Umbau und Sanierung Museum im Kornhaus, Kirchheim unter Teck - Fachplanungsleistungen Technische Gebäudeausrüstung (HLS)
Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck · Kirchheim unter Teck, Baden-Württemberg
Aktenzeichen E67864145veröffentlicht 06.06.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Leistungsart
- Dienstleistungen
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Alle Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Baden-Württemberg (71 offen)
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- ?keine Angabe
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Kirchheim unter Teck73230, Landkreis Esslingen, Baden-Württemberg
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichsubreport.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
- E-Rechnung verpflichtendja
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 88 Tage (8 Verfahren, 24 Monate).
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 29 Monaten
- Teilnahmeanträge bis 23:59 Uhrvor 29 Monaten
- Heute
Beschreibung
Die Stadt Kirchheim unter Teck beabsichtigt die Sanierung des denkmalgeschützten Kornhauses in der Kirchheimer Altstadt, da es in seiner Bausubstanz und Haustechnik veraltet ist. Darüber hinaus sollen im Zuge der Neuausrichtung die Präsenzausstellung und die Kulturvermittlung des Städtischen Museums im Kornhaus neu aufgestellt werden. Bei dem Denkmal handelt es sich um einen Massivbau in Bruchsteinmauerwerk aus Eisensandstein, um 1540/50, 1690-96 erneuert, mit Fachwerk-Aufzugsgiebel. Eine letzte großangelegte Sanierung wurde in den 1970er Jahren durchgeführt. Seitdem wurde das Städtische Museum im Kornhaus in drei Abschnitten 1981, 1984 und 1986 neu konzipiert und eingerichtet. Seit August 2016 ist die Präsenzausstellung wegen fehlender Brandschutzmaßnahmen geschlossen. Im Rahmen des im Mai 2019 beendeten Architektenwettbewerbs ist die Arbeit von Cheret Bozic Architekten und Weidner Händle Atelier, Stuttgart, mit dem 1. Preis ausgezeichnet worden. Die Verfasser schlagen außen wie innenräumlich vor, störende Um- und Anbauten der letzten Bauphasen zu entfernen. Erdgeschoss: Die bestehende Arkade wird bis auf einen loggienartigen Bereich am Haupteingang rückgebaut. Die Öffnungen aus der Zeit der Nutzung als Feuerwehrhaus werden reaktiviert. 1. und 2. Obergeschoss: Sie bieten zusammen den Hauptanteil an Ausstellungsfläche und beherbergen die Räume des Stadtmuseums (Dauerausstellung). Dachgeschoss: Bis auf den Teilbereich im westlichen Teil wird die Geschossdecke zwischen dem ersten und zweiten Dachgeschoss zurückgebaut. Der beeindruckende historische Dachraum wir dadurch erlebbar und bietet sich als Raum für besondere Nutzungen und Veranstaltungen an. Als multifunktionaler Veranstaltungsraum beherbergt er neben Konzerten, Vortagsveranstaltungen oder auch Tagungen ebenso die Sitzungen des Gemeinderates. Für eine größtmögliche Flexibilität können nach Absprache mit der Denkmalpflege die Stützen in der Mittelachse ausgebaut werden. Oberhalb der Nebenräume und der Treppe auf der Ostseite ist die Lüftungsanlage verortet. Untergeschoss / Gewölbekeller: Wie in den Obergeschossen werden alle störenden Einbauten konsequent rückgebaut. Der entstehende Innenraum bietet sich für Ausstellungen aller Art an und auch für besondere Veranstaltungen. Der Rückbau geht mit verschiedenen baulichen Maßnahmen einher. Im Zuge dieser Maßnahme wird der zweite Rettungsweg in Form einer Außentreppe hergestellt.
Die BGF beträgt insgesamt ca. 3.300m².
TGA:
Die technische Infrastruktur im Gebäude ist überwiegend aus dem Sanierungsjahr 1977 und soll komplett erneuert werden.
Sanitär: Die Sanitärbereiche des Kornhauses werden umgebaut und die Trinkwasser- und Abwasserleitungen werden dementsprechend saniert. Die Warmwasserbereitung wird dezentral über elektrische Durchlauferhitzer sichergestellt.
Lüftung: Für die maschinelle Lüftung des Kornhauses ist eine RLT-Anlage mit Zentralgerät, das im Dachgeschoss aufgestellt werden soll, vorgesehen. Das RLT-Gerät wird mit einer Wärmerückgewinnung und einem Warmwasser-Heizregister ausgestattet. Folgende Räume des Kornhauses werden für die RLT-Anlage maschinell gelüftet: Sonder- und Dauerausstellungsflächen in allen Geschossen, der Veranstaltungssaal im 1. DG, sowie die WC-Räume mit Putzraum und die innenliegenden Lager- und Technikräume im Untergeschoss. Eine Klimatisierung der Ausstellungsräume und auch des Veranstaltungssaals ist nicht vorgesehen.
Heizung: In der Heizzentrale im UG befindet sich momentan die Wärmeerzeugung und Hauptverteilung für das Nahwärmenetz Innenstadt. Die Wärmeerzeugung erfolgt über ein Gas-BHKW (50 kW el, 100 kW th) und einen Doppel-Gaskessel (556 kW). Der vom BHKW erzeugte Strom wird teils im Kornhaus verbraucht und der Rest ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Zur Heizzentrale gehört auch ein Pufferspeicher mit 5.000 Litern Inhalt. Die heutige Wärmeerzeugung wurde 2016 im Rahmen einer Heizungssanierung errichtet. Das Nahwärmenetz wurde ca. 1981 angelegt und seither erweitert. Die ursprüngliche Entwurfsplanung sah einen Austausch/Vergrößerung des bestehenden BHKW und Auslagerung in einen unterirdischen Erweiterungsbau vor. Dieses Konzept wurde jedoch aufgrund des Ukrainekriegs und der Aufstellung des kommunalen Wärmeplans der Stadt Kirchheim 2022 verworfen. Der Kommunale Wärmeplan sieht für die Innenstadt ein Nahwärmenetz vor, das über Heizzentralen mit Wärme aus erneuerbaren Energien und Abwärme versorgt werden soll. Hierzu soll in einem nächsten Schritt eine Machbarkeitsstudie zur genaueren Planung des Nahwärmenetzes durchgeführt werden (nicht Gegenstand dieses Verfahrens). Für das Museum im Kornhaus wird nun die interimsmäßige Beibehaltung des BHKW im Untergeschoss des Kornhauses und die Sanierung in zwei Bauabschnitten geplant: Der Baubeginn ist für Januar 2025 geplant, die Fertigstellung des 1. BA ist für Ende 2028 geplant. Zwischen der Fertigstellung des 1. Bauabschnitts und dem 2. Bauabschnitt können möglicherweise bis zu 3 Jahre liegen, abhängig von der Realisierung des Nahwärmenetzes. Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 1-3,8 (HLS), LPH 2 und 3 in Teilen, sowie LPH 4-9, wird ein geeignetes Ingenieurbüro mit Erfahrung im Bereich Denkmalschutz gesucht. Weitere Informationen siehe Ziffer 5.1.
Beschreibung des Loses
Bauabschnitt 1, interim HLSK: Umbau und Sanierung Erdgeschoss bis Dachgeschoss zuzüglich beider baulicher Rettungswege aus dem Untergeschoss. Das BHKW verbleibt vorerst an Ort und Stelle. Anstelle der Abgasführung durch den bestehenden Schornstein wird diese durch ein vor der Westfassade montiertes Abgasrohr geführt. Dies ist mit dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt. Ist dies erfolgt, kann der Schornstein im Gebäudeinneren abgebrochen werden. Die Sanierungsarbeiten vom Erdgeschoss bis ins Dachgeschoss können ohne Einschränkungen durchgeführt werden. Der bauliche Aufwand für das bisher geplante externe Technikbauwerk im Untergrund zwischen Kornhaus und Max-Eyth-Haus reduziert sich auf einen neuen Treppenaufgang, welcher künftig den zweiten baulichen Rettungsweg sichert. Die im ersten Bauabschnitt durchgeführten Maßnahmen sorgen für die uneingeschränkte Funktionstüchtigkeit ab dem Erd- bis zum Dachgeschoss. Dazu gehört auch die Erneuerung des Westtreppenhauses samt Aufzug im Untergeschoss.
Bauabschnitt 2, endgültiger Ausbau HLSL: Umbau und Sanierung Untergeschoss, sobald die neue Nahwärmezentrale gebaut ist und das BHKW abgeschaltet wird.
Das BHKW kann nach Fertigstellung einer Nahwärmezentrale demontiert und das Kornhaus an die Nahwärmeversorgung angeschlossen werden. Der bisher im Kornhaus verortete Hauptverteiler wird in den Keller vom Max-Eyth-Haus verlegt. Im Gewölbekeller werden die notwendigen Technikräume für Elektro und Heizung/Sanitär eingebaut sowie die neue Hausmeisterwerkstatt. Die verbleibende Grundfläche im Gewölbekeller kann für Ausstellungen genutzt werden. Im Vergleich zur bisherigen Planung reduziert sie sich um 75 qm. Die für Ausstellungen verbleibende Fläche beträgt 270 qm. Die im zweiten Bauabschnitt erforderlichen baulichen Maßnahmen werden den Betrieb in den Obergeschossen des Kornhauses nicht beeinträchtigen.
Die Baugenehmigung wurde Ende 2021 auf Grundlage des alten Heizkonzeptes erteilt. Eine überarbeitete Entwurfsplanung der Architekten berücksichtigt bereits das neue Energiekonzept, ein entsprechender Änderungsantrag wurde 2023 verwaltungsintern genehmigt. Für die Fachplanung TGA (HLS) liegt dje Entwurfsplanung auf Grundlage des alten Konzepts (Erweiterung BHKW), erstellt durch GÜNTHER INGENIEURE GmbH, Leinfelden-Echterdingen, vor. Diese muss nun überprüft bzw. auf das neue Konzept angepasst werden.
Der Baubeginn ist für Januar 2025 geplant, die Fertigstellung des 1. BA ist für Ende 2028 geplant. Zwischen der Fertigstellung des 1. Bauabschnitts und dem 2. Bauabschnitt können möglicherweise bis zu 3 Jahre liegen, abhängig von der Realisierung des Nahwärmenetzes.
Die Planung /Ausschreibung der Hebeanlage und der provisorischen Abgasleitung soll mit höchster Priorität direkt nach Beauftragung erfolgen. Die Grundinstallation ist gemäß der vorläufigen Terminplanung ab KW 18/ 2026 vorgesehen (Ausschreibung KW 43/ 2025)
Geschätzte Kosten: ALG 1 ca. 135.000 € netto ALG 2 ca. 443.000 € netto ALG 3 ca. 310.000 € netto ALG 8 ca. 187.000 € netto gesamt HLSK ca. 1.075.000 € netto (Stand Januar 2021 - altes Konzept. Die anrechenbaren Kosten für das neue Konzept werden niedriger sein, da nur Demontage und kein Wiederaufbau, sind aber derzeit noch nicht bekannt)
Brandschutz: Der viergeschossige Museumsbau ist ein Sonderbau aber keine Versammlungsstätte. Es wird der Gebäudeklasse 4 zugeordnet. Hierzu abweichend wird es in feuerhemmender Bauart ausgeführt, was sich aufgrund des bestehenden Tragwerks aus Holz nicht anders bewerkstelligen lässt. Im EG wird das Foyer mit dem östlichen Treppenhaus offen verbunden ausgeführt. Es wird brandlastarm gehalten. Alle Nutzungseinheiten sind <400qm. Für das gesamte Gebäude wird eine BMA vorgesehen, die zur Feuerwehr aufgeschaltet wird. Die Nutzung des multifunktionalen Veranstaltungsraum im Dachgeschoss wird auf 199 Personen beschränkt.
Schadstoffe: Für den Gebäudebestand des Kornhaues wurde eine Schadstoffuntersuchung durchgeführt, ebenso eine Holzuntersuchung sowie eine Natursteinuntersuchung. Das „Kornhaus“ weist dem Alter entsprechend geringe Schäden an der historischen Substanz auf. Holzbauteile im Dach- und Geschosstragwerk wurden jedoch durch Feuchte, Erregerpilze und teils noch aktive, tierische Schädlinge geschädigt, so dass der Austausch oder Teilersatz einzelner Bauteile notwendig wird. Das Zwerchhaus und die Dachgauben sind in größerem Umfang betroffen. Baustoffe welche während der letzten Umbauphase bis in die 1980er Jahre in das Gebäude eingebracht wurden, sind nachweislich asbestbelastet und wurden bereits rückgebaut. Auch mit heute als gesundheitsgefährdend eingestuften Schadstoffen aus Holzschutzmitteln muss gerechnet werden.
Derzeit ist das Gebäude soweit rückgebaut, dass das Tragwerk und die Leitungsführungsmöglichkeiten sichtbar sind. Das Gebäude kann nach Absprache besichtigt werden.
Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 1-3,8 (HLS), LPH 2 und 3 in Teilen, sowie LPH 4-9, wird ein geeignetes Ingenieurbüro mit Erfahrung im Bereich Denkmalschutz gesucht.
Weitere Informationen siehe Ziffer 2.1.
Gegenstand nach CPV
- 71300000Dienstleistungen von IngenieurbürosHauptgegenstand
Bedingungen
Zuschlag4 von 4 angegeben
- Qualität
- Projektorganisation
- Qualität
- Projekteinschätzung und Vorgehensweise durch den Projektleiter
- Qualität
- Projektmanagement
- Kosten
- Honorarangebot
Eignung6 von 6 angegeben
- Kriterium
- Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärung abgeben: Eigenerklärung über den Umsatz (netto) im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den letzten drei Jahren. Eigenerklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den letzten drei Jahren.
- Kriterium
Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern. Es können 2 Referenzen gewertet werden. Referenz A ist zwingend erforderlich, Referenz B ist optional. In jeder Referenzkategorie kann jeweils nur … ganz lesenkürzer
Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern. Es können 2 Referenzen gewertet werden. Referenz A ist zwingend erforderlich, Referenz B ist optional. In jeder Referenzkategorie kann jeweils nur 1 Projekt gewertet werden. Mehrfachnennungen sind möglich. Die Referenzen müssen im Büro des Bewerbers erbracht worden sein. Die technische Leistungsfähigkeit wird insgesamt mit 80% gewertet, davon die qualitative Bewertung der Referenzprojekte: max. 200 Punkte für Referenz A (40%) max. 200 Punkte für Referenz B (40%). Insgesamt können bei Berücksichtigung aller Kriterien 500 Punkte erreicht werden. Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren. Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von den durch den Bewerber gemachten Angaben z.B. mit 0 - 5 Punkte bewertet. Die vom Bewerber bei einem Kriterium erreichte Punktzahl ergibt sich durch Multiplikation der jeweiligen Bewertungsziffer mit der Wichtung des Kriteriums. Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers ergibt sich durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Einzelkriterien in der Auswahlphase. Es werden die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl ausgewählt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden. Beschreibung der Referenzen für Fachplanung TGA (HLS): Referenz A – zwingend: Nachweis eines realisierten Projekts zum Thema Umbau oder Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes (Kriterien der Vergleichbarkeit: Kosten HLSK (ALG 1-3,8) ca. 1 Mio € netto, Honorarzone II, Auftraggeber öffentliche Hand). Für Referenz A gilt folgende Mindestanforderung: o Nachweis eines vergleichbaren, realisierten Projekts, Thema Umbau oder Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes o Kosten HLSK (ALG 1-3,8) mind. 500.000€ netto o Leistungszeitraum 2013 – 2024 (fertiggestellt) o Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (min. 4 - 8) und Anlagengruppen (1-3,8) im Unternehmen Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung. Referenz B - optional: Nachweis eines realisierten Projekts Thema Kulturbau, z.B. Bibliothek, Ausstellung, Theater, Gemeindezentrum oder vergleichbar (Kriterien der Vergleichbarkeit: Kosten HLSK (ALG 1-3,8) ca. 1 Mio € netto, BGF ca. 3.300m², Auftraggeber öffentliche Hand). Für Referenz B gilt folgende Mindestanforderung: o Nachweis eines realisierten Projekts Thema Kulturbau o Kosten HLSK (ALG 1-3,8) mind. 500.000€ netto o Leistungszeitraum 2013 – 2024 (fertiggestellt) o Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (min. 4 - 8) und Anlagengruppen (1-3,8) im Unternehmen Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung. Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium.- Kriterium
Teilnahmeberechtigt sind natürliche, bzw. juristische Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zum Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur/in, Fachrichtung Fachplanung TGA (HLS) berechtigt sind. Ist in dem Herkunftsstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung … ganz lesenkürzer
Teilnahmeberechtigt sind natürliche, bzw. juristische Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zum Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur/in, Fachrichtung Fachplanung TGA (HLS) berechtigt sind. Ist in dem Herkunftsstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG – „Berufsanerkennungsrichtlinie“ – gewährleistet ist. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten.- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
- Schwere Verfehlung
- Begrenzung der Bewerberzahl
- 3 bis 3 Bewerber
Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung6 von 9 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- subreport.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung5 von 6 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe, 76137 Karlsruhe
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer Baden-Württemberg gestellt werden, solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen Zuschlag erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem die Vergabestelle die unterlegenen … ganz lesenkürzer
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer Baden-Württemberg gestellt werden, solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen Zuschlag erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem die Vergabestelle die unterlegenen Bieter über die beabsichtigte Zuschlagserteilung mit den nach 3 134 GWB erforderlichen Angaben informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Informationen per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind ( §§134,135 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften bereits vor Einreichend des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 GWB).- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben
- Hinweis
- #Besonders geeignet für:selbst#
- Hinweis
Die für die Abgabe eines Teilnahmeantrags erforderlichen Unterlagen können mit und ohne Registrierung unter dem unter 5.1.11 angegebenen Link kostenlos angesehen und heruntergeladen werden. Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die unter 5.1.11 angegebene Vergabeplattform in Textfor … ganz lesenkürzer
Die für die Abgabe eines Teilnahmeantrags erforderlichen Unterlagen können mit und ohne Registrierung unter dem unter 5.1.11 angegebenen Link kostenlos angesehen und heruntergeladen werden. Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die unter 5.1.11 angegebene Vergabeplattform in Textform i.S.v. § 53 Abs 1 VgV einzureichen. Es ist unzulässig, Teilnahmeanträge unmittelbar an die unter 8.1 angegebene Kontaktstelle zu senden. Rückfragen müssen ebenfalls über die unter 5.1.11 angegebene Vergabeplattform gestellt werden. Die - anonymisierten - Rückfragen und Antworten und etwaige Änderungen und Ergänzungen der Unterlagen für das Vergabeverfahren werden nur auf der Vergabeplattform unter dem unter 5.1.11 angegebenen Link zur Verfügung gestellt. Alle Interessenten müssen sich daher regelmäßig selbst unter dem angegebenen Link informieren, ob Rückfragen und Antworten, Änderungen oder Ergänzungen zur Verfügung eingestellt wurden, die dann bei der Erstellung der Teilnahmeanträge zu beachten sind. Für die Erstellung der Teilnahmeanträge wird keine Kostenerstattung gewährt.
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Marktstr. 14, 73230 Kirchheim unter Teck
- Website
- kirchheim-teck.de
- Kontakt
- bauverwaltung@
kirchheim-teck.de
Bei uns erfasst
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
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Häufige Zuschlagsempfänger
- Neher Butz Plus GmbH25 Zuschläge
- EGS-plan Ingenieurgesellschaft für Energie-, Gebäude- und Solartechnik mbH15 Zuschläge
- IGP Ingenieurgesellschaft für Technische Ausrüstung mbH15 Zuschläge
- Paul + Gampe + Partner GmbH13 Zuschläge
- Vertec GmbH13 Zuschläge
- RÖWAPLAN AG12 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung a7fa89ee-6b1f-43a7-ad90-7197b4f336e9.