Projektsteuerungsleistungen, Sanierung Kleines Haus und Altbau, Theater Freiburg
Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement · Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg
Aktenzeichen 2023006473veröffentlicht 17.11.2023DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Geschätzter Wert
- 215 Tsd. €
- Hauptleistung
- Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
- CPV 71240000
- Leistungsart
- Dienstleistungen
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- 215 Tsd. €
- Laufzeit
- ?keine Angabe
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Freiburg im Breisgau79106, Baden-Württemberg
- Einreichung
- elektronisch: Zulässigbieterzugang.deutsche-evergabe.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendnein
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassenja
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- E-Rechnung verpflichtendja
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- Wiederkehrender Auftragnein
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 112 Tage (165 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 4 Angebote je Los (291 Lose mit Angabe).
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 36 Monaten
- Fragen bis 12:00 Uhrvor 35 Monatenan Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement
- Teilnahmeanträge bis 10:20 Uhrvor 35 Monaten
- Heute
Beschreibung
Die Stadt Freiburg beabsichtigt die Sanierung des Kleinen Hauses und des Altbaus des Theaters Freiburg, Bertoldstraße 46, 79098 Freiburg. Wesentlicher Teil der Planungsaufgabe ist die Planung des Bauablaufs in Rücksichtnahme auf den laufenden Spielbetrieb und Spielpausen des Theaters. Das Maßnahmenpaket soll in den ersten Leistungsphasen unter Berücksichtigung des auf Basis einer in Aussicht gestellten Förderung im Rahmen des Programms „KulturInvest“ des Bundes zur Verfügung stehenden Budgets von ca. 26 Mio € brutto überprüft und angepasst werden.
Für das Projekt wird nun ein Büro für die Projektsteuerung mittels Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen.
Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am 19.03.2024 statt
Gegenstand nach CPV
Bedingungen
Zuschlag2 von 2 angegeben
- Preis
- Zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden maximal 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften. Gibt es nur 5 oder weniger Bewerber/Bewerbergemeinschaften ohne Ausschlussgründe und mit einem formal ordnungsgemäßen und den Mindestbedingungen entsprechenden Teilnahmeantrag werden nur diese zugelassen. Sollten die Voraussetzungen bei mehr als 5 vorliegen, werden die 5 zugelassen, die bei den unter 5.1 – 5.3 im folgenden benannten Kriterien die höchste Punktzahl erzielen (siehe auch Matrix Auswahlkriterien). Insgesamt können bei Berücksichtigung aller Kriterien 500 Punkte erreicht werden. Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren. Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von den durch den Bewerber gemachten Angaben z.B. mit 0 - 5 Punkte bewertet. Die vom Bewerber bei einem Kriterium erreichte Punktzahl ergibt sich durch Multiplikation der jeweiligen Bewertungsziffer mit der Wichtung des Kriteriums. Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers ergibt sich durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Einzelkriterien in der Auswahlphase. Es werden die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl ausgewählt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen. 1. finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (insgesamt 20%, 100 mögliche Punkte) Umsätze in den letzten 3 Jahren, Personalstruktur 100 Punkte. Es soll eine Erklärung über den Gesamtjahresumsatz (netto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren und eine Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Jahren abgegeben werden. Mindestanforderung: Für die Ausführung der geforderten Leistung werden durchschnittlich mind. 5 fachbezogene Mitarbeiter_innen im Bereich Projektsteuerung erwartet. 2. technische Leistungsfähigkeit (insgesamt 80%, 400 mögliche Punkte) Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern. Es können 3 Referenzen gewertet werden. Referenz A und B sind zwingend erforderlich. Referenz C ist optional. Für jede Referenzkategorie kann jeweils nur 1 Projekt gewertet werden. Mehrfachnennungen sind möglich. Es gelten die Kriterien in Bezug auf die Referenzen auch dann als erfüllt, wenn die jeweilige Referenz als Projektleiter in einem anderen Büro erbracht worden ist. In dem Fall ist ein Nachweis des anderen Büros über die verantwortliche Projektleitung vorzulegen. Die technische Leistungsfähigkeit wird insgesamt mit 80% gewertet, davon die qualitative Bewertung der Referenzprojekte: max. 200 Punkte für Referenz A (40%), max. 150 Punkte für Referenz B (30%). max. 50 Punkte für Referenz C (10%). Referenz A - zwingend: Nachweis eines vergleichbaren, realisierten Projektes, Thema Umbau/Sanierung eines Gebäudes mit sensibler Nutzung (z.B. Theater, Krankenhaus, oder vgl. Gebäude, das 24/7 in Betrieb ist) (Kriterien der Vergleichbarkeit: Umbau/Sanierung eines Gebäudes mit sensibler Nutzung, im laufenden Betrieb, Gesamtkosten KG 200-700 > 20 Mio € brutto) Referenz B – zwingend: vergleichbares, realisiertes Projekt, Thema Umbau/Sanierung historischer Bausubstanz, Denkmal wird höher bewertet (Kriterien der Vergleichbarkeit: Umbau/Sanierung eines Gebäudes mit historischer Bausubstanz mit/ohne Denkmalschutz bis Baujahr 1920, Bestandsgebäude unter Denkmalschutz stehend bis 1950er Jahre, Gesamtkosten KG 200-700 > 20 Mio € brutto) Referenz C - optional: Nachweis eines vergleichbaren, realisierten Projektes, Thema öffentliche Förderung (Kriterien der Vergleichbarkeit: Projekt mit Fördermittelantrag, -abruf und Verwendungsnachweis, Bundesmittel nach RZ-Bau) Für alle Referenzen gilt: Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekr …
- Qualität
- Leistungsbewertung gemäß KriterienkatalogKriterien auf der Vergabeplattform
Eignung6 von 6 angegeben
- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
- Rein nationale Ausschlussgründe
- Begrenzung der Bewerberzahl
- 3 bis 5 Bewerber
Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung7 von 10 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Zulässig
- Einreichung über
- bieterzugang.deutsche-evergabe.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Zulässig
- Elektronische Signatur
- nicht verlangt
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung5 von 6 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz2 von 2 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Regierungspräsidium Karlsruhe, Durlacher Allee 100, 76137 Karlsruhe
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
Das Theater Freiburg befindet sich in der Bertoldstraße 46 am Rande der Freiburger Altstadt. Es ist ein Mehrspartenhaus, in dem viele Arten von Vorstellungen angeboten werden: Schauspiel, Oper, Tanz, Philharmonische Konzerte, Junges Theater, Lesungen u.v.m. Mit täglich wechselnden Aufführungen im Gr … ganz lesenkürzer
Das Theater Freiburg befindet sich in der Bertoldstraße 46 am Rande der Freiburger Altstadt. Es ist ein Mehrspartenhaus, in dem viele Arten von Vorstellungen angeboten werden: Schauspiel, Oper, Tanz, Philharmonische Konzerte, Junges Theater, Lesungen u.v.m. Mit täglich wechselnden Aufführungen im Großen Haus, Kleinem Haus, Winterer-Foyer, Kammerbühne, Werkraum, Außenbereich und anderen Orten sowie Proben-, Werkstatt-, Technik- und Verwaltungsbetrieb ist das Theater beinahe rund um die Uhr in Betrieb. Das heutige Theatergebäude wurde 1905 – 1910 nach Plänen des Berliner Architekten Heinrich Seeling erbaut. Der mit hellem Sandstein verkleidete Baukörper ist zum Platz der Alten Synagoge ausgerichtet. Im zweiten Weltkrieg wurde das Theater massiv beschädigt und anschließend wieder aufgebaut. In den 1960er Jahren wurde der Jugendstilgiebel des Historischen Theaters entfernt und das Theater um das Dachgeschoss erweitert, das die musikalischen Probenräume beherbergt. Der ursprünglich als Kino genutzte Flachdachanbau nach Süden wurde 1954 errichtet. Als das heutige Kleine Haus wurde 1996 das ehem. Kino in einen Theatersaal umgenutzt. Ebenfalls in den 1990er Jahren wurden der Zuschauerraum des Großen Hauses und das sog. Wintererfoyer saniert. Diese Räume sowie die Anbauten aus späteren Jahrzehnten sind nicht Teil der Sanierungsaufgabe. Die Bühnentechnik des Großen Hauses wurde 2012-14 erneuert. Im Jahr 2017 wurde durch ein Projektteam bestehend aus Architekt,Tragwerksplaner, HLS- und ELT-Planer sowie Gutachten zur Sandsteinfassade, Brandschutz und Schadstoffen, eine Machbarkeitsstudie zur Ermittlung des Sanierungsbedarfs erstellt. Die hierin ermittelten Maßnahmen sollen im Rahmen der Vorentwurfs- und Entwurfsplanung überprüft, sowie auf die in dieser Bekanntmachung formulierten Maßnahmenpakete und an das zur Verfügung stehende Budget angepasst werden. Es steht eine Förderung im Rahmen des Programms „KulturInvest“ des Bundes an das Theater Freiburg über ca. 13 Mio € in Aussicht, so dass insgesamt ein Budget von ca. 26.000000 € (brutto KG 200-700) zur Verfügung stehen wird, an welches das Maßnahmenpaket angepasst werden muss. Auf Grundlage der Entwurfsplanung und Kostenberechnung wird der formale Förderantrag gestellt werden. Da voraussichtlich einzelne Maßnahmen nicht förderfähig sein werden, werden sich die Budgetanteile entsprechend verschieben. Auch dies soll im Rahmen der Vorentwurfsplanung herausgearbeitet werden. Der Erhalt der unter Denkmalschutz stehenden Gebäudesubstanz, Brandschutz und Energieeffizienz stehen ebenso im Mittelpunkt der Planung wie die Modernisierung des Spielbetriebs und der Bühnentechnik sowie Barrierefreiheit und Arbeitssicherheit. Auf Grund der o.g. Förderung handelt es sich bei der Maßnahme um ein sogenanntes Zuwendungsbauverfahren, bei welcher die RZBau zu beachten ist. Des Weiteren wird vom Fördergeber eine Nachhaltigkeitszertifizierung (ggf. sinngemäße Anwendung) sowie Kunst am Bau im Rahmen der Maßnahme erwartet. Die in der Projektbeschreibung beschriebenen Maßnahmenpakete basieren auf der Machbarkeitsstudie und sollen nun im Rahmen der LPH 1- 3 überprüft und an das zur Verfügung stehende Budget angepasst werden. Hierbei können Maßnahmen sowohl entfallen als auch ergänzt werden. Wesentlicher Teil der Planungsaufgabe ist die Planung des Bauablaufs in Rücksichtnahme auf Spielbetrieb und Spielpausen des Theaters. Eine Auslagerung des Kleinen Hauses ist nicht geplant. Aufgrund der Störempfindlichkeit des Theaterbetriebs ist die Erarbeitung eines Lösungsvorschlags zum Bauablauf bei laufendem Betrieb bzw. Einbindung der Spielpausen erforderlich. Voraussichtlich geplanter zeitlicher Ablauf: Planungsbeginn 2. Quartal 2024 Abschluss LPH 2 mit Kostenschätzung im 3. Quartal 2024 Baubeginn Juli 2026 Die Energieleitlinie der Stadt Freiburg ist, soweit es der Denkmalschutz zulässt, einzuhalten. Für die Leistungen der Projektsteuerung gem. § 2 AHO-Heft Nr.: 9 (2020), Projektstufen 1-5, HB A-E wird ein geeignet …
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg im Breisgau
- Kontakt
- vergabemanagement@
stadt.freiburg.de
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- HELBER+RUFF Beratende Ingenieure PartG mbB6 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Vergabebekanntmachung
- Bekanntmachung (diese Seite)Frist 19.12.2023
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 1dfb9fe2-8664-4117-b2a9-a32ff43d90f1.