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Navigationssicherheit und dringliche Obsolszenzbeseitigung U212A 1. und 2. Los

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr · Koblenz, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen Q/S2BL/PA090/LA709veröffentlicht 26.11.2025LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

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Alle Ausschreibungen: Labor- und Messgeräte in Rheinland-Pfalz (9 offen)

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
38 Monate20.10.2025 – 31.12.2028
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVSVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Koblenz56073, Rheinland-Pfalz
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

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Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 145 Tage (185 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 1 Angebot je Los (1.766 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.12.2028
    vor 13 Monaten
  2. Veröffentlichung
    vor 11 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Uboote U212A 1. Los sind massiv von Obsoleszenzen betroffen. Um die navigatorische Sicherheit auf den Ubooten aufrecht zu erhalten und die dringlichsten dieser Obsoleszenzen zu beseitigen, sind verschiedene Maßnahmen durchzuführen. Der Name für die miteinander in einem Beschaffungsvorhaben gekoppelten Maßnahmen lautet:

"Produktänderung Navigationssicherheit und dringliche Obsoleszenzbeseitigung U212A 1. Los".

Sie stehen im Kontext des sog. "Midlife-Refits" der Uboote und umfassen 5 fest zu beauftragende Leistungsanteile und 3 optionale Leistungsanteile. Die Nichtdurchführung der fest zu beauftragenden "Refit"-Maßnahmen führt mit steigender Wahrscheinlichkeit zum Ausfall von Ubooten, mithin zur Entziehung der Zulassung zum Seeverkehr.

Die Maßnahmen werden in einer Vergabe und in einem Vertrag zusammengefasst, da sie inhaltlich verbunden sind (Aufrechterhaltung der Seeverkehrstauglichkeit) und über Alleinstellungsmerkmale alle zum Auftragnehmer thyssen krupp Marine Systems GmbH (tkms), dem Herstellerunternehmen der Uboote (s. u. Abschnitt 6.2), führen. Die Maßnahmen wurden überwiegend im Rahmen der ETB Midlife Refit U212A 1. Los (QS2BL/PA090/LA709) untersucht.

Es handelt sich bei den Festanteilen um a) Navigationssegment (Ersatz Radar/ECDIS, Navigationsrechenanlage, b) Integration Lenkstand, c) Entwicklung zentraler Bedienplatz Torpedo, d) Towed Array Sonar (Schleppsonar). Als Optionen vereinbart werden, da bislang noch nicht finanziert (s. u. Ziff. 2): e) Serieneinbau FüWES, f) Ersatz Sehrohre und g) Modernisierung EloKA-Anlage.

Die Ausweisung von Optionen ist nicht inhaltlich begründet, sondern nur eine Folge der teilweise fehlenden Finanzierung. Die Festanteile können aber auch ohne die Optionen genutzt werden, allerdings ist dann die Wahrscheinlichkeit für einen Ausfall des Waffensystems nur leicht geminert. Zudem ist der Anpassungsaufwand bei der Integration und an den Schnittstellen größer und es müssen Adpater für die Anpassung an Altgeräte gebaut werden, die beim Ziehen der Optionen überflüssig würden. Überhaupt keinen Vertrag zu schließen, ist aber keine Alternative, da sich die Wahrscheinlichkeit des Systemausfalls dann über Zeit steigert.

Ausführlich sind die Leistungen im Anhang "Aufschlüsselung der Maßnahmen" dargelegt.

Im Fall des Towed Array System (tieffrequentes Schleppsonar) geht es um die Schließung einer Fähigkeitslücke für U212A 2. Los. Zur Vereinfachung der Vertragsgestaltung und Harmonisierung der Waffensysteme ist beabsichtigt, die Nachrüstung dieser Komponenten auch für das 2. Los mit unter Vertrag zu nehmen. Hiermit wird die Überlebens-wahrscheinlichkeit bei Bedrohung durch andere Uboote, die vornehmlich tieffrequente Geräusche erzeugen, von U212A 2. Los auf den Stand U212A 1. Los gehoben, da eine Detektion früher erfolgen kann.

Das Ziel der Rüstungsmaßnahme besteht darin, die bestehenden Obsoleszenzen zu beseitigen, den geänderten operativen Anforderungen gerecht zu werden und die bestehende Produktvielfalt zu reduzieren und damit Synergieeffekte und potentielle Kosteneinsparungen in der Nutzung zu erzielen.

Beschreibung des Loses

Festbeauftragung Die Lieferung Ersatz Radar und ECDIS und der Navigationsrechenanlage umfasst: •2 x Standardkonsolen (60 cm) je Boot + 2 Ausbildungszentrum Uboote (AZU) = 10 Stk •1 x Radar-Transceiver je Boot = 4 Stk. •1x Brückendisplay (fest verbaut, druckdicht) je Boot = 4 Stk. •10 x Radar-Software •10 x WECDIS-Software (Warship Electronic Chart Display and Information System) •1 x Bedienerstuhl je Boot = 4 Stk. •4 x Navdatenverteiler (+ Ersatzeile) •10 x INS (Inertialnavigationssystem) mit Converter (Marins M9 + Netans) •10 x Bedienpanel INS •Nutzerschulung

Die Lieferung der Lenksysteme umfasst: •6x Lenkstand •6x Elektronikschrank •6x Sensor- und Terminalboxen •6x Ruderlagenanzeigern und -gebern •Nutzerschulung und Ausbildungsschulung Die Lieferung des ZBP umfasst: •6x ZBP •1x ZBP für AZU

Die Lieferung der Towed Array Sonar (für 2. Los) umfasst: •2x Außenbordkomponenten •2x Innenbordkomponenten

Optionale Leistungen

Serieneinbau FüWeS umfasst: •Installation und Deinstallation •Hardware und Software •Änderung und Erstellung Materialgrundlagen •Ausbildung

SERO umfasst: •5x Sehrohr •Software •Änderung und Erstellung Materialgrundlagen •Ausbildung •Werkzeugsatz

Modernisierung EloKa-Anlage umfasst: •4x Änderungssätze •Software •Änderung und Erstellung Materialgrundlagen •Ausbildung •Werkzeugsatz

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Preis100 %
Preis
Wirtschaftlichstes Angebot

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
20.10.2025
Vertragsende
31.12.2028
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Bundeskartellamt, 53123 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
§ 160 GWB Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von … ganz lesen§ 160 GWB Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. § 134 GWB Informations- und Wartepflicht https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html § 135 Unwirksamkeit https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__135.html
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
keine Angabe

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit "Anwendungen" bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu ge … ganz lesenDie zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit "Anwendungen" bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de). Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
thyssenkrupp Marine Systems GmbH, Kiel1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1, 56073 Koblenz
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

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