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Universität Erfurt, Umbau und Modernisierung des Lehrgebäudes II, Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung HLS

Freistaat Thüringen, Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV), Abteilung 2, Hochbau und Liegenschaften · Erfurt, Thüringen

Aktenzeichen 0996-22-V-EV-21veröffentlicht 26.02.2023DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 1319 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
326 Tsd. €
Laufzeit
51 Monate
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Erfurt99091, Thüringen
Einreichung
elektronisch: Erforderlichevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 44 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 09:00 Uhr
    vor 43 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Universität Erfurt beabsichtigt, dass auf dem Universitäts-Campus in der Nordhäuser Straße 63 in 99089 Erfurt befindliche Lehrgebäude 2 zu sanieren. Die Beschaffung umfasst die Vergabe und Beauftragung von Dienstleistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1 Sanitäranlagen, 2 Wärmeversorgungsanlagen und 3 Lufttechnische Anlagen für den Umbau und die Modernisierung des Lehrgebäudes 2. Das Lehrgebäude 2 wird von der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät genutzt und wurde 1962 als Hofgebäude errichtet. Es verfügt über 2 Hörsäle, einer Vielzahl von Seminarräumen und Laboren sowie besonderen Unterrichtsflächen. Es gliedert sich in das vollunterkellerte dreigeschossige Hauptgebäude mit einer Walmdachkonstruktion sowie zwei eingeschossigen und unterkellerten Verbindungsbauten zu den Hörsälen. Die beiden Hörsäle sind ebenso mit einem eingeschossigen, unterkellerten Verbindungsbau verbunden. Die Kellergeschosse der Verbindungsbauten liegen im Unterschied zum Hauptgebäude oberhalb der Geländeoberkante. Bei dem Hauptgebäude handelt es sich um einen Massivbau aus Stahlbeton- und Mauerwerksbauteilen. Das Dachgeschoss wird nicht genutzt. Das Kellergeschoss ist im Bereich des ehemaligen Heizungskellers tiefer ausgebildet bzw. im westlichen Bereich teilweise zweigeschossig. Die Kellerräume sind teilweise ungenutzt, teilweise werden sie als Technikräume oder Seminarräume genutzt. Erschlossen wird das Gebäude über zwei Haupttreppenhäuser die vom Kellergeschoss bis ins 2. OG führen. Das Dachgeschoss ist je Giebelseite über eine untergeordnete Holztreppe vom 2. OG erreichbar. Die Verbindungsbauwerke zu den Hörsälen setzen sich in Nordrichtung jeweils in Achse der Haupttreppenhäuser fort. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, wodurch die Sanierung bautechnisch und gestalterisch erhöhten Anforderungen unterliegt. Unabhängig davon sind alle zutreffenden öffentlich-rechtlichen Vorschriften bei der Planung zu berücksichtigen. Durch die Zuordnung als Sonderbau müssen insbesondere die jeweiligen Sonderbauvorschriften beachtet werden. Die Bausubstanz ist seit langem verschlissen, eine optimale bzw. zufriedenstellende Nutzung des Gebäudes war nicht mehr gegeben. Darum wurden in Teilbereichen bereits Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Diese sollen in die Komplettsanierung integriert werden. Dafür sind entsprechende Maßnahmen während der Bauausführung der Gesamtsanierung einzuplanen. In der Planung müssen insbesondere Erkenntnisse über den Aufbau und die Beschaffenheit einzelner Bauteile eingebunden werden. Beispielsweise führen geringe Materialstärken der Geschossdecken zu fehlenden Lastreserven. Alle baulichen, haus- sowie sicherheitstechnischen Mängel sind im Zusammenhang zu betrachten und werden in einem Gesamtkonzept für die Sanierung zusammengefasst. Mit der Sanierung soll auch der Energiebedarf des Gebäudes signifikant gesenkt werden. Damit gehen auch Maßnahmen für den sommerlichen Wärmeschutz und gegebenenfalls auch für die Kühlung des Gebäudes einher.

Beschreibung des Loses

Die Beschaffung umfasst die Vergabe und Beauftragung von Dienstleistungen für die Fachplanung Technische Ausrüstung HLS gemäß § 53 der HOAI für die Leistungsphasen 2 bis 3 in Verbindung mit der Erarbeitung der Haushaltsunterlage-Bau. Im Anschluss ist ggf. die weitere stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 8 HOAI 2021 beabsichtigt. Umfang der Maßnahme Die Sanierung des Gebäudes umfasst alle Bauteile sowie alle haustechnischen Anlagen. Das Gebäude soll im Zuge der Maßnahme gemäß den geltenden öffentlich-rechtlichen Vorschriften ertüchtigt werden. Die Planung und Realisierung der Maßnahme unterliegt denkmalschutzrechtlichen Anforderungen. Darüber hinaus sind alle energetischen Optimierungen zu planen, die zu einer effektiven Senkung des Energiebedarfs führen. Ein Kostenrahmen von 18.352.000,00 EUR brutto (KGr 200 bis 700) ist vorgegeben und sollte eingehalten werden. Nutzungsspezifische Anforderungen Aus der zukünftigen Nutzung ergeben sich folgende Anforderungen: Die Nutzfläche des Gebäudes beträgt ca. 5.178 m². Die Lehr-, Büro- und Seminarräume sowie die zwei Hörsäle bilden den Großteil der Nutzfläche im Gebäude. Hörsäle 5 und 6 Mit der Sanierung der Hörsäle 5 und 6 sollen in Funktion und Gestaltung ansprechende Vorlesungsräume entstehen, in denen neben der visuellen Präsentationstechnik auch Audio- und Mikrofontechnik genutzt werden soll. Die Hörsäle sind stark verschlissen. Das Gestühl einschließlich Unterkonstruktion ist veraltet und muss nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Neugestaltung der erforderlichen Belüftung / Klimatisierung erneuert werden. Seminarräume Alle Seminarräume sind mit Multimediatechnik und Räume bis 40 Plätze mit einer Tafelanlage sowie mit Waschbecken auszustatten. Einzelne Seminarräume für den Fachbereich Sonder- und Sozialpädagogik sind zusätzlich mit Videotechnik auszurüsten. Besondere Unterrichtsflächen Die ehemaligen Werkstattbereiche im Verbindungsbauwerk zwischen Hörsaal 5 und 6 sind aufgrund ihrer Raumgröße gut als Seminarräume oder besondere Unterrichtsflächen nutzbar. Büroräume Die Büroräume werden, wenn statisch und räumlich möglich, generell über die Flure erschlossen. Durchgangszimmer sind zu vermeiden. Die Räume sind mit Einbauschränken ausgestattet, diese sind zu erneuern. Raum der Stille Der Raum der Stille wird als Rückzugsort und Meditationsraum genutzt. Der ehemalige Kellerraum ist durch den Einbau eines Fensters, entsprechender Schallschutzmaßnahmen (aufgrund des benachbarten Aufzugs) sowie durch hochwertige Materialien und Gestaltungselemente aufzuwerten. Lagerräume Zur effektiven Archivierung sollen in 2 Räumen Rollregalanlagen vorgesehen werden. Weiteres/Sonstiges Es sind ausreichend Kopier- und Putzräume vorzusehen. Werden Räume im Kellergeschoss für eine öffentliche Nutzung vorgesehen, so sind die Bereiche funktional und gestalterisch aufzuwerten. Die Dachfläche des nördlichen Anbaus ist derzeit nur von außen über mobile Leitern zu erreichen, hier ist ein Dachausstieg oder eine feste Leiter an der Außenfassade einzuplanen. Schornsteine und nicht mehr benötigte Technik, wie bspw. die Lüftungsanlage im Dachgeschoss für ehemalige PC-Pools oder die Abluftanlage im ehemaligen Chemielabor sind zurückzubauen.

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Name
Freistaat Thüringen, Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV), Abteilung 2, Hochbau und Liegenschaften
Art
Regionale Gebietskörperschaft, Allgemeine öffentliche Verwaltung
Anschrift
99091 Erfurt
Kontakt
keine Angabe

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Thüringen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

201vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (118 Lose mit Angabe)
146.569 €Zuschlagswert im Median
72.359 € – 341.307 €mittlere Hälfte, 126 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Meldung (diese Seite)Frist 30.03.2023

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung fbccc582-6a2d-43b8-9c8c-239739ff732f.