Telematikinfrastruktur
Universitätsklinikum Düsseldorf · Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
Aktenzeichen 100/24veröffentlicht 20.12.2024DienstleistungenSonstiges einstufiges Verfahren
- Laufzeit
- 2 Jahre
- Verfahren
- Sonstiges einstufiges Verfahren
- Rahmenvereinbarung
- ja
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 2 Jahre
- Lose
- 1
- Verfahren
- Sonstiges einstufiges VerfahrenVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- jaRahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
- Ort der Leistung
- Düsseldorf40225, Nordrhein-Westfalen
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- ?Elektronische Auktionkeine Angabe
- ?Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Die Verfahrensart ist nicht eindeutig angegeben. Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Siehe Vergabeunterlagen.
Bekanntmachung und Unterlagen auf der Vergabeplattform prüfen.
Vorabinformation über eine Direktvergabe: Einwände sind nur innerhalb der in der Meldung genannten Frist möglich.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 92 Tage (100 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 4 Angebote je Los (170 Lose mit Angabe).
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
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Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 23 Monaten
- Heute
Beschreibung
Die Einführung der Telematikinfrastruktur TI basiert auf dem Gesetz für sichere digitale Kommunikation im Gesund-heitswesen (e-Health-Gesetz) aus 2015. Aufzubauen war demnach eine technische Struktur (Hard- und Software) für die Einführung verschiedener Module, wie z.B. dem eRezept, der elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eAU, der elektronische Patientenakte ePA. Einführung verschiedener Module, Umsetzung und Betrieb am UKD dauern an. Das UKD hat 2021 im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung einen Dienstleistervertrag mit der Akquinet GmbH geschlossen, der im Sinne eines Telematik-as-a-Service-Konzeptes (TIaaS) die Hardware (Konnektoren, Kartenterminals), die Vernetzung und alle Wartungen zur Verfügung stellt.
Beschreibung des Loses
Das UKD hat 2021 im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung einen Dienstleistervertrag mit der Akquinet GmbH geschlossen, der im Sinne eines Telematik-as-a-Service-Konzeptes (TIaaS) die Hardware (Konnektoren, Kartenterminals), die Vernetzung und alle Wartungen zur Verfügung stellt. Zwischenzeitlich sind weitere Leistungen, wie z.B. ein Virenscanner für den Betrieb von KIM (Kommunikation im Medizinwesen) hinzugekommen. Der vorliegende Vertrag wurde bereits einmalig vertragsgemäß um ein Jahr verlängert und läuft am 31.05.25 aus. Er soll zusammen mit den hinzugekommenen Leistungen (TI Gateway, KIM-Adressen, weitere Kartenterminals) um zwei Jahre verlängert werden mit zwei Verlängerungsoptionen um jeweils weitere 12 Monate. Das geschätzte Auftragsvolumen für 4 Jahre beläuft sich auf 1.032.279,36 € und liegt damit über dem EU-Schwellenwert. Trotzdem soll die Beschaffung auf dem Wege eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb mit der Akquinet GmbH als einzigem Verhandlungspartner erfolgen. Diese Vorgehensweise wird als zulässig bewertet, weil aus technischen Gründen kein Wettbewerb besteht. Im Detail: (§14 Abs. 4 Nr. 5 VgV): "wenn zusätzliche Lieferleistungen des ursprünglichen Auftragnehmers beschafft werden sollen, die entweder zur teilweisen Erneuerung oder Erweiterung bereits erbrachter Leistungen bestimmt sind, und ein Wechsel des Unternehmens dazu führen würde, dass der öffentliche Auftraggeber eine Leistung mit unterschiedlichen technischen Merkmalen kaufen müsste und dies eine technische Unvereinbarkeit oder unverhältnismäßige technische Schwierigkeiten bei Gebrauch und Wartung mit sich bringen würde; die Laufzeit dieser öffentlichen Aufträge darf in der Regel drei Jahre nicht überschreiten". Die TI in ihrer jetzigen Ausgestaltung erfordert eine komplexe und aufwändige Integration von Hardware (Konnektoren, Kartenterminals, SMC-B) und dem KIS Medico sowie eine Konfiguration an jedem Arbeitsplatz. Bei Umstellung auf einen anderen Dienstleister wäre die vollständige Neuintegration aller Komponenten mit erheblichem Aufwand erforderlich. Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass die internen IT-Ressourcen bereits mit der Fehlerkorrektur und Neukonfiguration von Arbeitsplätzen ausgelastet sind, ein Neuaufsetzen der TI am UKD ist damit nicht möglich . Für die aktuell anstehenden Umsetzungen, insbesondere KIM, ePA und Medikationsplan (auch in Verknüpfung mit den Projekten des KHZG), sowie den Betrieb der bereits eingeführten Module (besonders gesetzlich verpflichtender Versi-chertenstammdatenabgleich VSDM) ist eine sicher funktionierende Telematikanbindung jedoch zwingend erforderlich. Hier sind Sanktionen in noch nicht abschließend absehbarer Höhe, mindestens jedoch in Höhe von 1% des Rechnungsbetrages der voll- und teilstationären Erlöse, 2,5% der ambulanten Erlöse sowie eine Kürzung der TI-Pauschale um 50% zu erwarten. Rechnungszurückweisungen bei Operationen mit Implantaten kommen hinzu. Die Gematik als verantwortliche Einrichtung des Bundes hat zudem in einem White Paper bereits angekündigt, die bestehende Infrastruktur in den kommenden Jahren gegen ein völlig anderes System (z.B. ohne SMC-B Karten und Konnektoren) auszutauschen. Es ist daher in der verbleibenden Laufzeit der aktuellen Telematik-Integration nicht sinnvoll und vor allem nicht ohne zu befürchtende Betriebseinschränkungen möglich, die Infrastruktur durch einen anderen Dienstleister zu ersetzen. Im Rahmen der TI 2.0 erfolgt dann eine Neuausschreibung. Fazit: Eine sinnvolle Alternativlösung unter Einbeziehung von Wettbewerbern von Akquinet (§14 Abs. 6 VgV) existiert nicht. Die Festlegung auf einen spezifischen Auftragsgegenstand ist hier von dem Bestreben getragen, Kompatibilität mit dem Bestandssystem herzustellen und eine einheitliche Handhabung zu gewährleisten (Kulartz in: Kulartz et al., Kommentar zu VgV, 2017, §14, Rn.49).
Gegenstand nach CPV
- 64226000TelematikdiensteHauptgegenstand
- 32441300Telematiksystem
Bedingungen
Zuschlag0 von 1 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang3 von 6 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Dauer
- 2 Jahre
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- Zwei Verlängerungsoptionen um jeweils 12 Monate
- Rahmenvereinbarung
- Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung0 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- ?keine Angabe
Rechtsschutz2 von 2 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln, Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Moorenstraße 5, 40225 Düsseldorf
- Kontakt
- submission@
med.uni-duesseldorf.de
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 642 (Fernmeldedienste) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 22902b6e-7cfd-4964-b585-1219841f1d06.