Erstsanierung inkl. Entbuschung und Folgepflege einer artenreichen Feuchtwiese im Ellerbachtal bei Lützen
Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt · Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
Aktenzeichen 41.14/01c/2025veröffentlicht 19.05.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
- Geschätzter Wert
- 29 Tsd. €
- Laufzeit
- 32 Monate
- 30.01.2026 – 30.09.2028
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Halle (Saale).
- Rahmenvertrag Verkehrssicherung Bauwerksprüfung, Sachsen-Anhalt, AM Börde und TheeßenDie Autobahn GmbH des Bundes - NL Ost · Halle (Saale)Frist 08.12.2026
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in 23 Monaten · Ende steht in der Bekanntmachung
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- 29 Tsd. €
- Laufzeit
- 32 Monate30.01.2026 – 30.09.2028
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Halle (Saale)06110, Sachsen-Anhalt
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertja
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
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Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 168 Tage (25 Verfahren, 24 Monate).
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Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Vertragsbeginnvor 9 MonatenLaufzeit bis 30.09.2028
- Veröffentlichungvor 6 Monaten
- Heute
Beschreibung
Die „Ellerbachwiese“ repräsentiert einen kleinflächig erhalten gebliebenen Ausschnitt einer artenreichen Feuchtwiese und beherbergt u.a. einen individuenreichen Bestand des stark im Rückgang begriffenen Breitblättrigen Knabenkrauts (Dactylorhiza majalis) und eines der letzten rezenten Tiefland-Vorkommen der Trollblume (Trollius europaeus) in Sachsen-Anhalt. Die Pflegefläche hat eine Größe von 0,54 Hektar und befindet sich in einem ebenen bis schwach geneigten Bachtälchen mit ausgeprägter Vernässung. In den letzten Jahren konnte im Ellerbachtal keine Biotoppflege realisiert werden, weshalb sich der Flächenzustand rapide verschlechtert hat und ein Vegetationsumbau zu nährstoffreicheren Brachestadien (Schilf-Röhricht/Hochstauden-Komplex) mit hohen Streuauflagen sowie randlichem Erlenaufwuchs zu verzeichnen ist. Der hohe Naturschutzwert der Fläche soll durch ersteinrichtende Mahd inklusive Entbuschung sowie jährlich, zweischürige Folgemahd erhalten bzw. wiederhergestellt werden.
Beschreibung des Loses
Die Pflegefläche befindet sich unmittelbar südl. der Ortslage „Ellerbach“ auf der Ostseite des gleichnamigen Baches, ca. 2 km WNW Lützen (Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt). Sie ist Bestandteil des LSG „Saaletal“ u. gleichzeitig als Flächennaturdenkmal „Wiese am Ellerbach“ ausgewiesen. Die „Ellerbachwiese“ repräsentiert einen kleinflächig erhalten gebliebenen Ausschnitt einer artenreichen Feuchtwiese u. beherbergt u.a. einen individuenreichen Bestand des stark im Rückgang begriffenen Breitblättrigen Knabenkrauts (Dactylorhiza majalis) und eines der letzten rezenten Tiefland-Vorkommen der Trollblume (Trollius europaeus) in Sachsen-Anhalt. Die Pflegefläche hat eine Größe von 0,54 ha u. befindet sich in einem ebenen bis schwach geneigten Bachtälchen mit ausgeprägter Vernässung. In den letzten Jahren konnte im Ellerbachtal keine Biotoppflege realisiert werden, weshalb sich der Flächenzustand rapide verschlechtert hat u. ein Vegetationsumbau zu nährstoffreicheren Brachestadien (Schilf-Röhricht/Hochstauden-Komplex) mit hohen Streuauflagen sowie randlichem Erlenaufwuchs zu verzeichnen ist. Der hohe Naturschutzwert der Fläche soll durch ersteinrichtende Mahd inklusive Entbuschung sowie jährlich, zweischürige Folgemahd erhalten bzw. wiederhergestellt werden. Die Zuwegung erfolgt von der Kreisstraße K2189 zunächst ca. 250 m über einen unbefestigten Feldweg, die restlichen ca. 400 m entlang der Ackerkante über einen Wiesenweg. Erstsanierung: Der Biomasseaufwuchs sowie die bereits akkumulierte Streuschicht sind durch eine ersteinrichtende Mahd im Zeitraum Januar/Februar 2026 zu entfernen. Dabei dürfen die stark vernässten Bereiche zur Vermeidung von Bodenschäden nicht befahren werden oder die Maßnahme nur bei gefrorenem Boden ausgeführt werden. Die Pflege ist aufgrund des hohen Vernässungsgrades überwiegend als motormanuelle Mahd mittels Freischneider erdbodengleich auszuführen (ca. 70 % der Pflegefläche). Befahrbare Bereiche können alternativ zum Freischneidereinsatz auch mit handgeführter Kleintechnik gemäht werden. In den nordöstlichen Randbereichen muss im Rahmen der Erstsanierung zudem der Erlenaufwuchs (max. bis 3 m hoch und bis 7 cm stark) vollständig entfernt, d.h. ebenerdig abgeschnitten werden. Das anfallende Mahd- und Gehölzschnittgut ist zeitnah restlos von der Projektfläche zu beräumen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Mit der Erstsanierung einschließlich Beräumung und Abfuhr des Mahdgutes und der Streuschicht aus dem Gebiet sollte unverzüglich nach Zuschlagserteilung begonnen werden, die Arbeiten sind bis zum 28. Februar 2026 vollständig abzuschließen. Folgepflege Im Rahmen der Folgepflege ist die Feuchtwiese in den Jahren 2026 bis 2028 zweimal jährlich über ebenerdige Mahd zu pflegen. Aufgrund des hohen Vernässungsgrades ist die Folgepflege ebenfalls überwiegend als motormanuelle Mahd mittels Freischneider auszuführen. Eine Mahd der mit maschinellen Mähwerken (Balkenmäher o. ä.) ist nur in den trockeneren Randbereichen möglich.Die Mahd einschließlich Beräumung und Abfuhr des Mahdgutes aus dem Gebiet hat in den Folgejahren 2026 bis 2028 für die Erstmahd jeweils zwischen dem 15. Juni und dem 15. Juli und für die Zweitmahd jeweils zwischen dem 01. September und 23. September zu erfolgen. Die ordnungsgemäße Verwertung bzw. Entsorgung des Mahdguts ist für jeden Pflegedurchgang durch Vorlage einer Rechnung oder eines autorisierten Übergabebelegs nachzuweisen. Die Abnahme der Einzelleistungen erfolgt binnen zwei Wochen nach Leistungserbringung und ist Voraussetzung für die Rechnungslegung. Aufgrund der Geländeausformung der Biotoppflegefläche mit ausgeprägten Nassstellen und z.T. verminderter Tragfähigkeit des Bodens sowie der Zuwegung über unbefestigte Wege unterschiedlicher Ausprägung wird jedem Bieter eine In-Augenscheinnahme vor Abgabe eines Angebots empfohlen. Bei Bedarf kann mit dem Auftraggeber ein gemeinsamer Ortstermin vereinbart werden.
weitere Informationen sind der Anlage 02-Leistungsbeschreibung zu entnehmen
Gegenstand nach CPV
- 90700000Dienstleistungen im UmweltschutzHauptgegenstand
Bedingungen
Zuschlag1 von 1 angegeben
- Preis
- 100 % Preis
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 30.01.2026
- Vertragsende
- 30.09.2028
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz2 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- ?keine Angabe
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Dieses Vergabeverfahren unterliegt der Möglichkeit einer Nachprüfung durch eine Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt des Landes Sachsen-Anhalt (LVwA), § 159 Abs. 2 GWB. Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschr … ganz lesenkürzer
Dieses Vergabeverfahren unterliegt der Möglichkeit einer Nachprüfung durch eine Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt des Landes Sachsen-Anhalt (LVwA), § 159 Abs. 2 GWB. Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt nicht darunter
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| ERZland Service GmbH, Drebach | – |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- 06110 Halle (Saale)
- Website
- lau.sachsen-anhalt.de
- Kontakt
- vergabestelle-fub@
lau.mwu.sachsen-anhalt.de
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 907 (Dienstleistungen im Umweltschutz) in Sachsen-Anhalt. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
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Häufige Zuschlagsempfänger
- Ökologie und Planung Hagenow6 Zuschläge
- ÖKOTOP GbR4 Zuschläge
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Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 95b43c83-b3ba-4d94-89d8-d942c16f4b31.