Erschließung der ehemaligen Schachtanlage Westerholt - Entwässerungsplanung
Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt mbH · Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen
Aktenzeichen E37848292veröffentlicht 21.03.2025DienstleistungenOffenes Verfahren
- Laufzeit
- … – 31.07.2030
- Hauptleistung
- Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
- CPV 71240000
- Leistungsart
- Dienstleistungen
- Verfahren
- Offenes Verfahren
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Alle Ausschreibungen: Architekturleistungen in Nordrhein-Westfalen (69 offen)
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in 45 Monaten · Ende steht in der Bekanntmachung
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- … – 31.07.2030
- Lose
- 1
- Verfahren
- Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Gelsenkirchen45896, Nordrhein-Westfalen
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.
Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 125 Tage (7 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 4,5 Angebote je Los (6 Lose mit Angabe).
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 20 Monaten
- Heute
- Vertragsendein 45 Monaten
Beschreibung
Die Städte, Gelsenkirchen und Herten arbeiten interkommunal an der Entwicklung des Projektes „Neue Zeche Westerholt“. Zu diesem Zweck wurde von den beiden Kommunen die Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt mbH gegründet, die die Fläche für eine Nachfolgenutzung erschließen soll. Die Maßnahme soll teilweise mit Fördermitteln umgesetzt werden. Der Förderantrag im Rahmen des 5-StandorteProgramms wird zum Jahresende 2024 eingereicht, mit der Bewilligung wird Mitte 2025 gerechnet. Der Planungsraum mit einer Größe von etwa 39 ha liegt auf der Stadtgrenze der Städte Gelsenkirchen und Herten in den Stadtteilen Hassel und Westerholt und unmittelbar angrenzend an den Stadtteil Bertlich. Der Planungsraum umfasst neben der eigentlichen Schachtanlagenfläche Westerholt 1/2 eine südlich angrenzende Brachfläche (ehemaliger Übergabebahnhof der DB AG) sowie öffentliche Verkehrsflächen (u.a. Teile der Marler Straße, Egonstraße/ Geschwisterstraße und Ringstraße). Im Jahr 2015 wurde die Machbarkeitsstudie mit dem „Masterplan Neue Zeche Westerholt“ erarbeitet und im Nachgang durch verschiedene Fachgutachten qualifiziert. Das Grundlage dieser Fachplanungen fortgeschriebene städtebauliche Konzept bildet die Grundlage für die Bebauungspläne 428 (Gelsenkirchen) und 185 (Herten), für welche Mitte 2025 die Satzungsbeschlüsse gefasst werden sollen. Die Erschließungsfläche Neue Zeche Westerholt NZW wird künftig im Trennsystem entwässert. Die bislang genutzte Mischwasserkanalisation wird aufgegeben und zurückgebaut. Als neue Regenwasservorflut wird die Ableitung zum Oberfeldinger Graben mit Anschluss an den Hasseler Mühlenbach hergestellt. Regenwasser Aufgrund mangelnder Möglichkeiten zur Versickerung wird ein öffentliches Entwässerungssystem mit Retentionsmulden und Stauraumkanälen zur verzögerten Ableitung der Regenabflüsse in den Oberfeldinger Graben umgesetzt. Die Grünflächen entlang der Verkehrsflächen werden als Mulden ausgebildet und dienen zur sichtbaren Ableitung und Retention der auf den Verkehrsflächen anfallenden Niederschläge. Sie werden über Rohrdrosseln in das geplante Kanalnetz bzw. in Stauraumkanäle entleert und von dort gedrosselt über den Kreisverkehr zur Egonstraße abgeleitet. Der neue RW-Kanal in der Egonstraße nimmt außerdem das Niederschlagswasser aus dem geplanten Wohngebiet auf dem ehem. Mitarbeiterparkplatz auf und führt es über einen ebenfalls neuen Kanal in der Geschwisterstraße und einem Teil der Bertlicher Straße ab. Auf dem Grundstück einer ehemaligen Gärtnerei westlich der Bertlicher Straße endet die kanalisierte Ableitung. Nach zentraler Behandlung des Regenwassers erfolgt die Einleitung zum Zwecke der Rückhaltung und Drosselung in ein offenes, naturnahes Erdbecken. Über die nördlich gelegene Grünfläche wird das Niederschlagswasser zunächst in einem Graben und dann oberflächig auf Geländeniveau zum Oberfeldinger Graben abgeleitet. Schmutzwasser Das anfallende gewerbliche und häusliche Schmutzwasser wird über neue SW-Freispiegelkanäle in den geplanten Verkehrsflächen Richtung Egonstraße abgeleitet. Dort wird ein neuer SW-Kanal errichtet. Für die östlichen Erschließungsflächen ist höhenmäßig ein separater SW-Kanal in der Ringstraße erforderlich. Südlich der Kreuzung Egonstraße/Ringstraße werden die beiden SW-Kanäle zusammengeführt. Von diesem zentralen Übergabepunkt wird die externe Ableitung perspektivisch zu den Entwässerungsanlagen der EGLV umgesetzt. Da die Kläranlagen der EGLV derzeit noch nicht leistungsfähig genug sind, das zusätzliche Schmutzwasser aus dem Plangebiet aufzunehmen, soll dieses temporär vom Übergabepunkt zu dem vorhandenen Pumpwerk Egonstraße (diente zur Entwässerung der Zeche) abgeleitet werden. Am Übergabepunkt ist dazu eine neue Pumpstation mit einer neuen Druckrohrleitung bis zum Pumpwerk vorgesehen. Von dort wird das bestehende Ableitungssystem des Bergwerks genutzt und das anfallende Abwasser über die vorhandene Druckrohrleitung zum AK Holzbach abgeleitet. Da die Trasse der heutigen Druckrohrleitung über zukünftige private Grundstücksflächen verläuft, ist eine Umlegung in die geplanten Verkehrsflächen erforderlich. An der Südgrenze der Erschließungsfläche kann die umzulegende Druckrohrleitung vor der Querung der Bahnlinie an die vorhandene Druckrohrleitung zum AK Holzbach anschließen. Voraussichtlich ab 2032/2033 ist geplant, das Schmutzwasser der Neuen Zeche Westerholt vom Übergabepunkt zur Kläranlage Herten Westerholt abzuleiten und die Druckentwässerung mit beiden Pumpstationen aufzugeben.
Beschreibung des Loses
Gegenstand der Ausschreibung ist die stufenweise Beauftragung von Planungsleistungen im Bereich der Objektplanung Ingenieurbauwerke - Anlagen der Abwasserentsorgung - nach § 41 Abs. 1 HOAI, nämlich LPH 5 – 9 gemäß § 43 HOAI zuzüglich besonderer Leistungen.
Bedingungen
Zuschlag4 von 4 angegeben
- Preis
- Die Bewertung erfolgt auf Grundlage des im Angebotsschreiben anzugebenden Gesamtpreises. Dieser fließt wie folgt in die Wertung ein: Der Bieter mit dem niedrigsten Preis erhält 5 Punkte. Ein Angebot mit dem 1,5 fachen oder höheren Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird linear interpoliert, wobei auf zwei Stellen nach dem Komma gerundet wird.
- Qualität
- Fachliche Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung - AnalyseKurzkonzept Teil 1: Darlegung der projektspezifischen Rahmenbedingungen auf Grundlage der zur Verfügung gestellten Unterlagen, Aufzeigen erkennbarer Risiken, Konfliktpotenziale u. projektspezifische Herausforderungen in LPH 5/6 und in LPH 8
- Qualität
- Fachliche Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung - ProjektskizzeKurzkonzept Teil 2 - Schlüssige Aussage zur Herangehensweise an die Aufgabenstellung; Nennung geeigneter Lösungsansätze im Umgang mit den bei der Analyse identifizierten Risiken
- Qualität
- Personaleinsatzkonzept mit UnterkriterienBerufserfahrung und Referenzen der Projektleitung im Bereich der Verkehrsplanung
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- 31.07.2030
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- Die Auftraggeberin ruft die Leistungen in nachfolgenden Stufen ab: Stufe 1: LPH 5 und LPH 6 entsprechend den Konkretisierungen im Vertrag Stufe 2: LPH 7 bis 9 zuzüglich besonderer Leistungen entsprechend den Konkretisierungen im Vertrag, Mit der Unterzeichnung dieses Vertrages ruft die Auftraggeberin die Stufe 1 ab.
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Westfalen, Albrecht-Thaer-Straße 9, 48147 Münster
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Fri … ganz lesenkürzer
Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| KONSTA Planungsgesellschaft mbH, Gelsenkirchen | – |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Egonstr. 12, 45896 Gelsenkirchen
- Website
- neue-zeche-westerholt.de
- Kontakt
- info@
egnzw.de
Bei uns erfasst
- EGNZW Knotenpunkte Merler Str.24.09.2026 · 3 Angebote
- Neue Zeche Westerholt – Baustraße, Rückbau Fundamente Bandbrücke, Leitungsgraben17.09.2026 · 5 Angebote
- Ehemalige Gärtnerei Bertlicher Straße in Gelsenkirchen, Bau einer Regenwasserbehandlungsanlage17.09.2026 · 5 Angebote
- EGNZW Umbau Bertlicher Str./Geschwisterstr. - Kanal- und Straßenbauarbeiten30.08.2026 · 4 Angebote
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Architekturleistungen in Nordrhein-Westfalen (69 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Club L94 Landschaftsarchitekten GmbH6 Zuschläge
- THIEKEN ARCHITEKTEN + INGENIEURE GmbH6 Zuschläge
- Beyss Architekten GmbH5 Zuschläge
- DB Engineering & Consulting GmbH5 Zuschläge
- Enertec Ingenieurgesellschaft mbH5 Zuschläge
- PDA Architekten Ingenieure GmbH & Co. KG5 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens6 Meldungen
- Vergabebekanntmachung
- Vergabebekanntmachung
- Vergabebekanntmachung (diese Seite)
- BekanntmachungFrist 31.01.2025
- BekanntmachungFrist 31.01.2025
- BekanntmachungFrist 31.01.2025
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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- 2026-0572 Modellvorhaben Stark im Norden - TP04 - Objektplanung Freianlagen, Neubau Familienzentrum Julius-Birck-Str., 47169 DuisburgStadt Duisburg, Sondervermögen-Immobilien Duisburg (SVI), vertreten durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöRFrist 11.11.2026
- Verlängerung der Stadtbahnlinie 1 nach Sennestadt; hier: BaugrundgutachtenmoBiel GmbHFrist 04.12.2026
Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 2f833014-f3f4-432a-90aa-fc5cdb8809c8.