Integration unternehmen! – Investive Förderung von Inklusionsbetrieben
Wenn Sie Investitionen planen, mit denen Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen geschaffen werden, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss erhalten.
Eckdaten
- Fördergeber
- Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
- Ebene
- Land
- Fördergebiet
- Nordrhein-Westfalen
- Förderbereich
- Arbeit,Gesundheit & Soziales
- Förderberechtigte
- Öffentliche Einrichtung, Unternehmen, Verband/Vereinigung
- Unternehmensgröße
- Großes Unternehmen, Kleines Unternehmen, Kleinstunternehmen, Mittleres Unternehmen
Kurzzusammenfassung
Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt Sie als Inklusionsbetrieb nach § 215 Sozialgesetzbuch (SGB) IX, wenn Sie zusätzliche Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen einrichten. Sie erhalten die Förderung für
- Neu- und Erweiterungsbauten, - Umbau von Gebäuden, Erneuerung und zusätzlicher Einbau von Installationen, betriebstechnischen Anlagen, Außenanlagen und Ähnliches, die über den Rahmen der Instandsetzung (Substanzerhaltung) hinausgehen, - Erwerb von Gebäuden und Gebäudeteilen, - Kauf, Leasing oder Miete von Einrichtungsgegenständen, Anlagen, Maschinen und Fahrzeugen. Sie erhalten die Förderung als Zuschuss. Die Höhe des Zuschusses beträgt maximal 80 Prozent Ihrer förderfähigen Ausgaben, höchstens jedoch EUR 20.000 pro neu geschaffenem Arbeitsplatz. Stellen Sie Ihren Antrag bitte vor Beginn der zu fördernden Maßnahme beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) beziehungsweise Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).
Rechtliche Voraussetzungen
Sie sind antragsberechtigt als Integrationsunternehmen und Inklusionsbetrieb im Sinne des § 215 Absatz 1 Sozialgesetzbuch (SGB) IX sowie als deren Rechtsträger, falls diese rechtlich unselbstständig sind.
Die Förderung ist an folgende Bedingungen geknüpft:
- Ihre Investitionen führen zur Einrichtung zusätzlicher Arbeitsplätze in Inklusionsbetrieben für schwerbehinderte Menschen gemäß § 215 SGB IX. - Sie müssen Eigentümer des Grundstücks sein, auf dem die Bau- oder Beschaffungsmaßnahme durchgeführt wird. - Sie müssen einen Eigenanteil von mindestens 20 Prozent erbringen.
Rechtsgrundlage
Runderlass vom 19.2.2013, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 7 vom 27.3.2013, S. 109; zuletzt geändert durch Runderlass vom 15.11.2021, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 35 vom 6.12.2021, S. 1026.
Ähnliche Förderprogramme
- Aktionsprogramm „Hilfen in Wohnungsnotfällen“Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
- Förderung anerkannter Einrichtungen der Familienbildung in Nordrhein-WestfalenMinisterium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
- Förderung der Ausbildung für die FamilienpflegeMinisterium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
- Förderung aus der EFRE/JTF-Rahmenrichtlinie NRWMinisterium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE)
- Förderung der Entwicklung von FamilienpflegedienstenMinisterium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
- Förderung Kommunaler IntegrationszentrenMinisterium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
Quelle: Förderdatenbank des Bundes (foerderdatenbank.de), © BMWK, Lizenz CC BY 4.0, Stand: 2026-11-02. Maßgeblich sind die Angaben des Fördergebers.