RAW_01_gutachterleistungen Artenschutz
Entwicklungsgesellschaft Industriegebiet Halle-Saalkreis mbH & Co. KG · Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
Aktenzeichen RAW_01veröffentlicht 28.11.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 33 Monate
- 24.03.2025 – 31.12.2027
- Leistungsart
- Dienstleistungen
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 33 Monate24.03.2025 – 31.12.2027
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Halle (Saale)06108, Sachsen-Anhalt
- Einreichung
- elektronisch: Zulässigevergabe.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendnein
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
- E-Rechnung verpflichtendnein
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- Wiederkehrender Auftragnein
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 96 Tage (24 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (33 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 60 %, Leistung und Qualität 40 %.
- Projektorganisation40 %
- Preis60 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 10 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −5,5 Punkte |
| 25 % teurer | −12 Punkte |
| 50 % teurer | −20 Punkte |
| 100 % teurer | −30 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 23 Monaten
- Teilnahmeanträge bis 12:00 Uhrvor 22 Monaten
- Vertragsbeginnvor 19 MonatenLaufzeit bis 31.12.2027
- Heute
Beschreibung
gutachterleistungen Artenschutz
Beschreibung des Loses
1. Leistungsstufe 1: Vorprüfung (Artenspektrum/Wirkfaktoren) 2. Leistungsstufe 2: Vertiefende Bestandsaufnahme vor Ort von folgenden Arten optional Vertiefende Prüfung weiterer Arten - besondere Leistungen 3. Leistungsstufe 3: Vertiefende Prüfung der Verbotstatbestände/Konfliktanalyse 4. Leistungsstufe 4: Erstellung artenschutzrechtlicher Fachbeitrag
Mit diesem Zuschlag werden zunächst nur die Leistungsphasen 1-2 beauftragt. Ein unbedingter Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht nicht.
Gegenstand nach CPV
- 71300000Dienstleistungen von IngenieurbürosHauptgegenstand
Bedingungen
Zuschlag2 von 2 angegeben
- Qualität
- Projektorganisationsiehe Ausschreibungsunterlagen
- Preis
- Honorarangebot
Eignung6 von 6 angegeben
- Kriterium
- Jeder Bewerber darf sich nur einmal bewerben. Das gilt auch für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn Sie wirtschaftlich unabhängig sind. - Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldner … ganz lesenkürzer
- Jeder Bewerber darf sich nur einmal bewerben. Das gilt auch für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn Sie wirtschaftlich unabhängig sind. - Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bewerbergemeinschaften müssen sämtliche geforderte Nachweise für alle Mitglieder vorlegen. 1. Der Projektleiter muss über 5 Jahre Berufserfahrung im Artenschutz verfügen. Das Projektteam muss über die erforderlichen beruflichen Qualifikationen verfügen (siehe Formblatt E): Abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom, Master oder Bachelor) in einem einschlägigen Fachgebiet, z. B. Biologie, Landschaftsplanung, Ökologie, Umweltwissenschaften oder einem vergleichbaren Studiengang. Alternativ: Nachweis einer anerkannten beruflichen Qualifikation im Bereich Natur-schutz oder Artenschutz mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung in vergleichbaren Projekten. 2. Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss erklären, dass weder beim Bewerber noch bei einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft Ausschlussgründe im Sinne von §123 und 124 GWB (Formblatt D Eigenerklärung) vorliegen. 3. Eigenerklärung Sanktionspaket EU (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Gemäß Vordruck 523 EU, diese ist für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben 4. Eigenerklärungen zum TVergG LSA- Kriterium
Der Bewerber bzw. die Arbeits-/Planungsgemeinschaften muss/müssen mit der Bewerbung folgende Nachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vorlegen. 1. Der Bewerber bzw. die Arbeits-/Planungsgemeinschaft muss erklären, dass weder beim Bewerber noch bei einem Mitglied der Arbeit … ganz lesenkürzer
Der Bewerber bzw. die Arbeits-/Planungsgemeinschaften muss/müssen mit der Bewerbung folgende Nachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vorlegen. 1. Der Bewerber bzw. die Arbeits-/Planungsgemeinschaft muss erklären, dass weder beim Bewerber noch bei einem Mitglied der Arbeits-/Planungsgemeinschaft Ausschlussgründe im Sinne nach § 123 Abs. 1 GWB vorliegen. Diese Erklärung muss auch jeder qualifizierte NUN jeweils für sich abgeben. (siehe Eigenerklärung Formblatt D) 2. Angabe der Gesamtumsätze des Bewerbers bzw. der Arbeits-/Planungsgemeinschaften in den letzten drei Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV (siehe Formblatt B) 3. Angabe der Anzahl der insgesamt beschäftigten Mitarbeiter des Bewerbers bzw. der Arbeits-/Planungsgemeinschaften in den letzten drei Geschäftsjahren (siehe Formblatt B) 4. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme 500.000,00 € für Personenschäden, 250.000,00 € für Sachschäden. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Bestätigung des Versicherers erfüllt werden, mit welcher dieser eine Aufstockung im Auftragsfall bestätigt. Bei Arbeits-/Planungsgemeinschaften ist die Deckungssumme aller Mitglieder (ggf. objektkonkret) vorzuweisen. 5. Unbedenklichkeitserklärung des Finanzamtes, die nicht älter als 12 Monate ist. Die Frist wird ab dem Tag des Ablaufs der in der Vergabebekanntmachung genannten Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge zurückberechnet; dies gilt auch für den Fall einer nachträglichen Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge. Diese ist von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. 6. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform des Bewerbers eine Eintragung vorgesehen ist (nicht älter als 12 Monate) Die Formblätter sind für die Strukturierung der Eignung zwingender Bestandteil. Geforderte Mindeststandards: 1. Der durchschnittliche Gesamtumsatz der letzten drei Geschäftsjahre mit einer jährlichen Umsatzleistung von mehr als 300T€ 2. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft der letzten drei Jahre muss mindestens 7 Personen betragen.- Kriterium
Der Projektleiter muss über 5 Jahre Berufserfahrung im Artenschutz verfügen. Das Projektteam muss über die erforderlichen beruflichen Qualifikationen verfügen (siehe Formblatt E): • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom, Master oder Bachelor) in einem einschlägigen Fachgebiet, z. B. Biologie, La … ganz lesenkürzer
Der Projektleiter muss über 5 Jahre Berufserfahrung im Artenschutz verfügen. Das Projektteam muss über die erforderlichen beruflichen Qualifikationen verfügen (siehe Formblatt E): • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom, Master oder Bachelor) in einem einschlägigen Fachgebiet, z. B. Biologie, Landschaftsplanung, Ökologie, Umweltwissenschaften oder einem vergleichbaren Studiengang. • Alternativ: Nachweis einer anerkannten beruflichen Qualifikation im Bereich Naturschutz oder Artenschutz mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung in vergleichbaren Projekten. Vorlage der nachstehenden Planungsreferenzen aus den letzten 5 Jahren, mit Angabe des Auftraggebers und des dortigen Ansprechpartners, der Flächengröße des Untersuchungsgebiets und einer kurzen Leistungsbeschreibung (siehe auch Formblatt C). Mindesbedinungen: • 2 Referenzen über die Erstellung eines artenschutzrechtlichen Fachbeitrags für ein nicht bebautes Untersuchungsgebiet größer als 10 ha in den letzten 5 Jahren • 1 Referenz für die Erstellung eines artenschutzrechtlichen Fachbeitrages für ein Untersuchungsgebiet größer als 10 ha (bebaut oder unbebaut), bei dem mindestens Untersuchungen und Maßnahmen für die Arten Amphibien, Zauneidechsen und Brutvögel eingeschlossen waren, in den letzten 5 Jahren. • 1 Referenz über die Erstellung eines artenschutzrechtlichen Fachbeitrages für ein bebautes Untersuchungsgebiet größer als 5 ha, bei dem mindestens Untersuchungen und Maßnahmen für die Art Fledermäuse eingeschlossen waren, in den letzten 5 Jahren. Die vorgenannten Bedingungen hinsichtlich der Referenzen können jeweils durch eine oder unterschiedliche Referenzen nachgewiesen werden.- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhand … ganz lesenkürzer
Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Zahlungsunfähigkeit, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Insolvenz, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Schwere Verfehlung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Bildung terroristischer Vereinigungen, Rein nationale Ausschlussgründe- Begrenzung der Bewerberzahl
- 3 bis 5 Bewerber
Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 24.03.2025
- Vertragsende
- 31.12.2027
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Zulässig
- Einreichung über
- evergabe.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- 6 Monate
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung6 von 7 angegeben
- Ausführungsbedingungen
- Leistung: Abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom, Master oder Bachelor) in einem einschlägigen Fachgebiet, Alternativ: Nachweis einer anerkannten beruflichen Qualifikation im Bereich Naturschutz oder Artenschutz mit min. fünf Jahren Berufserfahrung Der durchschn. Gesamtumsatz mehr als 300T€ Die durchschn. Anzahl der Mitarbeiter min. 7 Personen Referenzen siehe technische und berufliche Leistungsfähigkeit
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Zulässig
- Elektronische Bestellung
- wird genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird nicht genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Ja
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- 1. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Ernst-Kamieth-Straße 2, 06112 Halle (Saale)
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Vergaberügen sind innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen zu rügen. § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zu der in dieser Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe des Angebots bei der unter Punkt VI. 4.1 … ganz lesenkürzer
Vergaberügen sind innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen zu rügen. § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zu der in dieser Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe des Angebots bei der unter Punkt VI. 4.1 benannten Stelle zu rügen. Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB (bei Ablehnung einer Rüge): spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Vergaberüge des Unternehmens, welches eine Verletzung seiner Rechte nach den §§ 97 ff GWB geltend macht, nicht abhelfen zu wollen.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben
- Hinweis
Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wurde im Bekanntmachungstext auf die geschlechtsspezifische Differenzierung verzichtet. Betreffende Bezeichnungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Mitteilung von Unklarheiten in den Vergabeunterlagen bis spätestens 6 Tag … ganz lesenkürzer
Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wurde im Bekanntmachungstext auf die geschlechtsspezifische Differenzierung verzichtet. Betreffende Bezeichnungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Mitteilung von Unklarheiten in den Vergabeunterlagen bis spätestens 6 Tage vor Eröffnungstermin. Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben.- Hinweis
Im Zuge des Strukturwandels soll das ehemalige Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) Halle (Saale) revitalisiert werden. Das 20 Hektar große Areal befindet sich in direkter Nähe zum Hauptbahnhof und befindet sich aktuell im Eigentum von drei unterschiedlichen Eigentümern. Zur Revitalisierung des ehemal … ganz lesenkürzer
Im Zuge des Strukturwandels soll das ehemalige Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) Halle (Saale) revitalisiert werden. Das 20 Hektar große Areal befindet sich in direkter Nähe zum Hauptbahnhof und befindet sich aktuell im Eigentum von drei unterschiedlichen Eigentümern. Zur Revitalisierung des ehemaligen RAW- Geländes sollen Fördermittel aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen eingesetzt werden. Projektträger der Entwicklungsmaßnahme ist die Entwicklungsgesellschaft Industriegebiet Halle-Saalkreis mbH & Co. KG. Auf dem Gelände befinden sich rund 30.000 Quadratmeter (drei Hektar) denkmalgeschützte Industriehallen, die stark einsturzgefährdet sind. Aktuell herrscht ein absolutes Betretungsverbot der Hallen, so dass Untersuchungen nur ohne ein Betreten der Gebäude stattfinden kann. Grundsätzlich sind alle Maßnahmen und Betretungen im Vorfeld mit dem Sicherheitsbeauftragten der Deutschen Bahn für das Gelände abzustimmen. Um das Gelände zu entwickeln, muss das Areal von Bahnbetriebszwecken freigestellt und parallel ein Bebauungsplan für das Gelände erarbeitet werden. Um unabhängig von einem Bebauungsplanverfahren frühzeitig eine Altlastensanierung und Baufeldfreimachung durchführen zu können, soll ein Sanierungsplan nach § 13 BBodSchG aufgestellt werden. Bislang ist für keines der drei Verfahren ein Planer gebunden. Erst im 2. Quartal des kommenden Jahres sollen die Leistungen zur Erstellung des Sanierungsplanes nach §13 BBodSchG und des Bebauungsplanes vergeben werden. Erst zu diesem Zeitpunkt ist eine direkte Konsultation zum benötigten artenschutzrechtlichen Fachbeitrag möglich. Da allerdings insbesondere die Potenzialabschätzung und vertiefende Bestandsaufnahme Vorausset-zungen für die Tätigkeit der Planer sind, sollen diese Leistungen schon im Vorfeld durchgeführt werden. In der Biotopkartierung der Stadt Halle (Saale) ist aktuell kein geschütztes Biotop auf dem Gelände enthalten. Allerdings wird seitens der Unteren Naturschutzbehörde davon ausgegangen, dass sich auf dem RAW-Areal in den Jahrzehnten des Leerstandes Biotopstrukturen entwickelt haben. Zudem befinden sich südlich angrenzend an das Gelände geschützte Biotopstrukturen. Weiterhin befinden sich auf dem Areal zwei Regenrückhaltebecken der Deutschen Bahn. Zudem können dort auch einzelne Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen der Deutschen Bahn im Zuge der Errichtung der Zugbildungsanlage angesiedelt sein. Nach Angaben der Unteren Naturschutzbehörde ist auf dem Gelände mit Potentialflächen für Zauneidechsen zu rechnen. Des Weiteren ist das Vorkommen verschiedener, noch nicht bestimmbarer Fledermausarten und Amphibien- und Reptilienarten wahrscheinlich. Auch das Vorkommen von Brut- und Zugvögeln ist wahrscheinlich. Im Zuge der Aufstellung des Bebauungsplanes muss ein artenschutzrechtlicher Fachbeitrag erstellt werden. Gegenstand des ausgeschriebenen Auftrages ist die: - Erarbeitung der Gutachterleistungen Artenschutz Eine genauere Beschreibung der zu erbringenden Leistungen ist der Anlage 1 Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Rathausstraße 7, 06108 Halle (Saale)
- Kontakt
- info@
halle-investvision.de
Bei uns erfasst
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- RAW_700-22_Bauleitplanung02.10.2026 · 0 Angebote
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- RAW_Los1_Teilrückbau Dach23.07.2026 · 6 Angebote
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Sachsen-Anhalt. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Sachsen-Anhalt (26 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen GmbH10 Zuschläge
- Pabsch Ingenieure GmbH10 Zuschläge
- Planungsgruppe Brücken-, Ingenieur- und Tiefbau PartGmbB6 Zuschläge
- Planungsgruppe M+M AG6 Zuschläge
- IGS INGENIEURE GmbH & Co. KG5 Zuschläge
- IPROconsult GmbH5 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens3 Meldungen
- Vergabebekanntmachung
- 1. Berichtigung · Korrektur – BeschafferFrist von 10.01.2025 auf 24.01.2025 verschoben
- Bekanntmachung (diese Seite)Frist 10.01.2025
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 5ce858bc-b47e-4c1e-b3f9-0513c0af66c5.