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Frist abgelaufenEU-weitIT-DienstleistungenIT und SoftwareRahmenvereinbarung

Deutsche Bundesbank, Rahmenvereinbarung Contract-Lifecyclemanagementsystem (SaaS-Lösung)

Deutsche Bundesbank, Zentralbereich Beschaffungen · Frankfurt am Main, Hessen

Aktenzeichen 25 2000066122veröffentlicht 06.10.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 367 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Frankfurt am Main.

Alle Ausschreibungen: IT-Dienstleistungen in Hessen (29 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
5 Jahrebis zu 3 Verlängerungen
Lose
1
Rahmenvereinbarung
jaRahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb, höchstens 1 Unternehmen
Ort der Leistung
Frankfurt am Main60329, Hessen
Einreichung
elektronisch: Erforderlichdtvp.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 127 Tage (116 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (306 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 13 Monaten
  2. Fragen bis 23:59 Uhr
    an Deutsche Bundesbank, Zentralbereich Beschaffungen
    vor 12 Monaten
  3. Teilnahmeanträge bis 11:00 Uhr
    vor 12 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Gegenstand des zu vergebenen Auftrags ist die Einführung und der Betrieb eines Contract-Lifecyclemanagementsystems als SaaS-Lösung

Beschreibung des Loses

Die Deutsche Bundesbank (im Folgenden auch Auftraggeber) ist die unabhängige Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland und bildet gemeinsam mit der EZB sowie weiteren nationalen Zentralbanken das europäische Systems der Zentralbanken (ESZB). Der bisherige Prozess rund um Bedarfsaufgabe, Beschaffung, Rechnungsbearbeitung und Bezahlen von Waren und Dienstleistungen wurde als Pilotprojekt für eine Ende-zu-Ende-Prozessoptimierung identifiziert. P2P "Procure to Pay" bezeichnet einen Ende-zu-Ende-Prozess, der alle Schritte von der Bedarfsaufgabe bis zur Zahlung umfasst. In der Maßnahme wurde ein Soll-Prozess zur Verbesserung der Prozesssicherheit, Rechtskonformität und Effizienz entwickelt. Dieser Prozess soll im Projekt P2P IT-technisch umgesetzt werden. Statt auf zahlreichen IT-Anwendungen soll der Prozess, soweit möglich, auf dem SAP-Standard basieren. Spezialisierte Softwareprodukte kommen lediglich in besonderen Ausnahmefällen zum Einsatz. Der Beschaffungsprozess des Auftraggebers ist derzeit noch von manuellen Bearbeitungsschritten und Systembrüchen zwischen den IT-Verfahren geprägt. Der Auftraggeber beabsichtigt, den Einkaufsprozess im Rahmen einer digitalen Lösung zu standardisieren. Ziel ist die Implementierung eines effizienten und rechtssicheren Prozesses für alle Beschaffungsvorgänge des Auftraggebers. Durch die Überführung von IVM nach SAP Kontrakte entsteht beim Auftraggeber eine funktionale Lücke hinsichtlich der inhaltlichen Vertragsmanagementfunktionalitäten, insb. der Vertrags-, Anhangs- und Änderungsbearbeitung, -Verwaltung sowie -Dokumentation. Weitere wichtige Funktionalitäten wie z.B. Klausel-Bibliotheken und analytische Instrumente zum Vertrags-Risikomanagement fehlen bislang generell. Darüber hinaus ist eine übergreifende Einkaufkontraktverwaltung erforderlich, die möglichst gut integriert mit SAP MM, der Benutzerverwaltung und idealerweise mit dem künftigen Vergabemanagementsystem interagiert und effizient Daten austauscht. Eines der Teilprojekte im Rahmen von P2P ist das Teilprojekt 2b "Contract Lifecyclemanagement". In dessen Rahmen sollen folgende Ziele erreicht werden: 1) Einkauf und Integration des Contract Lifecycle Managements (CLM) (SaaS-Anwendung), 2) Anlage von Inhalten für den Erstbetrieb des CLM, 3) Schaffung eines nutzerfreundlichen digitalen effizienten Vertragsabwicklungsprozesses, 4) Systematisierung und soweit möglich Automatisierung der Einkaufsvertragserstellung und -verwaltung, 5) Darstellung und Überwachung des Vertragslebenszyklus auch unter Berücksichtigung von Vertragsänderung und 6) Aufbau eines systemgestützten automatisierten Risikoidentifikations- und Risikoanalyseprozesses. Im Rahmen der Digitalisierung und Optimierung der Vertragsabläufe des Auftraggebers benötigt dieser eine leistungsfähige Vertragsmanagementsoftware als Software-as-a-Service (SaaS). Diese Lösung soll es ermöglichen, den Gesamtvertragszyklus zu automatisieren, Risiken zu minimieren und die Effizienz bei der Verwaltung von Verträgen zu steigern. Der Auftraggeber plant, ein Standardsystem einzuführen. Eigenentwicklungen sollen die Ausnahme bleiben und nur ausgeführt werden, wenn diese alternativlos sind. Der Auftraggeber wünscht daher keine Anpassung der Software an einen bestehenden Prozess des Auftraggebers, sondern er wird seine Prozesse, soweit erforderlich, an die Software anpassen. Die zu beschaffende Lösung umfasst eine cloudbasierte Plattform zur zentralisierten Vertragserstellung und -verwaltung. Nachgelagert wird in einer weiteren Ausschreibung ein Implementierungspartner gesucht, der die technische Integration in die bestehende IT-Infrastruktur durchführt. Dies schließt die Durchführung von IT-Sicherheitsuntersuchungen und die Integration mit SAP-Systemen ein, wobei besonderes Augenmerk auf die Anbindung an SAP Kontrakte zu legen ist. Diese Implementierungs-, Integrations- und Customizing-Leistungen sind nicht Teil dieser Ausschreibung. Das zu beschaffende CLM soll als Public-Cloud- Lösung bereitgestellt werden (gemäß Public-Cloud-First-Ansatz der IT in der Bundesbank). Ziel des Projektes P2P-CLM ist es deshalb, eine marktverfügbare Standardsoftware (CLM) beim Auftraggeber produktiv einzuführen. Dabei soll sich das zu beschaffende CLM auf Basis der aktuellen IT-Strategie in die IT-Infrastruktur der Bank einfügen und durch geeignete Schnittstellen in die bestehende Systemlandschaft des übergeordneten Bedarfsdeckung-/Beschaffungsprozesses integrieren lassen. Es muss darüber hinaus hinreichend technologisch offen sein, um auch zukünftige systemtechnische Veränderungen aufgreifen zu können.

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Qualität
LeistungspunkteRangfolge 1Der Dividend der angewandten erweiterten Richtwertmethode sind die Leistungspunkte, die gemäß Anforderungskatalog (C08) auf das Angebot entfallen. Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen (Dokument "A01-2 Zuschlagskriterien und Verfahrensablauf").
Preis
GesamtwertungspreisRangfolge 2Der Divisor der angewandten erweiterten Richtwertmethode ist der Gesamtwertungspreis gemäß Preisblatt. Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen (Dokument "A01-2 Zuschlagskriterien und Verfahrensablauf").
Beschreibung
Die gewählte Wertungsmethode ist die erweiterte Richtwertmethode.

Eignung8 von 8 angegeben

Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen. Die Ve … ganz lesenAlle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen. Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, Führungszeugnisse sowie Gewerbezentralregisterauszüge zu fordern. In jedem Fall erfolgt vor Erteilung des Zuschlags eine Abfrage bei dem Wettbewerbsregister. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich: 1. Soweit zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formular "C02 Bewerber-_Bietergemeinschaft" zu verwenden. 2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Die Erklärung kann durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars "C04-1 Eigenerklärung zur Eignung - Ausschlussgründe" erbracht werden. 3. Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes. Falls keine Eintragungspflicht im Handelsregister besteht, eine formlose Erklärung, weshalb für den Bewerber keine Eintragungspflicht besteht nebst Angaben zu vertretungsberechtigten Personen. 4. Eigenerklärung Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014. Hierfür ist das Formular "C04-4 Eigenerklärung_EU-Verordnung_Russland VgV" zu verwenden.
Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Die unter diesem Abschnitt "Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" … ganz lesenDie unter diesem Abschnitt "Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind: 1. Erklärung zum durchschnittlichen spezifischen Umsatz des Unternehmens in EUR (netto) im Bereich "Bereitstellung und Betrieb von Vertragsmanagement-Software" bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Mindeststandards: Der Bewerber muss folgenden Mindeststandard erfüllen: Ein durchschnittlicher spezifischer jährlicher Umsatz des Unternehmens von 1,0 Mio. EUR (netto) muss im Mittel in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren erreicht oder überschritten worden sein. Hierfür ist das Formular "C04-2 Eigenerklärung zur Eignung - Umsatz" zu verwenden und vollständig auszufüllen.
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen" aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Im Übr … ganz lesenAlle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen" aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" Ausgeführte. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich: Vorzulegen sind Eigenerklärungen über mindestens zwei Unternehmens-Referenzen des Bewerbers aus dem folgenden Leistungsbereich: "Bereitstellung einer Vertragsmanagement-Software inkl. Systemservices/Support sowie der Systempflege." Die Referenz muss folgende Anforderungen kumulativ, d.h. allesamt, erfüllen: I. Anforderungen an die bereitgestellte Software (Leistungsbereich 1) I.1 Bereitstellung einer Vertragsmanagement-Software als SaaS; I.2 Die Software muss über eine Integrationsmöglichkeit für andere Softwaretools, mindestens für SAP S/4HANA, verfügen. I.3 Die Software umfasst kumulativ mindestens die folgenden Funktionalitäten, die im Rahmen des Referenzprojekts nachweislich im produktiven Einsatz waren oder sind: I.3.1 Automatisierte Workflows für Vertragsfreigaben und Genehmigungen; I.3.2 Individualisierbare Vertragsvorlagen und Klausel-Datenbank; I.3.3 Automatisierte Wiedervorlage zur Fristüberwachung I.3.4 Strukturierter Kündigungsworkflow; I.3.5 Nutzung von Stammdaten zu Vertragspartnern aus anderen Systemen (z.B. SAP); I.3.6 Die Lösung muss es ermöglichen, Verträge mindestens in deutscher sowie englischer Sprache zu verwalten; I.3.7 Die Lösung muss Verträge mit unterschiedlichen Währungen verwalten können - mindestens EUR, USD und GBP. I.4 Anforderung an den Umfang des Referenzauftrages: Im Referenzauftrag müssen mind. 6.000 Verträge in der Software erfasst und verwaltet worden sein. Die Anforderung erfüllen nur Verträge mit einer Laufzeit von mind. 6 Monaten. Einzelabrufe bzw. Einzelverträge aus Rahmenvereinbarungen bleiben unberücksichtigt. I.5 Anforderung an das Auftragsvolumen: Das Auftragsvolumen (Gesamtlaufzeit) für die Bereitstellung muss mindestens 300.000 EUR (netto) betragen haben. I.6 Anforderung an den Leistungszeitraum: Die Bereitstellung der Software darf nicht länger als 3 Jahre zurück liegen und das System muss mind. seit einem Jahr produktiv genutzt werden bzw. genutzt worden sein. Maßgeblich ist das Datum des Go-Live. I.7 Zudem rein informatorische Abfrage: I.7.1 Über wie viele Standorte verfügt der Referenzgeber? I.7.2 An wie vielen Standorten wurde die Software zeitgleich eingesetzt? II. Anforderungen an Leistungen im Bereich Support / Wartung / Updates (Leistungsbereich 2) Klarstellung: Die nachstehenden Leistungen müssen sich auf denselben Referenzauftrag beziehen, mit dem die Anforderungen gem. Ziff. I nachgewiesen werden. II.1 Erbringung von Supportleistungen, mind. 3rd Level Support; II.2 Durchführung von Wartungen und Updates; II.3 Zudem rein informatorische Abfrage des durchschnittlichen Auftragsvolumens der erbrachten Leistungen im Bereich Systemservices/Support sowie Systempflege Für die Eigenerklärung zu den Unternehmensreferenzen ist Formular "C04-3 Eigenerklärung zur Eignung - Unternehmens-Referenzen" ist verwenden.
Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
1. Ein Bewerber kann andere Unternehmen als Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverleiher einsetzen. Diese sind im Teilnahmeantrag unter Verwendung von Dokument "C06 Verzeichnis Eignungsverleiher" bzw. "C07 Verzeichnis Leistungen anderer Unternehmen" zu benennen. Im Hinblick auf die Einreichung zusä … ganz lesen1. Ein Bewerber kann andere Unternehmen als Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverleiher einsetzen. Diese sind im Teilnahmeantrag unter Verwendung von Dokument "C06 Verzeichnis Eignungsverleiher" bzw. "C07 Verzeichnis Leistungen anderer Unternehmen" zu benennen. Im Hinblick auf die Einreichung zusätzlicher Unterlagen sind 3 Fälle zu unterscheiden: Fall 1: Für die Benennung eines Unterauftragnehmers ohne Eignungsleihe hat der Bewerber zusätzlich für jeden Unterauftragnehmer auf gesondertes Verlangen einzureichen: die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen (Formular "C04-1 Eigenerklärung zur Eignung - Ausschlussgründe"). Fall 2: Für die Benennung eines Unternehmens als Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe bezogen auf die technische oder berufliche Leistungsfähigkeit hat der Bewerber zusätzlich einzureichen: (i) die unter Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort unter "Referenzen zu bestimmten Lieferungen" bezeichneten Unterlagen (also das ausgefüllt Formulare "C04-3 Eigenerklärung zur Eignung - Unternehmens-Referenzen") für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bewerber auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft, (ii) die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen (Formular "C04-1 Eigenerklärung zur Eignung Ausschlussgründe") auch von diesem benannten Dritten, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular "D01 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmer". Hinweis zu Fall 2: Ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung, für die diese Kapazitäten benötigt werden, tatsächlich erbringen werden. Fall 3: Für die Benennung eines Unternehmens als Eignungsverleiher bezogen auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit hat der Bewerber zusätzlich einzureichen: (i) die unter Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort "Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz", bezeichnete Unterlage (Formular "C04-2 Eigenerklärung zur Eignung - Umsatz" - auszufüllen sind dort nur die Angaben zum Umsatz), (ii) die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen (Formular "C04-1 Eigenerklärung zur Eignung Ausschlussgründe") auch von diesem benannten Dritten, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular "D01 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmer". Hinweis zu Fall 3: Das Unternehmen wird in haftungsrechtlicher Hinsicht mit dem Zuschlagsempfänger als Gesamtschuldner behandelt. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist.
Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Die Reduzierung der geeigneten Bewerber, die zum Angebotswettbewerb aufgefordert werden, erfolgt anhand der Anzahl der eingereichten Unternehmens-Referenzen. Im Einzelnen: Den Bewerbern wird eine Punktzahl zugeordnet, die der Anzahl an - über die Mindestanforderung hinaus eingereichten - wertungsf … ganz lesenDie Reduzierung der geeigneten Bewerber, die zum Angebotswettbewerb aufgefordert werden, erfolgt anhand der Anzahl der eingereichten Unternehmens-Referenzen. Im Einzelnen: Den Bewerbern wird eine Punktzahl zugeordnet, die der Anzahl an - über die Mindestanforderung hinaus eingereichten - wertungsfähigen eingereichten Referenzen entspricht. Es können höchstens fünf Punkte bei fünf oder mehr zusätzlich eingereichten wertungsfähigen Referenzen erreicht werden. Wertungsfähig sind dabei alle Unternehmens-Referenzen, die sämtliche der aufgestellten Mindestanforderungen an die Unternehmens-Referenzen erfüllen. Die Unternehmen mit den fünf höchsten Wertungspunktzahlen qualifizieren sich für den Angebotswettbewerb. Bei Punktgleichstand entscheidet der höhere spezifische Umsatz im Bereich "Bereitstellung und Betrieb von Vertragsmanagement-Software".
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Rein nationale Ausschlussgründe, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Vers … ganz lesenRein nationale Ausschlussgründe, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Zahlungsunfähigkeit, Insolvenz, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Schwere Verfehlung, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang4 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
5 Jahre
Verlängerung
bis zu 3-mal: Die Vertragslaufzeit ist ein Jahr, kann einmalig um 24 weitere Monate nach dem ersten Vertragsjahr und sodann bis zu zwei mal um jeweils 12 Monate verlängert werden.
Optionen
Der Auftraggeber ist zu den im Preisblatt ausgewiesenen Preisen berechtigt, optional einzelne oder mehrere zusätzliche Nutzer hinzuzufügen. Für diese zusätzlichen Nutzer bzw. Lizenzen gelten die Bestimmungen des Vertrages und seiner Anlagen.
Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb, höchstens 1 Unternehmen

Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
dtvp.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung: Vertragliche Bedingungen
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird nicht genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Deutsche Bundesbank, Leiter des Zentralbereichs Beschaffungen, Postfach 10 06 02, 60006 Frankfurt am Main
Fristen für Nachprüfungsanträge
1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme rügen. 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Beka … ganz lesen1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme rügen. 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. 4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen. § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6357F5# 1. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal unter https://www.dtvp.de. Die Interessenten sind daher verpflichtet, regelmäßig im Pos … ganz lesen#Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6357F5# 1. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal unter https://www.dtvp.de. Die Interessenten sind daher verpflichtet, regelmäßig im Postfach auf der Vergabeplattform nachzusehen, ob Nachrichten eingegangen sind. Der Auftraggeber kann von der Beantwortung von Bieterfragen absehen, welche nicht über das Vergabeportal eingereicht werden. 2. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 24.10.2025, 23:59 Uhr über das o. g. Vergabeportal übersendet werden. Der Auftraggeber behält sich vor, danach eingehende Anfragen nicht mehr zu beantworten. Fragen zu dem Vergabeverfahren werden wegen der Gleichbehandlung der Bieter nur in Textform und anonymisiert beantwortet. 3. Für die Teilnahmeanträge / Angebote sind die vom Auftraggeber bereitgestellten Anlagen - in der jeweils aktuellen Version - zu verwenden. Das Einreichen einer veralteten Version der Anlage(n) kann zum Ausschluss führen. 4. Die Teilnahmeanträge / Angebote müssen zwingend über die auf der Vergabeplattform vorgesehene Funktion zur Abgabe des Teilnahmeantrags / des Angebots eingereicht werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass Teilnahmeanträge / Angebote verschlüsselt werden und somit kein vorfristiger Zugriff durch den Auftraggeber möglich ist. Teilnahmeanträge / Angebote, die unverschlüsselt, beispielsweise über die Bieterkommunikation, eingereicht werden, müssen ausgeschlossen werden. Eine Übermittlung der Teilnahmeanträge / der Angebote per Post, Kurier, direkt, anderweitig elektronisch (bspw. per E-Mail) oder fernschriftlich ist nicht zugelassen. Die Teilnahmeanträge / Angebote müssen vollständig sein. 5. Der Bewerber / Bieter hat sich rechtzeitig mit der Funktion der Vergabeplattform zur Abgabe von Teilnahmeanträgen / Angeboten vertraut zu machen und sich über etwaige Wartungsarbeiten der Vergabeplattform (Downtimes) zu informieren. Es wird darauf hingewiesen, dass ggf. Dateianhänge nur bis zu einer bestimmten Größe hochgeladen werden können. Im Falle von Störungen der Vergabeplattform hat sich der Bewerber / Bieter an den Support des Plattformbetreibers zu wenden und parallel dazu den Auftraggeber zu informieren. 6. Soweit vom Bewerber / Bieter auszufüllende Bestandteile der Vergabeunterlagen mit Unterschrift und Firmenstempel zu versehen sind, gilt bei elektronischer Abgabe in Textform das Folgende: Anstelle von Originalunterschrift und Firmenstempel ist nur der Name der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt, anzugeben. Dies kann auch durch eine eingescannte Unterschrift erfolgen. 7. Die Verfahrenssprache ist deutsch. Es werden daher nur Angaben und Nachweise in deutscher Sprache akzeptiert (ggf. in deutscher Übersetzung). 8. Maßgeblich ist allein der Text der europaweiten Bekanntmachung im Amtsblatt der EU. 9. Der Auftraggeber behält sich vor, von seinem Nachforderungsrecht Gebrauch zu machen.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 720 (IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung) in Hessen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

223vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (282 Lose mit Angabe)
596.259 €Zuschlagswert im Median
391.526 € – 1,09 Mio. €mittlere Hälfte, 46 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung dd33e05b-25ec-4578-b48d-cdcbb747b033.