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Universität Erfurt, Sanierung und Instandsetzung des Lehrgebäudes II, Objektplanung Gebäude Architektenleistungen

Freistaat Thüringen, Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV), Abteilung 2, Hochbau und Liegenschaften · Erfurt, Thüringen

Aktenzeichen 0870-22-V-EV-21veröffentlicht 18.10.2023DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Erfurt99091, Thüringen
Einreichung
keine Angabe
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

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Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 37 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Die Universität Erfurt beabsichtigt, dass auf dem Universitäts-Campus in der Nordhäuser Straße 63 in 99089 Erfurt befindliche Lehrgebäude 2 zu sanieren. Die Beschaffung umfasst die Vergabe und Beauftragung von Dienstleistungen für die Objektplanung Gebäude (Architektenleistungen) für die Instandsetzung und die Modernisierung des Lehrgebäudes 2 in der Nordhäuser Straße 63. Das Lehrgebäude 2 wird von der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät genutzt und wurde 1962 als Hofgebäude errichtet. Es verfügt über 2 Hörsäle, einer Vielzahl von Seminarräumen und Laboren sowie besonderen Unterrichtsflächen. Es gliedert sich in das vollunterkellerte dreigeschossige Hauptgebäude mit einer Walmdachkonstruktion sowie zwei eingeschossigen und unterkellerten Verbindungsbauten zu den beiden Hörsälen. Die beiden Hörsäle sind ebenso mit einem eingeschossigen, unterkellerten Verbindungsbau verbunden. Die Kellergeschosse der Verbindungsbauten liegen im Unterschied zum Hauptgebäude oberhalb der Geländeoberkante. Bei dem Hauptgebäude handelt es sich um einen Massivbau aus Stahlbeton- und Mauerwerksbauteilen. Das Dachgeschoss wird nicht genutzt. Das Kellergeschoss ist im Bereich des ehemaligen Heizungskellers tiefer gelegen und im westlichen Bereich zum Teil zweigeschossig. Die Kellerräume sind teilweise ungenutzt, teilweise werden sie als Technikräume oder Seminarräume genutzt. Erschlossen wird das Gebäude über zwei Haupttreppenhäuser, die vom Kellergeschoss bis ins 2. Obergeschoss führen. Das Dachgeschoss ist je Giebelseite über eine untergeordnete Holztreppe vom 2. OG erreichbar. Die Verbindungsbauwerke zu den Hörsälen setzten sich in Nordrichtung jeweils in Achse der Haupttreppenhäuser fort. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, die Sanierung unterliegt bautechnisch und gestalterisch erhöhten Anforderungen. Unabhängig davon sind alle zutreffenden öffentlich-rechtlichen Vorschriften bei der Planung zu berücksichtigen. Durch die Zuordnung als Sonderbau müssen insbesondere die jeweiligen Sonderbauvorschriften beachtet werden. Die Bausubstanz ist bereits seit langem verschlissen, eine zufriedenstellende Nutzung des Gebäudes ist nicht mehr gegeben. In der Vergangenheit wurden in Teilbereichen bereits Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, diese sollen in die Komplettsanierung integriert werden. Dafür sind entsprechende Schutzmaßnahmen während der Bauausführung der Gesamtsanierung einzuplanen. In der Planung müssen insbesondere Erkenntnisse über den Aufbau und die Beschaffenheit einzelner Bauteile eingebunden werden. Beispielsweise führen geringe Materialstärken der Geschossdecken zu fehlenden Lastreserven. Alle baulichen, haus- sowie sicherheitstechnischen Mängel sind im Zusammenhang zu betrachten und in einem Gesamtkonzept für die Sanierung niederzulegen. Mit der Sanierung soll auch der Energiebedarf des Gebäudes signifikant gesenkt werden. Damit gehen auch Maßnahmen für den sommerlichen Wärmeschutz und gegebenenfalls auch für die Kühlung des Gebäudes einher. Aufgrund des Baujahres ist darüber hinaus mit Schadstoffbelastungen zu rechnen, die im Zuge der Sanierung beseitigt werden müssen. Die dafür erforderlichen Leistung und die dafür anfallenden Kosten sind auf der Grundlage eines Schadstoffgutachtens zu ermitteln. Für die Bewerber wird ein Vor-Ort-Termin zur Besichtigung des Gebäudes am Freitag, den 09.12.2022 in der Zeit zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr durch die Uni Erfurt angeboten. Bewerber, die an der Besichtigung teilnehmen wollen, teilen dies bis zum Montag, den 05.12.2022 über die ausgeschriebene Kontaktadresse (siehe I.3) Kommunikation) mit.

Beschreibung des Loses

Die Beschaffung umfasst die Vergabe und Beauftragung von Dienstleistungen für die Objektplanung Gebäude Architektenleistungen für die Instandsetzung und die Modernisierung des Lehrgebäudes 2 in der Nordhäuser Straße 63. Die Lehr-, Büro-, Labor- und Seminarräume sowie die zwei Hörsäle bilden den Großteil der Nutzfläche im Gebäude. Für die Baumaßnahme wurde die Honorarzone IV nach HOAI festgestellt. Ein Kostenrahmen von 18.352.000,00 EUR brutto (KGr 200 bis 700) ist vorgegeben und soll eingehalten werden. Ausgeschrieben und beauftragt werden die Objektplanungsleistungen gemäß § 15 der HOAI für die Leistungsphasen 2 bis 4 in Verbindung mit der Erarbeitung einer genehmigungsfähigen Haushaltsunterlage Bau. Im Anschluss ist ggf. die weitere stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 8 nach HOAI 2021 beabsichtigt. Umfang der Maßnahme: Die Sanierung des Gebäudes umfasst alle Bauteile sowie alle haustechnischen Anlagen. Das Gebäude soll im Zuge der Maßnahme gemäß den geltenden öffentlich-rechtlichen Vorschriften für Forschungs- und Lehrzwecke ertüchtigt werden. Die Planung und Realisierung der Maßnahme unterliegt denkmalschutzrechtlichen Anforderungen. Darüber hinaus sind alle energetischen Optimierungen zu planen, die zu einer effektiven Senkung des Energiebedarfs führen. Nutzungsspezifische Anforderungen Aus der zukünftigen Nutzung ergeben sich folgende Anforderungen: Die Nutzfläche des Gebäudes beträgt ca. 5.178 m². Hörsäle 5 und 6 Mit der funktionalen und gestalterischen Sanierung der Hörsäle 5 und 6 sollen moderne und ansprechende Vorlesungsräume entstehen, in denen neben der Präsentationstechnik auch Audio- und Mikrofontechnik genutzt werden kannl. Die Hörsäle sind stark verschlissen. Das Gestühl einschließlich Unterkonstruktion ist veraltet und muss nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Neugestaltung der erforderlichen Belüftung / Klimatisierung erneuert werden. Seminarräume Alle Seminarräume sind mit Multimediatechnik auszustatten, Räume mit bis zu 40 Plätzen zusätzlich mit einer Tafelanlage und Waschbecken. Einzelne Seminarräume für den Fachbereich Sonder- und Sozialpädagogik sind zusätzlich mit Videotechnik auszurüsten. Besondere Unterrichtsflächen Die ehemaligen Werkstattbereiche im Verbindungsbauwerk zwischen Hörsaal 5 und 6 sind aufgrund ihrer Raumgröße gut als Seminarraum, Laborbereich oder für besondere Unterrichtsflächen nutzbar. Büroräume Die Büroräume werden, wenn statisch und räumlich möglich, generell über den Flur erschlossen. Durchgangszimmer sind zu vermeiden. Die Räume sind mit Einbauschränken ausgestattet, diese sind zu erneuern. Raum der Stille Der Raum der Stille wird als Rückzugsort und Meditationsraum genutzt. Der ehemalige Kellerraum ist durch den Einbau eines Fensters, entsprechender Schallschutzmaßnahmen aufgrund des benachbarten Aufzuges sowie durch hochwertige Materialien und Gestaltungselemente funktional ud gestalterisch aufzuwerten. Lager Zur effektiven Archivierung sind in zwei Räumen Rollregalanlagen vorgesehen. Allgemein Es sind ausreichend Kopier- und Putzräume vorzusehen. Werden Räume im Kellergeschoss für eine öffentliche Nutzung vorgesehen, so sind die Bereiche funktional und gestalterisch aufzuwerten. Die Dachfläche des nördlichen Anbaus ist derzeit nur von außen über mobile Leitern zu erreichen, hier ist ein Dachzugang einzuplanen. Schornsteine und nicht mehr benötigte Technik, wie bspw. die Lüftungsanlage im Dachgeschoss für ehemalige PC-Pools oder die Abluftanlage im ehemaligen Chemielabor sind zurückzubauen.

Zuschläge

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Name
Freistaat Thüringen, Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV), Abteilung 2, Hochbau und Liegenschaften
Art
Regionale Gebietskörperschaft, Allgemeine öffentliche Verwaltung
Anschrift
99091 Erfurt
Kontakt
keine Angabe

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Thüringen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

127vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (89 Lose mit Angabe)
258.023 €Zuschlagswert im Median
109.780 € – 650.000 €mittlere Hälfte, 73 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 4557252a-6db2-4038-8ff9-8195142226a9.