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Geländeinventur des Naturschutzes - Verhandlungsverfahren

Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt · Halle (Saale), Sachsen-Anhalt

Aktenzeichen LAU/41/2023-02veröffentlicht 10.11.2023DienstleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
330 Tsd. €
Laufzeit
18 Monate
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Halle (Saale)06116, Sachsen-Anhalt
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

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Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 168 Tage (25 Verfahren, 24 Monate).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 36 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Im Land Sachsen-Anhalt fand 1992/93 eine erste landesweite Color-Infrarot(CIR)-Luftbild-Befliegung statt. Anhand der analogen Luftbilder wurde eine Biotoptypen- und Nutzungstypen (BTNT)-Kartierung erstellt, deren Ergebnisse in digitaler Form (als ESRI Coverage) vorliegen. Bei einer zweiten landesweiten CIR-Befliegung 2005 wurden lagegenaue hochauflösende (20 cm Pixelgröße) digitale CIR-Orthofotos erstellt. Auf deren Grundlage konnte die BTNT-Kartierung von 1992/93 lagekorrigiert und aktualisiert werden. Die Ergebnisse der BTNT-Aktualisierung liegen ebenfalls als ESRI-Coverage vor. Eine weitere Aktualisierung wurde an Hand von Luftbildern des Jahres 2009 vorgenommen. Dieser Datenbestand (BTNT Stand 2009) soll auf Basis der CIR-Teilbefliegungen der Jahre 2021 und 2022 aktualisiert werden, um Entwicklungen in der Landschaft im Zuge eines Monitorings bilanzieren zu können. Besonderes Interesse gilt dabei den Veränderungen im Bereich der Gebietskulisse NATURA 2000. Die CIR-Orthofotos der Jahre 2021/22 weisen teilweise einen ungünstigen Befliegungszeitraum (April-Juni) sowie umfassende Dürreschäden in Wäldern auf. Diese erschwerenden Bedingungen stellen höchste Anforderungen an die Qualifikation, Erfahrungen und Kenntnisse der Bearbeiter. Die Bearbeitung erfolgt flächendeckend für Sachsen-Anhalt.

Beschreibung des Loses

1. Aktualisierung der Biotoptypen- und Nutzungstypenkartierung 1.1 Ausgangsdaten Die Ausgangsdaten für die Interpretation sind die Ergebnisse der Aktualisierung der BTNT-Kartierung auf Grundlage der Landesbefliegung von 2009. Die Daten liegen blattschnittfrei als ArcInfo-Coverage-Library vor, wobei Flächen und Linien redundanzfrei in einem gemeinsamen Net-Coverage abgelegt sind, Punkte separat in einem Point-Coverage. Diese redundanzfreie, integrative, blattschnittfreie und konsistente Datenstruktur ist im gesamten Bearbeitungsprozess zu wahren. Die 2009 verwendenden CIR-Luftbilder hatten eine Bildauflösung von 40 cm und sind damit qualitativ wesentlich niedriger zu bewerten, als die CIR-Luftbilder aus der Landesbefliegung 2021/22. Deren Interpretation wiederum durch Befliegungszeitpunkt und Waldschäden erschwert ist. Die Veränderungsdetektion gegenüber 2009 stellt somit sehr hohe Anforderung an die Erfahrungen potentieller Interpreten im Umgang mit digitalem CIR-Bildmaterial und setzt sehr gute Regionalkenntnisse in Sachsen-Anhalt voraus. Folgende Einschränkungen sind zu beachten: - Die Erkennung von Baumarten ist teilweise nicht mehr gegeben, Laubwaldbestände sind noch z.T. unbelaubt und mit Einschränkungen nur am Stammschatten zu erkennen, Nadelwaldbestände sind deutlich erkennbar. - Gewässer und Bebauung treten deutlich zu Tage. - Krautige Vegetationseinheiten haben ihre Eigenheiten, die sich jedoch z.T. deutlich von den 2009er Luftbildern unterscheiden, aber eine Veränderungsdedektion erlauben. - Durch die Dürrejahre sind Gewässer trockengefallen. Flussauen, vor allem die Elbaue, führen Niedrigwasser. Die freiliegenden Schlammbänke bzw. Verlandungszonen sind aus zukartieren. - Die Lagegenauigkeit des digitalen Luftbildsatzes 2009 differiert z.T. gegenüber den Luftbildern 2021/22, Lageanpassungen sind nur im Falle echter Veränderungen vorzunehmen. - Die besten Interpretationsergebnisse lassen sich aus dem direkten Vergleich der beiden Luftbildsätze erzielen. - Im Zweifelsfall (schlechte Erkennbarkeit) bleibt der Status quo erhalten, so dass keine Veränderungen interpretiert werden.

Weitere Inhalte entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung, da der hier zur Verfügung stehende Zeichenvorrat nicht ausreicht, die LB in Gänze abzubilden.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Preis
genannt

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
18 Monate
Verlängerung
HINWEIS: Für die Jahre 2023 und 2024 stehen jeweils 150.000,00 € (brutto) zur Verfügung. Für das Jahr 2025 sind zwar 100.000,00 € geplant, für das Jahr 2025 gibt es aber noch keinen Haushaltsplan, sodass zunächst nur die Leistungen in 2023 und 2024 abgefordert werden können.
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt; Vergabekammern-Geschäftsstelle, Ernst-Kamieth-Straße 2, 06112 Halle (Saale)
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Nachprüfungsverfahren ist gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Darüber hinaus wird auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB verwiesen.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Bitte beachten Sie, dass das Verfahren ausschließlich elektronisch über die e-Vergabe-Plattform durchgeführt wird. HINWEIS: Für die Jahre 2023 und 2024 stehen jeweils 150.000,00 € (brutto) zur Verfügung. Für das Jahr 2025 sind zwar 100.000,00 € geplant, für das Jahr 2025 gibt es aber noch keinen Haushaltsplan, sodass zunächst nur die Leistungen in 2023 und 2024 abgefordert werden können.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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64vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (12 Lose mit Angabe)
83.435 €Zuschlagswert im Median
32.713 € – 212.969 €mittlere Hälfte, 55 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung c3e4dc04-cc6c-4adb-b239-9ac7425cc7fd.