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Frist unbekanntEU-weitDienstleistungenRahmenvereinbarung

Telematikinfrastruktur

Universitätsklinikum Düsseldorf · Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 100/24veröffentlicht 20.12.2024DienstleistungenSonstiges einstufiges Verfahren

Frist im Verfahrenkeine Angabe

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Alle Ausschreibungen: Dienstleistungen in Nordrhein-Westfalen (359 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
2 Jahre
Lose
1
Verfahren
Sonstiges einstufiges VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
jaRahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Ort der Leistung
Düsseldorf40225, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Die Verfahrensart ist nicht eindeutig angegeben. Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Wird verhandelt?

Siehe Vergabeunterlagen.

Was jetzt zu tun ist

Bekanntmachung und Unterlagen auf der Vergabeplattform prüfen.

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Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 92 Tage (100 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 4 Angebote je Los (170 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 23 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Die Einführung der Telematikinfrastruktur TI basiert auf dem Gesetz für sichere digitale Kommunikation im Gesund-heitswesen (e-Health-Gesetz) aus 2015. Aufzubauen war demnach eine technische Struktur (Hard- und Software) für die Einführung verschiedener Module, wie z.B. dem eRezept, der elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eAU, der elektronische Patientenakte ePA. Einführung verschiedener Module, Umsetzung und Betrieb am UKD dauern an. Das UKD hat 2021 im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung einen Dienstleistervertrag mit der Akquinet GmbH geschlossen, der im Sinne eines Telematik-as-a-Service-Konzeptes (TIaaS) die Hardware (Konnektoren, Kartenterminals), die Vernetzung und alle Wartungen zur Verfügung stellt.

Beschreibung des Loses

Das UKD hat 2021 im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung einen Dienstleistervertrag mit der Akquinet GmbH geschlossen, der im Sinne eines Telematik-as-a-Service-Konzeptes (TIaaS) die Hardware (Konnektoren, Kartenterminals), die Vernetzung und alle Wartungen zur Verfügung stellt. Zwischenzeitlich sind weitere Leistungen, wie z.B. ein Virenscanner für den Betrieb von KIM (Kommunikation im Medizinwesen) hinzugekommen. Der vorliegende Vertrag wurde bereits einmalig vertragsgemäß um ein Jahr verlängert und läuft am 31.05.25 aus. Er soll zusammen mit den hinzugekommenen Leistungen (TI Gateway, KIM-Adressen, weitere Kartenterminals) um zwei Jahre verlängert werden mit zwei Verlängerungsoptionen um jeweils weitere 12 Monate. Das geschätzte Auftragsvolumen für 4 Jahre beläuft sich auf 1.032.279,36 € und liegt damit über dem EU-Schwellenwert. Trotzdem soll die Beschaffung auf dem Wege eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb mit der Akquinet GmbH als einzigem Verhandlungspartner erfolgen. Diese Vorgehensweise wird als zulässig bewertet, weil aus technischen Gründen kein Wettbewerb besteht. Im Detail: (§14 Abs. 4 Nr. 5 VgV): "wenn zusätzliche Lieferleistungen des ursprünglichen Auftragnehmers beschafft werden sollen, die entweder zur teilweisen Erneuerung oder Erweiterung bereits erbrachter Leistungen bestimmt sind, und ein Wechsel des Unternehmens dazu führen würde, dass der öffentliche Auftraggeber eine Leistung mit unterschiedlichen technischen Merkmalen kaufen müsste und dies eine technische Unvereinbarkeit oder unverhältnismäßige technische Schwierigkeiten bei Gebrauch und Wartung mit sich bringen würde; die Laufzeit dieser öffentlichen Aufträge darf in der Regel drei Jahre nicht überschreiten". Die TI in ihrer jetzigen Ausgestaltung erfordert eine komplexe und aufwändige Integration von Hardware (Konnektoren, Kartenterminals, SMC-B) und dem KIS Medico sowie eine Konfiguration an jedem Arbeitsplatz. Bei Umstellung auf einen anderen Dienstleister wäre die vollständige Neuintegration aller Komponenten mit erheblichem Aufwand erforderlich. Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass die internen IT-Ressourcen bereits mit der Fehlerkorrektur und Neukonfiguration von Arbeitsplätzen ausgelastet sind, ein Neuaufsetzen der TI am UKD ist damit nicht möglich . Für die aktuell anstehenden Umsetzungen, insbesondere KIM, ePA und Medikationsplan (auch in Verknüpfung mit den Projekten des KHZG), sowie den Betrieb der bereits eingeführten Module (besonders gesetzlich verpflichtender Versi-chertenstammdatenabgleich VSDM) ist eine sicher funktionierende Telematikanbindung jedoch zwingend erforderlich. Hier sind Sanktionen in noch nicht abschließend absehbarer Höhe, mindestens jedoch in Höhe von 1% des Rechnungsbetrages der voll- und teilstationären Erlöse, 2,5% der ambulanten Erlöse sowie eine Kürzung der TI-Pauschale um 50% zu erwarten. Rechnungszurückweisungen bei Operationen mit Implantaten kommen hinzu. Die Gematik als verantwortliche Einrichtung des Bundes hat zudem in einem White Paper bereits angekündigt, die bestehende Infrastruktur in den kommenden Jahren gegen ein völlig anderes System (z.B. ohne SMC-B Karten und Konnektoren) auszutauschen. Es ist daher in der verbleibenden Laufzeit der aktuellen Telematik-Integration nicht sinnvoll und vor allem nicht ohne zu befürchtende Betriebseinschränkungen möglich, die Infrastruktur durch einen anderen Dienstleister zu ersetzen. Im Rahmen der TI 2.0 erfolgt dann eine Neuausschreibung. Fazit: Eine sinnvolle Alternativlösung unter Einbeziehung von Wettbewerbern von Akquinet (§14 Abs. 6 VgV) existiert nicht. Die Festlegung auf einen spezifischen Auftragsgegenstand ist hier von dem Bestreben getragen, Kompatibilität mit dem Bestandssystem herzustellen und eine einheitliche Handhabung zu gewährleisten (Kulartz in: Kulartz et al., Kommentar zu VgV, 2017, §14, Rn.49).

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
2 Jahre
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
Zwei Verlängerungsoptionen um jeweils 12 Monate
Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung0 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln, Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 642 (Fernmeldedienste) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

54vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (123 Lose mit Angabe)
6,82 Mio. €Zuschlagswert im Median
1,2 Mio. € – 11,85 Mio. €mittlere Hälfte, 21 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 22902b6e-7cfd-4964-b585-1219841f1d06.