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Generalsanierung und Erweiterung des Kath. Jugendheims

Stadt Oberwesel · Oberwesel, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen LOT-0001 343/24veröffentlicht 17.05.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 509 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
75 Monate01.10.2025 – 31.12.2031
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
elektronisch: Erforderlichsubreport.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendnein
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 161 Tage (5 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 4 Angebote je Los (5 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 40 %, Leistung und Qualität 60 %.

  • Preis der Leistung40 %
  • Herangehensweise an die Aufgabenstellung - Außengestaltung der Erweiterung unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes und des Weltkulturerbes, bewertet anhand der eingereichten Ideenskizze20 %
  • Herangehensweise an die Aufgabenstellung - Unterbringung des vorgesehenen Raumprogramms unter Berücksichtigung von Denkmalschutz und Vollständigkeit, bewertet anhand der eingereichten Ideenskizze20 %
  • Örtliche Präsenz, Qualität, Methodik und Organisation in der Phase der Bauüberwachung15 %
  • Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich nicht preislicher Bedingungen5 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 6,7 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−3,6 Punkte
25 % teurer−8 Punkte
50 % teurer−13,3 Punkte
100 % teurer−20 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 18 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 10:00 Uhr
    vor 17 Monaten
  3. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.12.2031
    vor 13 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Das denkmalgeschützte Katholische Jugendheim ist zu sanieren und zu erweitern, um es auch weiterhin als Stadt- und Versammlungshalle der Stadt Oberwesel nutzen zu können. Ausgeschrieben werden die dafür erforderlichen Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für die Objektplanung Gebäude und Freianlagen.

Die Überlegungen der Stadt Oberwesel gehen dahin, das auf einer benachbarten Parzelle aufstehende Wohngebäude niederzulegen, um die freiwerdende Fläche zur Schaffung eines zweiten Rettungsweges sowie zur ebenen Erweiterung des Kath. Jugendheims (Bühnenbereich) zu nutzen. Die Abrissplanung ist Bestandteil der ausgeschriebenen Leistung. Das Haus ist selbst nicht als Einzeldenkmal geschützt, aber konstituierender Bestandteil der vorgenannten Denkmalzone und als „Gebäude von besonderer Wertigkeit“ erfasst.

Ein eingeschossiger Vorbau an das Hauptgebäude „Kath. Jugendheim“ vor dem Sockelgeschoss auf der Rheinseite wäre unter Umständen möglich, um dem Raumbedarf und einer sinnvollen Nutzung zu entsprechen. Das Gebäude ist 1923/24 erbaut, als „herausragendes Einzeldenkmal“ innen wie außen denkmalgeschützt und liegt hangseitig einsehbar im Bereich des Welterbes Oberes Mittelrheintal.

Ausgeschrieben wird die Sanierung des Kath. Jugendheims, optional die Planung eines rückwärtigen Erweiterungsbaus und ergänzend die Abrissplanung für das Gebäude Martinsberg 5 sowie die Planung des Ersatzneubaus. Im Verlauf der Planungen kann sich herausstellen, dass ein Anbau an das kath. Jugendheim nicht erforderlich wird. Die Planungsleistungen werden insofern optional beauftragt. Sollte sich im Verlauf der Planungen eine Sanierung des Gebäudes Martinsberg 5 als sinnvoller herausstellen, als dessen Abriss und Neubau, wird der Auftragnehmer auch mit den Planungs- und Bauüberwachungsleistungen der Sanierung beauftragt.

Die Anforderungen des Denkmalschutzes und der Lage im Welterbe sind zu berücksichtigen. Die Eingriffe in die historische Bausubstanz sind auf das Geringstmögliche zu beschränken. Planung und Baumaßnahme müssen eng abgestimmt werden mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal und der SGD Nord, Initiative Baukultur.

Die Freianlagenplanung wird sich im Wesentlichen auf die Wiederherstellung des Zustands vor Beginn der Bauarbeiten beschränken. Dabei ist die problematische Stellplatzsituation unter den unterschiedlichen funktionellen und ästhetischen Anforderungen zu beleuchten.

Bestandteil der Vergabeunterlagen ist eine Machbarkeitsstudie, in der der Bestand und die Raumvorgaben betrachtet werden. Es handelt sich dabei nur um eine erste Idee, die nicht auf tatsächliche Umsetzbarkeit geprüft worden ist und nicht zwingend umzusetzen ist. Das Raumprogramm muss umgesetzt und ggfs. neu gedacht werden.

Mit den Planungsleistungen ist unmittelbar nach Beauftragung zu beginnen.

Die Kosten (netto) werden derzeit geschätzt wie folgt:

Generalsanierung kath. Jugendheim: KG 300 - Bauwerk - Baukonstruktion - 1.286.000,00 EUR KG 400 - Bauwerk – Technische Anlagen - 693.000,00 EUR optional: Erweiterung kath. Jugendheim: KG 300 - Bauwerk - Baukonstruktion - 148.000,00 EUR KG 400 - Bauwerk - Technische Anlagen - 37.000,00 EUR Ersatzneubau Martinsberg 5: KG 300 - Bauwerk - Baukonstruktion - 336.000,00 EUR KG 400 - Bauwerk – Technische Anlagen - 144.000,00 EUR Freianlagenplanung: KG 500 - Außenanlagen und Freiflächen - 175.000,00 EUR

Es handelt sich um eine erste Kostenannahme.

Darüber hinaus steht für den Abbruch des Wohngebäudes „Martinsberg 5“ ein Budget von 200.000,00 Euro netto zur Verfügung.

Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.

Beschreibung des Loses

Gegenstand dieser Ausschreibung sind jeweils die Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude und Freianlagen nach §§ 34 und 39 HOAI in den Leistungsphasen 1 bis 9 (Los 1). Eine stufenweise Beauftragung ist geplant: Zunächst sollen die Leistungsphasen 1-4 beauftragt werden; in einer zweiten Leistungsstufe dann die Leistungsphasen 5-9.

Bedingungen

Zuschlag5 von 5 angegeben

Preis der Leistung40 %
Herangehensweise an die Aufgabenstellung - Außengestaltung der Erweiterung unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes und des Weltkulturerbes, bewertet anhand der eingereichten Ideenskizze20 %
Herangehensweise an die Aufgabenstellung - Unterbringung des vorgesehenen Raumprogramms unter Berücksichtigung von Denkmalschutz und Vollständigkeit, bewertet anhand der eingereichten Ideenskizze20 %
Örtliche Präsenz, Qualität, Methodik und Organisation in der Phase der Bauüberwachung15 %
Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich nicht preislicher Bedingungen5 %
Preis
Preis der LeistungDas Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis für Grund- und Besondere Leistungen gemäß Angebotsformblatt erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem 1,5-fachen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung Ihres Angebots fließen die Zeithonorare mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein: • 20 Stunden Geschäftsführer/Partner/Inhaber • 50 Stunden angestellte Architekten/Ingenieure • 40 Stunden Zeichner/Schreibkraft/sonstige Mitarbeiter
Qualität
Herangehensweise an die Aufgabenstellung - Außengestaltung der Erweiterung unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes und des Weltkulturerbes, bewertet anhand der eingereichten IdeenskizzeHinsichtlich des Wertungskriteriums „Herangehensweise an die Aufgabenstellung - Außengestaltung der Erweiterung unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes und des Weltkulturerbes“ bekommt ein Angebot 7-10 Punkte, wenn die vorgestellte Ideenskizze erkennen lässt, dass die dominanten architektonischen Aussagen und das bisherige Erscheinungsbild erhalten bleiben, die für eine barrierefreie Erschließung erforderliche Aufzugsanlage entsprechend verträglich vorgesehen wird und sich mit der Erweiterungsmöglichkeit und dem Erweiterungsbau ein stimmiges Gesamtkonzept ergibt; 4-6 Punkte, wenn die vorgenannten Aspekte in durchschnittlicher Weise erreicht werden; 0-3 Punkte, wenn das Katholische Jugendheim und das Gebäudeensemble durch die vorgestellte Ideenskizze für Sanierung sowie An- und/oder Umbau ein vollständig anderes Erscheinungsbild bekommt, das auch vom Rhein aus sichtbar ist, der Aufzug dominant außen in Erscheinung tritt und die verschiedenen Gebäudeteile so gekuppelt werden, dass sie solitär wirken und sich kein Gesamtkonzept erschließt.
Qualität
Herangehensweise an die Aufgabenstellung - Unterbringung des vorgesehenen Raumprogramms unter Berücksichtigung von Denkmalschutz und Vollständigkeit, bewertet anhand der eingereichten IdeenskizzeHinsichtlich des Wertungskriteriums „Herangehensweise an die Aufgabenstellung - Unterbringung des vorgesehenen Raumprogramms unter Berücksichtigung von Denkmalschutz und Vollständigkeit“ bekommt ein Angebot 7-10 Punkte, wenn die Ideenskizze erwarten lässt, dass sich das gewünschte Raumprogramm vollständig und sinnvoll umsetzen lässt und Eingriffe in die historische Bausubstanz nur in sehr geringem Maß erfolgen müssen. Sinnvoll ist eine räumliche Anordnung, die höchstmögliche Barrierefreiheit erwarten lässt, Aufgabenbereiche wie Veranstaltungsraum und zugehörige Nebenräume, den Jugendraum, Stuhl- und Tischlager oder Toilettenbereiche sinnvoll anordnet und die gemeinsame Nutzung einer Teeküche ermöglicht. Räume und Funktionen, die im Kulturdenkmal problematisch wären, werden hierbei erkannt und dafür die Nutzung eines Neu- und /oder Anbaus vorgesehen; 4-6 Punkte, wenn die vorgenannten Aspekte in durchschnittlicher Weise erreicht werden; 0-3 Punkte, wenn die Ideenskizze erwarten lässt, dass das Raumprogramm reduziert werden muss, gewünschte Nutzungen nicht umgesetzt werden können, die Barrierefreiheit nicht oder nur sehr eingeschränkt hergestellt werden kann und eine sinnvolle Zuordnung von Räumen und Funktionen nicht erfolgen wird.
Qualität
Örtliche Präsenz, Qualität, Methodik und Organisation in der Phase der BauüberwachungHinsichtlich des Wertungskriteriums „Örtliche Präsenz, Qualität, Methodik und Organisation in der Phase der Bauüberwachung“ werden für die Beurteilung herangezogen • die Präsenz und die Erreichbarkeit der Bauleitung • Berufserfahrungen und Qualifikation des zur Bauleitung vorgesehenen Personals • Methodik zur Sicherstellung einer mangelfreien und funktionsgerechten Bauausführung. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, mit dem eine gut qualifizierte und erreichbare Bauleitung angeboten wird, und mit dem Methoden vorgeschlagen werden, die eine mangelfreie und funktionsgerechte Bauausführung mit großer Sicherheit erwarten lassen und der Bauprozess lückenfrei dokumentiert wird. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, mit dem die vorgenannten Aspekte in durchschnittlicher Weise erreicht werden. 0-3 Punkte erhält ein Angebot, bei dem eine Leistungserbringung durch berufsunerfahrenes und nicht hinreichend qualifiziertes Personal angeboten wird, von einer Präsenz der Bauleitung nicht oder nur mit erheblichen Einschränkungen auszugehen ist, und die vorgeschlagene Methodik zur Sicherstellung einer mangelfreien und funktionsgerechten Bauausführung nicht oder nur sehr eingeschränkt geeignet sind.
Qualität
Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich nicht preislicher BedingungenHinsichtlich des Wertungskriterium „Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen“ erhält ein Angebot 0-3 Punkte, das zu einer sehr ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, zum Beispiel durch die Vereinbarung von haftungsbeschränkenden Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche oder eine Reduzierung der Leistungspflichten. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das zu einer ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, beispielsweise durch die Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche. 7 Punkte enthält ein Angebot, das keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster regelt. 8-10 Punkte erhält ein Angebot, das eine für den Auftraggeber günstigere Risikoverteilung vorsieht, als der vorgeschlagene Vertragsentwurf.

Eignung19 von 19 angegeben

Anteil der Unterauftragsvergabe
1. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. 2. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will. 3. Die Leistungen müssen im W … ganz lesen1. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. 2. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will. 3. Die Leistungen müssen im Wesentlichen vom Bewerber erbracht werden. Unterauftragsvergaben für bestimmte Leistungen sind im Einzelfall zulässig, etwa für Leistungen der Bauphysik oder die Freianlagenplanung
Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekt, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB).
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Es müssen mindestens zwei Referenzen eingereicht werden, die die folgenden Mindestanforderungen zu I, Ziffer 1-4 erfüllen sowie Objekte mit öffentlicher Nutzung im Sinne von Ziffer II betreffen. Der Nachweis der öffentlichen Nutzung nach Ziffer II. kann auch gesondert geführt werden. Die Referenzobj … ganz lesenEs müssen mindestens zwei Referenzen eingereicht werden, die die folgenden Mindestanforderungen zu I, Ziffer 1-4 erfüllen sowie Objekte mit öffentlicher Nutzung im Sinne von Ziffer II betreffen. Der Nachweis der öffentlichen Nutzung nach Ziffer II. kann auch gesondert geführt werden. Die Referenzobjekte müssen dann die weiteren Referenzanforderungen nach Ziffer I. 2-4 erfüllen, ein denkmalgeschütztes Objekt muss nicht betroffen sein. I. Grundsätzliche Anforderungen an die Referenzen 1. die Referenzen müssen Sanierungsmaßnahmen in und an denkmalgeschützten Objekten betreffen und zum Nachweis eines schonenden Umgangs mit der denkmalgeschützten Bausubstanz geeignet sein, 2. die Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 müssen mind. 1.000.000,00 EUR netto betragen haben, 3. die Planungsleistungen müssen für die Leistungsphasen 2 bis 8 i.S.d. § 34 HOAI erbracht worden sein, 4. das Referenzobjekt muss fertig gestellt sein (d.h. Abschluss der LP 8, alternativ die Inbetriebnahme), und zwar nach dem 01.01.2015 und vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung. II. Zusätzliche Anforderung: Sanierung von Gebäuden mit öffentlicher Nutzung Der Bewerber hat (ggfs. Ergänzend) seine besondere Erfahrung mit der Sanierung von Gebäuden nachzuweisen, die öffentlicher Nutzung dienen. III. Zur Erhöhung der Eignung können weitere Referenzen eingereicht werden. IV. Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind. V. Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. VI. Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Liste (siehe Teilnahmeantrag) genutzt werden. Maßgeblich bleibt der Inhalt der Bekanntmachung. Die angeforderten Auskünfte sind in Textform einzureichen. Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen. Bei gleichqualifizierten Bewerbern entscheidet hinsichtlich der Teilnehmerauswahl das Los.
Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Einzureichen sind Studienabschlussnachweise der Fachrichtung Architektur Hochbau sowie Nachweise über die Eintragung in eine Architektenkammer für die als Projektleitung und Stellvertretung vorgesehenen Personen.
Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unte … ganz lesenTabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB). Mindestanforderung an die Größe des Büros und des Projektteams: 1. Das sich bewerbende Büro muss eine der Maßnahme angemessene Zahl an Mitarbeitern aufweisen, um die ordnungsgemäße Leistungserbringung zu jeder Zeit sicherzustellen. 2. Das Projektteam muss mit mindestens zwei Personen besetzt sein. Projektleitung und Stellvertretung (2 Personen) müssen mindestens berechtigt sein, die Berufsbezeichnung „Architekt“, Fachrichtung Hochbau zu führen.
Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung und detaillierter Beschreibung der mindestens verwendeten Software für den Datenaustausch und die Datensicherung
Allgemeiner Jahresumsatz
Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).
Spezifischer Jahresumsatz
Erklärung über den Umsatz für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).
Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
1. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist. 2. Erklärung des Bewerbers, dass er nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 2 … ganz lesen1. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist. 2. Erklärung des Bewerbers, dass er nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (SanktionenVO) genannten Unternehmen oder Personen mit Russlandbezug gehört. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, dass dies auch nicht auf die verbundenen Unternehmen zutrifft.
Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 3 Mio. EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 1 Mio. EUR beträgt. Dies ist durch eine Bescheinigung der Versicherung nachzuweisen. Ausreichend ist ein … ganz lesenDer Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 3 Mio. EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 1 Mio. EUR beträgt. Dies ist durch eine Bescheinigung der Versicherung nachzuweisen. Ausreichend ist eine Bescheinigung, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall zur Verfügung steht. Die geforderten Nachweise sind in Textform einzureichen.
Eintragung in das Handelsregister
Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis Vorzulegen.
Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Sofern für die Gesellschaftsform des Bieters zutreffend
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für Baumaßnahmen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Nrn. I.1. bis 4. erfüllen Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen. Für die Beurteilung der Eignungsauswahl werd … ganz lesenErfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für Baumaßnahmen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Nrn. I.1. bis 4. erfüllen Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen. Für die Beurteilung der Eignungsauswahl werden nur Referenzen herangezogen, die eine aussagekräftige Beschreibung enthalten; eine nur namentliche Listenaufzählung ist nicht ausreichend. Bei gleicher Eignung entscheidet das Los.
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Gesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (Projektleitung und Stellvertretung) anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Nrn. I.1. bis 4. erfüllen. Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen … ganz lesenGesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (Projektleitung und Stellvertretung) anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Nrn. I.1. bis 4. erfüllen. Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen. Für die Beurteilung der Eignungsauswahl werden nur Referenzen herangezogen, die eine aussagekräftige Beschreibung enthalten; eine nur namentliche Listenaufzählung ist nicht ausreichend. Bei gleicher Eignung entscheidet das Los.
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für Baumaßnahmen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Nr. II erfüllen Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen. Für die Beurteilung der Eignungsauswahl werden nur Ref … ganz lesenErfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für Baumaßnahmen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Nr. II erfüllen Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen. Für die Beurteilung der Eignungsauswahl werden nur Referenzen herangezogen, die eine aussagekräftige Beschreibung enthalten; eine nur namentliche Listenaufzählung ist nicht ausreichend. Bei gleicher Eignung entscheidet das Los.
Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (Projektleitung und Stellvertretung) in Jahren
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpf … ganz lesenBestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Schwere Verfehlung, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Rein nationale Ausschlussgründe, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Zahlungsunfähigkeit, Insolvenz, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.10.2025
Vertragsende
31.12.2031
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
1. Eine Vergabe in zwei Leistungsstufen ist beabsichtigt. Beauftragt werden zunächst die Leistungsphasen 1- 4, sodann optional die Leistungsphasen 5-9. 2. Die Errichtung eines rückwärtigen Erweiterungsbaus wird optional beauftragt. 3. Sollte sich im Verlauf der Planungen eine Sanierung des Gebäudes … ganz lesen1. Eine Vergabe in zwei Leistungsstufen ist beabsichtigt. Beauftragt werden zunächst die Leistungsphasen 1- 4, sodann optional die Leistungsphasen 5-9. 2. Die Errichtung eines rückwärtigen Erweiterungsbaus wird optional beauftragt. 3. Sollte sich im Verlauf der Planungen eine Sanierung des Gebäudes Martinsberg 5 als sinnvoller herausstellen, als dessen Abriss und Neubau, wird der Auftragnehmer auch mit den Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für die Sanierung beauftragt.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung6 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
subreport.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Zulässig
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Stiftstraße 9, 55116 Mainz
Fristen für Nachprüfungsanträge
Von Bewerbern/Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen. Erklärt der Auftraggeber, dass er der Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen nach Eingan … ganz lesenVon Bewerbern/Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen. Erklärt der Auftraggeber, dass er der Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung bei folgender Stelle schriftlich einen Nachprüfungsantrag zu stellen: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz Deutschland E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel.: +49 6131 / 165240 Fax: +49 6131 / 162113
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
#Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#
Hinweis
1. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch – nur über das Bietertool der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete Teilnahmeformular genutzt werden. Hinsichtlich der Eigenerklärungen kann der … ganz lesen1. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch – nur über das Bietertool der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete Teilnahmeformular genutzt werden. Hinsichtlich der Eigenerklärungen kann der Nachweis vorläufig durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung geführt werden. Maßgeblich bleibt jedoch der Inhalt der Bekanntmachung. 2. Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die Vergabeplattform geführt. Das bieterindividuelle Postfach auf der Vergabeplattform fungiert als "elektronischer Briefkasten" der Bieter und ist für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen pp. im Vergabeverfahren maßgeblich und verbindlich. Der Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch, der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB und sonstiger Schriftverkehr, wie z.B. Nachforderungen, erfolgt ebenso über das Bieterpostfach der Vergabeplattform. 3. Eine Ausnahme von der Nutzung der Vergabeplattform besteht für das Zuschlagsschreiben. Dieses kann vom Auftraggeber direkt an die vom Bieter angegebene E-Mail-Adresse versandt werden. 4. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz ausschließlich über den bevollmächtigten Partner der Arbeits-/Bietergemeinschaft.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

264vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (199 Lose mit Angabe)
216.649 €Zuschlagswert im Median
120.698 € – 364.521 €mittlere Hälfte, 142 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 16.06.2025

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 9dbed00a-753f-4c92-8fc2-65a8d4e6313d.