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Frist abgelaufenEU-weitArchitekturleistungenPlanung

Regional-Stadtbahn Neckar-Alb Projektgesellschaft mbH - Europaweite Vergabe von Planungsleistungen für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung der Regional-Stadtbahn Neckar-Alb

Regional-Stadtbahn Neckar-Alb Projektgesellschaft mbH · Mössingen, Baden-Württemberg

Aktenzeichen 2026/2259veröffentlicht 07.08.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 60 Tagen abgelaufen

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Landkreis Tübingen.

Alle Ausschreibungen: Architekturleistungen in Baden-Württemberg (39 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
elektronisch: Erforderlichdtvp.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 110 Tage (4 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2,5 Angebote je Los (4 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 40 %, Leistung und Qualität 60 %.

  • Konzept zur Herangehensweise30 %
  • Preis40 %
  • Personalkonzept inkl. Qualifikation und Erfahrung des Projektteams30 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 6,7 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−3,6 Punkte
25 % teurer−8 Punkte
50 % teurer−13,3 Punkte
100 % teurer−20 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 3 Monaten
  2. Fragen bis 23:59 Uhr
    an Regional-Stadtbahn Neckar-Alb Projektgesellschaft mbH
    vor 2 Monaten
  3. Teilnahmeanträge bis 12:00 Uhr
    vor 2 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind die Entwurfs- und Genehmigungsplanungsleistungen (Leistungsphasen 3 und 4) für den ersten Abschnitt der BOStrab-Infrastruktur, nämlich die Anbindung an das Eisenbahnnetz der DB InfraGO in Reutlingen. Die Anbindung bildet das betriebliche Herzstück des Zweisystem-Stadtbahnnetzes. Sie umfasst im Wesentlichen einen ca. 7 km langen BOStrab-Abschnitt in Reutlingen ein-schließlich der Verknüpfungspunkte ("Systemwechsel") zur Neckar-Alb-Bahn.

Beschreibung des Loses

Die zukünftige Infrastruktur der Regional-Stadtbahn Neckar-Alb besteht aus Reaktivierungs-, Ausbau- und Neubaustrecken. Die Reaktivierungs- und Neubaustrecken werden dabei größtenteils nach der Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung (BOStrab) realisiert und sollen aus Mitteln des GVFG-Bundesprogramms gefördert werden. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind die Entwurfs- und Genehmigungsplanungsleistungen (Leistungsphasen 3 und 4) für den ersten Abschnitt der BOStrab-Infrastruktur, nämlich die Anbindung an das Eisenbahnnetz der DB InfraGO in Reutlingen. Die Anbindung bildet das betriebliche Herzstück des Zweisystem-Stadtbahnnetzes. Sie umfasst im Wesentlichen einen ca. 7 km langen BOStrab-Abschnitt in Reutlingen einschließlich der Verknüpfungspunkte ("Systemwechsel") zur Neckar-Alb-Bahn. Grundlage der zu erbringenden Leistungen ist die im Auftrag des AG erstellte Vorplanung inkl. Festlegung einer Vorzugstrasse (2026). Aufbauend auf diesen Ergebnissen ist die Planung bis zur Genehmigungsreife fortzuführen. Zudem sind die für die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens erforderlichen Unterlagen zu erstellen. Ziel ist die Erlangung einer genehmigungsfähigen Planung einschließlich der fachlichen Begleitung der erforderlichen Genehmigungs- und Abstimmungsverfahren. Die Planung umfasst die fachübergreifende Bearbeitung aller für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung erforderlichen Gewerke sowie die Koordination der begleitenden Fachgutachten. Dabei sind insbesondere die Schnittstellen zwischen BOStrab- und EBO-Infrastruktur, mehrere Ingenieurbauwerke (Über- und Unterführungen), die Systemwechsel zwischen 750 V Gleichstrom und 15 kV Wechselstrom sowie die Abstimmungen mit der DB InfraGO von besonderer Bedeutung. Für das ausgeschriebene Projekt sind mehrere Planfeststellungsabschnitte vorgesehen. Das Projekt umfasst die folgenden Teilbereiche: - Teilbereich 1.1.1: Ausschleifung Richtung Metzingen - Teilbereich 1.2.1: Verbindungsgleis zur DB Reutlingen West - Teilbereich 1.2.2: Straßenbahnstrecke Betriebshof (exkl.) - Gleisdreieck Tübinger Straße - Reutlingen West - Teilbereich 1.2.3: Straßenbahnstrecke Gleisdreieck Tübinger Straße - Gleisdreieck Listplatz - Teilbereich 1.3.1: Straßenbahnstrecke Reutlingen West - Abzweig Galgenberg (Ausschleifung Richtung Tübingen) - Teilbereich 1.3.2: Straßenbahnstrecke Abzweig Galgenberg - Markwiesenstraße Die genannten Teilbereiche gemeinsam bilden später voraussichtlich einen Planfeststellungsabschnitt. Es können allerdings auch Teilbereiche abgetrennt werden. Neben der Gleis- und Trassierungsplanung sind unter anderem Ingenieurbauwerke, Haltestellenanlagen, Straßenraumumgestaltungen, Leit- und Sicherungstechnik, Oberleitungsanlagen, Stromversorgungsanlagen, Systemwechselstellen, Lichtsignalanlagen zu planen sowie die erforderlichen Grunderwerbs- und Genehmigungsunterlagen vorzubereiten. Ebenso sind die Ergebnisse begleitender Fachgutachten in die Planung zu integrieren. Zusammenfassend sind folgende Leistungsbilder gem. §§ 41 ff. HOAI in den Leistungsphasen 3 und 4 zu erbringen: - Leistungsbild Objektplanung inkl. Leistungsphase 1 und 2 (u.a. Gebäude für Unterwerke, Toiletten, Schalthäuser) - Leistungsbild Verkehrsanlagen - Leistungsbild Ingenieurbauwerke - Leistungsbild Tragwerksplanung - Leistungsbild Technische Ausrüstung (LST, 16,7-Hz-Anlagen einschließlich OLA, 750-V-DC-Anlagen einschließlich OLA, 50-Hz-Anlagen und LSA) - Leistungsbild Sonstige Leistungen einschließlich fachübergreifender Koordinations- und Genehmigungsleistungen sowie Vermessungsleistungen Die Planungsleistungen sind nach der BIM-Methode durchzuführen (BIM-5D). Ziel ist die Erstellung einer vollständig koordinierten, genehmigungsfähigen Entwurfs- und Genehmigungsplanung einschließlich aller für die Planfeststellung erforderlichen einreichungsreifen Unterlagen, Nachweise, Berichte, Pläne und Modelle. Hinweis: Die Vergabestelle wird in den kommenden Monaten für weitere Streckenabschnitte der Regional-Stadtbahn die Leistungen der Entwurfs- und Genehmigungsplanung ausschreiben. Weitere Einzelheiten zum Leistungsumfang erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bieter mit Aufforderung zur Angebotsabgabe.

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Qualität
Konzept zur HerangehensweiseGewichtung (Punkte, genau) 300Nähere Angaben sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Preis
Gewichtung (Punkte, genau) 400Nähere Angaben sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Qualität
Personalkonzept inkl. Qualifikation und Erfahrung des ProjektteamsGewichtung (Punkte, genau) 300Nähere Angaben sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Eignung6 von 6 angegeben

Allgemeiner Jahresumsatz
Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des Jahresumsatzes mit vergleichbaren Leistungen (Planungsleistungen im Zusammenhang mit Bahnstrecken nach BOStrab und/oder EBO).
Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich sind (2023, 2024, 2025).
Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. EUR 5.000.000 für Personen-, Sach- und Vermögensschäden bzw. Eigenerklärung, dass im Auftragsfalle eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Es gelten folgende Mindestanforderungen: Nachweis von mindestens zwei Referenzen über Planungsleistungen für eine BOStrab-Strecke mit folgenden Mindestanforderungen: - Planungsdisziplinen: mind. Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung sowie Leit- und Sicherungstechnik. - Die Planungsle … ganz lesenEs gelten folgende Mindestanforderungen: Nachweis von mindestens zwei Referenzen über Planungsleistungen für eine BOStrab-Strecke mit folgenden Mindestanforderungen: - Planungsdisziplinen: mind. Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung sowie Leit- und Sicherungstechnik. - Die Planungsleistungen umfassten mind. die Leistungen der Leistungsphasen 3 bis 4 - Bauvolumen der Maßnahme beträgt mindestens 20 Mio. EUR netto. - Die Strecke für schienengebundenen Verkehr einer mindestens 2-gleisigen und elektrifizierten Verkehrsanlage beträgt mindestens 2 km. - Maßnahme umfasst mindestens 3 Haltepunkte/Stationen, - Der Abschluss der LPH 4 darf nicht vor dem 01.01.2016 erfolgt sein Die Erklärung über Referenzleistungen muss jeweils folgende Angaben enthalten: - Bezeichnung des Auftrags, - Auftraggeber (Anschrift, Projektansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse), - Zeitraum der Leistungserbringung, - Erbrachte Leistungsphasen nach HOAI, - Bauvolumen in EUR netto, - Angabe Zeitpunkt Abschluss der LPH 4, - Angabe zu Leistungsumfang, - Beschreibung der Maßnahme, - Kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild (je Projekt max. 2 DIN A4 Seiten in Form von Text, Fotos oder Skizzen), - fakultativ: Referenzschreiben des Auftraggebers. Die Vorlage von mehr als drei Referenzen ist nicht erwünscht. Die Referenzen sind von Bietergemeinschaften nur einmal vorzulegen. Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Stufe 1: Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Stufe 2: Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nach-weisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Stufe 3: Schließlich wird für den Fall, dass mehr als drei grundsätzlich geeignete Unternehmen sich beworben haben, unter den Bewerbern anhand von bis zu drei Referenzen, die zugleich die Mindestanforderungen erfüllen, beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. Es gelten in Bezug auf die Referenzen folgende Mindestanforderungen: Nachweis von mindestens zwei Referenzen über Planungsleistungen für eine BOStrab-Strecke mit folgenden Mindestanforderungen: - Planungsdisziplinen: mind. Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung sowie Leit- und Sicherungstechnik. - Die Planungsleistungen umfassten mind. die Leistungen der Leistungsphasen 3 bis 4 - Bauvolumen der Maßnahme beträgt mindestens 20 Mio. EUR netto. - Die Strecke für schienengebundenen Verkehr einer mindestens 2-gleisigen und elektrifizierten Verkehrsanlage beträgt mindestens 2 km. - Maßnahme umfasst mindestens 3 Haltepunkte/Stationen, - Der Abschluss der LPH 4 darf nicht vor dem 01.01.2016 erfolgt sein. Für die Bewerberauswahl werden bis zu drei Referenzen, die die vorstehenden Mindestanforderungen erfüllen, wie folgt bewertet: Kriterium "Baukosten" 20 Mio. netto bis 50 Mio. netto: 1 Punkt 50 Mio. netto bis 100 Mio. netto: 2 Punkte > 100 Mio. netto: 3 Punkte Kriterium "Aktualität" Abschluss LPH 4 vor dem 1.1.2018 1 Punkt Abschluss LPH 4 zwischen 1.1.2018 und 31.12.2020: 2 Punkte Abschluss LPH 4 nach 1.1.2021: 3 Punkte Kriterium "Leistungsumfang" mind. LPH 3-4 vollständig abgeschlossen 1 Punkt mind. LPH 3-5 vollständig abgeschlossen 2 Punkte mind. LPH 3-7 vollständig abgeschlossen 3 Punkte Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise durch Punktegleichstand die v …
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
dtvp.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung: siehe Vergabeunterlagen
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird nicht genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Kapellenstr. 17, 76131 Karlsruhe
Fristen für Nachprüfungsanträge
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ei … ganz lesenEs gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZMG7R# (1) Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die si … ganz lesen#Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZMG7R# (1) Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten; (2) Die Teilnahmeformulare sind unter der für den Abruf der Unterlagen angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter dieser Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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679vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (649 Lose mit Angabe)
329.613 €Zuschlagswert im Median
160.700 € – 771.108 €mittlere Hälfte, 283 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 1d554dd7-e095-4a30-85d8-7414f6133277.