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Planungsleistungen Objektplanung Gebäude für die Maßnahme "Energiezentrale ZKM"

Universitätsklinikum Leipzig · Leipzig, Sachsen

Aktenzeichen 5P.285.33.710veröffentlicht 19.09.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
39 Monate
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Leipzig04103, Sachsen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

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Wird verhandelt?

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Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 26 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Das Universitätsklinikum Leipzig beabsichtigt, Planungsleistungen für die Erweiterung und Errichtung der Energiezentrale Zentrum Konservative Medizin (ZKM) zu beschaffen. Die zu erbringenden Leistungen betreffen u.a. die Leistungsbilder der Objektplanung, der Ingenieurbauwerke (Medienschacht), Tragwerksplanung, TGA und Freianlagen. Dabei muss den besonderen Anforderungen der kritischen Infrastruktur des Universitätsklinikums Leipzig als Krankenhaus der Maximalversorgung im besonderen Maße Rechnung getragen werden. Es ist davon auszugehen, dass ein erheblicher Teil durch Bauen im Bestand realisiert werden muss. Der Betrieb der Starkstromanlage und die Logistikfläche im angrenzenden medizinischen und verwaltenden Bereich der Baumaßnahme müssen zu jeder Zeit sichergestellt sein. Die Baukosten KG 200-500 wurden bisher auf 5,9 Mio. € brutto festgelegt. Für die Maßnahme wird in diesem Verfahren ein Objektplaner im Leistungsbild Gebäude und Innenräume gesucht. Teile der zu erbringenden Leistungen betreffen auch die Leistungsbilder Ingenieurbauwerke (Medienschacht) und Freianlagen, dies aber jeweils in deutlich untergeordnetem Umfang (näheres siehe bei Punkt 5.1). Betroffen sind die LPH 2 bis 9.

Beschreibung des Loses

Die in Zukunft notwendigen Energiebedarfe für Bestands- und Neubauten wurden unter Berücksichtigung der im Rahmen der Entwicklungsplanung 2025 geplanten Hochbaumaßnahmen untersucht. Für die Erweiterung der Nuklearmedizin, NUK (Gebäude 4259), ist der zu erwartende elektrische Energiebedarf durch die vorhandenen Kapazitäten nicht mehr gedeckt. Der AG hat daher entschieden, die bestehende Energiezentrale zu erweitern, um die neue NUK zu versorgen. Neben der Abdeckung der bemessenen elektrischen Bedarfe soll die Erweiterung der bestehenden Energiezentrale gleichzeitig eine Redundanz schaffen, um Ausfälle abzufangen und technische Wartung ohne relevante Einschränkung oder Interimsmaßnahmen durchführen zu können.

Im Vorfeld wurde eine Konzeptstudie durchgeführt, es wurde die Verortung der zukünftigen Anlagenteile untersucht. Im Ergebnis der Konzeptstudie werden folgende Prämissen definiert: Das bestehende Netzersatzaggregat (NEA) für den Sicherheitsstrombedarf (SV) soll durch ein Gerät mit erhöhter Leistung ersetzt werden. Diese wird in einem neu zu errichtenden Gebäude an der Liebigstraße angeordnet. - Die vorhandene Transformatorstation im UG des Brückenbauteils zwischen Verwaltung und ZKM soll im EG und UG in einer vergrößerten Form mit mehr Leistung er-richtet werden. Der durchgehende Betrieb der Altanlage ist während der Baumaß-nahmen sicherzustellen. Um den Platzbedarf der Neuanlage zu schaffen, wird das Brückenbauteil im südlichen Teil im EG aufgestockt. - Um die Verortung der Neuanlage im EG zu realisieren, muss die Nutzung des EG im Nordbereich verändert und die aktuelle Nutzungseinheit „Poststelle und Vervielfältigung“ zu Baubeginn oder zu einem späteren Zeitpunkt neu angeordnet werden. Diese Neuverortung und zugehörige Erwirkung aller notwendigen Genehmigungen ist Teil des Projektes „Energiezentrale ZKM“. - Der südliche Teil des Bauteils mit angrenzendem Privatgrundstück im EG wird um eine Etage aufgestockt und um die notwendige Abstandsfläche eingerückt. Die Andienung der Baufläche kann nicht über das Nachbargrundstück erfolgen. Schnittstellen zum UKL-Parallelprojekt „Zentralisierung Nuklearmedizin Haus 3“ sind in der Planung abzustimmen. Die notwendigen Abstandsflächen zwischen Erweiterungsneubau der Energiezentrale im EG und dem Bestandsgebäude Haus 3 sind zwingend einzuhalten, um die Belichtung der in Haus 3 befindlichen Räume weiterhin zu gewährleisten. - Das Tragwerk ist auf seine Möglichkeiten für weitere Aufstockungen über das Erdgeschoss hinaus zu untersuchen. Für diese möglichen weiteren Aufstockungen ist bestenfalls das vorhandene statische Grundsystem zu nutzen oder eine dezente Unterstützungskonstruktion innerhalb der angrenzenden Lichthöfe auf dem Baufeld des Auftraggebers zu betrachten. Daher sind aus statisch-konstruktiver Sicht die Beanspruchbarkeit sowie die konstruktive Ausbildung der obersten Geschossdecke, der Tragkonstruktion, der Abstandsflächen, der Dachbegrünung sowie des Fundaments zu untersuchen. Neben der Tragwerksstruktur müssen auch bauphysikalische Fakto-ren berücksichtigt werden. - Nach Untersuchung der Kapazitäten des Tragwerkes kann optional eine weitere Geschossetage vom Auftraggeber – mit noch zu klärendem Anforderungsprofil – beauftragt werden. Das Anforderungsprofil leitet sich von der statisch-konstruktiven Kapazi-tät des Tragwerks ab. - Die optische Ausführung der Fassaden soll an die umliegende Fassadengestaltung des Universitätsklinikums Haus 3 und 4 angeglichen werden – es besteht demnach ein höherer Anspruch an die Fassadengestaltung und die Einbindung in die städtebauliche Gesamtstruktur. - Die neu zu errichtenden Flachdächer sind mit Dachbegrünung auszuführen und nach der Grünsatzung (Beschluss vom 29.02.2024) der Stadt Leipzig zu gestalten. - Auf dem nördlichen Baufeld des zukünftigen Netzersatzaggregat-Gebäudes (NEA-Gebäude) sind 3 Bäume angeordnet. Diese sind im Sinne der Baufeldfreimachung zu schützen, anderen Orts zu verpflanzen oder falls eine Umpflanzung nicht möglich ist, zu fällen und ggf. Ersatzmaßnahmen durchzuführen. - Zwischen dem neu zu errichtenden Gebäude für das Netzersatzaggregat und dem Umbau des Bestandsgebäudes soll im Außenbereich mittels eines Kabelgrabens die Medienversorgung zwischen den Gebäuden erfolgen. Dieser Kabelgraben muss auch während der Bauphase überfahrbar durch LKW und Feuerwehr sein und den barrierefreien Zugang zu den anliegenden medizinischen Bereichen sicherstellen. Über dieses Vergabeverfahren gesucht wird ein Auftragnehmer, der die für die Durchführung der vorstehend beschriebenen Maßnahme Leistungen gem. dem Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume nach Teil 3 Abschnitt 1 der HOAI erbringt, sowie in deutlich untergeordnetem Umfang Grundleistungen der Objektplanung Freianlagen und Grundleistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke für die Planung eines Medienkanals. Geschuldet sind die Grundleistungen der LPH 2 bis 9. Hinzu kommen besondere Leistungen.

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Preis
Honorar, 25 %. Das Angebot mit dem niedrigsten wertbaren Honorar erhält die volle Punktzahl; im Übrigen erfolgt eine Verhältnisrechnung (niedrigstes Honorar/angebotenes Honorar * volle Punktzahl) mit bis zu zwei Stellen nach dem Komma.
Qualität
Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals, 20 %. Bewertet werden Personalkonzept, Qualifikation und Berufserfahrung Projektleiter, stv. Projektleiter und Bauüberwacher.
Qualität
Herangehensweise an das Projekt / Projektabwicklung, 55 %. Bewertet werden die Ausführungen des Bieters in Bezug auf u. a. Kosten- und Terminsteuerung, Qualitätssicherung, Umgang mit Besonderheiten bei der Ausführung; ferner die Qualität der Präsentation (der schriftlichen wie mündlichen)

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang4 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
39 Monate
Verlängerung
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Zuschlagserteilung kommt zunächst ein Vertrag über die Leistungsphasen 1 bis 3 zustande (Stufe 1). Dem Auftraggeber wird die einseitige Option eingeräumt, den Auftragnehmer stufenweise mit den Leistungsphasen 4 bis maximal 9 zu beauftragen.
Optionen
Stufenweise Beauftragung
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen, Braustraße 3, 04107 Leipzig
Fristen für Nachprüfungsanträge
Vgl. § 160 Abs. 3 GWB. Auf Antrag kann bei der genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrag … ganz lesenVgl. § 160 Abs. 3 GWB. Auf Antrag kann bei der genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Hinweis 1: Soweit aus dieser Bekanntmachung hervorgeht, es handele sich um die Neuauflage eines aufgehobenen Loses, so ist dies unrichtig. Die Angabe ist Resultat eines von der Vergabestelle nicht zu beeinflussenden Softwarefehlers. Hinweis 2: Der Auftraggeber will auf der 2. Stufe des Verfahrens … ganz lesenHinweis 1: Soweit aus dieser Bekanntmachung hervorgeht, es handele sich um die Neuauflage eines aufgehobenen Loses, so ist dies unrichtig. Die Angabe ist Resultat eines von der Vergabestelle nicht zu beeinflussenden Softwarefehlers. Hinweis 2: Der Auftraggeber will auf der 2. Stufe des Verfahrens mindestens 3 und maximal 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebots auffordern. Bei mehr als 5 geeigneten Bewerbern erfolgt eine Auswahl auf Grundlage einer Wertungsmatrix, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist (Dokument "Wertungsmatrix Stufe 1"). Bewertet werden der Gesamtjahresumsatz, der spezifische (auftragsbezogene) Jahresumsatz, die Anzahl der Beschäftigten und die eingereichten Referenzen. Hinweis 3: Bei weniger als drei geeigneten Bewerbern darf der Auftraggeber das Verfahren dennoch fortsetzen.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Scherr + Klimke Aktiengesellschaft, Ulm–

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Name
Universitätsklinikum Leipzig
Anschrift
Liebigstr. 18 Haus B, 04103 Leipzig
Kontakt
vergabestelle-b5@medizin.uni-leipzig.de

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Sachsen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

200vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (260 Lose mit Angabe)
366.124 €Zuschlagswert im Median
178.890 € – 727.525 €mittlere Hälfte, 100 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 08.04.2024

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 9097e00f-4532-48ea-ab09-272f0dc234c2.