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Forschungsprojekt - DZSF - Kapazitätsermittlungen von Eisenbahnstrecken - Analogien zwischen den Qualitätskriterien analytischer und simulativer Verfahren

Eisenbahn-Bundesamt · Bonn, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 111vb/012-0099#017veröffentlicht 26.06.2023DienstleistungenOffenes Verfahren

Angebotsfristseit 1151 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
420 Tsd. €
Laufzeit
24 Monate
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenEU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Bonn53175, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
elektronisch: Erforderlichevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 169 Tage (28 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 40 Monaten
  2. Angebotsfrist 12:00 Uhr
    nur elektronisch über evergabe-online.de
    vor 38 Monaten
  3. Öffnung der Angebote 12:00 Uhr
    vor 38 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Um das Leistungsverhalten von Eisenbahnanlagen zu untersuchen, gibt es verschiedene eisenbahnbetriebswissenschaftliche Vorgehensweisen. Die wichtigsten sind analytische Leistungsfähigkeitsberechnungen und eisenbahnbetriebliche Simulationen. Analytische Leistungsfähigkeitsberechnungen können für Teilbereiche der Infrastruktur durchgeführt werden (Strecken, Fahrstraßenknoten oder Gleisgruppen) und seit Kurzem auch für Netzbereiche/-teile oder ganze Netze. Mit diesen analytischen Berechnungen können wissenschaftlich fundierte Bewertungsstufen für die erreichte Betriebsqualität berechnet werden. In Simulationen können hingegen Fahrpläne in beliebig großen, abgegrenzten Bereichen der Infrastruktur nachgestellt und ihre Auswirkungen auf das Betriebsgeschehen überprüft werden. Aus den Verspätungsminuten der Personenzüge und den Beförderungsquotienten der Güterzüge können Rückschlüsse auf die Betriebsqualität gezogen werden. Hier fehlt jedoch eine Systematik bzw. Kenngrößen der Betriebsqualität zur Auswertung der Ergebnisse. Es ist ein relativer Vergleich verschiedener Fahrplansysteme möglich, nicht jedoch eine absolute Bewertung der erreichten Betriebsqualität bei gegebener Zugzahl analog zu den analytischen Berechnungen. Daher ist es bislang auch nicht möglich, mit Simulationen Restkapazitäten des betrachteten Netzbereichs mit Bezug auf die Betriebsqualität zu ermitteln. Das Ziel dieses Projekts ist es, den Bezug zwischen simulativen und analytischen Kapazitätsberechnungen sowie deren Kenngrößen und Qualitätsmaßstäben herzustellen. Hierbei sollen eisenbahnbetriebswissenschaftliche Ansätze entwickelt werden, welche in beiden Methoden vergleichbare Aussagen zur Leistungsfähigkeit und ihrer wichtigen Kenngrößen (z. B. Folgeverspätungen (Wartezeiten im Betrieb), Zugfolgezeiten, Anzahl der Züge, Pufferzeiten und der Beförderungszeitquotient Fahrplan) erlauben. Bisherige analytische Verfahren berücksichtigten in der Regel keinen konkreten Fahrplan. Bei Betriebssimulationen ist hingegen ein Fahrplan die Basis der Berechnungen. Mit dem Zielfahrplan Deutschlandtakt und den von diesem abgeleiteten Etappenfahrplänen stehen nunmehr Referenzfahrpläne für Eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchungen (EBWU) zur Verfügung. Seit dem Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 wurde die fahrplanbasierte Infrastrukturentwicklung zum zentralen Planungsparadigma für das deutsche Schienennetz. Daher müssen die in diesem Vorhaben entwickelten Ansätze den Bezug auf einen Referenzfahrplan unterstützen. Dabei sollen vor allem bereits etablierte Kenngrößen und Qualitätsmaßstäbe zur Bewertung der Leistungsfähigkeit und Leistungsverhalten berücksichtigt werden, um eine zügige Umsetzung und einfache Anwendung in der Praxis zu ermöglichen. Es soll auch die Ermittlung der (fahrplanbezogenen) Restkapazität von Strecken oder (Teil-)Netzen möglich sein. Zu entwickeln sind auch ggf. notwendige Methoden und Werte zur Wichtung und Eichung der Kenngrößen. Diese Verfahren müssen wissenschaftlich begründet sowie ihre Eignung zur Bewertung von Leistungsfähigkeit und Leistungsverhalten in der Praxis nachgewiesen werden.

Beschreibung des Loses

Bitte entnehmen Sie die Details der Ausschreibung den veröffentlichten Unterlagen, insbesondere der LEISTUNGSBESCHREIBUNG sowie der BIETERINFORMATION.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 730 (Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

261vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (54 Lose mit Angabe)
288.600 €Zuschlagswert im Median
179.803 € – 637.356 €mittlere Hälfte, 159 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 13.09.2023

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung e8569760-fdaf-41da-b998-aaf7598031c2.