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Frist abgelaufenEU-weitDienstleistungen

Arten-Monitoring nach Artikel 11 und 17 der FFH-Richtlinie in Sachsen-Anhalt: Libellen (Odonata), Monitoring-Durchgang 2027-2029

Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt · Halle (Saale), Sachsen-Anhalt

Aktenzeichen 43.14/03/2026veröffentlicht 23.09.2026DienstleistungenOffenes Verfahren

Angebotsfristseit 12 Tagen abgelaufen
Diese Fassung ist berichtigt worden. Aktuell ist die Meldung vom 15.10.2026.Zur aktuellen Fassung

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
34 Monate01.01.2027 – 01.11.2029
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Halle (Saale)06116, Sachsen-Anhalt
Einreichung
elektronisch: Erforderlichevergabe-online.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendnein
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 168 Tage (25 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 46 Tagen
  2. Angebotsfrist 10:00 Uhr
    nur elektronisch über evergabe-online.de
    vor 13 Tagen
  3. Öffnung der Angebote 11:00 Uhr
    vor 13 Tagen
  4. Heute
  5. Bindefrist endet
    65 Tage ab Angebotsfrist, von uns berechnet
    in 52 Tagen
  6. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 01.11.2029
    in 54 Tagen

Beschreibung

Gegenstand des Auftrags ist die Durchführung des FFH-Stichprobenmonitorings für acht Libellenarten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie in Sachsen-Anhalt im Monitoringdurchgang 2027 bis 2029. Untersucht werden Helm-Azurjungfer, Vogel-Azurjungfer, Grüne Flussjungfer, Asiatische Keiljungfer, Grüne Mosaikjungfer, Große Moosjungfer, Zierliche Moosjungfer und Östliche Moosjungfer. Die Erhebungen dienen der Bewertung der Erhaltungszustände ihrer Populationen und schaffen die naturschutzfachliche Grundlage für die nationalen und europäischen Berichtspflichten nach den Artikeln 11 und 17 der FFH-Richtlinie.

Zu bearbeiten sind insgesamt 152 Monitoringflächen beziehungsweise Stichprobeneinheiten mit den jeweils zugehörigen Zählstrecken. Der Auftrag umfasst die artspezifischen Geländeuntersuchungen nach den Vorgaben von BfN und BLAK (2017), erforderliche Abgrenzungen oder Anpassungen von Untersuchungsflächen, die Bewertung der Erhaltungszustände sowie die vollständige digitale Dokumentation und Datenhaltung. Hierzu gehören insbesondere MultiBaseCS-Datenbanken, Einträge in die FFH-Monitoring-Cloud, GIS-Daten, eine Excel-Dokumentation der Bewertungen und Fotodokumentationen.

Die Ergebnisse sind in zwei digitalen Zwischenberichten und einem abschließenden wissenschaftlichen Endbericht aufzubereiten. Die Teilleistungen sind bis zum 30. Oktober 2027, 1. November 2028 und 1. November 2029 zu übergeben.

Beschreibung des Loses

Der Auftrag umfasst das landesweite FFH-Stichprobenmonitoring von acht Libellenarten auf insgesamt 152 Monitoringflächen (STPE) in den Jahren 2027 bis 2029. Zu untersuchen sind: Coenagrion mercuriale auf 36 STPE und 52 Zählstrecken in den Jahren 2027 und 2028 mit jeweils zwei Begehungen, Coenagrion ornatum auf 26 STPE und 48 Zählstrecken in den Jahren 2027 und 2028 mit jeweils zwei Begehungen, Ophiogomphus cecilia auf zehn STPE und zehn Zählstrecken in allen drei Jahren mit jeweils drei Begehungen, Gomphus flavipes auf 17 STPE und 17 Zählstrecken in den Jahren 2028 und 2029 mit jeweils drei Begehungen, Aeshna viridis auf zwölf STPE und zwölf Zählstrecken in allen drei Jahren mit jeweils zwei Begehungen, Leucorrhinia pectoralis auf 24 STPE und 24 Zählstrecken in allen drei Jahren mit jeweils zwei Begehungen, Leucorrhinia caudalis auf zwölf STPE und 13 Zählstrecken in allen drei Jahren mit jeweils zwei Begehungen sowie Leucorrhinia albifrons auf 15 STPE und 17 Zählstrecken in allen drei Jahren mit jeweils drei Begehungen.

Die Erfassungs- und Bewertungsmethodik richtet sich vollständig nach den Vorgaben von BfN und BLAK (2017). Methodische Anpassungen aus dem Monitoringdurchgang 2020 bis 2022 sind zur Sicherung der Vergleichbarkeit zu übernehmen. Alle vorgegebenen STPE und Zählstrecken sind zu untersuchen. Nicht mehr geeignete Teilflächen dürfen innerhalb der jeweiligen STPE durch besser geeignete Gewässerabschnitte ersetzt werden. Für neu hinzugekommene oder bislang nicht konkret abgegrenzte STPE sind geeignete Zählstrecken festzulegen. Abweichungen von Methodik oder Erfassungszeiträumen bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers.

Zu dokumentieren sind sämtliche Zielarten und sonstigen Libellenbeobachtungen einschließlich Art, Stadium, Individuenzahl, Geschlecht, Reproduktionshinweisen, Datum, Uhrzeit, Beobachter, Nachweistyp, Verhalten und Gewässer-ID sowie Negativnachweise der jeweiligen Zielart. Zusätzlich sind geeignete aktuelle und historische Nachweise Dritter zusammenzuführen. Alle Beobachtungen sind nach den Vorgaben des Auftraggebers in MultiBaseCS einzugeben und mit den bereitgestellten Ortsreferenzen zu verknüpfen. Die FFH-Bewertungen sind für jede Art und Monitoringfläche in der FFH-Monitoring-Cloud sowie in einer Excel-Datei mit sämtlichen Unterkriterien, Kriterien und Teilbewertungen zu erfassen. Die hierfür erforderliche Excel-Vorlage ist durch den Auftragnehmer auf Grundlage der Bewertungsschemata zu erstellen und mit dem Auftraggeber abzustimmen.

Weiterhin sind die aktuelle Monitoringkulisse und die Zählstrecken als GIS-Daten fortzuschreiben und für jedes Untersuchungsjahr mindestens fünf aussagekräftige Fotos je STPE anzufertigen. Der erste Zwischenbericht ist zusammen mit dem aktuellen Flächenshape, dem Datenbestand 2027 und der abgestimmten Excel-Vorlage bis zum 30. Oktober 2027 abzugeben. Der zweite Zwischenbericht einschließlich des Datenbestands 2027 bis 2028 ist bis zum 1. November 2028 vorzulegen. Bis zum 1. November 2029 sind ein wissenschaftlicher Endbericht, sämtliche MultiBaseCS- und Cloud-Daten, GIS-Daten, Bewertungsdateien und Fotodokumentationen vollständig zu übergeben. Der Endbericht ist gedruckt, als bearbeitbare Word-Datei und als PDF bereitzustellen; die digitalen Unterlagen sind auf Datenträger zu liefern.

Der Auftragnehmer berichtet mindestens monatlich über den Bearbeitungsstand, holt erforderliche Zutrittsgenehmigungen eigenverantwortlich ein und hält die notwendigen personellen und zeitlichen Kapazitäten vor. Das im Angebot benannte Personal ist verbindlich und darf nur aus sachlichem Grund, mit vorheriger Zustimmung des Auftraggebers und ohne Verschlechterung der bewerteten Teamqualität ausgetauscht werden.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung4 von 4 angegeben

Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Der Bieter hat seine Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung nachzuweisen. Hierzu ist mit dem Angebot die ausgefüllte Anlage 08 „Eigenerklärungen zur Eignung“ einzureichen und anzugeben, ob eine Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister des Staates besteht, in dem der Bieter niedergelasse … ganz lesenDer Bieter hat seine Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung nachzuweisen. Hierzu ist mit dem Angebot die ausgefüllte Anlage 08 „Eigenerklärungen zur Eignung“ einzureichen und anzugeben, ob eine Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister des Staates besteht, in dem der Bieter niedergelassen ist. Besteht keine Verpflichtung zur Eintragung, ist darzulegen, auf welche andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachgewiesen werden kann. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb der gesetzten Frist geeignete Bestätigungen vorzulegen, insbesondere Gewerbeanmeldung, Berufs- oder Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer beziehungsweise ein gleichwertiger anderweitiger Nachweis. Bei ausländischen Bietern sind gleichwertige Nachweise des Herkunftsstaates zulässig.
Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Der Bieter muss spätestens bei Zuschlagserteilung über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen je Versicherungsfall von 1.500.000 Euro für Personenschäden und 500.000 Euro für Sachschäden verfügen. Mit dem Angebot ist hierzu die ausgefüllte Anlage 08 „Eigenerkläru … ganz lesenDer Bieter muss spätestens bei Zuschlagserteilung über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen je Versicherungsfall von 1.500.000 Euro für Personenschäden und 500.000 Euro für Sachschäden verfügen. Mit dem Angebot ist hierzu die ausgefüllte Anlage 08 „Eigenerklärungen zur Eignung“ einzureichen. Besteht der geforderte Versicherungsschutz bei Angebotsabgabe noch nicht, ist zu erklären, dass er spätestens bis zur Zuschlagserteilung hergestellt wird. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist innerhalb der gesetzten Frist eine Versicherungsbestätigung über den bestehenden Versicherungsschutz oder eine Bestätigung des Versicherers vorzulegen, wonach im Zuschlagsfall ein Versicherungsschutz mindestens in der geforderten Höhe gewährt wird. Angaben zu Mindestumsätzen oder Bilanzen werden nicht verlangt.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Rein nationale Ausschlussgründe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.01.2027
Vertragsende
01.11.2029
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung8 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
evergabe-online.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
65 Tage
Angebotsöffnung
26.10.2026, 11:00 Uhr
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Zulässig
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Landesverwaltungsamt, Ernst-Kamieth-Straße 2, 06112 Halle (Saale)
Fristen für Nachprüfungsanträge
in Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, soweit die Voraussetzungen der §§ 160 ff. GWB vorliegen. Insbesondere weist der Auftraggeber auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 GWB hin. Danach ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit: der Antragsteller den geltend gemachten Vergaberechtsver … ganz lesenin Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, soweit die Voraussetzungen der §§ 160 ff. GWB vorliegen. Insbesondere weist der Auftraggeber auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 GWB hin. Danach ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit: der Antragsteller den geltend gemachten Vergaberechtsverstoß vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Die zuständige Vergabekammer bestimmt sich nach den gesetzlichen Vorschriften.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:startup#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Wer hat das zuletzt gewonnen?

Letzte vergleichbare Vergabe (2026): Arten-Monitoring nach Artikel 11 und 17 der FFH-Richtlinie in Sachsen-Anhalt: Schmetterlinge (Lepidoptera), Monitoring-Durchgang 2026 und 2028 (4 Lose).

Gleiche Vergabestelle und sehr ähnlicher Titel, vergeben am 23.03.2026. Ob es wirklich dieselbe Leistung ist, zeigt die Bekanntmachung.

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 907 (Dienstleistungen im Umweltschutz) in Sachsen-Anhalt. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

64vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (12 Lose mit Angabe)
83.435 €Zuschlagswert im Median
32.713 € – 212.969 €mittlere Hälfte, 55 Werte

Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Dienstleistungen in Sachsen-Anhalt (43 offen)

Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. 1. Berichtigung · Aktualisierte InformationenFrist von 26.10.2026 auf 02.11.2026 verschoben
  2. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 26.10.2026

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung e2cb9064-5908-40e3-aec2-abd9e5b73789.