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Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Wiesbaden-Ostfeld; Kampfmittelräumung auf dem Baufeld des Bundeskriminalamtes

SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH · Wiesbaden, Hessen

Aktenzeichen 2025-VgV-SEG-Ostfeld-KMRveröffentlicht 25.07.2025DienstleistungenOffenes Verfahren

Angebotsfristseit 439 Tagen abgelaufen
Diese Fassung ist berichtigt worden. Aktuell ist die Meldung vom 25.07.2025.Zur aktuellen Fassung

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
5 Monate01.10.2025 – 28.02.2026
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Wiesbaden65187, Hessen
Einreichung
elektronisch: Zulässighad.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendnein
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendnein
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 137 Tage (90 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 5 Angebote je Los (104 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 15 Monaten
  2. Angebotsfrist 10:00 Uhr
    über had.de
    vor 14 Monaten
  3. Öffnung der Angebote 10:00 Uhr
    elektronisch über die eHAD
    vor 14 Monaten
  4. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 28.02.2026
    vor 13 Monaten
  5. Bindefrist endet
    3 Monate ab Angebotsfrist, von uns berechnet
    vor 11 Monaten
  6. Heute

Beschreibung

Durchführung einer Kampfmittelräumung

Beschreibung des Loses

1. Veranlassung und Zielsetzung Im Osten der Landeshauptstadt Wiesbaden (LHW) befindet sich der Entwicklungsbereich der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Ostfeld. Das rund 450 Hektar große Areal ist als langfristige Entwicklungsfläche der LHW definiert und soll sowohl für den Wohnungsbau als auch für Dienstleistungs- und Gewerbenutzungen städtebaulich entwickelt werden. In einem ersten Schritt beabsichtigt die LHW für das nördliche rund 32 Hektar große Areal des städtebaulichen Entwicklungsbereichs Planungsrecht zu schaffen. Auf diesen hauptsächlich landwirtschaftlich genutzten Flächen im Wiesbadener Stadtteil Erbenheim soll ein zentraler Behördenstandort für das Bundeskriminalamts (BKA) entstehe.

2. Leistungsumfang Kampfmittelräumung Innerhalb des Gebietes ist eine Räumung von 274 Störpunkten durchzuführen. Die Störpunkte liegen in unterschiedlichen Tiefen unter Geländeoberkante (GOK). Im Sinne einer Eingriffsminimierung sind die Störpunkte bis in einer Tiefe von 0,50 m unter GOK von Hand auszugraben. Bei den restlichen Störpunkten ist ein Bagger mit einem maximalen Gesamtgewicht von 7,50 to. und Gummikettenantrieb einzusetzen.

Die Kampfmittelräumung soll im Zeitraum vom 01. Oktober 2025 bis 28. Februar 2026 durchgeführt werden. Sollte die Kampfmittelräumung aufgrund unvorhergesehener Ereignisse im genannten Zeitraum nicht möglich sein oder nicht abgeschlossen werden können, kann eine Fortsetzung zwischen dem 01. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027 erfolgen.

Für die Kampfmittelräumung wurde eine Eingriffsgenehmigung bei der Unteren Naturschutzbehörde beantragt. Es ist geplant, dass das Verfahren bis zum 30. September 2025 einen positiven Abschluss findet, sodass die Räumung am 01. Oktober 2025 starten kann. Eine Garantie kann der Auftraggeber nicht abgeben. Ebenso ist es möglich, dass die Behörden Auflagen und Nebenbestimmungen festsetzen, die bei der Kampfmittelräumung zu berücksichtigen sind. Über etwaige Folgen dieser Festsetzungen stimmen sich Auftragnehmer und Auftraggeber rechtzeitig ab.

Die Kampfmittelräumung ist nach dem jeweils aktuellen Stand der Technik durchzuführen. Es gelten die Bestimmungen für die Kampfmittelräumung im Lande Hessen. Die Kampfmittelräumung ist vollständig zu dokumentieren. Nach Abschluss der Kampfmittelräumung ist die Kampfmittelfreiheit zu bescheinigen. Es ist spätestens acht Wochen nach Abschluss der Räumarbeiten ein Abschlussbericht zu liefern, in dem sämtliche Arbeiten und die Arbeitsergebnisse textlich, tabellarisch und kartographisch dargestellt werden. Die Kampfmittelräumung muss von fachlich qualifizierten Personen durchgeführt werden, die über eine Erlaubnis nach § 7 SprenG und einen Befähigungsschein nach § 20 SprenG verfügen.

3. Leistungsumfang Geomagnetik Im Südwesten des Räumfeldes befindet sich eine Parzelle, auf der die bereits durchgeführte geomagnetische Untersuchung zu keinen eindeutigen Ergebnissen führte. Hier ist der Oberboden auf einer Fläche von 1,3 ha abzuschieben und die geomagnetische Untersuchung zu wiederholen. Ziel ist es, potenziell kampfmittelrelevante Störpunkte sowie archäologisch relevante Strukturen bis in eine Tiefe von 5 m zu erfassen. Der Oberboden ist nach Abschluss der Geomagnetik wieder einzubauen und ggf. zu verdichten. Nach Abschluss der geomagnetischen Untersuchung ist eine Modellrechnung durchzuführen, um die geografische Lage, die Tiefenlage und das magnetische Moment zu ermitteln. Es ist ein kurzer Abschlussbericht inkl. Text, Karten, Lageplänen und Tabellen zu erstellen, in dem die Lage- und Größe der prospektierten Fläche, der Untersuchungszeitraum sowie Koordinaten und Tiefenlage erfasster Störpunkte dargestellt werden. Darüber hinaus sind archäologisch relevante Strukturen aufzuzeigen sowie Methodik, Ergebnisse und besondere Vorkommnisse zu beschreiben. Die Geomagnetik muss von fachlich qualifizierten Personen durchgeführt werden, die über eine Erlaubnis nach § 7 SprenG und einen Befähigungsschein nach § 20 SprenG verfügen.

Detaillierte Beschreibungen der Leistung entnehmen Sie bitte der den Vergabeunterlagen beiliegenden Leistungsbeschreibung. Dort sind die o.g. Themen vollständig beschrieben sowie weitere Themen wie - Gebietsmerkmale und durchgeführte Untersuchungen - Betroffenheit von Schutzgebieten - Untergrundsituation, Altflächen und Bodenverunreinigungen - Abstimmung mit weiteren Leistungsträgern beschrieben.

Bedingungen

Zuschlag0 von 0 angegeben

Preis100 %

Eignung5 von 5 angegeben

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Erfahrung in der Durchführung geophysikalischer Untersuchungen zur Identifikation von kampfmittelrelevanten Anomalien. Mindestkriterium 1: Mindestens eine Referenz für vergleichbare Leistungen, innerhalb der letzten 5 Jahre. Wurden bereits Projekte mit erhöhten Abstimmungserfordernissen mit proje … ganz lesenErfahrung in der Durchführung geophysikalischer Untersuchungen zur Identifikation von kampfmittelrelevanten Anomalien. Mindestkriterium 1: Mindestens eine Referenz für vergleichbare Leistungen, innerhalb der letzten 5 Jahre. Wurden bereits Projekte mit erhöhten Abstimmungserfordernissen mit projektbeteiligten anderer Fachdisziplinen durchgeführt (bspw. archäologische Baubegleitung, bodenkundliche Baubegleitung, ökologische Baubegleitung)? Mindestkrietrium 2: Eine Refernz für vergleichbare Leistungen, innerhalb der letzten 5 Jahre.
Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Mindestkriterium: Vorliegen einer Erlaubnis nach § 7 SprenG und ein Befähigungsschein nach § 20 SprenG
Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Gemittelter Umsatz bei vergleichbaren Leistungen der letzten drei Jahre, netto pro Jahr, Kampfmittelräumung und/oder geomagnetische Untersuchung Mindestkriterium: 50.000 € netto pro Jahr
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhand … ganz lesenMit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Zahlungsunfähigkeit, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Insolvenz, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Schwere Verfehlung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Bildung terroristischer Vereinigungen, Rein nationale Ausschlussgründe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.10.2025
Vertragsende
28.02.2026
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung8 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Zulässig
Einreichung über
had.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
3 Monate
Angebotsöffnung
25.08.2025, 10:00 Uhr. elektronisch über die eHAD
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Zulässig
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird nicht genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Wilhelminenstraße 1 - 3, 64295 Darmstadt
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
Die Kampfmittelräumung soll im Zeitraum vom 01. Oktober 2025 bis 28. Februar 2026 durchgeführt werden. Sollte die Kampfmittelräumung aufgrund unvorhergesehener Ereignisse im genannten Zeitraum nicht möglich sein oder nicht abgeschlossen werden können, kann eine Fortsetzung zwischen dem 01. Oktober 2 … ganz lesenDie Kampfmittelräumung soll im Zeitraum vom 01. Oktober 2025 bis 28. Februar 2026 durchgeführt werden. Sollte die Kampfmittelräumung aufgrund unvorhergesehener Ereignisse im genannten Zeitraum nicht möglich sein oder nicht abgeschlossen werden können, kann eine Fortsetzung zwischen dem 01. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027 erfolgen. Während der Durchführung der Maßnahmen ist zu gewährleisten, dass jederzeit mindestens eine deutschsprachige Fachkraft auf der Baustelle anwesend ist.
Hinweis
Die SEG Wiesbaden hat ihre Schwestergesellschaft, die städtische WiBau Gesellschaft mbH (WiBau) mit der Durchführung des hier ausgeschriebenen Vergabeverfahrens beauftragt. Sämtliche Kommunikation im Vergabeverfahren ist daher mit der WiBau zu führen. Das gesamte Verfahren inkl. Kommunikation wird e … ganz lesenDie SEG Wiesbaden hat ihre Schwestergesellschaft, die städtische WiBau Gesellschaft mbH (WiBau) mit der Durchführung des hier ausgeschriebenen Vergabeverfahrens beauftragt. Sämtliche Kommunikation im Vergabeverfahren ist daher mit der WiBau zu führen. Das gesamte Verfahren inkl. Kommunikation wird elektronisch in Textform, möglichst über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD (elektronische Hessische Ausschreibungsdatenbank) oder per E-Mail an vergabe@wibau-wiesbaden.de unter Angabe der Dokumentenbezeichnung und Gliederungsnummer der Vergabeunterlagen abgewickelt. Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD einzureichen. Dies erfordert eine kostenfreie Registrierung. Wenn Sie sich registriert haben werden Sie aktiv informiert, sobald eine neue Version der Unterlagen von der Vergabestelle veröffentlicht wird oder sobald die Vergabestelle neue Nachrichten zum Verfahren verschickt. Angebote, die schriftlich in Papierform oder auf anderem elektronischen Wege sowie welche, die nach der Angebotsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen. Verwendung der Vergabeunterlagen: Die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die die Bewerber im Rahmen des Vergabeverfahrens erhalten, sind nur für dieses Vergabeverfahren zu verwenden. Die Nutzung der Vergabeunterlagen für andere Zwecke ist nicht gestattet.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 905 (Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen) in Hessen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

96vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (136 Lose mit Angabe)
250.500 €Zuschlagswert im Median
100.165 € – 1,6 Mio. €mittlere Hälfte, 17 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens3 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 25.08.2025
  3. 1. Berichtigung · Aktualisierte InformationenFrist von 25.08.2025 auf 01.09.2025 verschoben

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung a009ee61-d683-4f9b-8902-812e3335f1d1.