhandenen Arbeitskräften der letzten der Geschäftsjahre.
Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit - Angaben zu bereits erbrachten Leistungen mit Auflistung von drei Referenzprojekten aus den letzten fünf Geschäftsjahren (Erfahrung in: Bestandssanierung und Neubau) - Angaben zu Mitarbeitern am Projekt. - Angaben zur Ausstattung des Unternehmens. - Ang … ganz lesenTechnische und berufliche Leistungsfähigkeit - Angaben zu bereits erbrachten Leistungen mit Auflistung von drei Referenzprojekten aus den letzten fünf Geschäftsjahren (Erfahrung in: Bestandssanierung und Neubau) - Angaben zu Mitarbeitern am Projekt. - Angaben zur Ausstattung des Unternehmens. - Angaben zur wirtschaftlich-finanziellen oder/und technisch-beruflichen Eignungsleihe und zu Unterauftragnehmern mit ausgefülltem Verzeichnis IV 125 F.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Rein nationale Ausschlussgründe
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
15.01.2027
Vertragsende
30.06.2029
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 10 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
meinauftrag.rib.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronische Signatur
nicht verlangt
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung: Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG), siehe Vergabeunterlagen.
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Nicht zulässig
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Berlin, Martin-Luther-Str. 105, 10825 Berlin
Fristen für Nachprüfungsanträge
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Fr … ganz lesenVerstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
#Besonders auch geeignet für:selbst#
Hinweis
Die Vergabe von Aufträgen an Bieter mit Russlandbezug ist verboten (vgl. Wirt-124.1 (Einhaltung restriktiver Maßnahmen ggü. Russland)). Dies gilt auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher. Angebote können ausschließlich über die Vergabeplattform des Landes Berlin (https://www.b … ganz lesenDie Vergabe von Aufträgen an Bieter mit Russlandbezug ist verboten (vgl. Wirt-124.1 (Einhaltung restriktiver Maßnahmen ggü. Russland)). Dies gilt auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher. Angebote können ausschließlich über die Vergabeplattform des Landes Berlin (https://www.berlin.de/vergabeplattform/ bzw. über iTWOtender elektronisch in Textform eingereicht werden. Sämtliche Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs soll die Angebotsfrist für alle Bieter einvernehmlich auf 12 Tage verkürzt werden (§ 17 Absatz 7 Satz 1 VgV). Die Angebotsfrist gilt ab dem Tag nach der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe und wird nur für diejenigen Bewerber/Bieter relevant, die den Teilnahmewettbewerb erfolgreich bestanden haben und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Sämtliche Vergabe- und Vertragsunterlagen werden mit der Bekanntmachung zur ersten Stufe des Vergabeverfahrens (Teilnahmewettbewerb) veröffentlicht. Dadurch erhalten die Bewerber/Bieter bis zur Angebotsabgabe in der zweiten Stufe des Vergabeverfahrens ausreichend Zeit sich mit den Unterlagen vertraut zu machen.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Auftraggeber

Name
Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin
Art
Kommunalbehörden, Allgemeine öffentliche Verwaltung
Anschrift
Kirchstr. 1/3, 14163 Berlin
Website
berlin.de
Kontakt
vergabestelle@ba-sz.berlin.de

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Berlin. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

53vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (37 Lose mit Angabe)
266.420 €Zuschlagswert im Median
195.891 € – 546.246 €mittlere Hälfte, 24 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 74776d05-37ea-41b6-bedd-b94b6e42e04d.