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Forschungsprojekt - DZSF - Berechnung der Performanceanforderungen für die Automatisierung des Bahnsystems

Eisenbahn-Bundesamt · Bonn, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 111vb/012-0099#019veröffentlicht 14.08.2023DienstleistungenOffenes Verfahren

Angebotsfristseit 1103 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
630 Tsd. €
Laufzeit
30 Monate
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenEU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Bonn53175, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
elektronisch: Erforderlichevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 169 Tage (28 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 39 Monaten
  2. Angebotsfrist 12:00 Uhr
    nur elektronisch über evergabe-online.de
    vor 36 Monaten
  3. Öffnung der Angebote 12:00 Uhr
    vor 32 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Aktuell zeichnen sich verschiedene Lösungsmöglichkeiten ab, um für einen autonomen Fahrbetrieb die Wahrnehmungsleistung von Triebfahrzeugführenden (Tf) durch technische Lösungen zu ersetzen. In den höheren Automatisierungsstufen (Grades of Automation, kurz: GoA) 3 und 4 ist jedoch vorgesehen, dass die Sicherheitsverantwortung nicht mehr bei einem Tf liegt. Verschiedene Ansätze zur Ersetzung der Wahrnehmungsleistung des Tf sind nach aktuellen Stand nicht geeignet. So stellt eine Umsetzung mit Hilfe von ETCS Level 3 plus Abzäunung, sozusagen die Verwandlung des gesamten Eisenbahnnetzes in ein vollautomatisches U-Bahnnetz, aufgrund vielfältiger Faktoren keine Alternative dar. Ebenso sind streckenseitige Sensoren, vorausspähenden Drohnen oder chip-basiertes Tracking aller potenziellen Hindernisse noch nicht marktreif. Die Weiterentwicklung fahrzeugseitiger kontaktloser Wahrnehmungssysteme als eine mögliche Lösung ruht seit ca. 20 Jahren auf Technologiereifestufe (TRL) 5. Kontaktbasierte Wahrnehmungssysteme wie Auffahrereignis- und Aufprallerkennung sind für die Eisenbahn ebenso systembedingt ungeeignet. Als derzeit vielversprechender Ansatz haben sich multisensorische Wahrnehmungssysteme herausgestellt, die jedoch hinsichtlich Eignung und Zulassungsfähigkeit bewertet werden müssen. Um strukturiert an die Problemstellung heranzugehen, beschäftigte sich das DZSF-Projekt „Risikoakzeptanzkriterien für das automatisierte Fahren auf der Schiene“ mit der Definition von Risikoakzeptanzkriterien für die Automatisierungsfunktionen, die zukünftig diese Aufgaben des Tf übernehmen. Dabei entstand im Wesentlichen eine Funktionsliste mit zugehörigen Randbedingungen und Sicherheitsanforderungen. Im Ergebnis wurden für Aufgaben der Hinderniserkennung Sicherheitsanforderungen im Bereich von SIL 1 bis SIL 2 abgeleitet. Aufbauend auf diesen Ergebnissen stellt sich die Frage, wie sich diese abgeleiteten Anforderungen mit den Bedingungen und Gefährdungen einer konkreten Strecke abgleichen lassen. Eine Herausforderung ist dabei das Fehlen geeigneter Performancemetriken und verständlicher Performanceanforderungen, anhand derer Wahrnehmungssysteme und ihre Leistungsfähigkeit durch abgeleitete Sicherheitsanforderungen bewertet werden können. Diese Anforderungen hängen maßgeblich vom definierten Einsatzgebiet oder auch der Operational Design Domain - (kurz: ODD) ab. In diesem Projekt soll ein Konzept für die Vergleichbarkeit der Performancemetriken für Wahrnehmungssysteme mit ODD-spezifischen Charakteristika erarbeitet werden. Auf der Basis recherchierter Sicherheitsanforderungen sollen schließlich konkrete Performanceanforderungen abgeleitet bzw. abgeschätzt werden.

Beschreibung des Loses

Bitte entnehmen Sie die Details der Ausschreibung den veröffentlichten Unterlagen, insbesondere der LEISTUNGSBESCHREIBUNG sowie der BIETERINFORMATION.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 730 (Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

261vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (54 Lose mit Angabe)
288.600 €Zuschlagswert im Median
179.803 € – 637.356 €mittlere Hälfte, 159 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens4 Meldungen

  1. 1. Berichtigung · Aktualisierte Informationen
  2. Vergabebekanntmachung
  3. 1. Berichtigung · Aktualisierte Informationen
  4. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 31.10.2023

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 75ec6565-3697-4a88-a3c8-4a10b565ec74.