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Gestaltung einer neuen Dauerausstellung im Willy-Brandt-Haus Lübeck

Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung d.ö.R. · Berlin, Berlin

Aktenzeichen BWBS-WBHL-2024-001veröffentlicht 14.07.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenseit 691 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Alle Ausschreibungen: Architekturleistungen in Berlin (27 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Berlin10117, Berlin
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • Gesamtpreis30 %
  • Gestalterisch-konzeptionelle Bewertung der schriftlichen und visuellen Lösungsvorschläge durch Jury45 %
  • Bewertung der Darlegungen szenografische Leitung, Projektmanagement25 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 16 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Die Auftraggeberin beabsichtigt, über ein zweistufiges europaweit ausgeschriebenes Verfahren eine geeignete Ausstellungsagentur oder ein geeignetes szenografisches Planungsbüro (nachfolgend Gestaltungsbüro genannt) mit der Konzeption, Gestaltung und Umsetzung einer neuen Dauerausstellung im Willy-Brandt-Haus Lübeck zu beauftragen. Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung erinnert als überparteiliche Institution des Bundes an einen herausragenden deutschen Staatsmann und Friedensnobelpreisträger des 20. Jahrhunderts. Mit der Dauerausstellung im Willy-Brandt-Haus Lübeck unterhält sie seit 17 Jahren in der Geburtsstadt des ersten sozialdemokratischen Bundeskanzlers einen Lernort für Demokratiegeschichte und Menschenrechte sowie ein Diskussionsforum für Gegenwarts- und Zukunftsfragen. Die Ausstellung wird von Gästen aus Schleswig-Holstein, der Bundesrepublik, Skandinavien und internationalen Ländern ebenso frequentiert wie von Schulklassen und jungen Erwachsenen, die beruflich oder in ihrer Freizeit anregende Impulse für die Selbst- und Weiterbildung suchen. Das Konzept für die neue Dauerausstellung schärft die Bedeutung des demokratischen Engagements dieses Ausnahmepolitikers für unsere Gegenwart, indem sie vier Themenfelder in den Mittelpunkt stellt: 1. Einsatz für die Demokratie 2. Die neue Ostpolitik 3. Internationale Verantwortung sowie 4. Von Herbert Frahm zu Willy Brandt. Zentraler Ausgangspunkt jedes Themenfeldes ist die Biografie Willy Brandts. Seine politischen Handlungsspielräume, sein Mut zu polarisierenden, bis in die Gegenwart wirkenden Weichenstellungen und seine auf demokratischen Werten beruhende Haltung werden im jeweiligen historischen Kontext verortet. Brüche, Ambivalenzen und umstrittene Entscheidungen verdeutlichen ebenfalls, dass Geschichte und Politik menschengemacht ist. Indem die Ausstellung dabei stets die Lebenssituation ihrer Besucherinnen und Besucher mitdenkt und widerspiegelt, regt sie zu einer aktiven Auseinandersetzung mit dem politischen Engagement Willy Brandts und seinem Verständnis von demokratischem Handeln an. Die Umsetzung dieser vier Themenfelder in eine analoge Objekt-im-Raum-Konzeption mit medialen Vertiefungen ist der Zweck dieses Verfahrens. Vorgesehen ist eine konsequent an die unveränderbaren räumlichen Gegebenheiten angepasste Gestaltung im Design für Alle. Damit unterstreicht das Willy-Brandt-Haus Lübeck sein Selbstverständnis als offener Ort und erfüllt zudem eine grundlegende Vorgabe der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Das bei der Hansestadt angemietete Gebäude des Willy-Brandt-Hauses Lübeck reiht sich in einen architektonisch einheitlichen Komplex historischer Lübecker Patrizierhäuser. Da es zusammen mit der Altstadt seit 1987 auf der UNESCO-Welterbeliste steht, sind hohe denkmalpflegerische Auflagen zu berücksichtigen. Die Ausstellungsfläche im Erdgeschoss des Hauses verfügt über ca. 350 m² museale Nutzungsfläche, die sich auf sieben Räume, Foyer und Shop verteilt. Die Ausstellung ist von der Königstraße aus über einen dreistufigen Zugang erreichbar. Die Ausstellungsräume sind schlauchförmig angeordnet, die Raumvorgaben architektonisch unveränderbar. Daher stellen die Größe der Räume, die technische Ausstattung des Hauses sowie Bodenbeläge und Lichteinfall unterschiedliche Anforderungen an die Gestaltung. Die ca. 200 m² große Fläche des Innenhofs mit einem Berliner Mauerstück und drei unverrückbar montierten Glasstelen bietet sich in begrenztem Maße für inhaltliche Umsetzungen an. Der hintere Eingangsbereich, der über eine Treppe sowie eine Eingangsstufe zum Museumsgarten führt, soll neu in die Gestaltung einbezogen werden; hier sind gestalterische Abstimmungen mit dem benachbarten Günter-Grass-Haus einzuplanen. Der Museumsgarten hingegen ist nicht Bestandteil der Gestaltungsaufgabe. Der mit 90 m² größte Ausstellungsraum muss so gestaltet werden, dass er auch als Veranstaltungsraum für bis zu 90 Personen und als Ausstellungsfläche für temporäre Ausstellungen nutzbar ist.

Beschreibung des Loses

Die Ausschreibung richtet sich an Gestaltungsbüros und Bewerbergemeinschaften, deren inhaltlicher Schwerpunkt die Konzeptionierung, Gestaltung und Umsetzung einer musealen Ausstellung im Auftrag eines Auftraggebers bzw. einer Auftraggeberin ist. Die Vergabestelle vergibt den Gestaltungsauftrag in einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem europaweiten Teilnahmewettbewerb. Das Verfahren gliedert sich in einen referenzbasierten Teilnahmewettbewerb (Stufe 1) und die nachfolgende Angebotsphase (Stufe 2), in welcher Angebote eingereicht, verhandelt und überarbeitet werden. Zur Umsetzung des Vorhabens wird ein Budget von voraussichtlich 2 Mio. EUR (brutto) veranschlagt. Als Eröffnungstermin ist der 18. Dezember 2026 vorgesehen. Die Auftraggeberin wird prüfen, inwieweit die Realisierung medialer Konzepte von besonderer künstlerischer, spielerischer oder innovativer Qualität mit übernommen werden kann oder in einer weiteren Ausschreibung mit eigenem Budget hinzugefügt werden muss. Grundlage der zu erbringenden Leistung ist die Honorarordnung für Ausstellungsgestaltung (HOAS-2 § 10 [Leistungsphasen 1-7]). Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung gemäß. § 47 VgV auf die Kapazitäten anderer Unternehmen stützen (Eignungsleihe und/oder Unterauftragnehmer). Zur Teilnahme am Verfahren ist die Vorlage des vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrages (Formblatt F-01) der teilnehmenden Bewerberin / des teilnehmenden Bewerbers bzw. des federführenden Bewerbers der Bewerbergemeinschaft notwendig. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter F-04 und F-05 sowie F-06, F-07 und F-08 inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen. Die Bewertung des Teilnahmeantrages erfolgt gem. der Wertungsmatrix unter Anlage A-02-Matrix. Bei der Auswahl berücksichtigt der Auftraggeber nur Bewerbungen und Bewerber, bei denen keine Ausschlussgründe vorliegen und die ihre wirtschaftliche, finanzielle, technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Zur Abgabe eines Angebotes werden mindestens 3 und höchstens 5 Bewerber aufgefordert. Die Bieter müssen drei Gestaltungsaufgaben lösen, ein Preisblatt (siehe Anlage B-01-Preisblatt) ausfüllen sowie ggf. ergänzende Unterlagen zum vorgesehenen Projektmanagement und der szenografischen Leitung einreichen. Die Wertung der Angebote erfolgt gemäß der Wertungsmatrix unter Anlage B-02-Wertungsmatrix. Weitere Angaben zum Verfahren sind dem Dokument "Bieterinformation" in den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Gesamtpreis30 %
Gestalterisch-konzeptionelle Bewertung der schriftlichen und visuellen Lösungsvorschläge durch Jury45 %
Bewertung der Darlegungen szenografische Leitung, Projektmanagement25 %
Preis
Gesamtpreis1. Bewertung des Preises (max. 30 Punkte erreichbar) Das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtpreis (netto ohne MwSt.) erhält die Höchstpunktzahl von 30 Punkten. Der Stundensatz für eventuelle Zusatzarbeiten fließt gemäß Abfrage im Preisblatt mit ein (siehe Preisblatt). Ist der Gesamtpreis eines Angebotes z.B. um 100% höher im Vergleich zum Angebot mit dem niedrigsten Gesamtpreis, dann erhält dieses Angebot 0 Punkte. 0 Punkte stellen die Untergrenze dar, d.h., es werden keine Negativpunkte vergeben. Die Punkte dazwischen werden mit nachfolgender Gleichung interpolar berechnet. Punkte = (2-[Angebotspreis : günstigster Angebotspreis]) x 30. Weitere Angaben sind dem Dokument "Bieterinformation" sowie der Anlage "B-02-Wertungsmatrix" in den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Qualität
Gestalterisch-konzeptionelle Bewertung der schriftlichen und visuellen Lösungsvorschläge durch Jury2. Gestalterisch-konzeptionelle Bewertung der schriftlichen und visuellen Lösungsvorschläge durch Jury (max. 45 Punkte erreichbar) 2.1 Gestaltungsaufgabe 1 "Gestaltungsprinzipien, Methodik" (0-15 Punkte) 2.2 Gestaltungsaufgabe 2 "Regierungserklärung" (0-15 Punkte) 2.3 Gestaltungsaufgabe 3 "Norwegischer Pass" (0-15 Punkte) Weitere Angaben sind dem Dokument "Bieterinformation" sowie der Anlage "B-02-Wertungsmatrix" in den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Qualität
Bewertung der Darlegungen szenografische Leitung, Projektmanagement3. Bewertung der Darlegungen szenografische Leitung, Projektmanagement (max. 25 Punkte erreichbar) Weitere Angaben sind dem Dokument "Bieterinformation" sowie der Anlage "B-02-Wertungsmatrix" in den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 160ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160ff. GWB verwiesen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass der Nachprüfungsantrag gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 … ganz lesenDas Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 160ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160ff. GWB verwiesen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass der Nachprüfungsantrag gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des Nachprüfungsantrages innerhalb von 10 Kalendertagen, nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, bei der Auftraggeberin zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind darüber hinaus gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist (nach Ziffer 5.1.12) bei dem Auftraggeber zu rügen.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
Bewerberinnen und Bewerber sowie Bieterinnen und Bieter werden gebeten, Rückfragen zum Vergabeverfahren ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal (DTVP) einzureichen. Die Auftraggeberin wird alle Fragen und Antworten auf dem Deutschen Vergabeportal (DTVP) anonymisiert zur Verfügung stellen. Fra … ganz lesenBewerberinnen und Bewerber sowie Bieterinnen und Bieter werden gebeten, Rückfragen zum Vergabeverfahren ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal (DTVP) einzureichen. Die Auftraggeberin wird alle Fragen und Antworten auf dem Deutschen Vergabeportal (DTVP) anonymisiert zur Verfügung stellen. Fragen können bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gestellt werden. Ausreichend ist die Abgabe der Teilnahmeanträge bzw. Angebotsunterlagen in Textform /§ 126b BGB) über das Deutsche Vergabeportal (DTVP). Nähere Informationen stehen auf der Startseite des Deutschen Vergabeportal (DTVP) zur Verfügung. Zur Formwahrung muss das Angebot die Firma des Bieters/des bevollmächtigten Bietergemeinschaftsmitgliedes ausweisen. Eine Unterschrift oder Signatur ist nicht erforderlich. Bewerber werden gebeten, im Teilnahmeantrag einen Ansprechpartner mit Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu nennen. Die gesamte Kommunikation zwischen Auftraggeberin und Bewerbern bzw. Bietern findet ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal (DTVP) statt. Die Auftraggeberin wird alle Fragen und Antworten auf dem Deutschen Vergabeportal (DTVP) anonymisiert zur Verfügung stellen. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Soweit mehrere Unternehmen im Rahmen der Vergabe miteinander kooperieren (z.B. über ein gemeinsames Tochterunternehmen, als Nachunternehmer oder im Rahmen einer Bewerbergemeinschaft), behält sich die Auftraggeberin vor, Nachweise darüber einzufordern, dass die Kooperation als Ganzes sowie die Teilnahme der einzelnen Unternehmen an der Kooperation zulässig ist, insbesondere keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde. Für jeden Teilnehmer der Kooperation wäre dann zu begründen, inwieweit sein Entschluss zur Teilnahme an der Kooperation eine im Rahmen von zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung ist, z.B. weil der jeweilige Teilnehmer zur Zeit der Bildung der Kooperation überhaupt nicht oder jedenfalls zu dieser Zeit nicht über die erforderliche Kapazität zur Durchführung des hier ausgeschriebenen Auftrages verfügt oder aus anderen Gründen erst die Kooperation den jeweiligen Teilnehmer in die Lage versetzt, ein erfolgsversprechendes Angebot abzugeben. Die Bildung von Bewerbergemeinschaften ist bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Angaben zur Zusammensetzung der Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich bindend. Ein Austausch einzelner Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vor Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung der Auftragnehmerin. Die Abgabe von Angeboten durch Bewerbergemeinschaften ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter möglich. Bei der Eignungsprüfung wird die Bewerbergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Die Auftraggeberin wird die von dem Bewerber bzw. Bieter übermittelten Informationen vertraulich behandeln und die anwendbaren Vorschriften zum Datenschutzrecht beachten. Dies gilt insbesondere für personenbezogene Informationen, die im Zusammenhang mit der Angabe von Referenzen an die Auftraggeberin weitergegeben werden. Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung eines anderen Unternehmens beruft, sind mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des die Eignung verleihenden Unternehmens, dass diese Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung gestellt, sowie die erforderlichen Referenzen und/oder Nachweise einzureichen. Bewerber bzw. Bieter sollen die auf dem Deutschen Vergabeportal (DTVP) hinterlegten Vordrucke für ihre nach der Bekanntmachung erforderlichen Eigenerklärungen verwenden. Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende Unterlagen gem. § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Auf die Nachforderung besteht kein Rechtsanspruch.
Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXP4D0T5U7M

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Sunder-Plassmann & Werner Szenografie GbR, Hamburg5

Auftraggeber

Name
Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung d.ö.R.
Anschrift
Wilhelmstraße 43i, 10117 Berlin
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

Bei uns erfasst

1Bekanntmachungen
1Zuschlagsmeldungen

Noch keine Zuschlagsmeldung dieses Auftraggebers im Bestand.

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 925 (Dienstleistungen von Bibliotheken, Archiven, Museen und anderen kulturellen Einrichtungen) in Berlin. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

41vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (11 Lose mit Angabe)
362.139 €Zuschlagswert im Median
236.305 € – 490.409 €mittlere Hälfte, 12 Werte

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 16.12.2024

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 66e0fadd-a10c-4699-9b29-57d2eb8c70a2.