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Frist abgelaufenEU-weitArchitekturleistungenPlanungRahmenvereinbarung

20251215_DivLieg_RV_Brandschutzplanung

Bezirksamt Reinickendorf von Berlin · Berlin, Berlin

Aktenzeichen 2025-SE FM-VgV-044veröffentlicht 14.01.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 264 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Berlin.

Alle Ausschreibungen: Architekturleistungen in Berlin (27 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
4 Jahre01.05.2026 – 30.04.2030
Lose
1
Rahmenvereinbarung
jaRahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb, höchstens 3 Unternehmen
Ort der Leistung
Berlin13437, Berlin
Einreichung
elektronisch: Erforderlichmeinauftrag.rib.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 80 Tage (38 Verfahren, 24 Monate).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • Honorarkalkulation30 %
  • Qualitätskonzept40 %
  • Angebotspräsentation30 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 10 Monaten
  2. Fragen bis 23:59 Uhr
    an Bezirksamt Reinickendorf von Berlin
    vor 9 Monaten
  3. Teilnahmeanträge bis 10:00 Uhr
    vor 9 Monaten
  4. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 30.04.2030
    vor 6 Monaten
  5. Heute

Beschreibung

Rahmenvereinbarung über Ingenieurleistungen im Leistungsbild Brandschutzplanung

Beschreibung des Loses

Die Serviceeinheit Facility Management - Hochbau des Bezirksamts Reinickendorf von Berlin führt eine Vielzahl von Baumaßnahmen durch. Für die Umsetzung der Maßnahmen werden geeignete Ingenieurbüros für Planungsleistungen im Leistungsbild „Brandschutzplanung“ gem. AHO Heft 17 (Leistungen für den bauordnungsrechtlichen Brandschutz, Ausgabe 2022) gesucht.

Ziel des Ausschreibungsverfahrens ist der Abschluss einer RV mit drei Vertragspartnern (im Folgenden nur „RVP“). Die Laufzeit der RV beträgt 2 Jahre (01.05.2026 – 30.04.2028) mit der Option auf zweimalige Verlängerung durch den Auftraggeber um jeweils 12 Monate (bis max. 30.04.2030). Abhängig vom Planungsbeginn sind Planungs- und Projektsteuerungsleistungen auch über den 30.04.2030 hinaus zu erbringen.

Durch die RVP sind Ingenieurleistungen für Bau- und Bauunterhaltsmaßnahmen zu erbringen: - Grundleistungen gem. AHO Heft 17, - Besondere Leistungen gem. AHO Heft 17 (u.a. Erstellung Feuerwehrplänen, Flucht- und Rettungsplänen, Brandschutzordnungen und sonstige Gutachter- und Beratungsleistungen).

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Honorarkalkulation30 %
Qualitätskonzept40 %
Angebotspräsentation30 %
Preis
HonorarkalkulationGrundsätzlich ist vorgesehen, die Abrufe insbesondere für die größeren Projekte über Miniwettbewerbe zu steuern. Dabei erhalten die RVP für konkrete Projekte eine Aufforderung zur Angebotsabgabe unter Zugrundelegung der üblichen Parameter für Ingenieurleistungen (Leistungsumfang gem. HOAI/AHO bzw. spez. Leistungspflichten nach ABau, Honorarzone, anrechenbare Kosten, besondere Leistungen etc. In Einzelfällen können Miniwettbewerbe auch konzeptionelle Bestandteile enthalten). Der Zuschlag im Rahmen eines Miniwettbewerbs erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot. Ausschlaggebend für die Preisbewertung der Angebote im vorliegenden VgV-Verfahren sind die vom Bieter angebotenen Stundensätze (s.u.). Für die Kalkulation der Angebote ist die beigefügte Excel-Tabelle zu nutzen. Da die Preiskalkulation in der Rahmenvereinbarung projektabhängig über die Einzelabrufe/Miniwettbewerbe erfolgt, sind im Preisblatt folgende Netto-Preisbestandteile zu kalkulieren: a. Stundensatz Projektleiter/Auftragnehmer, b. Stundensatz Senior-Architekt/Ingenieur mit einer Berufserfahrung von mind. 10 Jahren, c. Stundensatz Junior-Architekt/Ingenieur mit einer Berufserfahrung von unter 10 Jahren, d. Stundensatz Backoffice und technische Zeichner. Die angebotenen Stundensätze beziehen sich auf den gesamten Vertragszeitraum. Eventuelle Erhöhungen sind in den Sätzen einzukalkulieren. ***Bewertung*** Fünf Bewertungspunkte erhält das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme. Die Punktermittlung für Angebote mit darüber liegenden Wertungssummen erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu zwei Stellen nach dem Komma durch folgende Formel: BP = 5 [(5/N) x (XN)] (BP = zu ermittelnde Bewertungspunktzahl des Bieters / der Bieterin, N = niedrigster Preis, X = zu wertender Preis). Die erreichte Bewertungspunktzahl wird multipliziert mit dem angegebenen Bewertungsfaktor (Gewichtung) des jeweiligen Kriteriums und ergibt die erreichte Punktzahl.
Qualität
QualitätskonzeptDer Bieter hat mit Angebotserstellung seine qualitätssichernden Maßnahmen anhand mindestens einer konkreten Referenz in einem Umfang von max. fünf Seiten A4 (exkl. Deckblatt) zu beschreiben. Die Beschreibung der qualitätssichernden Maßnahmen muss sich auf folgenden Aspekten beziehen: - Kommunikation mit Behörden und Feuerwehr, - Entwicklung Brandschutzkonzept, - Kompensationsmaßnahmen im Brandschutz bei Abweichungen vom gesetzlichen Baurecht, - Umgang mit Barrierefreiheit und Denkmalschutz. ***Bewertung*** Je Kriterium können max. 5,00 Bewertungspunkte (0 Punkte bis max 5 Punkte) erreicht werden, wobei bis auf Halbnoten (z.B. 3,5 oder 2,5) differenziert werden kann. Erreicht ein Angebot bei der Bewertung eines der Qualitätskriterien nicht mind. 2,00 Bewertungspunkte, werden die Qualitativen Anforderungen an den Auftrag nicht erfüllt. Das Angebot kann in diesem Fall von der Wertung ausgeschlossen werden. Die erreichte Bewertungspunktzahl wird multipliziert mit dem angegebenen Bewertungsfaktor (Gewichtung) des jeweiligen Kriteriums und ergibt die erreichte Punktzahl.
Qualität
AngebotspräsentationQualität der Angebotspräsentation hinsichtlich: - Verständlichkeit und angemessene Schwerpunktsetzung, - Umgang mit Rückfragen des Auswahlgremiums, - Interaktion der Teammitglieder bei der Präsentation. ***Bewertung*** Je Kriterium können max. 5,00 Bewertungspunkte (0 Punkte bis max 5 Punkte) erreicht werden, wobei bis auf Halbnoten (z.B. 3,5 oder 2,5) differenziert werden kann. Erreicht ein Angebot bei der Bewertung eines der Qualitätskriterien nicht mind. 2,00 Bewertungspunkte, werden die Qualitativen Anforderungen an den Auftrag nicht erfüllt. Das Angebot kann in diesem Fall von der Wertung ausgeschlossen werden. Die erreichte Bewertungspunktzahl wird multipliziert mit dem angegebenen Bewertungsfaktor (Gewichtung) des jeweiligen Kriteriums und ergibt die erreichte Punktzahl.

Eignung10 von 10 angegeben

Eintragung in das Handelsregister
Mit der Bewerbung ist gem. § 44 Abs. 1 VgV durch juristische Personen der Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister zu erbringen.
Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Die fachliche Eignung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV ist nachzuweisen durch Eintragungsnachweis als Sachverständiger im vorbeugenden Brandschutz, Zulassungsurkunde als Prüfingenieur Brandschutz, Eintragungsnachweis als Brandschutzingenieur in einer Ingenieurkammer, Ausbildungsnachweis Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz (oder vergleichbar).
Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Versicherungsnachweis gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 3 bzw. Abs. 4 Nr. 2. VgV: Mit der Bewerbung ist der Nachweis einer bestehenden Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung zu erbringen. Ersatzweise ist die schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfall oder eine … ganz lesenVersicherungsnachweis gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 3 bzw. Abs. 4 Nr. 2. VgV: Mit der Bewerbung ist der Nachweis einer bestehenden Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung zu erbringen. Ersatzweise ist die schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfall oder eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Zusage einer objektbezogenen Versicherung vorzulegen. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 12 Monate sein (gerechnet vom Tag der Abgabe des Teilnahmeantrages (Bewerbung)). ***Mindestkriterien*** Deckungssummen: 3.000.000 EUR für Personenschäden, 1.000.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Erklärung zu den Netto-Umsätzen entsprechender Dienstleistungen (Leistungen gem. AHO Heft 17) der letzten 3 Geschäftsjahre gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV.
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Nachweis von mindestens drei vergleichbaren Referenzen gem. § 46 Abs. 3. Nr.1. VgV. : Folgende Angaben zu den Referenzen sind erforderlich: - Angabe zum Auftragsumfang und zum Durchführungszeitpunkt des Projektes, - Angabe der Auftraggeber der Referenz, - Benennung eines Ansprechpartners zur Unte … ganz lesenNachweis von mindestens drei vergleichbaren Referenzen gem. § 46 Abs. 3. Nr.1. VgV. : Folgende Angaben zu den Referenzen sind erforderlich: - Angabe zum Auftragsumfang und zum Durchführungszeitpunkt des Projektes, - Angabe der Auftraggeber der Referenz, - Benennung eines Ansprechpartners zur Unternehmensreferenz mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, der kompetent über die Unternehmensreferenz Auskunft geben kann, - Angaben zur Erfüllung den geforderten Mindestkriterien. ***Mindestkriterien*** Für alle Referenzen gilt: a. Als vergleichbar gilt die Referenz, wenn die Leistungen für die Brandschutzplanung gem. AHO Heft 17 erbracht wurden und die Netto-Baukosten in der KG 300 mindestens 100.000 EUR betragen. b. Die Leistungen müssen grundsätzlich abgeschlossen sein oder sich mindestens in Leistungsphase 8 befinden. Das Datum der Übergabe an den Auftraggeber (Tag der baulichen Abnahme) darf max. 10 Jahre, zum Datum der Veröffentlichung dieser Ausschreibung auf dem europäischen Amtsblatt (TED) zurückliegen. Für mindestens eine Referenz gilt: c. Es muss sich um die Sanierung, Modernisierung oder Ausbau eines Bestandsgebäudes handeln. d. Es muss sich um einen öffentlichen Auftraggeber nach § 99 GWB handeln. e. Das Referenzprojekt muss durch den Bewerber mindestens in den Leistungsphasen 1-4 bearbeitet worden sein. f. Die Netto-Baukosten in der KG 300 müssen mindestens 500.000 EUR betragen. ***Hinweis*** Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben zu den Referenzen und den eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch Rücksprache mit den Referenzgebern zu überprüfen. In diesem Zusammenhang können falsche Angaben zum Ausschluss vom weiteren Verfahren führen. ***Beschränkung der Zahl der Bewerbungen*** Der Auftraggeber beabsichtigt, im Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs mindestens 5 und höchstens 7 Büros, deren Bewerbungen, die geforderten Anforderungen an die Eignung erfüllen, zur Angebotsabgabe aufzufordern. Sollten mehr geeignete Bewerbungen vorliegen, gelten folgende Kriterien für die Auswahl: 1. Referenzprojekte (max. 100 Punkte): 1.1 Wenn eine der Referenzen die Sanierung bzw. den Umbau eines Schulgebäudes beinhaltet mit Netto-Baukosten in der KG 300 von mindestens 250.000 EUR (50 Punkte). 1.2 Wenn drei der Referenzen für einen öffentlichen Auftraggeber bearbeitet wurden (25 Punkte). 1.3 Wenn eine der Referenzen die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes beinhaltet (25 Punkte). Sollten nach Auswertung der Kriterien mehrere Bewerber punktgleich sein, entscheidet das Los.
Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Angabe im Fragebogen der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Fachkräfte in den letzten drei Jahren gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.
Anteil der Unterauftragsvergabe
Gem. §46 Abs. 3 Nr. 10 VgV sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist – bezogen auf den Auftrag – in relevanter Weise mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge (ggf. mit Eignungsleihe) zu vergeben, bezogen auch auf nur teilweise Bereiche, Formulare IV 125 F, IV 128 F, Angaben im Fragebogen.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Rein nationale Ausschlussgründe
Begrenzung der Bewerberzahl
5 bis 7 Bewerber

Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.05.2026
Vertragsende
30.04.2030
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
Option auf zweimalige Verlängerung durch den Auftraggeber um jeweils 12 Monate (bis max. 30.04.2030). Abhängig vom Planungsbeginn sind Planungs- und Projektsteuerungsleistungen auch über den 30.04.2030 hinaus zu erbringen.
Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb, höchstens 3 Unternehmen

Angebot und Einreichung7 von 10 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
meinauftrag.rib.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronische Signatur
nicht verlangt
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Berlin, Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin
Fristen für Nachprüfungsanträge
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Fri … ganz lesenVerstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
#Besonders auch geeignet für:freelance#
Hinweis
1) Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Unternehmens Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler, so hat es unverzüglich die Kontaktstelle vor Angebotsabgabe schriftlich darauf hinzuweisen. ***2) Alle geforderten Unterlagen sind von den Bewerbern oder den Mitgliedern der Bewerberg … ganz lesen1) Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Unternehmens Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler, so hat es unverzüglich die Kontaktstelle vor Angebotsabgabe schriftlich darauf hinzuweisen. ***2) Alle geforderten Unterlagen sind von den Bewerbern oder den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. d. h., dass im Falle einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied zwingend ein Fragebogen auszufüllen ist sowie alle geforderten Unterlagen eingereicht werden müssen. ***3) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Fragebogen einschließlich Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird. ***4) Beabsichtigt der Bewerber, Teilleistungen an Nachunternehmer zu vergeben, sind Art und Umfang der Leistungen über das entsprechende Formular im Rahmen des Angebotes anzugeben. Auf Verlangen des Auftraggebers ist eine Verpflichtungserklärung nach § 36 Absatz 1 VgV vor Zuschlagserteilung vorzulegen, in der sich die benannten Unterauftragnehmer verpflichten, im Falle der Auftragsvergabe an den Bewerber die erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen. Der Auftraggeber behält sich weiterhin vor, Eignungsnachweise auch für Nachunternehmen abzufordern. ***5) Beabsichtigt der Bewerber, Teile der Leistung von anderen Unternehmen ausführen zu lassen oder sich bei der Erfüllung eines Auftrages im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche, finanzielle, technische oder berufliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen zu bedienen, so muss er die hierfür vorgesehenen Leistungen/Kapazitäten in seinem Angebot benennen. Der Bewerber hat auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu einem von ihr bestimmten Zeitpunkt nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen und diese Unternehmen geeignet sind. Er hat den Namen, den gesetzlichen Vertreter sowie die Kontaktdaten dieser Unternehmen anzugeben und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorzulegen. Nimmt der Bewerber in Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung haften; die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der Verpflichtungserklärung abzugeben. ***6) Auf der Vergabeplattform Berlin werden zu dieser Ausschreibung bei Bedarf Unterlagen aktualisiert bzw. Frage-Antwortlisten zum Download erstellt. Registrierte Bewerber werden auf Änderungen automatisch hingewiesen. Es obliegt nicht registrierten Bewerbern, sich regelmäßig zu informieren und die entsprechenden Informationen abzurufen. ***7) Bewerberfragen müssen über die Vergabeplattform Berlin eingereicht werden. ***8) Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Wettbewerbsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. ***9) Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG), insbesondere im Hinblick auf die Abgabe einer Erklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung sowie zur Einhaltung der Frauenförderverordnung (siehe Vergabeunterlagen). ***10) Für die Erstellung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden die Kosten nicht erstattet.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Berlin. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

361vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (373 Lose mit Angabe)
308.529 €Zuschlagswert im Median
191.623 € – 669.837 €mittlere Hälfte, 100 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 35c73bf7-6b3f-45fb-aa74-e5dba38b3033.