Realisierungswettbewerb - Fraunhofer IEG Aachen - 70-00391 -3840-A Objektplanung Gebäude
Fraunhofer-Gesellschaft e.V. - Vergabestelle Bau · München, Bayern
Aktenzeichen PR719232-3840-Bveröffentlicht 02.10.2024erstmals 02.10.2024DienstleistungenNichtoffenes Verfahren
- Geschätzter Wert
- 850 Tsd. €
- Laufzeit
- 69 Monate
- 21.03.2025 – 31.12.2030
- Hauptleistung
- Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
- CPV 71240000
- Leistungsart
- Dienstleistungen
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- 850 Tsd. €
- Laufzeit
- 69 Monate21.03.2025 – 31.12.2030
- Lose
- 1
- Verfahren
- Nichtoffenes VerfahrenVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichdeutsche-evergabe.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- E-Rechnung verpflichtendja
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- Wiederkehrender Auftragnein
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag. Nur ausgewählte Bewerber werden zum Angebot aufgefordert.
Es wird nicht verhandelt.
Teilnahmeantrag mit den geforderten Eignungsnachweisen bis zur Teilnahmefrist einreichen.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 132 Tage (31 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 4 Angebote je Los (61 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 0 %, Leistung und Qualität 100 %.
- Platzierung des Wettbewerbsbeitrags60 %
- Darstellung der vorgesehenen Projektstruktur, Zusammenarbeit mit Auftraggeber, Nutzer, Fachplanern und anderen Projektbeteiligten. Planungskoordination von beteiligten Fachplanern sowie Integration ihrer Beiträge; Darstellung der Organisation der Objektüberwachung5 %
- Zeitliche Abfolge der Projektabwicklung unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Zuwendungsbaus sowie des vorgesehenen Fertigstellungstermins5 %
- Spezielle Maßnahmen und Instrumente zur Einhaltung von Qualität, Kosten und Terminen10 %
- Stellungnahme zu den Anmerkungen des Preisgerichtes: Hierbei ist nachvollziehbar zu erläutern wie mit den Kritikpunkten bzw-. Anregungen des Preisgerichtes und Auslobers umgegangen wird5 %
- Erfahrung im Nachhaltigen Bauen5 %
- Berufliche Befähigung und aus dem Bewerbergespräch gewonnene Eindrücke der vorgesehenen Projektleitung10 %
- Preiskriterium0 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Erstveröffentlichungvor 25 Monaten
- 1. Berichtigung (diese Fassung)vor 25 Monaten
- Teilnahmeanträge bis 11:00 Uhrvor 24 Monaten
- Vertragsbeginnvor 20 MonatenLaufzeit bis 31.12.2030
- Heute
Beschreibung
Neubau des Fraunhofer-Zentrums für Energie und Klimatechnologien in Aachen
Nichtoffener einphasiger Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit anschließendem Verhandlungsverfahren gem. § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV
Die Fraunhofer-Gesellschaft beabsichtigt, für die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie (IEG) einen Neubau zu erstellen. Um den städtebaulichen Anforderungen der Stadt Aachen für den „Büchel“ hinsichtlich Objektgröße und Nutzungskonzept zu genügen, soll das Gebäude aus zwei Bausteinen bestehen:
1. Arbeitsplätze für drei thematische Forschungsgruppen (ca. 66 MA), eine übergreifende Arbeitsgruppe
2. „Schaufenster Wissen“ mit Dialogbereich im Erdgeschoss (ca. 20-40 Veranstaltungen)
Hauptnutzfläche ca. 1.060 qm, weitere Nebennutz- und Technikflächen, Garage für 7 PKW und 50 Fahrräder, außerordentliche Innenstadtlage (Archäologie, baulicher Restbestand im Boden, Sicherung der Nachbargrundstücke); BNB-Silber Zertifizierung
Beschreibung des Loses
Die Fraunhofer-Gesellschaft beabsichtigt, für die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie (IEG) den Neubau „Zentrum für Energie und Klimatechnologien in Aachen“ zu erstellen. Um den städtebaulichen Anforderungen der Stadt Aachen für den „Büchel“ hinsichtlich Objektgröße und Nutzungskonzept zu genügen, soll das Gebäude aus zwei Bausteinen bestehen:
Baustein FORSCHUNG: Arbeitsplätze für drei thematische Forschungsgruppen (3 Professuren RWTH Aachen, in Summe ca. 66 Wissenschaftler*innen) sowie eine übergreifende Arbeitsgruppe („Wissenschaftskommunikation für gesellschaftliche Bildung und Akzeptanzförderung“ sowie „Transfer in die Wirtschaft").
Baustein DIALOG & TRANSFER: Das „Schaufenster Wissen“ mit Dialogbereich ist im Erdgeschoss zur Nutzung durch die Fraunhofer-Gesellschaft mit lokalen Partnern und Wirtschaft vorgesehen. Hier soll die Verknüpfung von Forschung und Wissenschaftskommunikation gefördert werden sowie eine Informationsplattform zu Fragen der Energiewende angeboten werden. Hierzu ist geplant ca. 20-40 Veranstaltungen in populärwissenschaftlichen Formaten. Das Gebäude soll eine Hauptnutzfläche von 1.060 qm erhalten und muss neben weiteren Nebennutz- und Technikflächen auch eine Garage für 7 PKW und 50 Fahrräder vorhalten. Besonders hervorzuheben ist die für einen Institutsbau außerordentliche Innenstadtlage (Archäologie, baulicher Restbestand im Boden, Sicherung der Nachbargrundstücke) und baurechtlich noch nicht abgeschlossenen Rahmenbedingungen (B-Plan in Erstellung). Nicht zuletzt muss das Gebäude nach BNB zertifiziert werden und hierbei den Silber Standard erreichen."
Vertrag: Durchführung von Bauplanungsleistungen der Objektplanung Gebäude für das Fraunhofer IEG Aachen -Neubau Zentrum für Energie und Klimatechnologien, Gesamtkosten KG 200-700 (ohne Erstausstattung) max. 11.600.000 netto (ohne Mehrwertsteuer) gemäß II.2.4). Die Umsetzung des Vorhabens erfolgt im ZBau-Verfahren inkl. Erstellung einer Antrags- und Bauunterlage sowie Wahrnehmung eines Konzeptgespräches mit den Zuwendungsgebern. *** Festpreisvertrag! *** Honorar gemäß HOAI entsprechend den Musterverträgen der RBBau. Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 2-4 und 5-8 HOAI entsprechend den Musterverträgen der RBBau. Beauftragung LPH 5-8 frühestens bei Eingang der genehmigten Antrags- und Bauunterlage. Honorarzone (§35 HOAI): 4, Honorarsatz (§35 HOAI): Basishonorarsatz Höhe der Nebenkosten: gem. RIFT-Bund in aktuellster Fassung Der Umbauzuschlag beträgt (%): keiner Die mitzuverarbeitende Bausubstanz wird wie folgt vergütet: keine mitzuverarbeitende Bausubstanz Vergütung für besondere Leistungen: siehe Anlage §6 zum Mustervertrag (Abschnitt Entwurfsplanung)
Gegenstand nach CPV
Bedingungen
Zuschlag8 von 8 angegeben
- Qualität
- Platzierung des WettbewerbsbeitragsGewichtung (Punkte, genau) 60
- Qualität
- Darstellung der vorgesehenen Projektstruktur, Zusammenarbeit mit Auftraggeber, Nutzer, Fachplanern und anderen Projektbeteiligten. Planungskoordination von beteiligten Fachplanern sowie Integration ihrer Beiträge; Darstellung der Organisation der ObjektüberwachungGewichtung (Punkte, genau) 5
- Qualität
- Zeitliche Abfolge der Projektabwicklung unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Zuwendungsbaus sowie des vorgesehenen FertigstellungsterminsGewichtung (Punkte, genau) 5
- Qualität
- Spezielle Maßnahmen und Instrumente zur Einhaltung von Qualität, Kosten und TerminenGewichtung (Punkte, genau) 10
- Qualität
- Stellungnahme zu den Anmerkungen des Preisgerichtes: Hierbei ist nachvollziehbar zu erläutern wie mit den Kritikpunkten bzw-. Anregungen des Preisgerichtes und Auslobers umgegangen wirdGewichtung (Punkte, genau) 5
- Qualität
- Erfahrung im Nachhaltigen BauenGewichtung (Punkte, genau) 5
- Qualität
- Berufliche Befähigung und aus dem Bewerbergespräch gewonnene Eindrücke der vorgesehenen ProjektleitungGewichtung (Punkte, genau) 10
- Preis
- PreiskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 0
Eignung6 von 6 angegeben
- Kriterium
— Unterauftragnehmer und Bewerber- / Bietergemeinschaften Angaben zu: Name Unterauftragnehmer / Teile der Bietergemeinschaft sowie Beschreibung der Teilleistung, die das betreffende Unternehmen durchführt — Angabe der Rechtsform — Angabe der Berufsqualifikation Teilnahmeberechtigt sind natürliche … ganz lesenkürzer
— Unterauftragnehmer und Bewerber- / Bietergemeinschaften Angaben zu: Name Unterauftragnehmer / Teile der Bietergemeinschaft sowie Beschreibung der Teilleistung, die das betreffende Unternehmen durchführt — Angabe der Rechtsform — Angabe der Berufsqualifikation Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architektin/Architekt führen. Ausführliche Beschreibung: Siehe Auftragsunterlagen Weitere Bedingungen sind Bestandteil des mit den späteren Preisträgern durchzuführenden Verhandlungsverfahrens nach erfolgtem Realisierungswettbewerb und daher in der dortigen Eigenerklärung enthalten.- Kriterium
- Ist Bestandteil des mit den späteren Preisträgern durchzuführenden Verhandlungsverfahrens nach erfolgtem Realisierungswettbewerb und daher in der dortigen Eigenerklärung enthalten.
- Kriterium
— vorgesehene Vergabe von Unteraufträge Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber oder Bieter unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt. — Referenzen mit vergleichbarer Bauaufgabe und Komplexität gem. § 71 Abs. 3 VgV Einreichung von zwei Referenzprojekten, die in den letzten ach … ganz lesenkürzer
— vorgesehene Vergabe von Unteraufträge Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber oder Bieter unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt. — Referenzen mit vergleichbarer Bauaufgabe und Komplexität gem. § 71 Abs. 3 VgV Einreichung von zwei Referenzprojekten, die in den letzten acht Jahren (maßgeblich ist die Fertigstellung des Bauvorhabens) realisiert wurden, die vergleichbar (hinsichtlich Bauaufgabe und Komplexität) mit der ausgeschriebenen Leistung sind und folgenden Anforderungen entsprechen: - Der Bewerber zeichnete für die Leistungsphasen 2 bis 8 gem. §34 HOAI (2021) oder vergleichbar verantwortlich. - Zuordnung mindestens zur ausgeschriebenen Honorarzone 4 der HOAI gem. Bekanntmachung im Amtsblatt der EU Nr. 2.1. / 5.1) oder vergleichbar - Darstellung auf Referenzblättern (Format DIN A3, jeweils maximal fünf Seiten), zwingend im fertiggestellten Zustand. Aus den Referenzblättern sollen folgende Kriterien erkennbar sein: Referenz mit vergleichbarer Bauaufgabe und Größe (z.B. Institutsbau mit vergleichbarem Budget) Folgende Darstellung wird erwartet: Lageplan / Erläuterungstext / Auswahl aussagekräftiger Planzeichnungen / Fotos des ausgeführten Gebäudes. Folgende Aspekte werden bewertet: architektonische Qualität — Freie Referenzen gem. § 71 Abs. 3 VgV Einreichung von einem freien Referenzprojekt, das in den letzten acht Jahren (maßgeblich ist die Fertigstellung des Bauvorhabens) realisiert wurde und folgenden Anforderungen entspricht: - Der Bewerber zeichnete für die Leistungsphasen 2 bis 8 gem. §34 HOAI (2021) oder vergleichbar verantwortlich. - Darstellung auf Referenzblättern (Format DIN A3, jeweils maximal fünf Seiten), zwingend im fertiggestellten Zustand. - Aus den Referenzblättern sollen folgende Kriterien erkennbar sein: Referenz mit vergleichbarem Ort (z.B. Gebäude in der Innenstadt oder mit Nachbarbebauung) Folgende Darstellung wird erwartet: Lageplan / Erläuterungstext / Auswahl aussagekräftiger Planzeichnungen / Fotos des ausgeführten Gebäudes. Bewertet werden folgende Aspekte: architektonische Qualität Ausführliche Beschreibung: Siehe Auftragsunterlagen Weitere Bedingungen sind Bestandteil des mit den späteren Preisträgern durchzuführenden Verhandlungsverfahrens nach erfolgtem Realisierungswettbewerb und daher in der dortigen Eigenerklärung enthalten.- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, bankruptcy, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, cred-arran, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtung … ganz lesenkürzer
Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, bankruptcy, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, cred-arran, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Zahlungsunfähigkeit, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Insolvenz, Rein nationale Ausschlussgründe, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Schwere Verfehlung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Bildung terroristischer Vereinigungen- Begrenzung der Bewerberzahl
- 20 bis 20 Bewerber
Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 21.03.2025
- Vertragsende
- 31.12.2030
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung8 von 10 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- deutsche-evergabe.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronische Signatur
- nicht verlangt
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- 197 DAYS
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung5 von 6 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113 Bonn
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekamm … ganz lesenkürzer
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der der Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB) . Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben
- Hinweis
- #Besonders geeignet für:freelance#
- Hinweis
Nach § 9 der VGV haben wir uns entschieden, die Vergabeunterlagen ausschließlich digital über die Deutsche eVergabe anzubieten. Die Vergabeunterlagen können über das Vergabeportal der der Deutschen e-Vergabe unter http://www.deutsche-evergabe.de frei abgerufen werden. Der Bewerbungsbogen ist vollstä … ganz lesenkürzer
Nach § 9 der VGV haben wir uns entschieden, die Vergabeunterlagen ausschließlich digital über die Deutsche eVergabe anzubieten. Die Vergabeunterlagen können über das Vergabeportal der der Deutschen e-Vergabe unter http://www.deutsche-evergabe.de frei abgerufen werden. Der Bewerbungsbogen ist vollständig auszufüllen und zusammen mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Bescheinigungen an die Vergabestelle zu senden. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum unter 5.1.12 angegebenen Schlusstermin als Bewerbung über die Deutsche eVergabe eingereicht werden. Eine Einreichung als Anlage zu einer Nachricht ist nicht zulässig. Die Kommunikation und damit auch Rückfragen zu dieser Ausschreibung sind ausschließlich über das Vergabeportal der Deutschen e-Vergabe zustellen und werden hierrüber auch beantwortet. Hierzu ist eine Registrierung gem. §9 Abs. 3 der VGV notwendig. Die Nutzung der Plattform für dieses Verfahren ist kostenfrei. Ergänzung zu 5.1.9: Die Begrenzung der Zahl von Bewerbern für die Stufe 2 (Realisierungswettbewerb) und 3 (Verhandlungsverfahren) wird in folgenden Schritten geprüft und bewertet: Phase 1: Teilnahmewettbewerb (Bewerbung): 1) Prüfung der Rechtsform sowie der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (Nr. 3. des Bewerbungsbogens) (gem. 5.1.9): 2) Prüfung der fachlichen Qualifikation (Nr. 5. des Bewerbungsbogens) (gem. 5.1.9) 3) Bewertung der Auswahlkriterien (gem. Nr. 6. des Bewerbungsbogens) und Ermittlung der Rangfolge durch Berechnung der Einzelpunkte x Gewichtung = Gesamtpunktzahl der Bewerbung. Die Auswahlkriterien und deren Gewichtung sind im Bewerbungsbogen angegeben. Für den Realisierungswettbewerb werden bis zu 20 Teilnehmer zugelassen. Die Rangfolge für die Zulassung ergibt sich aus der ermittelten Punktzahl nach Auswertung der Stufe 1 Nr. 5 und Nr. 6. Erreichen mehr Bewerber eine gleiche Punktzahl, so dass eine eindeutige Rangfolge zur Begrenzung der Teilnehmer für die Stufe 2 nicht möglich ist, so wird unter diesen Bewerbern ein Losverfahren durchgeführt (§ 75 Abs. 6 VGV). Phase 2: Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 (durch einen externen Verfahrensbetreuer) Den nach der Phase 1 verbliebenen Bewerbern wird die Auslobung des Wettbewerbs übermittelt. Die Wettbewerbsbeiträge sind fristgerecht über das Portal des Verfahrensbetreuers digital sowie postalisch beim Verfahrensbetreuer einzureichen. Für die Wettbewerbsmodelle gilt eine eigene Einreichungsfrist. Die Beurteilung sämtlicher Arbeiten erfolgt gemäß nachfolgender gleichrangiger Kriterienblöcke: 1) Architektonische und stadträumliche Qualität 2) Programm- und Funktionserfüllung 3) Technische Realisierbarkeit/ Wirtschaftlichkeit 4) Nachhaltigkeit Die genaueren Angaben zum Realisierungswettbewerb sind in den Vergabeunterlagen enthalten. Für den Wettbewerb stellt der Auslober nach Abschluss der Bearbeitung eine Wettbewerbssumme von 70.000,00 € (netto, zuzgl. der derzeit gültigen MwSt.) zur Verfügung. 1. Preis: 28.000,00 € 2. Preis: 20.000,00 € 3. Preis: 12.000,00 € Für Anerkennungen stehen insgesamt 2 x 5.000,00 € (netto) zur Verfügung. Die Aufteilung der Wettbewerbssumme (Preise, Anerkennungen und ggf. Aufwandsentschädigungen) kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichts neu festgelegt werden. Die ausgelobte Wettbewerbssumme ist dabei auszuschöpfen. Mit dieser Zahlung erlöschen alle Rechtsansprüche bezüglich Honorarforderungen der Teilnehmenden gegenüber der Bauherrschaft für die in dem Wettbewerb zu erbringenden Leistungen. Teilnehmende mit Geschäftssitz in Deutschland erhalten das Preisgeld zzgl. aktuell gültiger Mehrwertsteuer. Ausländische Büros erhalten das Preisgeld und die Aufwandsentschädigung netto. Phase 3: Verhandlungsverfahren (Vergabegespräch) Den nach der Phase 2 ermittelten Preisträgern wird die Aufforderung zur Angebotsabgabe mit Aufgabenbeschreibung von der Vergabestelle übermittelt. Die Erstangebote sind fristgerecht über die Vergabeplattform einzureichen. Im Rahmen eines Präsentationstermins werden die …
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Hansastraße 27c, 80686 München
- Website
- deutsche-evergabe.de
- Kontakt
- vergabestelle-bau@
zv.fraunhofer.de
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Architekturleistungen in Bayern (51 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- ALN Architekturbüro Leinhäupl + Neuber GmbH8 Zuschläge
- Bär, Stadelmann, Stöcker Architekten und Stadtplaner PartGmbB8 Zuschläge
- Architekt + beratende Ingenieure Weber PartGmbB7 Zuschläge
- Diezinger Architekten GmbH7 Zuschläge
- H2M Architekten + Stadtplaner GmbH7 Zuschläge
- LMJD Dennerle Motzet Architekten Part mbB7 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- BekanntmachungFrist 02.11.2024
- 1. Berichtigung (diese Seite) · Aktualisierte InformationenFrist von 02.11.2024 auf 04.11.2024 verschoben
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 0853501e-36a0-45bd-8f0f-0f7ddf3e34aa.