Zum Inhalt
Menü

SAP S4/HANA Transformation

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz · Mainz, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen GBE-2025-0068veröffentlicht 02.04.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 551 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
21 Monate29.09.2025 – 30.06.2027
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Mainz55131, Rheinland-Pfalz
Einreichung
elektronisch: Erforderlichlandesverwaltung.vergabe.rlp.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 76 Tage (14 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (27 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 19 Monaten
  2. Fragen bis 23:59 Uhr
    an Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    vor 18 Monaten
  3. Teilnahmeanträge bis 10:00 Uhr
    vor 18 Monaten
  4. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 30.06.2027
    vor 13 Monaten
  5. Heute

Beschreibung

Gegenstand der Vergabe ist die umfassende Transformation der ERP-Systemlandschaft der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Das Projekt umfasst die technische Migration von SAP ECC 6.0 auf S/4HANA sowie die Prozesstransformation auf Basis von SAP S/4HANA Best Practices. Ziel ist es, durch das ausgewählte Unternehmen eine konsistente und integrierte Umsetzung beider Transformationsaspekte sicherzustellen.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Preis
Wertungspreis
Qualität
Umsetzungskonzept
Qualität
Qualifikation und Erfahrung Projektleitung

Eignung10 von 10 angegeben

Kriterium
Nachweis: Eigenerklärung (Formblatt T 2)
Kriterium
Nachweis: Eigenerklärung Russlandsanktionen (Formblatt T3)
Kriterium
Die vom Bewerber erzielten Umsätze (netto) in den vergangenen drei Geschäftsjahren müssen ihrer Größenordnung nach eine hinreichende wirtschaftliche Leistungskraft des Unternehmens erkennen lassen. Zu diesem Zweck haben die Unternehmen ihren Gesamtjahresumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren (20 … ganz lesenDie vom Bewerber erzielten Umsätze (netto) in den vergangenen drei Geschäftsjahren müssen ihrer Größenordnung nach eine hinreichende wirtschaftliche Leistungskraft des Unternehmens erkennen lassen. Zu diesem Zweck haben die Unternehmen ihren Gesamtjahresumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren (2021 bis 2023) sowie des bereichsspezifischen Umsatzes im Bereich S/4HANA-Transformation und/oder Beratung im Krankenhaussektor anzugeben. Als Mindestanforderung nachzuweisen ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz im Bereich S/4HANA-Transformation und/oder Beratung im Krankenhaussektor in Höhe von mindestens 20 Mio. EUR netto in den vergangenen 3 Geschäftsjahren pro Jahr. Sofern in Bewerbergemeinschaften bzw. mit Unterbeauftragungen am Vergabeverfahren teilgenommen wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bewerber der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder Unterbeauftragung separat auszuweisen.
Kriterium
Nachweis einer Betriebs-/Haftpflichtversicherung durch Abgabe einer Eigenerklärung des Bewerbers, dass eine entsprechende Versicherung vorhanden ist bzw. im Auftragsfall abgeschlossen wird und diese während der gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhalten wird. Vorlage der Versicherungsnachweise späte … ganz lesenNachweis einer Betriebs-/Haftpflichtversicherung durch Abgabe einer Eigenerklärung des Bewerbers, dass eine entsprechende Versicherung vorhanden ist bzw. im Auftragsfall abgeschlossen wird und diese während der gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhalten wird. Vorlage der Versicherungsnachweise spätestens zum Vertragsbeginn. Mindestanforderung: Die Betriebs-/Haftpflichtversicherung muss eine Mindestdeckungssumme von 5,0 Mio. EUR je Schadensfall einfach maximiert pro Jahr für Personen-, Sach-, und Vermögens aufweisen. Bei Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen, im Auftragsfalle eine zusätzliche Versicherung gemeinsam mit allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft abzuschließen. Eine Eigenerklärung ist als Nachweis zulässig.
Kriterium
Bewerber müssen über eine durch entsprechende Erfahrungen (Projektreferenzen) nachgewiesene hinreichende berufliche Leistungsfähigkeit hinsichtlich der Durchführung vergleichbarer Leistungen verfügen. Als Mindestanforderung sind Projektreferenzen aus den beiden folgenden Kategorien ("S/4HANA Transfo … ganz lesenBewerber müssen über eine durch entsprechende Erfahrungen (Projektreferenzen) nachgewiesene hinreichende berufliche Leistungsfähigkeit hinsichtlich der Durchführung vergleichbarer Leistungen verfügen. Als Mindestanforderung sind Projektreferenzen aus den beiden folgenden Kategorien ("S/4HANA Transformation" und "Fachliche Prozesstransformation") nachzuweisen. Sollte ein Referenzprojekt eine fachliche Prozesstransformation und eine technische S/4HANA Implementierung umfassen, darf diese jeweils für beide Kategorien eingereicht werden. Mindestanforderungen bzgl. Referenzprojekte S/4HANA Transformation: Geeignet sind ausschließlich Unternehmen, die nachweislich mindestens zwei Projektreferenzen im Bereich S/4HANA Transformationsprojekte vorweisen können. Die Referenzprojekte müssen in einer Organisation mit mehr als 1.000 Mitarbeitern in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) durchgeführt und nach dem 1. Januar 2020 abgeschlossen worden sein. Die Referenz wird nur gewertet, wenn das Projekt eine technische S/4HANA Implementierung umfasst und bereits ein produktiver Go-Live vorliegt. Für den Fall der Durchführung eines S/4HANA Transformationsprojekt bei einem Klinikum der Maximalversorgung in der DACH-Region gelten abweichend folgende Mindestanforderungen: Sofern es sich um ein laufendes Projekt handelt, müssen bereits 500 Personentage geleistet sowie die SAP-Activate Prepare-Phase erfolgreich abgeschlossen worden sein, auch wenn noch kein produktiver Go-Live von S/4HANA vorliegt. Mindestanforderungen bzgl. Referenzprojekte "Fachliche Prozesstransformation": Geeignet sind ausschließlich Unternehmen, die nachweislich mindestens zwei Projektreferenzen aus fachlichen Prozesstransformationsprojekten im Gesundheitssektor vorweisen können. Zudem müssen die Projekte in einer Organisation mit mehr als 1.000 Mitarbeitern in der DACH-Region durchgeführt worden sein, einen Umfang von mehr als 200 Personentagen aufweisen und nach dem 1. Januar 2020 abgeschlossen worden sein. Gewertet werden ausschließlich Referenzen, bei denen ein fachliches Konzept im Rahmen einer Prozesstransformation erstellt wurde (z. B. im Kontext einer S/4HANA Transformation oder eines Digitalisierungsprojekts in der administrativen Verwaltung einer Organisation des Gesundheitssektors), welches anschließend erfolgreich implementiert wurde. Zur Einreichung und Darstellung der Unternehmensreferenzen ist das Formblatt T 7 zu verwenden.
Kriterium
Der Bewerber muss über hinreichende personelle Kapazitäten zur Erfüllung der ausgeschriebenen Aufgaben verfügen. Zu diesem Zweck haben die Unternehmen die Anzahl der Gesamtbeschäftigten in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2021 bis 2023) anzugeben. Als Mindestanforderung müssen Bewer … ganz lesenDer Bewerber muss über hinreichende personelle Kapazitäten zur Erfüllung der ausgeschriebenen Aufgaben verfügen. Zu diesem Zweck haben die Unternehmen die Anzahl der Gesamtbeschäftigten in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2021 bis 2023) anzugeben. Als Mindestanforderung müssen Bewerber in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2021 bis 2023) im Durchschnitt mindestens 100 festangestellte Beschäftigte mit Arbeitsort in Deutschland nachweisen, welche jeweils das Sprachniveau C1 oder höher des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen in Deutsch aufweisen. Sofern in Bewerbergemeinschaften bzw. mit Unterbeauftragungen am Vergabeverfahren teilgenommen wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bewerber der Gemeinschaft bzw. inkl. der eignungsverleihenden Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Beschäftigtenzahlen jeweils pro Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder Unterbeauftragung separat auszuweisen.
Kriterium
Mit Abgabe des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der Bewerber, im Auftragsfall die in der Anlage IT-Sicherheitsanforderungen aufgeführten Sicherheitsanforderungen umzusetzen, soweit sie auf den Auftragsgegenstand Anwendung finden. Im Auftragsfall muss der Bewerber sicherstellen, dass alle von ihm e … ganz lesenMit Abgabe des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der Bewerber, im Auftragsfall die in der Anlage IT-Sicherheitsanforderungen aufgeführten Sicherheitsanforderungen umzusetzen, soweit sie auf den Auftragsgegenstand Anwendung finden. Im Auftragsfall muss der Bewerber sicherstellen, dass alle von ihm eingesetzten Nachunternehmen die in der Anlage aufgeführten Anforderungen erfüllen. Bereits mit Einreichung des Teilnahmeantrags muss der Bewerber eine gültige Zertifizierung seines Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) entweder nach ISO/IEC 27001 (nativ) oder über eine Zertifizierung nach DIN ISO/IEC 27001 auf Basis IT-Grundschutz oder eine gleichwertige Zertifizierung nachweisen (Mindestanforderung). Die Zertifizierung muss zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags gültig sein und die für die auftragsgegenständliche Leistung relevanten Anwendungsbereiche umfassen. Bei Angabe gleichwertiger Zertifikate hat das Unternehmen über die Gleichwertigkeit einen entsprechenden Nachweis zu führen. Dazu hat es in tabellarischer Form darzustellen, wie es die Sicherheitsmaßnahmen aus der ISO 27001 umgesetzt hat (Spalte A müsste alle Sicherheitsvorgaben aus der ISO 27001 darstellen und in Spalte B müsste dargestellt werden, welche Maßnahmen konkret umgesetzt wurden, um diese Sicherheitsvorgaben zu erfüllen). Auf Basis dieser tabellarischen Darstellung wird der Auftraggeber im Rahmen seines Ermessens prüfen, ob mit der Darstellung der Nachweis eines gleichwertigen Schutzniveaus erbracht wurde.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhand … ganz lesenMit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Zahlungsunfähigkeit, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Insolvenz, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Schwere Verfehlung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Bildung terroristischer Vereinigungen
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
29.09.2025
Vertragsende
30.06.2027
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung: 1. Beachtung der Pflicht zur Tariftreue nach § 4 des rheinland-pfälzischen Landestariftreuegesetzes (LTTG) - auch für Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften-, Einräumung der Vertragsstrafen, Kündigungsrechte und Prüfungsrechte zu Gunsten des Auftraggebers. 2. Im Auftragsfall verp … ganz lesenLeistung: 1. Beachtung der Pflicht zur Tariftreue nach § 4 des rheinland-pfälzischen Landestariftreuegesetzes (LTTG) - auch für Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften-, Einräumung der Vertragsstrafen, Kündigungsrechte und Prüfungsrechte zu Gunsten des Auftraggebers. 2. Im Auftragsfall verpflichtet sich der Bewerber, die in der Anlage IT-Sicherheitsanforderungen aufgeführten Sicherheitsanforderungen umzusetzen, soweit sie auf den Auftragsgegenstand Anwendung finden. 3. Die auf dem Klinikumsgelände zum Einsatz kommenden Mitarbeiter des Bewerbers und seiner Nachunternehmer müssen über einen ausreichenden Masernimpfschutz verfügen. Zu diesem Zweck ist für die betreffenden Personen ein Nachweis über zwei Masernimpfungen vorzulegen, alternativ eine ärztliche Bescheinigung, dass eine Immunität gegen Masern vorliegt (Labornachweis) oder eine ärztliche Bescheinigung über eine dauerhafte medizinische Kontraindikation.
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau,, Stiftstraße 9, 55116 Mainz
Fristen für Nachprüfungsanträge
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer und dem Vergabesenat (§§ 155 ff. GWB). Nach § 160 Abs. 3 GWB ist ein etwaiger Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor … ganz lesenDas Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer und dem Vergabesenat (§§ 155 ff. GWB). Nach § 160 Abs. 3 GWB ist ein etwaiger Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, wobei der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB unberührt bleibt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Die vorgenannten Rügeobliegenheiten gelten nicht für einen Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB wegen unzulässiger Vergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung (wie der vorliegenden) im Amtsblatt der EU. Der Auftraggeber ist zur Absendung einer Bieterinformation spätestens 10 Tage vor Zuschlagserteilung verpflichtet (§134 GWB). Nach Zuschlagserteilung (Vertragsschluss) ist ein Nachprüfungsantrag nicht mehr zulässig. Ausgenommen sind Anträge auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 GWB, also wegen Verletzung der vorgenannten Pflicht zur Bieterinformation und Einhaltung der Wartefrist gem. § 134 GWB oder wegen unzulässiger Vergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der EU. Solche Anträge auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages sind nach § 135 Abs. 3 GWB nur innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags zulässig, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung dieser Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXPDYD8YFW9 Der Auftraggeber führt ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durch. Der Auftraggeber behält sich vor, die Zahl der Bewerber gemäß § 51 VgV auf eine angemessene Zahl zu begrenzen. Eine solche Begrenzung betrifft die Zahl der zur Beteiligung am Verhandlung … ganz lesenBekanntmachungs-ID: CXPDYD8YFW9 Der Auftraggeber führt ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durch. Der Auftraggeber behält sich vor, die Zahl der Bewerber gemäß § 51 VgV auf eine angemessene Zahl zu begrenzen. Eine solche Begrenzung betrifft die Zahl der zur Beteiligung am Verhandlungsverfahren und zur Angebotsabgabe aufgeforderten Teilnehmer. Sie ist nicht zu verwechseln mit einer etwaigen im Verlaufe des Verhandlungsverfahrens erfolgenden Begrenzung der Zahl der Angebote anhand der Zuschlagskriterien. Für die Begrenzung der Zahl der Bewerber gelten die folgenden Vorgaben und Kriterien: Der Auftraggeber beabsichtigt, das Verhandlungsverfahren mit bis zu fünf Bewerbern (bzw. Bewerbergemeinschaften) einzuleiten, vorausgesetzt, eine entsprechende Zahl von geeigneten Bewerbern, hinsichtlich der keine Ausschlussgründe vorliegen (geeignete Bewerber), ist vorhanden. Falls eine Begrenzung der Zahl der Bewerber erfolgt, wird die Auswahl anhand der Unternehmensreferenten (Projektreferenzen) vorgenommen. In die Bewertung werden maximal drei Projekte je Kategorie ("Referenzprojekte S/4HANA Transformation" und "Referenzprojekte fachliche Prozesstransformation"), die vom Bewerber hierfür benannt werden (ohne Benennung werden jeweils die ersten drei im Formular aufgeführten ausgewählt), einbezogen und einzeln gewertet. Um bewertet werden zu können, müssen die Projektreferenzen die an die Referenzen gestellten Mindestanforderungen erfüllen. A. Bewertung "Referenzprojekte S/4HANA Transformation": Der Bewerber erhält Punkte, wenn zusätzlich zu den Mindestkriterien der Kategorie S/4HANA Transformation folgende Kriterien erfüllt sind. I. Referenzprojekte im Gesundheitssektor Für jede Projektreferenz, die in einer Organisation des Gesundheitssektors durchgeführt wurde, erhält der Bewerber 3 Zusatzpunkte pro Referenz (insgesamt maximal 9 Punkte). Voraussetzung für die Vergabe von 3 Zusatzpunkten ist, dass in dem jeweiligen Projekt bereits ein produktiver Go-Live der S/4HANA Migration vorliegt. II. Referenzprojekte bei Maximalversorgern Für jede Projektreferenz, die bei einem Klinikum der Maximalversorgung durchgeführt wurde, erhält der Bewerber 8 Zusatzpunkte pro Referenz (insgesamt maximal 24 Punkte). Sollte es sich bei der Projektreferenz um einen Maximalversorger handeln, wird die Referenz auch gewertet, wenn es sich um ein laufendes Projekt handelt und bereits 500 Personentage geleistet wurden sowie die SAP-Activate Prepare-Phase erfolgreich abgeschlossen wurde, auch wenn noch kein produktiver Go-Live von S/4HANA vorliegt. III. Referenzprojekte mit einem produktiven Go-Live bei Maximalversorgern Für jede Projektreferenz, die bei einem Klinikum der Maximalversorgung mit mehr als 1.000 Mitarbeitern im DACH-Raum durchgeführt wurde und bei der bereits in produktiver S/4HANA Go-Live vorliegt, erhält der Bewerber 4 Zusatzpunkte pro Referenz (insgesamt aber maximal 12 Punkte). B. Bewertung Referenzprojekte "Fachliche Prozesstransformation" Der Bewerber erhält Punkte, wenn zusätzlich zu den Mindestkriterien der Kategorie "Fachliche Prozesstransformation" folgende Kriterien erfüllt sind. I. Referenzprojekte bei einem Maximalversorger Für jede Projektreferenz, die bei einem Klinikum der Maximalversorgung durchgeführt wurde, erhält der Bewerber 10 Zusatzpunkte pro Referenz (insgesamt aber maximal 30 Punkte). II. Referenzprojekte bei einem Universitätsklinikum Für jede Projektreferenz, die bei einem Universitätsklinikum durchgeführt wurde, erhält der Bewerber 5 Zusatzpunkte pro Referenz (insgesamt aber maximal 15 Punkte). C. Bewertung integratives Referenzprojekt Der Bewerber erhält einmalig 10 Punkte, wenn eine Projektreferenz gleichzeitig die Mindestkriterien der Kategorien "S/4HANA-Transformation" und "fachliche Prozesstransformation" erfüllt sowie im Gesundheitssektor durchgeführt wurde. Bewerber können auf diese Weise bis zu 100 Punkte für ihre Referenzen erzielen. Die Bewerber mit der höchsten Punktzahl qualifizieren sich für d …

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Mehr von Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Alle 2 offenen Ausschreibungen von Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, dazu Zuschläge und Auftragnehmer

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 722 (Softwareprogrammierung und -beratung) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

84vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (63 Lose mit Angabe)
443.174 €Zuschlagswert im Median
210.000 € – 2,68 Mio. €mittlere Hälfte, 21 Werte

Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: IT-Dienstleistungen in Rheinland-Pfalz (18 offen)

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 05.05.2025

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

Ähnliche offene Ausschreibungen

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 5db63e8e-7a95-472e-b745-d95338a3ec51.