Erprobung eines Frühwarnsystems zur Identifizierung der Amphibienpathogene BSal und Bd in Sachsen-Anhalt
Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt · Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
Aktenzeichen 43-14a/05/2025_eDNA-Monitoring Amphibienpatogeneveröffentlicht 21.01.2026DienstleistungenOffenes Verfahren
- Laufzeit
- 21 Monate
- 01.03.2026 – 30.11.2027
- Verfahren
- Offenes Verfahren
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 21 Monate01.03.2026 – 30.11.2027
- Lose
- 1
- Verfahren
- Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Halle (Saale)06116, Sachsen-Anhalt
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.
Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
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Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 168 Tage (25 Verfahren, 24 Monate).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.
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Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 10 Monaten
- Vertragsbeginnvor 8 MonatenLaufzeit bis 30.11.2027
- Heute
Beschreibung
Auszug: Ziel des Projektes ist das Monitoring der Amphibienpathogene Bd und BSal sowie des BSal-Hauptwirts Feuersalamander in Sachsen-Anhalt mittels eDNA-Methodik. Im Rahmen des Projektes sollen insgesamt 140 Standorte in den relevanten Einzugsgebieten der Bachsysteme im Harz, im Flechtinger Höhenzug, im Zeitzer Forst sowie in der der nordwestlichen Altmark beprobt und die erhaltenen Wasserproben im Labor auf DNA der beiden Erreger sowie der Zielart Feuersalamander untersucht werden. Die im Rahmen dieser Erprobung erhaltenen Ergebnisse sollen in die Entwicklung eines Frühwarnsystems und Monitoring für Amphibienpathogene einfließen und somit einen wichtigen Beitrag für den Schutz der heimischen Amphibienarten leisten. Gegenstand des vorliegenden Ausschreibungsverfahrens sind die Probenahme an den o. g. Standorten sowie die Laboranalyse der Wasserproben in den Jahren 2026 und 2027.
2. Leistungsumfang 2.1 Untersuchungsgebiet Das für die Untersuchungen vorgesehene Projektgebiet (im Folgenden UG) ist deckungsgleich mit den Vorkommensgebieten des Feuersalamanders in Sachsen-Anhalt (vgl. WESTERMANN 2015) und erstreckt sich über vier Regionen des Landes Sachsen-Anhalt (vgl. Abb. 1-Abb. 5): • Harz/Südharz • Zeitzer Forst • Flechtinger Höhenzug • Nordwestliche Altmark Innerhalb dieser vier Regionen kommt der Feuersalamander ausschließlich im Harz nahezu flächendeckend vor, während er in den übrigen drei Gebieten nur an ausgewählten und isolierten Bachsystemen zu finden ist. Die eigentlichen Untersuchungsflächen bzw. Beprobungsstandorte befinden sich innerhalb dieser Kulisse an ausgewählten und repräsentativen Bachabschnitten der jeweiligen Bachsysteme. Es handelt sich um insgesamt 140 solcher Standorte, die sich wie folgt auf die vier Regionen verteilen: • Harz/Südharz: 114 Probestellen • Zeitzer Forst: 8 Probestellen • Flechtinger Höhenzug: 7 Probestellen • Nordwestliche Altmark: 11 Probestellen
2.2 Untersuchungsmethodik, Dokumentation und Datenhaltung 2.2.1 Probenahme Die Probenahme an den insgesamt 140 Beprobungsstandorten soll zeitlich gestaffelt in den Jahren 2026 und 2027 erfolgen: 2026 – 50 Probestellen (je 2 Probenahmen) 2027 – 90 Probestellen (je 2 Probenahmen) ... 3. Berichte 3.1 Zwischenbericht ... Für den Zwischenbericht gilt folgender Termin: 30.11.2026 3.2 Endbericht ... Für den Endbericht gilt folgender Termin: 30.11.2027 ... 7. Anlagen Anlage 1 – Shape-Datei der 140 Probestellen
8. Zuschlagskriterien Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Alleiniges Zuschlagskriterium ist der Preis.
In Ermangelung eines ausreichend zur Verfügung stehenden Zeichenvorrats verweisen wir hier auf die Anlage 02.1_Leistungsbeschreibung und 02.a_Anlage 1 - zur Leistungsbeschreibung.
Beschreibung des Loses
Auszug: 2.2 Untersuchungsmethodik, Dokumentation und Datenhaltung 2.2.1 Probenahme - Auszug Die Probenahme an den insgesamt 140 Beprobungsstandorten soll zeitlich gestaffelt in den Jahren 2026 und 2027 erfolgen: 2026 – 50 Probestellen (je 2 Probenahmen) 2027 – 90 Probestellen (je 2 Probenahmen) Für die Bezeichnung der Probestellen ist eine eindeutige ID zu verwenden, die vor Beginn der Untersuchungen mit dem AG abzustimmen ist. Es obliegt dem AN, die für das jeweilige Jahr relevanten Probestellen aus dem vorgegebenen Probestellenpool auszuwählen. Die Probestellen (vgl. Kap. 2.1) wurden vorab anhand des Vorhandenseins relevanter Fließgewässer (kleinere Bäche) sowie der Zielart Feuersalamander ausgewählt. Sollten Probestellen in Folge einer Austrocknung des Gewässers nicht beprobt werden können, sind durch den Auftragnehmer in Eigenverantwortung geeignete Ersatzstandorte im räumlichen Zusammenhang auszuwählen und zu beproben. Die Beprobung selbst soll im Bereich der vorgegebenen Standorte erfolgen, wobei diese nicht als punktgenaue Vorgabe zu interpretieren sind, sondern als grobe Verortung, die vor Ort entsprechend der Habitatbedingungen sinnvoll angepasst werden kann. Als Richtwert gilt der vorgegebene Standort zzgl. eines 200-m-Puffers. Jeder Beprobungsstandort ist mittels GPS zu verorten und der jeweiligen Probestellen-ID zuzuordnen. Die Beprobung soll im jeweiligen Erfassungsjahr an jedem Standort zweimalig erfolgen. Hierzu ist eine Beprobung im Zeitraum Mitte März bis Mitte April und eine zweite Beprobung im Zeitraum Ende April und Mitte Mai desselben Jahres vorzunehmen. Zwischen den Beprobungsterminen soll ein Zeitraum von mindestens 4 Wochen liegen. Insgesamt sind im Projekt in beiden Jahren demnach 280 Einzelproben zu nehmen (2 Beprobungen an 140 Standorten). Je Probenahme ist eine Wasserprobe mit einem Volumen von mindestens 1.000 ml zu ziehen. Die Probennahme dieses Volumen soll möglichst an 5 verschiedenen Stellen am Probenahmeort (Abstand ca. 20 – 30 m zueinander) erfolgen (jeweils ca. 200 ml), wobei insbesondere vom Feuersalamander bevorzugte Bereiche wie langsam fließende Auskolkungen im Bachbett etc. einbezogen werden sollten. ... Weitere Informationen zu: 2.2.1 Probenahme: ... 2.2.2 DNA-Extraktion: ... 2.2.3 DNA-Analyse: ... 2.2.4 Verifizierung von Positivbefunden für BSal: ... 2.2.5 Validierung der Analysemethoden: ... 3. Berichte 3.1 Zwischenbericht: (... Für den Zwischenbericht gilt folgender Termin: 30.11.2026.) 3.2 Endbericht: (... Für den Endbericht gilt folgender Termin: 30.11.2027.) 4. Sonstiges: ... 5. Durch den Auftraggeber zur Verfügung gestellte Unterlagen: ... 6. Literatur: ... 7. Anlagen: ...
8. Zuschlagskriterien: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Alleiniges Zuschlagskriterium ist der Preis.
Aufgrund eines nicht ausreichend zur Verfügung stehenden Zeichenvorrats kann die Leistungsbeschreibung hier nicht in Gänze abgebildet werde. Anlage 02_Leistungsbeschreibung und Anlage 02_a_Anlage 1 zur Leistungsbeschreibung (Zip-Datei) finden Sie in den bereitgestellten Vergabeunterlagen.
Gegenstand nach CPV
- 90700000Dienstleistungen im UmweltschutzHauptgegenstand
Bedingungen
Zuschlag1 von 1 angegeben
- Preis
- Preis - 100 %100 % Preis
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 01.03.2026
- Vertragsende
- 30.11.2027
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Landesverwaltungsamt, Ernst-Kamieth-Straße 2, 06112 Halle (Saale)
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Dieses Vergabeverfahren unterliegt der Möglichkeit einer Nachprüfung durch eine Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt des Landes Sachsen-Anhalt (LVwA), § 159 Abs. 2 GWB. Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschr … ganz lesenkürzer
Dieses Vergabeverfahren unterliegt der Möglichkeit einer Nachprüfung durch eine Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt des Landes Sachsen-Anhalt (LVwA), § 159 Abs. 2 GWB. Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt nicht darunter
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Reideburger Str. 47, 06116 Halle (Saale)
- Kontakt
- vergabestelle-fub@
lau.mwu.sachsen-anhalt.de
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 6d355a58-3c9c-4bd1-9ecd-912b8651aa8d.