GP-Leistung zum Maßnahmenpaket 3 am KKH-EM
Kreiskrankenhaus Emmendingen KöR · Emmendingen, Baden-Württemberg
Aktenzeichen KKH-EM.MP3veröffentlicht 20.03.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 55 Monate
- 01.09.2025 – 31.03.2030
- Hauptleistung
- Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
- CPV 71000000
- Leistungsart
- Dienstleistungen
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Alle Ausschreibungen: Architekturleistungen in Baden-Württemberg (39 offen)
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 55 Monate01.09.2025 – 31.03.2030
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Emmendingen79312, Landkreis Emmendingen, Baden-Württemberg
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichplattform.aumass.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
- E-Rechnung verpflichtendnein
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.
- Qualität50 %
- Qualität20 %
- Preis30 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −2,7 Punkte |
| 25 % teurer | −6 Punkte |
| 50 % teurer | −10 Punkte |
| 100 % teurer | −15 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 20 Monaten
- Teilnahmeanträge bis 11:00 Uhrvor 18 Monaten
- Vertragsbeginnvor 14 MonatenLaufzeit bis 31.03.2030
- Heute
Beschreibung
Generalplanerleistung zum "Maßnahmenpaket 3 (Bestandsumbau/-sanierung im laufenden Betrieb)" am Kreiskrankenhaus Emmendingen
Beschreibung des Loses
Generalplanerleistungen für das Maßnahmenpaket 3, welche u.a. die Sanierung aller Pflegestationen, eine Energetische-, Fassaden-, Brandschutz- und -Schadstoffsanierung sowie die Etablierung eines Operations-/ medizinisches Nach- und Versorgungszentrum (OMVZ) am Standort des Kreiskrankenhauses Emmendingen beinhaltet. Die Beauftragung erfolgt stufenweise/optional. Die Planungsdisziplinen umfassen die Objektplanung der Gebäude und Innenräume, die Fachplanungen zum Tragwerk und zur Technischen Gebäudeausrüstung, die Beratungs-/Sachverständigenleistungen zu Bauphysik, Brandschutz sowie zur Sicherheits- und Gesundheitskoordination. Mit der 1. Beauftragungsstufe werden zunächst die zugehörigen Generalplanerleistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 im Sinne der HOAI beauftragt. Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Stufen besteht nicht. Wesentliche Projektparameter: > Sanierung und Umstrukturierung der Häuser A und B sowie Etablierung eines Operations-medizinisches Nach- und Versorgungszentrums (OMVZ): >> innerhalb der Funktionsbereiche: 1.05 Endoskopie, 1.09 Operation, 2.01 Allgemeinpflege, 2.02 Wöchnerinnen-/Neugeborenenpflege und 2.14 Komforstation; >> mit zu beplanender Gesamtnutzfläche von ca. 9.570 m²NUF, davon entfallen auf Haus A ca. 8.070 m²NUF und auf Haus B ca. 1.500 m²NUF; >> mit einem Investitionsvolumen von ca. 65,0 Mio.€ brutto (KG 300, 400 +700); >> mit Planungsstart der Leistungsphase 3 Anfang 2026; >> mit einem Abschluss aller Umbau- und Sanierungsmaßnahmen bis Anfang 2030. WEITERES sh. Verfahrensleitfaden "KKH-EM_01"
Gegenstand nach CPV
- 71000000Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und PrüfstellenHauptgegenstand
- 71200000Dienstleistungen von Architekturbüros
- 71327000Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
- 71631300Technische Gebäudeüberwachung
- 71314310Dienstleistungen für thermische Bauphysik
- 71313200Beratung im Bereich Schallschutz und Raumakustik
- 71317100Beratung im Bereich Brand- und Explosionsschutz und -überwachung
- 71317200Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit
Bedingungen
Zuschlag3 von 3 angegeben
- Qualität
- Gewichtung (Punkte, genau) 500Kriterium 1: Lösungsvorschlag gem. Jurybewertung > detaillierte Angaben sh. Verfahrensleitfaden-Ziffer 5.13.1-5.13.3
- Qualität
- Gewichtung (Punkte, genau) 200Kriterium 2: Projektumsetzung/Leistungsqualität > detaillierte Angaben sh. Verfahrensleitfaden-Ziffer 5.13.1/5.13.3
- Preis
- Gewichtung (Punkte, genau) 300Kriterium 3: Honorarangebot/-parameter > detaillierte Angaben sh. Verfahrensleitfaden-Ziffer 5.13.1/5.13.3
Eignung7 von 7 angegeben
- Kriterium
Vorlage eines aktuellen (zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist nicht älter als sechs Monate) Nachweises über eine gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister, soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bieters Entsprechendes ver … ganz lesenkürzer
Vorlage eines aktuellen (zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist nicht älter als sechs Monate) Nachweises über eine gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister, soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bieters Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist. Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt.- Kriterium
Der Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung – unterteilt nach Personen- und Sach-/Vermögensschäden, bei einem in der EU zuge-lassenen Versicherer – ist für die abgefragten Planungsleistungen vorzulegen. Es sind mindestens 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken. Der Nachweis ist durch den Biete … ganz lesenkürzer
Der Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung – unterteilt nach Personen- und Sach-/Vermögensschäden, bei einem in der EU zuge-lassenen Versicherer – ist für die abgefragten Planungsleistungen vorzulegen. Es sind mindestens 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken. Der Nachweis ist durch den Bieter bzw. die Bietergemeinschaft für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft erforderlich: Die Deckungssumme je Schadensfall muss mindestens für Personenschäden 3,0 Mio. € und für Sach-/Vermögensschäden 5,0 Mio. € betragen. Im Rahmen des Bewerbungsbogens kann auch eine Bestätigung/Eigenerklärung vorgelegt werden, dass im Auftragsfall bei Unterschreitung der benannten Mindestbeträge eine Versicherung mit entsprechend lautender Deckungssumme für den Projektfall abgeschlossen oder aufgestockt wird.- Kriterium
Durch den Bewerber (auch im Wege der Eignungsleihe nach §47 VgV möglich) sind nachfolgende Mindestreferenzen (Mindestbedingungen) nachzuweisen: (1) Eine Referenz über das Erbringen von Planungsleistungen zur Objektplanung-Gebäude als interdisziplinäre Generalplanerleistung mit Planungsleistungen der … ganz lesenkürzer
Durch den Bewerber (auch im Wege der Eignungsleihe nach §47 VgV möglich) sind nachfolgende Mindestreferenzen (Mindestbedingungen) nachzuweisen: (1) Eine Referenz über das Erbringen von Planungsleistungen zur Objektplanung-Gebäude als interdisziplinäre Generalplanerleistung mit Planungsleistungen der TGA und mindestens drei weiteren zusammengefassten wesentlichen Planungsdisziplinen (i.V.m. einer gewerke-/losweisen Einzelvergabe) für ein Bauvorhaben einer Krankenhaus-/Gesundheitseinrichtung oder vergleichbarer komplexer Bauprojekte* mit einem Bauvolumen der Baukosten aus KG 300 und 400 von mindestens 15,0 Mio.€ brutto**: beauftragte und weitestgehend erbrachte Leistungen*** (nicht zwingend abgeschlossen) mindestens von LPH 3-8 im Zeitraum vom 01.01.2015 bis Eingabefrist Teilnahmeantrag/Bewerbungsbogen. UND (2) Eine Referenz über das Erbringen von Planungsleistungen zur Objektplanung-Gebäude (nicht zwingend als interdisziplinäre Generalpla-nungsleistung) für ein Bauvorhaben einer Krankenhaus-/ Gesundheitseinrichtung oder vergleichbarer komplexer Bauprojekte* als Umbauprojekt (Bauen im Bestand) mit einem Bauvolumen der Baukosten aus KG 300 und 400 von mindestens 25,0 Mio. € brutto**: beauftragte und weitestgehend erbrachte Leistungen*** (nicht zwingend abgeschlossen) mindestens von LPH 3-8 im Zeitraum vom 01.01.2015 bis Eingabefrist Teilnahmeantrag/Bewerbungsbogen. UND (3) Eine Referenz über das Erbringen von Planungsleistungen zur Fachplanung-TGA der Anlagengruppen 1 bis 8 (hier ohne Medizintechnik der Anlagengruppe 7 sowie getrennter Nachweis für TGA-HKLS und TGA-ELT zulässig) für ein Bauvorhaben einer Krankenhaus-/Gesundheitseinrichtung oder vergleichbarer komplexer Bauprojekte als Umbauprojekt (Bauen im Bestand) mit einem Bauvolumen von Baukosten KG 300 und 400 von mindestens 25,0 Mio. € brut-to**: beauftragte und weitestgehend erbrachte Leistungen*** (nicht zwingend abgeschlossen) mindestens von LPH 3-8 im Zeitraum vom 01.01.2015 bis Eingabefrist Teilnahmeantrag/Bewerbungsbogen. *Als vergleichbare komplexe Bauprojekte gelten hierbei andere anspruchsvolle Nutzungsarten, die sich durch komplexe Betriebsabläufe und/oder eine komplexe TGA charakterisieren lassen und gemäß HOAI 2021 der Honorarzone IV zugeordnet werden (wie z.B. Labor-/Institutsgebäude, Pflegeheim/Bettenhaus mit medizintechnischer Einrichtung). ** Das benannte Projektvolumen der Referenz bezieht sich bei ARGE-Projekten auf das Gesamtvolumen. Es ist kein differenzierter Nachweis des jeweiligen Volumenanteils pro ARGE-Partner erforderlich. ***Als weitestgehend erbracht gilt eine Leistungsphase, wenn mindestens 75% der Grundleistungen der Leistungsphase gemäß HOAI 2021 bzw. vorlaufender HOAI-Fassungen erbracht worden sind.- Kriterium
Bei den sonstigen Teilnahmebedingungen (persönliche Lage, wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, technische Leistungsfähigkeit) handelt es sich nicht um Mindestbedingungen. Das bedeutet, die Angaben dienen nur dazu, die Eignung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft zu prüfen. Weit … ganz lesenkürzer
Bei den sonstigen Teilnahmebedingungen (persönliche Lage, wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, technische Leistungsfähigkeit) handelt es sich nicht um Mindestbedingungen. Das bedeutet, die Angaben dienen nur dazu, die Eignung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft zu prüfen. Weitere Projektreferenzen der beteiligten Planungsbüros gegenüber den Mindestreferenzen können darüber hinaus wertungsrelevant sein. WEITERES sh. Verfahrensleitfaden-Ziffer 4.4. bis Ziffer 4.10. Die unter Abschnitt 2.1.4 benannten Ausführungsbedingungen für die Schlüsselpersonen sind bei Abgabe des Erstangebotes zu beachten.- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
- Schwere Verfehlung
- Begrenzung der Bewerberzahl
- 3 bis 3 Bewerber
Laufzeit und Umfang5 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 01.09.2025
- Vertragsende
- 31.03.2030
- Verlängerung
Bezüglich der zweiten bzw. dritten bis siebten Beauftragungsstufe behält sich die Auftraggeberin vor, die entsprechend angebotenen Leistungen – entweder vollständig oder beschränkt auf bestimmte Leistungsstufen, Einzelleistungen der Leistungsstufen oder Leistungen für einzelne Bauteile (hier dann in … ganz lesenkürzer
Bezüglich der zweiten bzw. dritten bis siebten Beauftragungsstufe behält sich die Auftraggeberin vor, die entsprechend angebotenen Leistungen – entweder vollständig oder beschränkt auf bestimmte Leistungsstufen, Einzelleistungen der Leistungsstufen oder Leistungen für einzelne Bauteile (hier dann in zusammenhängenden Arbeitspaketen) – optional abzufragen und zu beauftragen oder nicht an den bis dahin beauftragten Auftragnehmer zu vergeben. Die Auftraggeberin behält sich des Weiteren im Rahmen des gesetzlich zulässigen Rahmens vor, dem nach diesem Verfahren beauftragten Bieter, ggf. weitere/ergänzende Leistungen, die im Zusammenhang mit dem beschriebenen Planungsvorhaben stehen, zu übertragen.- Optionen
- stufenweise und optionale Beauftragung von Leistungen ab HOAI-LP4
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung8 von 10 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- plattform.aumass.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronische Signatur
- nicht verlangt
- Elektronischer Katalog
- Zulässig
- Bindefrist
- 60 Tage
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung6 von 7 angegeben
- Ausführungsbedingungen
- Leistung
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Zulässig
- Elektronische Bestellung
- wird nicht genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird nicht genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe, Durlacher Allee 100, 76137 Karlsruhe
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch Verfahrensteilnehmende einzuhaltenden Fristen hin: > Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge is … ganz lesenkürzer
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch Verfahrensteilnehmende einzuhaltenden Fristen hin: > Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die Ausloberin/Auftraggeberin sowie in Kopie an die juristische sowie die baufachliche Verfahrensbetreuung zu richten. > Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 160 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer die Auftraggeberin über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§ 168 Abs. 2 und § 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB möglich. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch die Auftraggeberin; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben
- Hinweis
- sh. Hinweise unter Abschnitt 2.1.4
- Hinweis
TEILNAHMEBERECHTIGUNG: > natürliche und juristische Personen, welche die nachfolgend geforder-ten fachlichen Anforderungen erfüllen: >> Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tag der Auslobungsbe … ganz lesenkürzer
TEILNAHMEBERECHTIGUNG: > natürliche und juristische Personen, welche die nachfolgend geforder-ten fachlichen Anforderungen erfüllen: >> Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tag der Auslobungsbekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt/-in, Ingenieur/-in, Stadtplaner/-in oder Landschaftsarchitekt/-in zu führen. Ist im Herkunftsstaat des Wettbewerbsteilnehmenden die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG (Berufsanerkennungsrichtlinie) gewährleistet ist. >> Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der beschriebenen Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden. > Planungs-/Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen, wenn jedes Mitglied der Planungs-/Arbeitsgemeinschaft seine fachspezifischen Anforderungen erfüllt. Bei Planungs-/Arbeitsgemeinschaften ist von den Bietern im Bewerbungsbogen (»Ziffer 4.2 des Verfahrensleirfaden) das federführende Büro bzw. der bevollmächtigte Vertreter zu benennen. > Ausgeschlossen von der Teilnahme am Verhandlungsverfahren sind Personen, die infolge ihrer Beteiligung an der Auslobung bevorzugt sein oder Einfluss auf die Entscheidung der Ausloberin nehmen können. Das Gleiche gilt für Personen, die sich durch Angehörige oder ihnen wirtschaftlich verbundene Personen einen entsprechenden Vorteil oder Einfluss verschaffen können. Alle Bieter haben die Teilnahmeberechtigung im Rahmen des Bewerbungsbogens (»Ziffer 4.2 des Verfahrensleirfaden) in hierzu geeigneter Form anzugeben und nachzuweisen. BIETERIDENTITÄT: Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens ist der Wechsel einer Bieterform zwischen Einzelbewerber/-bieter und Bewerber-/Bietergemeinschaft nach Abgabe des Teilnahmeantrages grundsätzlich nicht mehr zulässig und kann daher zum Ausschluss vom weiteren Verfahren führen. VERFAHRENSABLAUF: > Stufe I - Teilnahmewettbwerb: Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden – eine ausreichende Zahl geeigneter Bewerber vorausgesetzt – die Bewerber ausgewählt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Einzelheiten zum Teilnahmewettbewerb sind Ziffer 4 des Verfahrensleitfadens zu entnehmen. Mit dem Teilnahmewettbewerb wird die bewerberseitige Eignung zur Erfüllung des durch den Auftragnehmer geforderten Leistungsbildes abgefragt. Der Eignungsnachweis der verfahrensbeteiligten Unternehmen erfolgt als elektronisch und verschlüsselt zu übermittelnder Teilnahmeantrag anhand eines AGseitig bereitgestellten Formularsatzes. Die Eignung der Bewerber wird sodann anhand der mit Verfahrensstufe I bekannt gemachten Teilnahme- und Mindestbedingungen geprüft und bewertet. > Stufe II – Angebots- und Verhandlungsphase: Durch die mit Stufe I ausgewählten Bieter sind jeweils ein Lösungsvorschlag und das Erstangebot zu Leistung sowie Honorar auf Grundlage der bekannt gemachten Vergabeunterlagen zu erstellen und über die eVergabeplattform abzugeben. Nach Abgabe der Erstangebote beabsichtigt die Auftraggeberin, zur Klärung der Leistungs- und Angebotsinhalte sowie zur Erörterung des Lösungsvorschlags, die Durchführung von Vergabeverhandlungen. Im Anschluss ist die Erstellung der endgültigen Angebote vorgesehen. Die Auftraggeberin behält sich vor: > weitere – als die benannte Anzahl von – Vergabeverhandlungen durchzuführen und/oder zur Abgabe von weiteren Folgeangeboten aufzufordern, > im Rahmen der Vergabeverhandlungen die Anzahl der Bieter gemäß der bekannt gemachten Zuschlagskriterien zu reduzieren. Weitere Details zum Ablauf der Angebots- und Verhandlungsphase sind Ziffer 5 des Verfahrensleitfadens zu en …
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers
- Name
- Kreiskrankenhaus Emmendingen KöR
- Anschrift
- Gartenstraße 44, 79312 Emmendingen
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
- Auskünfte
- ENDERA Managementberatung GmbH
Bei uns erfasst
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 710 (Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Architekturleistungen in Baden-Württemberg (39 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Drees & Sommer SE8 Zuschläge
- Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI AG7 Zuschläge
- Kling Consult GmbH5 Zuschläge
- Klinger und Partner Ingenieurbüro für Bauwesen und Umwelttechnik GmbH5 Zuschläge
- Zeeb + Frisch GmbH5 Zuschläge
- FC-Gruppe4 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 99cce6ec-fcf6-404d-9c0a-59b7fc34cc63.