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Frist abgelaufenEU-weitDienstleistungenRahmenvereinbarung

Revier- & Sicherheitsdienstleistungen

Stadtwerke Postdam GmbH · Potsdam, Brandenburg

Aktenzeichen 260703_SWP_RV_003_Revier-_&_Sicherheitsdienstleistungen_THveröffentlicht 03.07.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 85 Tagen abgelaufen

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
4 Jahre01.01.2027 – 31.12.2030, bis zu 2 Verlängerungen
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
jaRahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb, höchstens 1 Unternehmen
Ort der Leistung
Potsdam14480, Brandenburg
Einreichung
elektronisch: Erforderlichvergabemarktplatz.brandenburg.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 60 %, Leistung und Qualität 40 %.

  • Preis60 %
  • Personalkonzept20 %
  • Auftragsmanagement / operative Führung10 %
  • Auftragsinfrastruktur5 %
  • Unternehmensleistungsstärke und Referenzen5 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 10 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−5,5 Punkte
25 % teurer−12 Punkte
50 % teurer−20 Punkte
100 % teurer−30 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 03.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 4 Monaten
  2. Fragen bis 23:59 Uhr
    an Stadtwerke Postdam GmbH
    vor 3 Monaten
  3. Teilnahmeanträge bis 14:00 Uhr
    vor 3 Monaten
  4. Heute
  5. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.12.2030
    in 59 Tagen

Beschreibung

Gegenstand dieser Ausschreibung ist der Abschluss eines Rahmenvertrages über die Erbringung von Revier- und Sicherheitsdienstleistungen für Liegenschaften und betriebliche Einrichtungen des Auftraggebers im Stadtgebiet Potsdam. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere mobile Revierkontrollen (Kontrollgänge und Kontrollfahrten), Öffnungs- und Schließdienste, die Alarmaufschaltung und Alarmbearbeitung über eine durchgehend betriebene Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) sowie Interventionsleistungen bei sicherheitsrelevanten Ereignissen. Ergänzend können optional Leistungen im Bereich Zutrittskontrolle, Besuchersteuerung und Empfangsdienste beauftragt werden. Die Leistungen werden objektspezifisch und bedarfsgerecht im Rahmen des abzuschließenden Rahmenvertrages abgerufen. Ein Anspruch auf ein bestimmtes Leistungsvolumen besteht nicht. Ziel der Ausschreibung ist die Sicherstellung einer einheitlichen, qualitativ hochwertigen, rechtskonformen und wirtschaftlichen Erbringung von Sicherheitsdienstleistungen zur Gewährleistung eines sicheren und störungsfreien Betriebs der betreuten Liegenschaften.

Beschreibung des Loses

Gegenstand der Beschaffung ist der Abschluss eines Rahmenvertrages über die Erbringung von Sicherheitsdienstleistungen für eine Vielzahl von Liegenschaften und betrieblichen Einrichtungen des Auftraggebers. Die Leistungserbringung erfolgt auf Grundlage einer funktional und leistungsbezogen formulierten Leistungsbeschreibung und dient der Sicherstellung eines angemessenen und durchgehend verlässlichen Sicherheitsniveaus unter Berücksichtigung unterschiedlicher objektbezogener Anforderungen. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere die Durchführung von regelmäßigen und anlassbezogenen Revierkontrollen in Form von Kontrollgängen und Kontrollfahrten zur Überprüfung von Gebäuden, technischen Anlagen und Außenbereichen. Hierbei sind vorgegebene Kontrollrouten, Zeitfenster sowie objektspezifische Anforderungen einzuhalten. Festgestellte Abweichungen oder sicherheitsrelevante Ereignisse sind unverzüglich zu erfassen, zu bewerten und entsprechend den Vorgaben zu melden und zu dokumentieren. Weiterhin umfasst die Leistung die Durchführung von Öffnungs- und Schließdiensten, einschließlich der ordnungsgemäßen Sicherung von Gebäuden und Anlagen sowie der Kontrolle sicherheitsrelevanter Zustände. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Leistung ist die Entgegennahme und Bearbeitung von Alarmmeldungen über eine durchgehend betriebene Notruf- und Serviceleitstelle. Die Alarmbearbeitung erfolgt auf Grundlage festgelegter Maßnahmen- und Eskalationsprozesse und umfasst insbesondere die Bewertung von Meldungen, die Steuerung von Interventionsmaßnahmen sowie die Information definierter Ansprechpartner oder externer Stellen. Ergänzend hierzu sind Interventionsleistungen zu erbringen, bei denen im Alarm- oder Ereignisfall unverzüglich Maßnahmen vor Ort einzuleiten sind. Dies umfasst insbesondere die Anfahrt zum Einsatzort innerhalb der festgelegten Reaktionszeiten, die Durchführung einer Lagefeststellung sowie die Einleitung geeigneter Maßnahmen im Rahmen der übertragenen Befugnisse einschließlich vollständiger Dokumentation. Darüber hinaus können ergänzende Leistungen, insbesondere im Bereich der Zutrittskontrolle, Besuchersteuerung sowie Empfangs- und Servicedienste, beauftragt werden. Diese Leistungen sind optional und werden ausschließlich bei gesondertem Abruf durch den Auftraggeber erbracht. Der Abruf sämtlicher Leistungen erfolgt objektspezifisch und bedarfsgerecht im Rahmen des abgeschlossenen Rahmenvertrages. Ein Anspruch auf ein bestimmtes Mindestleistungsvolumen besteht nicht. Die Beschaffung dient dem Ziel, eine einheitliche, zuverlässige und wirtschaftliche Sicherheitsdienstleistung sicherzustellen, die geeignet ist, Gefahren frühzeitig zu erkennen, unbefugte Zugriffe zu verhindern sowie Personen, Sachwerte und betriebliche Infrastruktur angemessen zu schützen. Zugleich soll die Leistungserbringung einen störungsfreien Betrieb der betreuten Liegenschaften unterstützen und unterschiedliche Nutzungsprofile, insbesondere auch Bereiche mit Publikumsverkehr sowie technisch sensible Anlagen, angemessen berücksichtigen. Die Leistungserbringung hat unter Einhaltung der vertraglich festgelegten Leistungsparameter, insbesondere hinsichtlich Reaktionszeiten, Einsatzverfügbarkeit und Kontrollintervalle, zu erfolgen. Diese Anforderungen stellen wesentliche Leistungspflichten dar. Der Auftragnehmer hat sicherzustellen, dass sämtliche eingesetzten personellen, organisatorischen und technischen Ressourcen geeignet sind, die geschuldeten Leistungen zuverlässig und ordnungsgemäß zu erbringen. Hierzu gehören insbesondere qualifiziertes und geeignetes Personal, eine leistungsfähige Leitstellenstruktur, geeignete Einsatzmittel sowie Systeme zur Steuerung, Durchführung und Dokumentation der Leistungen. Sämtliche Leistungen sind vollständig, nachvollziehbar und prüffähig zu dokumentieren, sodass eine transparente Kontrolle und Bewertung der Leistungserbringung ermöglicht wird. Die Dokumentation hat insbesondere die Durchführung von Kontrollleistungen, die Bearbeitung von Alarmen, Interventionsmaßnahmen sowie besondere Vorkommnisse zu umfassen und ist dem Auftraggeber auf Anforderung vorzulegen. Die Leistungserbringung hat unter Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen und sonstigen rechtlichen Anforderungen zu erfolgen. Hierzu zählen insbesondere die Vorgaben des Bewachungsrechts sowie die Einhaltung arbeits-, sozial- und datenschutzrechtlicher Vorschriften. Die Anforderungen sind so ausgestaltet, dass sie eine diskriminierungsfreie Teilnahme am Wettbewerb ermöglichen und gleichzeitig eine hinreichend bestimmte und vergleichbare Angebotsgrundlage gewährleisten. Der Rahmenvertrag regelt die allgemeinen Bedingungen der Leistungserbringung. Einzelne Leistungen werden durch Abrufe innerhalb des vertraglich definierten Rahmens konkretisiert. Art, Umfang und Zeitpunkt der Leistungserbringung bestimmen sich nach dem jeweiligen Bedarf des Auftraggebers sowie den objektspezifischen Anforderungen.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag5 von 5 angegeben

Preis60 %
Personalkonzept20 %
Auftragsmanagement / operative Führung10 %
Auftragsinfrastruktur5 %
Unternehmensleistungsstärke und Referenzen5 %
Preis
Die Bewertung des Zuschlagskriteriums "Preis" erfolgt auf Grundlage des wertbaren Netto-Gesamtpreises je Los. Maßgeblich ist der im Leistungsverzeichnis angebotene Gesamtpreis unter Berücksichtigung sämtlicher als wertungsrelevant definierter Preisbestandteile. Für die Bewertung wird folgende lineare Bewertungsformel angewendet: Punkte Preis = (niedrigster wertbarer Angebotspreis / wertbarer Angebotspreis des Bieters) × 60 Der niedrigste wertbare Angebotspreis erhält die maximale Punktzahl von 60 Punkten. Angebote mit höheren Preisen erhalten eine entsprechend geringere Punktzahl im Verhältnis zum niedrigsten Angebotspreis. Nicht wertungsrelevante Preisbestandteile, insbesondere optional zu beauftragende Leistungen sowie ausschließlich auf Abruf erbrachte Leistungen, bleiben unberücksichtigt, sofern in den Vergabeunterlagen nichts Abweichendes geregelt ist. Die Bewertung erfolgt ausschließlich auf Grundlage der finalen Angebote. Maßgeblich ist der vollständig ausgefüllte und rechnerisch zutreffende Angebotspreis.
Qualität
PersonalkonzeptIm Rahmen dieses Zuschlagskriteriums wird die Qualität, Stabilität und Einsatzfähigkeit des vom Bieter vorgesehenen Personals als wesentlicher Faktor für die ordnungsgemäße Leistungserbringung bewertet. Gegenstand der Bewertung ist, inwieweit der Bieter nachvollziehbar darlegt, dass das eingesetzte Personal über die erforderlichen fachlichen, rechtlichen und persönlichen Voraussetzungen verfügt, um die ausgeschriebenen Revier- und Sicherheitsdienstleistungen dauerhaft und zuverlässig auf einem hohen Qualitätsniveau zu erbringen. Bewertet wird insbesondere, ob der Bieter strukturiert und auftragsbezogen darstellt, dass sämtliche eingesetzten Mitarbeitenden über die erforderlichen Qualifikationen und Befähigungen verfügen, einschließlich der gesetzlich vorgeschriebenen Ausbildungs- und Sachkundenachweise, und dass eine systematische sowie kontinuierliche Fortbildung gewährleistet ist. Darüber hinaus wird berücksichtigt, ob die Verfahren zur Personalgewinnung, Auswahl, Einstellung und Überprüfung geeignet, nachvollziehbar und belastbar ausgestaltet sind, um den Einsatz von fachlich geeignetem und zuverlässigem Personal sicherzustellen. Ein weiterer Schwerpunkt der Bewertung liegt auf der personellen Stabilität und Verfügbarkeit. Hierbei wird insbesondere berücksichtigt, ob der Bieter über einen ausreichenden und belastbaren Personalbestand verfügt, wie sich Fluktuation und durchschnittliche Betriebszugehörigkeit darstellen und ob hieraus nachvollziehbar ein stabiles Personalgefüge abgeleitet werden kann. Ebenso wird bewertet, inwieweit die Darstellung der Arbeitsbedingungen erkennen lässt, dass die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden und eine dauerhaft verlässliche Leistungserbringung gewährleistet ist. Die Bewertung erfolgt ausschließlich anhand der zu diesem Zuschlagskriterium festgelegten fünf Prüffragen (A1 bis A5). Für jede Prüffrage wird genau ein Punkt vergeben, sofern die jeweilige Anforderung vollständig, konkret, auftragsbezogen, widerspruchsfrei und nachvollziehbar dargestellt ist ("Ja"). Erfolgt die Darstellung nicht, unvollständig, lediglich pauschal, widersprüchlich oder ohne hinreichenden Auftragsbezug, wird kein Punkt vergeben ("Nein"). Eine teilweise oder abgestufte Bewertung findet nicht statt. Maßgeblich für die Bewertung ist ausschließlich, inwieweit der Bieter die Anforderungen aus den Prüffragen A1 bis A5 konkret, schlüssig, widerspruchsfrei und operativ umsetzbar darstellt.
Qualität
Auftragsmanagement / operative FührungGegenstand dieses Zuschlagskriteriums ist die Bewertung der Fähigkeit des Bieters, die Leistungserbringung organisatorisch zu planen, zu steuern und zuverlässig umzusetzen. Im Fokus steht die operative Umsetzung der Leistung im laufenden Betrieb sowie unter besonderen Belastungssituationen. Bewertet wird insbesondere, ob der Bieter eine strukturierte, nachvollziehbare und auftragsbezogene Systematik zur Erstellung, Steuerung und Anpassung von Dienst- und Einsatzplänen darstellt, die sicherstellt, dass ausschließlich geeignetes Personal eingesetzt wird und eine durchgängige, vollständige Besetzung gewährleistet ist. Weiterhin wird berücksichtigt, ob ein belastbares und praktikabel umsetzbares Konzept zur Sicherstellung der geforderten Reaktionszeiten vorliegt, insbesondere im Hinblick auf Alarmverfolgung und Interventionsleistungen, und ob das Zusammenspiel zwischen Notruf- und Serviceleitstelle sowie den eingesetzten Interventionskräften klar geregelt ist. Ein weiterer Schwerpunkt der Bewertung liegt auf der Fähigkeit zur Bewältigung von Störungssituationen. Hierbei wird insbesondere berücksichtigt, ob der Bieter nachvollziehbar darstellt, wie mit Personalausfällen, kurzfristigen Änderungen oder erhöhtem Einsatzaufkommen umgegangen wird und wie die Leistungserbringung auch unter solchen Bedingungen sichergestellt wird. Ebenso wird die Struktur und Qualität der Berichterstattung bewertet, insbesondere im Hinblick auf Nachvollziehbarkeit, Steuerungsfähigkeit und eine rechtzeitige und zweckmäßige Informationsbereitstellung für den Auftraggeber. Die Bewertung erfolgt ausschließlich anhand der festgelegten fünf Prüffragen (B1 bis B5). Für jede Prüffrage wird genau ein Punkt vergeben, sofern die jeweilige Anforderung vollständig, konkret, auftragsbezogen, widerspruchsfrei und nachvollziehbar dargestellt ist ("Ja"). Erfolgt die Darstellung nicht, unvollständig, pauschal, widersprüchlich oder ohne ausreichenden Auftragsbezug, wird kein Punkt vergeben ("Nein"). Eine anteilige oder abgestufte Bewertung findet nicht statt. Maßgeblich für die Bewertung ist ausschließlich, inwieweit die Anforderungen aus den Prüffragen B1 bis B5 konkret, schlüssig, widerspruchsfrei und operativ umsetzbar dargestellt werden.
Qualität
AuftragsinfrastrukturIm Rahmen dieses Zuschlagskriteriums wird bewertet, ob der Bieter über eine geeignete technische und organisatorische Infrastruktur verfügt, die eine vollständige, zuverlässige und effiziente Leistungserbringung ermöglicht. Bewertet wird insbesondere, ob ein geeignet organisiertes Betriebs- bzw. Einsatzmanagement sowie eine dauerhaft erreichbare Einsatzleitung vorhanden sind und ob deren Standort, Organisation und Struktur geeignet sind, die vertraglich festgelegten Reaktionszeiten einzuhalten. Darüber hinaus wird geprüft, ob die eingesetzten Kommunikationsmittel, Leitstellensysteme und technischen Einrichtungen geeignet, funktionsfähig und auf die Anforderungen des Auftrags abgestimmt sind. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der technischen Ausstattung des Bieters, insbesondere im Hinblick auf Einsatzfahrzeuge, IT-Systeme sowie Kontroll- und Dokumentationseinrichtungen und deren Verfügbarkeit, Wartung und Einsatzfähigkeit. Zusätzlich wird berücksichtigt, inwieweit Anforderungen an Sicherheit und Gesundheitsschutz sowie der sachgerechte Umgang mit Einsatzmitteln nachvollziehbar berücksichtigt sind. Schließlich wird bewertet, ob das äußere Erscheinungsbild des eingesetzten Personals sowie die eingesetzten Mittel den Anforderungen an eine professionelle, einheitliche und ordnungsgemäße Leistungserbringung entsprechen. Die Bewertung erfolgt ausschließlich anhand der festgelegten fünf Prüffragen (C1 bis C5) im Ja-/Nein-System. Für jede Prüffrage wird genau ein Punkt vergeben, sofern die jeweilige Anforderung vollständig, konkret, auftragsbezogen, widerspruchsfrei und nachvollziehbar erfüllt ist ("Ja"). Andernfalls erfolgt eine Bewertung mit null Punkten ("Nein"). Eine anteilige oder abgestufte Bewertung findet nicht statt. Maßgeblich für die Bewertung ist ausschließlich, inwieweit die Anforderungen aus den Prüffragen C1 bis C5 konkret, schlüssig und belastbar erfüllt werden.
Qualität
Unternehmensleistungsstärke und ReferenzenGegenstand dieses Zuschlagskriteriums ist nicht die generelle Eignung des Unternehmens, sondern die Bewertung, inwieweit der Bieter seine Erfahrung, Organisationsstruktur und Qualitätsansätze konkret auf den ausgeschriebenen Auftrag überträgt und hieraus eine belastbare und auftragsbezogene Leistungserbringung ableitet. Bewertet wird insbesondere, ob der Bieter seine Organisationsstruktur nachvollziehbar darstellt und darlegt, dass diese geeignet ist, die Anforderungen des konkreten Auftrags zu erfüllen. Darüber hinaus wird berücksichtigt, ob eine strukturierte und nachvollziehbare Sicherheits- und Qualitätsphilosophie beschrieben wird und inwieweit diese konkret auf die Anforderungen des Auftraggebers übertragen wird. Ein weiterer Bewertungsschwerpunkt liegt auf den dargestellten Maßnahmen zur Qualitätssicherung sowie auf organisatorischen Ansätzen, die zur Stabilität der Leistungserbringung beitragen, insbesondere im Bereich Arbeitsschutz und Mitarbeiterbetreuung. Referenzen werden ausschließlich insoweit berücksichtigt, als sie geeignet sind, die praktische Umsetzbarkeit der angebotenen Leistung darzustellen und konkrete Rückschlüsse auf die Leistungserbringung im vorliegenden Auftrag zuzulassen. Die Bewertung erfolgt ausschließlich anhand der festgelegten fünf Prüffragen (D1 bis D5) im Ja-/Nein-System. Für jede vollständig erfüllte Anforderung wird ein Punkt vergeben ("Ja"). Unvollständige, pauschale oder nicht auftragsbezogene Darstellungen führen zu keiner Punktvergabe ("Nein"). Eine anteilige oder abgestufte Bewertung findet nicht statt. Maßgeblich für die Bewertung ist ausschließlich, inwieweit die Anforderungen aus den Prüffragen D1 bis D5 konkret, nachvollziehbar, widerspruchsfrei und praktisch belastbar dargestellt werden.

Eignung11 von 11 angegeben

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Der Bewerber hat seine technische und berufliche Leistungsfähigkeit durch geeignete Referenzen gemäß § 46 VgV nachzuweisen. Es sind mindestens drei Referenzen aus den letzten drei Jahren vorzulegen, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn … ganz lesenDer Bewerber hat seine technische und berufliche Leistungsfähigkeit durch geeignete Referenzen gemäß § 46 VgV nachzuweisen. Es sind mindestens drei Referenzen aus den letzten drei Jahren vorzulegen, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn sie Revier- und Sicherheitsdienstleistungen mit ähnlicher Organisationsstruktur umfasst, insbesondere unter Einbeziehung von Alarmbearbeitung, Interventionsleistungen oder einer Notruf- und Serviceleitstelle (NSL). Für jede Referenz sind insbesondere Angaben zu Auftraggeber, Leistungsbeschreibung, Leistungsumfang, Leistungszeitraum und Auftragswert zu machen. Die Vorlage von mindestens drei geeigneten Referenzen stellt eine Mindestanforderung dar. Werden diese nicht vollständig, nicht nachvollziehbar oder nicht geeignet angegeben, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrags gemäß § 57 VgV, sofern keine Nachforderung gemäß § 56 VgV erfolgt.
Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Der Bewerber hat darzulegen, dass er über eine geeignete Organisationsstruktur zur ordnungsgemäßen Leistungserbringung verfügt. Hierzu zählt insbesondere der Nachweis, dass eine Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) im durchgängigen 24/7-Betrieb vorhanden ist oder verbindlich zur Verfügung steht. Es … ganz lesenDer Bewerber hat darzulegen, dass er über eine geeignete Organisationsstruktur zur ordnungsgemäßen Leistungserbringung verfügt. Hierzu zählt insbesondere der Nachweis, dass eine Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) im durchgängigen 24/7-Betrieb vorhanden ist oder verbindlich zur Verfügung steht. Es sind Angaben zum Betrieb, zur Organisation sowie zum Standort der Leitstelle zu machen. Der durchgängige Betrieb einer NSL (24 Stunden / 7 Tage) stellt eine Mindestanforderung dar. Wird dieser Nachweis nicht erbracht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrags gemäß § 57 VgV, sofern keine Nachforderung gemäß § 56 VgV erfolgt. Darüber hinaus sind geeignete organisatorische Maßnahmen darzustellen, die eine zuverlässige und durchgehende Leistungserbringung sicherstellen.
Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Der Bewerber hat darzulegen, dass die für die Leistungserbringung erforderliche technische Infrastruktur und Ausstattung vorhanden ist. Hierzu zählen insbesondere Leitstellensysteme, Kommunikationsmittel sowie sonstige technische Einrichtungen, die zur Durchführung von Revier- und Sicherheitsdienst … ganz lesenDer Bewerber hat darzulegen, dass die für die Leistungserbringung erforderliche technische Infrastruktur und Ausstattung vorhanden ist. Hierzu zählen insbesondere Leitstellensysteme, Kommunikationsmittel sowie sonstige technische Einrichtungen, die zur Durchführung von Revier- und Sicherheitsdienstleistungen erforderlich sind. Die Ausstattung muss geeignet sein, eine ordnungsgemäße, durchgehende und reaktionsfähige Leistungserbringung sicherzustellen.
Allgemeiner Jahresumsatz
Der Bewerber hat Angaben zum Gesamtumsatz sowie zum Umsatz im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Sicherheitsdienstleistungen für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre zu machen. Die Angaben sind je Geschäftsjahr einzeln darzustellen und durch Bildung eines Durchschnittswertes zu ergänzen. Die Angaben müssen vollständig und nachvollziehbar sein.
Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Der Bewerber hat nachzuweisen, dass eine Betriebshaftpflichtversicherung besteht. Die Versicherung muss eine Mindestdeckungssumme von jeweils mindestens 5.000.000 EUR für Personenschäden sowie für Sach- und Vermögensschäden aufweisen. Der Nachweis ist durch Vorlage einer Versicherungsbestätigung o … ganz lesenDer Bewerber hat nachzuweisen, dass eine Betriebshaftpflichtversicherung besteht. Die Versicherung muss eine Mindestdeckungssumme von jeweils mindestens 5.000.000 EUR für Personenschäden sowie für Sach- und Vermögensschäden aufweisen. Der Nachweis ist durch Vorlage einer Versicherungsbestätigung oder einer Policie zu erbringen. Das Vorliegen einer entsprechenden Versicherung stellt eine Mindestanforderung dar. Wird diese nicht nachgewiesen, erfolgt der Ausschluss gemäß § 57 VgV, sofern keine Nachforderung gemäß § 56 VgV erfolgt.
Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Der durchschnittliche Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Sicherheitsdienstleistungen muss den in den Vergabeunterlagen festgelegten Mindestumsatz erreichen. Die Anforderung stellt eine Mindestanforderung dar. Wird der Mindestumsatz nicht erreicht oder nicht nachvollziehbar dargelegt, erfolgt der Ausschluss gemäß § 57 VgV.
Eintragung in das Handelsregister
Der Bewerber hat - soweit gesetzlich erforderlich - seine Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister nachzuweisen. Hierzu sind Angaben zum zuständigen Registergericht sowie zur Registernummer zu machen. Als Nachweis ist ein aktueller Registerauszug oder ein gleichwertiger Nachweis vorzulegen. Die Eintragung stellt eine Mindestanforderung dar, sofern eine gesetzliche Verpflichtung besteht.
Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Zusätzlich ist nachzuweisen, dass eine gültige Erlaubnis gemäß § 34a GewO vorliegt. Als Nachweis ist eine entsprechende Erlaubnis in Kopie vorzulegen. Das Vorliegen der Erlaubnis stellt eine Mindestanforderung dar. Wird diese nicht nachgewiesen, erfolgt der Ausschluss gemäß § 57 VgV, sofern keine Nachforderung gemäß § 56 VgV erfolgt.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Rein nationale Ausschlussgründe, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Vers … ganz lesenRein nationale Ausschlussgründe, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Zahlungsunfähigkeit, Insolvenz, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Schwere Verfehlung, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens
Begrenzung der Bewerberzahl
5 bis … Bewerber

Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.01.2027
Vertragsende
31.12.2030
Verlängerung
bis zu 2-mal: Der Auftraggeber behält sich darüber hinaus das Recht vor, den Rahmenvertrag einseitig um bis zu zweimal jeweils 12 Monate zu verlängern (Verlängerungsoption). Die maximale Vertragslaufzeit beträgt somit insgesamt sechs Jahre. Die Ausübung der Verlängerungsoption erfolgt durch einseit … ganz lesenbis zu 2-mal: Der Auftraggeber behält sich darüber hinaus das Recht vor, den Rahmenvertrag einseitig um bis zu zweimal jeweils 12 Monate zu verlängern (Verlängerungsoption). Die maximale Vertragslaufzeit beträgt somit insgesamt sechs Jahre. Die Ausübung der Verlängerungsoption erfolgt durch einseitige Erklärung des Auftraggebers gegenüber dem Auftragnehmer. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Ausübung der Verlängerungsoption besteht nicht. Die Verlängerung erfolgt zu den im Vertrag festgelegten Bedingungen und ohne erneute Durchführung eines Vergabeverfahrens, sofern und soweit die vertraglichen Voraussetzungen hierfür vorliegen. Der Auftraggeber wird die Ausübung der jeweiligen Verlängerungsoption unter Wahrung einer angemessenen Ankündigungsfrist erklären, sodass dem Auftragnehmer eine geordnete Fortführung der Leistungserbringung möglich ist. Mit Ausübung der Verlängerungsoption verlängert sich der Vertrag zu unveränderten vertraglichen Konditionen, sofern nicht im Rahmen der vertraglichen Regelungen ausdrücklich Anpassungsmöglichkeiten vorgesehen sind. Die Verlängerungsoption dient der Sicherstellung einer kontinuierlichen und wirtschaftlichen Leistungserbringung unter Vermeidung von Strukturbrüchen im laufenden Betrieb.
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb, höchstens 1 Unternehmen

Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXP9YX3HZ41#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Name
Stadtwerke Postdam GmbH
Art
Öffentliches Unternehmen, Allgemeine öffentliche Verwaltung
Anschrift
Steinstraße 104-106, Haus 14, 14480 Potsdam
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

Bei uns erfasst

21Bekanntmachungen
1Zuschlagsmeldungen

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 797 (Dienstleistungen von Detekteien und Sicherheitsdiensten) in Brandenburg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

10vergebene Aufträge
–Angebotszahl bei nur 6 Losen angegeben
–Zuschlagswert bei nur 3 Meldungen plausibel angegeben

Preise und WettbewerbPremium

Ähnliche offene Ausschreibungen

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 4d6435be-965d-4ddc-8365-b5dd8fe8a29b.