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Vergabe von Planungsleistungen - Hangsicherung Feuerwehrgerätehaus

Stadt Bad Münstereifel · Bad Münstereifel, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 2024-VgV-M31-6-015veröffentlicht 28.03.2025DienstleistungenOffenes Verfahren

Frist im Verfahrenseit 649 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
1 €
Laufzeit
258 Wochen
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 104 Tage (21 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (57 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 40 %, Leistung und Qualität 60 %.

  • Honorar Planer40 %
  • Persönliche Referenzen der vorgesehenen Person des verantwortlichen Planers60 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 6,7 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−3,6 Punkte
25 % teurer−8 Punkte
50 % teurer−13,3 Punkte
100 % teurer−20 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 19 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Die Stadt Bad Münstereifel beabsichtigte nach der Hochwasserkatastrophe 2021 den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Bad Münstereifel, da das bestehende Gebäude durch die angrenzende Erft stark beschädigt wurde und eine Sanierung nicht ausreichte. Der Ersatzneubau sollte an derselben Stelle an der Kölner Straße errichtet werden. Dabei musste die Felsböschung zur angrenzenden L 194 berücksichtigt werden. Die Maßnahmen zur Hangsicherung wurden nach dem Abriss des beschädigten Feuerwehrgerätehauses durchgeführt, sobald ausreichend Platz vorhanden war. Ein geotechnisches Gutachten zur Bewertung der Hangsituation lag vor und wies auf eine Gefährdung durch Steinschlag und Erdrutsche im Bereich der Feuerwehr und des angrenzenden Parkplatzes hin. Um diese Risiken zu minimieren, wurden Sicherungsarbeiten an der Böschung vorgenommen. Eine Hangsicherung war unerlässlich, da die fortschreitende Verwitterung zu Spaltenbildungen, Unterhöhlungen und potenziellen Massenbewegungen führen konnte. Gleichzeitig verhinderte das hochzugfeste Netz eine Taschenausbildung. Die genaue Situation der Hangböschung im Bereich des Feuerwehrgerätehauses wurde in Abbildung 2 der Leistungsbeschreibung dargestellt.

Beschreibung des Loses

Für die Böschungssicherung war eine detaillierte Planung erforderlich, um den genauen Herstellungsvorgang festzulegen. Als Sicherungsmaßnahme wurde ein hochzugfestes Stahldrahtgeflecht mit Rückverankerung empfohlen, wobei die Nägel aufgrund der tiefreichenden Verwitterung im kritischen Bereich eine Länge von 4,0 bis 8,0 m erhielten. Zusätzlich wurden Vertiefungen für die Krall- und Ankerplatten geschaffen, um eine Vorspannung des Netzes zu ermöglichen. Abschließend kam eine Erosionsschutzmatte mit Anspritzbegrünung zum Einsatz, da in Teilbereichen wenig verwitterungsresistente Gesteine (Tonsteine) vorlagen. Die Planung umfasste die Darstellung der Maßnahme in Lageplänen, Schnitten und Ansichten. Da es sich um eine flexible Böschungssicherung handelte, wurde der endgültige Ausführungsplan erst nach der Umsetzung durch die bauausführende Firma als Bestandsplan erstellt. Das Nagelraster konnte je nach statischer Berechnung auf 2,5 m × 2,5 m bis 3,5 m × 3,5 m aufgeweitet werden, erforderte jedoch aufgrund von Klüften, Spalten und Einmuldungen zusätzliche Nägel, wodurch kein einheitliches Raster entstand. Die erste Nagelreihe wurde ca. 0,5 m über der Oberkante des Arbeitsraums/Parkplatzes platziert, während die letzte Nagelreihe unterhalb der Felsböschung lag. Zudem wurde eine zusätzliche Nagellage oberhalb der Böschungskante zur Sicherung des Schutznetzes vorgesehen. Der Netzabschluss erfolgte mit Seilankern (d = 14,5 mm, 4,0 m lang) und abgespannten Randseilen, sodass das Geflecht über die Böschungsknicke gespannt werden konnte. Aufgrund der unregelmäßigen Netzgeometrie waren insgesamt ca. 16 Seilanker erforderlich. Die Tragwerksplanung der Hangsicherung wurde gemäß den zusätzlichen technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Ingenieurbauten (ZTV-ING) durchgeführt. Grundlage der weiteren Planung bildete das beiliegende Baugrundgutachten.

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Honorar Planer40 %
Persönliche Referenzen der vorgesehenen Person des verantwortlichen Planers60 %
Preis
Honorar PlanerBeim Kriterium Preis/Honorar gilt: Die Maximalpunktzahl erhält das wertbare Angebot mit dem niedrigsten Honorar brutto. Diese Maximalpunktzahl berechnet sich dergestalt, dass der Bestpreis dem Erfüllungsgrad 3 entspricht und dieser Wert mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert wird. Die Bepunktung höherer Preise/Honorare wird anhand der nachfolgenden Formel vorgenommen: ((Bestpreis: höherer Angebotspreis) x 3) x 40 = Punktzahl Kriterium Preis/Honorar.
Qualität
Persönliche Referenzen der vorgesehenen Person des verantwortlichen PlanersDer Auftraggeber bewertet die persönliche Erfahrung eines verbindlich zu benennenden hauptverantwortlichen Planers/Planerin. Die Bewertung erfolgt hierbei wie folgt: Es wird die persönliche Erfahrung des verantwortlichen Planers anhand von persönlichen Referenzprojekten der letzten fünf Jahre bewertet. Referenzzeitpunkt für die Bestimmung des 5-Jahres-Korridors ist der Tag der Angebotsfrist. Damit die Referenz zeitlich wertbar ist, muss der Abschluss der Leistungsphase 8 in diesen Zeitraum fallen. Inhaltlich muss eine Referenz folgenden Anforderungen genügen: Planungsinhalt: - Erbringung der wesentlichen Grundleistungen der Leistungsphasen 2-4 und 6-8 des Leistungsbilds "Objektplanung Ingenieurbauwerke" nach § 43 i.V.m. Anlage 12 HOAI Beim Nachweis jeweils einer entsprechenden Referenz erfolgt die Einordnung in den Erfüllungsrad (EG) 1. Beim Nachweis von jeweils 5 oder mehr entsprechender Referenzen erfolgt die Einordnung in den EG 3. Werden mehr als 5 wertbare persönliche Referenzen eingereicht, erfolgt die Einstufung in den EG 3. Eine höhere Bepunktung ist ausgeschlossen. Werden jeweils 2 bis 4 entsprechende Referenzprojekte nachgewiesen erfolgt eine lineare Interpolation.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
258 Wochen
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
Keine.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln, Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln
Fristen für Nachprüfungsanträge
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend … ganz lesen(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
Es handelt sich bei diesem Projekt um eine durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik Deutschland geförderte Maßnahme zur Beseitigung von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur sowie zum Wiederaufbau anlässlich der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 (Förder … ganz lesenEs handelt sich bei diesem Projekt um eine durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik Deutschland geförderte Maßnahme zur Beseitigung von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur sowie zum Wiederaufbau anlässlich der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 (Förderrichtlinie (FRL) Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen) vom 10. September 2021. Der unter Punkt "Umfang der Auftragsvergabe" benannte Auftragswert stellt nur die addierten (mehrere Planungsobjekte) anrechenbaren Kosten nach HOAI dar. Eine Aufschlüsselung erfolgt in den Vergabeunterlagen. Hinweis zum Punkt: Umfang der Auftragsvergabe - Geschätzter Wert ohne MwSt: Die angegebene Auftragswertschätzung basiert bezüglich der Grundleistungen auf einer vorläufigen Schätzung der anrechenbaren Kosten.
Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXQ1YDMYV9J

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Ingenieurbüro H.A. Meyer, Stolberg6

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Marktstr. 11-15, 53902 Bad Münstereifel
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

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894vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (831 Lose mit Angabe)
295.087 €Zuschlagswert im Median
136.593 € – 599.187 €mittlere Hälfte, 329 Werte

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  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 27.01.2025

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