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Universität Erfurt, Sanierung und Instandsetzung des Lehrgebäudes II, Fachplanung Tragwerksplanung

Freistaat Thüringen, Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV), Abteilung 2, Hochbau und Liegenschaften · Erfurt, Thüringen

Aktenzeichen 0876-22-V-EV-21veröffentlicht 13.05.2023DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 1238 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
377 Tsd. €
Laufzeit
47 Monate
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Erfurt99091, Thüringen
Einreichung
elektronisch: Erforderlichevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 42 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 09:00 Uhr
    vor 41 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Universität Erfurt beabsichtigt, dass auf dem Universitäts-Campus in der Nordhäuser Straße 63 in 99089 Erfurt befindliche denkmalgeschützte Lehrgebäude 2 zu sanieren. Die Beschaffung umfasst die Vergabe und Beauftragung von Dienstleistungen für die Fachplanung Tragwerksplanung für die Instandsetzung, Umbau und Modernisierung des Lehrgebäudes 2 in der Nordhäuser Straße 63. Das Lehrgebäude 2 wird von der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät genutzt und wurde 1962 als Hofgebäude errichtet. Es verfügt über 2 Hörsäle, einer Vielzahl von Seminarräumen und Laboren sowie besonderen Unterrichtsflächen. Es gliedert sich in das vollunterkellerte dreigeschossige Hauptgebäude mit einer Walmdachkonstruktion sowie zwei eingeschossigen und unterkellerten Verbindungsbauten zu den beiden Hörsälen, welche durch einen Flachbau miteinander verbunden sind. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, die Sanierung unterliegt bautechnisch und gestalterisch erhöhten Anforderungen. Unabhängig davon sind alle zutreffenden öffentlich-rechtlichen Vorschriften bei der Planung zu berücksichtigen. Durch die Zuordnung als Sonderbau müssen insbesondere die jeweiligen Sonderbauvorschriften beachtet werden. Die Bausubstanz ist bereits seit langem verschlissen, eine zufriedenstellende Nutzung des Gebäudes ist nicht mehr gegeben. In der Vergangenheit wurden in Teilbereichen bereits Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, diese sollen in die Komplettsanierung integriert werden. Dafür sind entsprechende Schutzmaßnahmen während der Bauausführung der Gesamtsanierung einzuplanen.

Beschreibung des Loses

Das denkmalgeschützte Lehrgebäude 2 wird von der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät genutzt und wurde 1962 als Hofgebäude errichtet. Es verfügt über 2 Hörsäle, einer Vielzahl von Seminarräumen und Laboren sowie besonderen Unterrichtsflächen. Es gliedert sich in das vollunterkellerte dreigeschossige Hauptgebäude mit einer Walmdachkonstruktion sowie zwei eingeschossigen und unterkellerten Verbindungsbauten zu den Hörsälen. Die beiden Hörsäle sind ebenso mit einem eingeschossigen, unterkellerten Verbindungsbau verbunden. Bei dem Hauptgebäude handelt es sich um einen Massivbau aus Stahlbeton- und Mauerwerksbauteilen. Das Dachgeschoss wird nicht genutzt. Das Kellergeschoss ist im Bereich des ehemaligen Heizungskellers tiefer ausgebildet bzw. im westlichen Bereich teilweise zweigeschossig. Die Kellerräume sind teilweise ungenutzt, teilweise werden sie als Technikräume oder Seminarräume genutzt. Erschlossen wird das Gebäude über zwei Haupttreppenhäuser die vom Kellergeschoss bis ins 2. OG führen. Das Dachgeschoss ist je Giebelseite über eine untergeordnete Holztreppe vom 2. OG erreichbar. Die Verbindungsbauwerke zu den Hörsälen setzten sich in Nordrichtung jeweils in Achse der Haupttreppenhäuser fort. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, wodurch die Sanierung bautechnisch und gestalterisch erhöhten Anforderungen unterliegt. Unabhängig davon sind alle zutreffenden öffentlich-rechtlichen Vorschriften bei der Planung zu berücksichtigen. Durch die Zuordnung als Sonderbau müssen insbesondere die jeweiligen Sonderbauvorschriften beachtet werden. Die Bausubstanz ist verschlissen, eine optimale bzw. zufriedenstellende Nutzung des Gebäudes ist nicht mehr gegeben. Darum wurden in Teilbereichen bereits Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Diese sollen in die Komplettsanierung integriert werden. Dafür sind entsprechende Schutzmaßnahmen während der Bauausführung der Gesamtsanierung einzuplanen. In der Planung müssen insbesondere Erkenntnisse über den Aufbau und die Beschaffenheit einzelner Bauteile eingebunden werden. Beispielsweise führen geringe Materialstärken der Geschossdecken zu fehlenden Lastreserven. Alle baulichen sowie die haus- und sicherheitstechnischen Mängel sind im Zusammenhang zu betrachten und in einem Gesamtkonzept für die Sanierung zusammenzufassen. Mit der Sanierung soll auch der Energiebedarf des Gebäudes signifikant gesenkt werden. Damit gehen auch Maßnahmen für den sommerlichen Wärmeschutz und gegebenenfalls auch für die Kühlung des Gebäudes einher. Auf Grund des Baujahres ist darüber hinaus mit Schadstoffbelastungen zu rechnen, die im Zuge der Sanierung beseitigt werden müssen. Das Lehrgebäude 2 soll an den Bedarf der Universität Erfurt angepasst werden. Es wird Lehr-, Büro, Labor- und Seminarräume sowie zwei Hörsäle enthalten. Die Nutzfläche des Gebäudes beträgt 5.178 m“. Die Sanierung des Gebäudes umfasst alle Bauteile sowie alle haustechnischen Anlagen. Für die Umsetzung der Maßnahme werden hier die Dienstleistungen für die Tragwerksplanung ausgeschrieben. Für die Dienstleistungen Tragewerksplanung Baumaßnahme wurde die Honorarzone IV festgestellt. Ein Kostenrahmen von 18.352.000 EUR brutto (KGr 200 bis 700) ist vorgegeben und sollte eingehalten werden.

Gegenstand nach CPV

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Name
Freistaat Thüringen, Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV), Abteilung 2, Hochbau und Liegenschaften
Art
Regionale Gebietskörperschaft, Allgemeine öffentliche Verwaltung
Anschrift
99091 Erfurt
Kontakt
keine Angabe

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Thüringen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

201vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (118 Lose mit Angabe)
146.569 €Zuschlagswert im Median
72.359 € – 341.307 €mittlere Hälfte, 126 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 19.06.2023

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 738bc544-32a9-4d17-b99c-e383f8150eba.