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Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Ostfeld, Wiesbaden; Integrierte Verkehrsuntersuchung Ostfeld

SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH als Entwicklungsträger und Treuhänder gemäß § 167 Baugesetzbuch (BauGB) für die LHW · Wiesbaden, Hessen

Aktenzeichen 2023-VgV-SEG-Ostfeld-IVUveröffentlicht 14.11.2023DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
10 Monate09.10.2023 – 31.07.2024
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Wiesbaden65187, Hessen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

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Wird verhandelt?

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Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • Konzeption / Herangehensweise40 %
  • Bürostruktur20 %
  • Akzeptanz des Vertrages10 %
  • Honorar30 %

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Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.07.2024
    vor 37 Monaten
  2. Veröffentlichung
    vor 36 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Veranlassung: Mit dem Stadtentwicklungsprojekt Ostfeld plant die Landeshauptstadt Wiesbaden (LHWiesbaden) die Schaffung eines eigenständigen, innovativen, urbanen und vor allemlebenswerten und nachhaltigen neuen Stadtteils im Osten von Wiesbaden. Hierzu hat dieStadtverordnetenversammlung der LH Wiesbaden im September 2020 die Anwendung einerstädtebaulichen Entwicklungsmaßnahme beschlossen. Durch deren Umsetzung will die LHWiesbaden insbesondere den strukturell erhöhten Bedarf an Wohn- und Arbeitsstätten deckenund ihrer Funktion als Oberzentrum und als Standort von bedeutenden Bundes- undLandesbehörden auch in der Zukunft gerecht werden. Das Plangebiet umfasst einen Bereich von ca. 450 Hektar. Die städtebaulicheEntwicklungsmaßnahme Ostfeld zeichnet sich durch die Schaffung von zwei räumlich getrenntliegenden Baufeldern aus. Im Norden des Entwicklungsbereiches soll westlich der B 455 auf derHöhe der Ortslage Wiesbaden-Erbenheim auf einer Gesamtfläche von ca. 27 Hektar ein neuerzentraler Behördenstandort für das Bundeskriminalamt perspektivisch für bis zu 7.000 Mitarbeiterentstehen. Im Süden des Entwicklungsbereiches soll rund um das Biehler Wäldchen/Fort Biehler einkompaktes, nachhaltiges, urbanes, klimasensibles und lebenswertes neues Stadtquartier für8.000 bis 12.000 Menschen entstehen. Damit leistet die LH Wiesbaden einen wesentlichenBeitrag zur Wohnraumversorgung und zur wirtschaftlichen, ökologischen und sozialenWeiterentwicklung der Region Rhein-Main. Der Lenkung der Verkehrsmittelwahl auf nachhaltigeVerkehrsträger kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Der Großteil des Plangebiets soll neben den für die Siedlungsentwicklung erforderlichenInfrastrukturen als Landschaftsraum erhalten und gestärkt werden. Die Entwicklung des neuen Stadtteils ist an die Berücksichtigung bestimmter naturräumlicher undinfrastruktureller Rahmenbedingungen geknüpft. So bestehen für den Bereich Mobilität aufregionalplanerischer sowie städtischer Ebene bereits politische Vorgaben, die die qualitativenZielstellungen der Mobilitätsangebote beschreiben. Hierbei steht die Anbindung des neuenStadtteils an nachhaltige, schienengebundene Verkehrsträger und die Schaffung einesStadtquartiers, welches weitgehend arm an motorisiertem Individualverkehr (MIV) sein soll, imVordergrund. Die Regionalversammlung Südhessen hat am 7. Mai 2021 den Antragsunterlagen der LHWiesbaden zur Zulassung einer Abweichung vom Regionalplan Südhessen zur Schaffung einesneuen Stadtteils im Entwicklungsgebiet Ostfeld unter Berücksichtigung bestimmterregionalplanerischer Maßgaben, die sich unter anderem auf den Anschluss an denSchienenverkehr beziehen, zugestimmt. Die regionalplanerische Vorgabe im Hinblick auf eineSchienenanbindung des neuen Stadtteils Ostfeld lautet: "Für beide Bereiche derEntwicklungsmaßnahme [... Anmerkung: Behördenstandort und urbanes Stadtquartier] sind imZuge der Durchführung der Entwicklungsmaßnahme Schienenanschlüsse zu planen, herzustellenund in Betrieb zu nehmen (...)". Zur Fortentwicklung der bereits aus der Phase der vorbereitenden Untersuchungen vorliegendenVerkehrsuntersuchung (Anhang 1, Nr. 6 + 9), die sich mit der grundsätzlichen Machbarkeit deräußeren Verkehrserschließung an das übergeordnete Straßennetz beschäftigte, soll in Rahmendes zu erstellenden Gutachtens eine integrierte Verkehrsuntersuchung Ostfeld erarbeitet werden,die die zum Bearbeitungszeitpunkt vorliegenden Ergebnisse flankierender Studien, wieinsbesondere der Machbarkeitsstudie Schiene (MBKS II) berücksichtigt sowie die Belangeweiterer Verkehrsträger wie die des öffentlichen Personennahverkehrs/Busverkehrs sowie die desFußgänger- und Radverkehrs bündelt. Die Untersuchung soll sich in einem erstenkonzeptionellen Schritt mit der Untersuchung von Varianten der äußeren MIV-Erschließung desPlangebietes gemäß Anhang 1 Nr. 1 "Planfälle MIV" auseinandersetzen und dabei alleVerkehrsträger berücksichtigen. Es soll geprüft werden, wie die Erschließung mit Verkehrsmittelndes öffentlichen Verkehrs bestmöglich erfolgen kann, wie die Flächen an die Radverkehrsnetzeder Städte Wiesbaden und Mainz angebunden werden können, welche Maßnahmen desMobilitätsmanagements umzusetzen sind, um zu konkreteren Aussagen für den Planungsprozesszu gelangen. Die gebietsinterne, innere Erschließung wird im Wettbewerbsverfahren gelöst. Für den Bereich MIV sollen bereits im Rahmen der grundsätzlichen Variantenbetrachtung die alsgeeignet erscheinenden Lösungsansätze der äußeren Erschließungsanlagen hinsichtlich ihrerbaulichen Umsetzungsfähigkeit, und im darauffolgenden Untersuchungsschritt hinsichtlich derAusbaubedarfe sowie der Flächenanforderungen und des baulichen Aufwands - respektive derdamit einhergehenden Kosten - geprüft werden. Außerdem sollen die zur Umsetzungerforderlichen Planverfahren inklusive der verschiedenen Schnittstellen/Zuständigkeiten vonStraßenbaulastträgern aufgezeigt werden. Gegenstand der zu beauftragenden Leistung: Das für die zuvor beschriebene Aufgabenstellung erforderliche Arbeitsprogramm wird in derLeistungsbeschreibung (Anlage 02a) dargestellt. Für die zu erarbeitende integrierteVerkehrsuntersuchung Ostfeld ist als Prognosehorizont das Jahr 2030 vorzusehen. Der Leistungskatalog gliedert sich in drei Leistungsbausteine: Leistungsbaustein 1: Integrierte Verkehrsuntersuchung Ostfeld (hierzu unter A.) Leistungsbaustein 2: Verkehrliche Machbarkeit unter Berücksichtigung von Trassenkonflikten und Lösungsansätzen(hierzu unter B.) Leistungsbaustein 3: Termine (hierzu unter C.) Die vorausgegangene maßgebliche Verkehrsuntersuchung (Anhang 1, Nr. 6) war unter dengetroffenen Annahmen dem Grunde nach zu dem Ergebnis gekommen, dass das Kfz-Verkehrsaufkommen des Planungsgebiets weitestgehend über das übergeordnete Straßennetzleistungsfähig abgewickelt werden kann. Weiterführende Untersuchungen, wie z.B. dieErschließung mit Verkehrsmitteln des öffentlichen Verkehrs (Anhang 1, Nr. 7 + 2), wurdeninzwischen vorangetrieben.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag4 von 4 angegeben

Konzeption / Herangehensweise40 %
Bürostruktur20 %
Akzeptanz des Vertrages10 %
Honorar30 %
Qualität
Konzeption / Herangehensweise
Qualität
Bürostruktur
Qualität
Akzeptanz des Vertrages
Kosten
Honorar

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
09.10.2023
Vertragsende
31.07.2024
Verlängerung
Es erfolgt ein stufenweiser Leistungsabruf der Leistungsbausteine sowie der darin enthaltenen einzelnen Leistungspositionen und Optionen, vorbehaltlich der Gremienbeschlüsse zur weiteren Umsetzung des Projektes sowie der Entscheidung des Auftraggebers im weiteren Projektverlauf: Stufe I: Leistung … ganz lesenEs erfolgt ein stufenweiser Leistungsabruf der Leistungsbausteine sowie der darin enthaltenen einzelnen Leistungspositionen und Optionen, vorbehaltlich der Gremienbeschlüsse zur weiteren Umsetzung des Projektes sowie der Entscheidung des Auftraggebers im weiteren Projektverlauf: Stufe I: Leistungsbaustein 1: Integrierte Verkehrsuntersuchung Ostfeld Stufe II: Leistungsbaustein 2: Verkehrliche Machbarkeit unter Berücksichtigung von Trassenkonflikten und Lösungsansätzen Stufe III: Leistungsbaustein 3: Termine Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf den Abruf von einzelnen und / oder sämtlichen Stufen und Leistungspositionen und kann aus einem Nichtabruf auch keine weitergehenden Ansprüche (z.B. auf Schadensersatz oder Honorarerhöhung) herleiten.
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Wilhelminenstraße 1 - 3, 64295 Darmstadt
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
ZIV GmbH, Darmstadt3

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Name
SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH als Entwicklungsträger und Treuhänder gemäß § 167 Baugesetzbuch (BauGB) für die LHW
Anschrift
Konrad-Adenauer-Ring 11, 65187 Wiesbaden
Kontakt
vergabe@wibau-wiesbaden.de

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Hessen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

845vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (1.010 Lose mit Angabe)
178.578 €Zuschlagswert im Median
85.597 € – 375.291 €mittlere Hälfte, 280 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 4a11d12d-c534-4377-acc6-929400260bab.