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L-Bank - Europaweite Vergabe von Leistungen zur Auslagerung von zwei Rechenzentren auf zwei Co-Location-Flächen

Landeskreditbank Baden-Württemberg - Förderbank - (L-Bank) · Karlsruhe, Baden-Württemberg

Aktenzeichen #1veröffentlicht 22.12.2023erstmals 22.12.2023DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angebotsfristseit 1021 Tagen abgelaufen
Diese Fassung ist berichtigt worden. Aktuell ist die Meldung vom 22.12.2023.Zur aktuellen Fassung

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Karlsruhe76131, Baden-Württemberg
Einreichung
elektronisch: Erforderlichdtvp.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 186 Tage (20 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 4 Angebote je Los (29 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 5 %, Leistung und Qualität 95 %.

  • Preis5 %
  • Umsetzungskonzept der technischen Gebäudeausstattung in den Co-Location-Rechenzentren11,7 %
  • Konzept Netzwerkverbindungen33,3 %
  • Sicherheits- und Betriebskonzept der Co-Location- Rechenzentren (inkl. Personalkonzept)33,3 %
  • Inbetriebnahme- und Migrationskonzept16,7 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 0,8 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−0,5 Punkte
25 % teurer−1 Punkte
50 % teurer−1,7 Punkte
100 % teurer−2,5 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Erstveröffentlichung
    vor 35 Monaten
  2. 1. Berichtigung (diese Fassung)
    vor 35 Monaten
  3. Angebotsfrist 12:00 Uhr
    nur elektronisch über dtvp.de
    vor 34 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Die L-Bank ist das Förderinstitut des Landes Baden-Württemberg. Ihre Geschäftstätigkeit wird von dem gesetzlichen Auftrag bestimmt, das Land bei der Erfüllung seiner öffentlichen Aufgaben, insbesondere in den Bereichen der Struktur-, Wirtschafts- und Sozialpolitik, zu unterstützen und dabei Fördermaßnahmen im Einklang mit den Beihilfevorschriften der Europäischen Union durchzuführen. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Beschaffung von Leistungen zur Auslagerung von zwei Rechenzentren auf zwei Co-Location-Flächen. Optional ist die Durchführung der Umzüge der IT Systeme in die Co-Location-Rechenzentren anzubieten. Je Co-Location-Rechenzentrum muss ein für die L-Bank exklusiver, zutrittsgesicherter Cage mit mindestens 16 Datenschränken (Serverschrank) mit 19"-Montagerahmen und einer Ausbauhöhe von mindestens 40 Höheneinheiten bereitgestellt werden. Je Standort muss eine Erweiterung in dem jeweiligen Cage um vier weitere Datenschränke möglich sein. Zudem muss für diese Serverschränke je Standort eine Stellfläche von 5 m2 innerhalb des Cages verfügbar sein. Jeder Serverschrank muss über eine Stromanschlussleistung von 10 kW verfügen. Die Administration der Server soll weiterhin durch die L-Bank-Administratoren erfolgen, sodass diese jederzeit Zugang zu den Räumlichkeiten erhalten müssen. In diesem Kontext ist es daher essentiell, dass sich mindestens eine der Lokationen in angemessener der Nähe des Hauptstandortes der L-Bank in Karlsruhe befindet. Daher darf der Abstand des Primärrechenzentrums zum Hauptstandort der L-Bank in Karlsruhe eine Entfernung von 50 km (Luftlinie) nicht überschreiten. Die Netzwerkkoppelung beider Co-Location-Rechenzentren soll über DWDM-Systeme realisiert werden und ist ebenfalls Bestandteil des Leistungsumfangs. Die Kopplung soll über zwei kantendisjunkte Leitungswege und über eine aktive Line-Protection verfügen. Der Abstand der beiden Rechenzentren muss auf Netzwerkebene eine niedrige Latenz (max. 0,6 ms) aufweisen, um eine synchrone Spiegelung der IT-Systeme zu ermöglichen. Dabei müssen beide Rechenzentren jeweils über eine Ethernet-Verbindung an den Campus bzw. das Netzwerk der L-Bank in Karlsruhe sowie in Stuttgart angebunden werden. Die Zuschlagserteilung ist für Juni 2024 vorgesehen. Die vergabegegenständlichen Vorbereitungsleistungen zur Auslagerung und zum Betrieb der zwei Rechenzentren auf zwei Co-Location-Flächen, die von den ausgewählten Bietern in der Angebots- und Verhandlungsphase im Inbetriebnahme- und Migrationskonzept näher dargestellt werden sollen, sind sodann voraussichtlich bis Januar 2025 zu erbringen. Sofern der Auftraggeber auch den optional angebotenen Umzug der Rechenzentren bei dem Auftragnehmer beauftragt, so sind diese Leistungen ebenfalls im Rahmen der Inbetriebnahme- und Migrationsphase zu erbringen. Der ausgelagerte Betrieb der zwei Rechenzentren beginnt unmittelbar zum ersten eines Monats nach Abschluss der Inbetriebnahme- und Migrationsphase und läuft bis zum 31. Dezember 2028 (Grundlaufzeit). Es bestehen drei einseitige Verlängerungsoptionen zugunsten des Auftraggebers um jeweils zwei Jahre bis 31. Dezember 2030 (erste Verlängerung), 31. Dezember 2032 (zweite Verlängerung) und 31. Dezember 2034 (dritte Verlängerung). Die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer erfolgt in deutscher Sprache. Nähere Einzelheiten werden den zur Angebotsabgabe ausgewählten Unternehmen mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt.

Bedingungen

Zuschlag5 von 5 angegeben

Preis
Gewichtung (Punkte, genau) 30
Qualität
Umsetzungskonzept der technischen Gebäudeausstattung in den Co-Location-RechenzentrenGewichtung (Punkte, genau) 70
Qualität
Konzept NetzwerkverbindungenGewichtung (Punkte, genau) 200
Qualität
Sicherheits- und Betriebskonzept der Co-Location- Rechenzentren (inkl. Personalkonzept)Gewichtung (Punkte, genau) 200
Qualität
Inbetriebnahme- und MigrationskonzeptGewichtung (Punkte, genau) 100

Eignung6 von 6 angegeben

Kriterium
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen: (1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht vorliegen, (2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB, (3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG), (4) Eigenerklärung zu Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014
Kriterium
(1) Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des Umsatzes mit vergleichbaren Leistungen. zu (1): Mindestanforderungen: Durchschnittlicher Jahresumsatz in den vergangenen drei Geschäftsjahren mit vergleichbaren Leistungen von mind. E … ganz lesen(1) Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des Umsatzes mit vergleichbaren Leistungen. zu (1): Mindestanforderungen: Durchschnittlicher Jahresumsatz in den vergangenen drei Geschäftsjahren mit vergleichbaren Leistungen von mind. EUR 1 Mio. netto. (2) Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. EUR 5 000 000 für Personenschäden und Sach- und Vermögensschäden oder Eigenerklärung, im Auftragsfalle einen entsprechenden Versicherungsvertrag zu schließen.
Kriterium
(1) Vorlage von Zertifizierungen als Nachweis der Eignung Mit dem Teilnahmeformular sind folgende Zertifizierungen als weitere Anlagen vorzulegen: DIN EN ISO/IEC 27001 als Anlage A UND wahlweise als Anlage B entweder o TSI.STANDARD V4.3 Level 3 ODER o EN50600 Klasse 3 ODER o ISO/IEC 22237 Hinweise … ganz lesen(1) Vorlage von Zertifizierungen als Nachweis der Eignung Mit dem Teilnahmeformular sind folgende Zertifizierungen als weitere Anlagen vorzulegen: DIN EN ISO/IEC 27001 als Anlage A UND wahlweise als Anlage B entweder o TSI.STANDARD V4.3 Level 3 ODER o EN50600 Klasse 3 ODER o ISO/IEC 22237 Hinweise der Vergabestelle: Die unter Anlage B aufgeführten Zertifizierungen müssen sich jeweils auf das im Auftragsfall zum Einsatz kommende Rechenzentrum beziehen. Die Zertifizierung muss während der Vertragslaufzeit fortbestehen. Jeder Bewerber hat somit zum Nachweis seiner Eignung zwei Zertifizierungen als Anlage A bzw. Anlage B einzureichen. Im Fall der Teilnahme als Bewerbergemeinschaft sind die Anlage A sowie die Anlage B für die im Auftragsfall zum Einsatz kommenden Rechenzentren durch diejenigen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen, die die Leistungen zum Betrieb des Co-Location-Rechenzentrums erbringen werden. (2) Nachweis von vergleichbaren Leistungen Es gelten folgende Mindestanforderungen: - Nachweis mindestens zweier Referenzen über Leistungen zum Co-Location-Betrieb eines Rechenzentrums mit einem Auftragsvolumen von fünf Schränken über einen ununterbrochenen Zeitraum von mindestens 12 Monaten, wobei die Leistung zumindest teilweise nach dem 1. Januar 2019 und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist erbracht worden sein muss. Hinweis: Die geforderten Mindestreferenzen sind von Bewerbergemeinschaften insgesamt nur einmal vorzulegen. Die Erklärungen über das Referenzprojekt müssen folgende Angaben enthalten: - Priorisierung der Referenz, - Bezeichnung des Auftrags, - Auftraggeber inkl. Ansprechpartner (sofern aus Geheimhaltungsgründen der Name inkl. Ansprechpartner zunächst nicht benannt wird, muss dies auf Nachforderung ggf. nachgereicht werden können), - Branche des Auftraggebers, - nähere Beschreibung der erbrachten Leistungen (insb. Ausgangslage des Kunden, Inhalt und Umfang der erbrachten Leistungen), - Angaben zum Co-Location-Betrieb eines Rechenzentrums, - Auftragsvolumen (Anzahl der Schränke), - Zeitraum der Leistungserbringung (von Monat/Jahr bis Monat/Jahr oder noch laufend), - Angaben zur Bereitstellung der Fläche (Cage, RZ-Kopplung). Die Vorlage von mehr als zwei Referenzen ist nicht erwünscht.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, bankruptcy, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, cred-arran, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subvent … ganz lesenMit Insolvenz vergleichbares Verfahren, bankruptcy, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, cred-arran, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Zahlungsunfähigkeit, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Insolvenz, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Schwere Verfehlung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Bildung terroristischer Vereinigungen
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang2 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
Es bestehen drei einseitige Verlängerungsoptionen zugunsten des Auftraggebers um jeweils zwei Jahre bis 31. Dezember 2030 (erste Verlängerung), 31. Dezember 2032 (zweite Verlängerung) und 31. Dezember 2034 (dritte Verlängerung).
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
dtvp.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung: siehe Vergabeunterlagen
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird nicht genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Durlacher Allee 100, 76137 Karlsruhe
Fristen für Nachprüfungsanträge
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ei … ganz lesenEs gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZHH7M Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Stufe 1: Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unv … ganz lesenBekanntmachungs-ID: CXP4YMZHH7M Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Stufe 1: Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Stufe 2: Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nach-weisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Stufe 3: Schließlich wird für den Fall, dass mehr als drei grundsätzlich geeignete Unternehmen sich beworben haben, unter den Bewerbern anhand der Referenzen gemäß der Bekanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. Damit eine vorgelegte Referenz im Rahmen der Auswahlentscheidung berücksichtigt wer-den kann, müssen kumulativ folgende Voraussetzungen vorliegen: 1. Die Referenz muss in der Referenztabelle im Teilnahmeformular (vgl. 21 ff.) als priorisiert gekennzeichnet werden. Erfolgt, auch nach ggf. erfolgter Nachforderung, keine Priorisierung durch den Bewerber, so wird die Vergabestelle die Referenzen priorisieren und entsprechend in die Wertung einbeziehen. 2. Die als priorisiert gekennzeichnete Referenz muss die Mindestanforderungen an die Referenz erfüllen. Im Rahmen der Auswahlentscheidung wird lediglich die als priorisiert gekennzeichnete Mindestreferenz herangezogen. Es können maximal 90 Punkte erzielt werden. Für den bewerberübergreifenden Vergleich sind nachfolgende Kriterien bei der priorisierten Mindestreferenz maßgeblich: Branche Kreditinstitute: 15 Punkte Finanzbranche: 5 Punkte Sonstige Auftraggeber: 0 Punkte Aktualität der Leistungserbringung Leistungserbringung noch laufend: 20 Punkte Leistungserbringung bereits abgeschlossen: 0 Punkte Volumen des Auftrags Über 15 Schränke: 20 Punkte 11 bis 15 Schränke: 10 Punkte 6 bis 10 Schränke: 5 Punkte Angaben zur Bereitstellung der Fläche Inkl. Cage: 20 Punkte Inkl. RZ-Kopplung: mit DWDM Technik: 15 Punkte mit MPLS Technik: 5 Punkte mit anderer Technik: 0 Punkte Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter überschritten wird, entscheidet das Los.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Verlauf des Verfahrens4 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. 1. Berichtigung (diese Seite) · Korrektur – BeschafferFrist 22.01.2024
  3. BekanntmachungFrist 22.01.2024
  4. 1. Berichtigung · Korrektur – BeschafferFrist 22.01.2024

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung dbd7546b-b1d6-427c-a4b6-a9cb7ec6b741.