Planungsleistungen Objektplanung Gebäude für die Maßnahme "Energiezentrale ZKM"
Universitätsklinikum Leipzig · Leipzig, Sachsen
Aktenzeichen 5P.285.33.710veröffentlicht 10.03.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 39 Monate
- Leistungsart
- Dienstleistungen
Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.
Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade
Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Leipzig.
- Komplettmodernisierung Bestandsgebäude und Erneuerung Sportflächen, Grundschule, Miltitzer Allee 1, 04207 Leipzig - Vergabe der Objektplanung FreianlagenStadt Leipzig, Amt für Gebäudemanagement · LeipzigFrist 30.11.2026
- Torgauer Platz, HOAI-Planungsleistungen (LPH 8-9) für StraßenbahnbetriebsanlageLeipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH, Bereich Einkauf und IT · LeipzigFrist 02.12.2026
- Sanierung und Modernisierung Schwimmhalle West, Hans-Driesch-Straße 52A, 04179 Leipzig - Vergabe der GesamtplanungsleistungSportbäder Leipzig GmbH · LeipzigFrist 16.11.2026
- Sicherheitsmessung Kompaktbauwerk und BW 52.1 Störmthaler KanalLausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH - Einkauf Mitteldeutschland · LeipzigFrist 20.11.2026
Alle Ausschreibungen: Architekturleistungen in Sachsen (19 offen)
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 39 Monate
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichsubreport.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichnein
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
- E-Rechnung verpflichtendja
- Vertraulichkeitserklärung verlangtja
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- Wiederkehrender Auftragnein
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 32 Monaten
- Teilnahmeanträge bis 23:59 Uhrvor 31 Monaten
- Heute
Beschreibung
Das Universitätsklinikum Leipzig beabsichtigt, Planungsleistungen für die Erweiterung und Errichtung der Energiezentrale Zentrum Konservative Medizin (ZKM) zu beschaffen. Die zu erbringenden Leistungen betreffen u.a. die Leistungsbilder der Objektplanung, der Ingenieurbauwerke (Medienschacht), Tragwerksplanung, TGA und Freianlagen. Dabei muss den besonderen Anforderungen der kritischen Infrastruktur des Universitätsklinikums Leipzig als Krankenhaus der Maximalversorgung im besonderen Maße Rechnung getragen werden. Es ist davon auszugehen, dass ein erheblicher Teil durch Bauen im Bestand realisiert werden muss. Der Betrieb der Starkstromanlage und die Logistikfläche im angrenzenden medizinischen und verwaltenden Bereich der Baumaßnahme müssen zu jeder Zeit sichergestellt sein. Die Baukosten KG 200-500 wurden bisher auf 5,9 Mio. € brutto festgelegt. Für die Maßnahme wird in diesem Verfahren ein Objektplaner im Leistungsbild Gebäude und Innenräume gesucht. Teile der zu erbringenden Leistungen betreffen auch die Leistungsbilder Ingenieurbauwerke (Medienschacht) und Freianlagen, dies aber jeweils in deutlich untergeordnetem Umfang (näheres siehe bei Punkt 5.1). Betroffen sind die LPH 2 bis 9.
Beschreibung des Loses
Die in Zukunft notwendigen Energiebedarfe für Bestands- und Neubauten wurden unter Berücksichtigung der im Rahmen der Entwicklungsplanung 2025 geplanten Hochbaumaßnahmen untersucht. Für die Erweiterung der Nuklearmedizin, NUK (Gebäude 4259), ist der zu erwartende elektrische Energiebedarf durch die vorhandenen Kapazitäten nicht mehr gedeckt. Der AG hat daher entschieden, die bestehende Energiezentrale zu erweitern, um die neue NUK zu versorgen. Neben der Abdeckung der bemessenen elektrischen Bedarfe soll die Erweiterung der bestehenden Energiezentrale gleichzeitig eine Redundanz schaffen, um Ausfälle abzufangen und technische Wartung ohne relevante Einschränkung oder Interimsmaßnahmen durchführen zu können.
Im Vorfeld wurde eine Konzeptstudie durchgeführt, es wurde die Verortung der zukünftigen Anlagenteile untersucht. Im Ergebnis der Konzeptstudie werden folgende Prämissen definiert: Das bestehende Netzersatzaggregat (NEA) für den Sicherheitsstrombedarf (SV) soll durch ein Gerät mit erhöhter Leistung ersetzt werden. Diese wird in einem neu zu errichtenden Gebäude an der Liebigstraße angeordnet. - Die vorhandene Transformatorstation im UG des Brückenbauteils zwischen Verwaltung und ZKM soll im EG und UG in einer vergrößerten Form mit mehr Leistung er-richtet werden. Der durchgehende Betrieb der Altanlage ist während der Baumaß-nahmen sicherzustellen. Um den Platzbedarf der Neuanlage zu schaffen, wird das Brückenbauteil im südlichen Teil im EG aufgestockt. - Um die Verortung der Neuanlage im EG zu realisieren, muss die Nutzung des EG im Nordbereich verändert und die aktuelle Nutzungseinheit „Poststelle und Vervielfältigung“ zu Baubeginn oder zu einem späteren Zeitpunkt neu angeordnet werden. Diese Neuverortung und zugehörige Erwirkung aller notwendigen Genehmigungen ist Teil des Projektes „Energiezentrale ZKM“. - Der südliche Teil des Bauteils mit angrenzendem Privatgrundstück im EG wird um eine Etage aufgestockt und um die notwendige Abstandsfläche eingerückt. Die Andienung der Baufläche kann nicht über das Nachbargrundstück erfolgen. Schnittstellen zum UKL-Parallelprojekt „Zentralisierung Nuklearmedizin Haus 3“ sind in der Planung abzustimmen. Die notwendigen Abstandsflächen zwischen Erweiterungsneubau der Energiezentrale im EG und dem Bestandsgebäude Haus 3 sind zwingend einzuhalten, um die Belichtung der in Haus 3 befindlichen Räume weiterhin zu gewährleisten. - Das Tragwerk ist auf seine Möglichkeiten für weitere Aufstockungen über das Erdgeschoss hinaus zu untersuchen. Für diese möglichen weiteren Aufstockungen ist bestenfalls das vorhandene statische Grundsystem zu nutzen oder eine dezente Unterstützungskonstruktion innerhalb der angrenzenden Lichthöfe auf dem Baufeld des Auftraggebers zu betrachten. Daher sind aus statisch-konstruktiver Sicht die Beanspruchbarkeit sowie die konstruktive Ausbildung der obersten Geschossdecke, der Tragkonstruktion, der Abstandsflächen, der Dachbegrünung sowie des Fundaments zu untersuchen. Neben der Tragwerksstruktur müssen auch bauphysikalische Fakto-ren berücksichtigt werden. - Nach Untersuchung der Kapazitäten des Tragwerkes kann optional eine weitere Geschossetage vom Auftraggeber – mit noch zu klärendem Anforderungsprofil – beauftragt werden. Das Anforderungsprofil leitet sich von der statisch-konstruktiven Kapazi-tät des Tragwerks ab. - Die optische Ausführung der Fassaden soll an die umliegende Fassadengestaltung des Universitätsklinikums Haus 3 und 4 angeglichen werden – es besteht demnach ein höherer Anspruch an die Fassadengestaltung und die Einbindung in die städtebauliche Gesamtstruktur. - Die neu zu errichtenden Flachdächer sind mit Dachbegrünung auszuführen und nach der Grünsatzung (Beschluss vom 29.02.2024) der Stadt Leipzig zu gestalten. - Auf dem nördlichen Baufeld des zukünftigen Netzersatzaggregat-Gebäudes (NEA-Gebäude) sind 3 Bäume angeordnet. Diese sind im Sinne der Baufeldfreimachung zu schützen, anderen Orts zu verpflanzen oder falls eine Umpflanzung nicht möglich ist, zu fällen und ggf. Ersatzmaßnahmen durchzuführen. - Zwischen dem neu zu errichtenden Gebäude für das Netzersatzaggregat und dem Umbau des Bestandsgebäudes soll im Außenbereich mittels eines Kabelgrabens die Medienversorgung zwischen den Gebäuden erfolgen. Dieser Kabelgraben muss auch während der Bauphase überfahrbar durch LKW und Feuerwehr sein und den barrierefreien Zugang zu den anliegenden medizinischen Bereichen sicherstellen. Über dieses Vergabeverfahren gesucht wird ein Auftragnehmer, der die für die Durchführung der vorstehend beschriebenen Maßnahme Leistungen gem. dem Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume nach Teil 3 Abschnitt 1 der HOAI erbringt, sowie in deutlich untergeordnetem Umfang Grundleistungen der Objektplanung Freianlagen und Grundleistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke für die Planung eines Medienkanals. Geschuldet sind die Grundleistungen der LPH 2 bis 9. Hinzu kommen besondere Leistungen.
Bedingungen
Zuschlag3 von 3 angegeben
- Preis
- Honorar, 25 %. Das Angebot mit dem niedrigsten wertbaren Honorar erhält die volle Punktzahl; im Übrigen erfolgt eine Verhältnisrechnung (niedrigstes Honorar/angebotenes Honorar * volle Punktzahl) mit bis zu zwei Stellen nach dem Komma.
- Qualität
- Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals, 20 %. Bewertet werden Personalkonzept, Qualifikation und Berufserfahrung Projektleiter, stv. Projektleiter und Bauüberwacher.
- Qualität
- Herangehensweise an das Projekt / Projektabwicklung, 55 %. Bewertet werden die Ausführungen des Bieters in Bezug auf u. a. Kosten- und Terminsteuerung, Qualitätssicherung, Umgang mit Besonderheiten bei der Ausführung; ferner die Qualität der Präsentation (der schriftlichen wie mündlichen)
Eignung14 von 14 angegeben
- Kriterium
- Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigung ins Berufs- und Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Heimatlandes; andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens des Bewerbers. Der Auszug aus dem Handelsregister/vergleichbarer Nachweis darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 6 Monate sein.
- Kriterium
Nachweis, dass der Bewerber die Berufsbezeichnung "Architekt" führen darf oder als auswärtiger Architekt nach § 35 Absatz 1 des Sächsischen Architektengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. März 2017 (SächsGVBl. S. 102, 237), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 30. September 2020 … ganz lesenkürzer
Nachweis, dass der Bewerber die Berufsbezeichnung "Architekt" führen darf oder als auswärtiger Architekt nach § 35 Absatz 1 des Sächsischen Architektengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. März 2017 (SächsGVBl. S. 102, 237), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 30. September 2020 (SächsGVBl. S. 524) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, tätig wird; ein auswärtiger Architekt nach § 35 Absatz 1 des Sächsischen Architektengesetzes ist nur im Umfang der Bauvorlageberechtigung seines Niederlassungsmitgliedstaates vorlageberechtigt. Der Nachweis ist durch Vorlage einer Kopie der Eintragung bei der Kammer oder bei einer vergleichbaren Kammer oder durch Vorlage des Abschlusszeugnisses zu führen. Alternativ Nachweis, dass Bewerber in die von der Ingenieurkammer Sachsen geführte Liste der Bauvorlageberechtigten eingetragen ist; Eintragungen anderer Länder gelten auch im Freistaat Sachsen und wären entsprechend nachzuweisen (Eigenerklärung genügt nicht, vorzulegen ist ein Nachweis der Eintragung).- Kriterium
Vorzulegen ist eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach §§ 123, 124 GWB oder anderen Vorschriften vorliegen; hierzu dient das Formblatt "Bewerbungsformular". Auf § 48 Abs. 3 VgV wird verwiesen (Möglichkeit der Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung nach § 50 VgV). Er … ganz lesenkürzer
Vorzulegen ist eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach §§ 123, 124 GWB oder anderen Vorschriften vorliegen; hierzu dient das Formblatt "Bewerbungsformular". Auf § 48 Abs. 3 VgV wird verwiesen (Möglichkeit der Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung nach § 50 VgV). Ergänzend ist das Formblatt Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 vorzulegen.- Kriterium
Bewerber haben anzugeben, ob sie gem. § 47 VgV im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen wollen. Hierzu ist das Formblatt "Bewerbungsformular" zu verwenden. Sofern de … ganz lesenkürzer
Bewerber haben anzugeben, ob sie gem. § 47 VgV im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen wollen. Hierzu ist das Formblatt "Bewerbungsformular" zu verwenden. Sofern der Bewerber für die 2. Stufe des Verfahrens berücksichtigt werden soll, wird der Auftraggeber die nach § 47 Abs. 1 VgV notwendige Verpflichtungserklärung des Anspruch genommenen Unternehmens anfordern. Dafür wurde das Formblatt "Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen" zur Verfügung gestellt, das der Bewerber im Falle der Anforderung zu nutzen hat.- Kriterium
- Bewerber haben anzugeben, ob sie Teile der Leistungen, hinsichtlich derer sie die Kapazitäten anderer Unternehmen in Bezug auf Ausbildungs- und Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung in Anspruch nehmen wollen, an Unterauftragnehmer vergeben wollen. Hierzu ist das Formblatt "Bewerbungsformular" zu verwenden.
- Kriterium
- Bewerbergemeinschaften haben das Formblatt "Bewerbung als Bewerbergemeinschaft" auszufüllen und einzureichen.
- Kriterium
Vorzulegen ist eine Eigenerklärung über Bestehen einer Haftpflichtversicherung für Sach-, Personen-, und Vermögensschäden mit einer Deckungssumme von mindestens 2.500.000 € für Personenschäden und 1.500.000 € für Sach- und Vermögensschäden bzw. Eigenerklärung über die Bereitschaft, eine Haftpflichtv … ganz lesenkürzer
Vorzulegen ist eine Eigenerklärung über Bestehen einer Haftpflichtversicherung für Sach-, Personen-, und Vermögensschäden mit einer Deckungssumme von mindestens 2.500.000 € für Personenschäden und 1.500.000 € für Sach- und Vermögensschäden bzw. Eigenerklärung über die Bereitschaft, eine Haftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen im Auftragsfall abzuschließen. Mit dem Teilnahmeantrag ist keine Versicherungsbescheinigung einzureichen; diese ist aber vor Zuschlagserteilung vorzulegen. Die Maximierung der Schadensregulierung innerhalb Deutschlands im Jahr muss mindestens das Zweifache dieser Deckungssummen betragen. Hierzu ist das Formblatt "Bewerbungsformular" zu verwenden.- Kriterium
- Vorzulegen ist eine Eigenklärung über den Gesamt-Nettoumsatz des Bewerbers in den Geschäftsjahren 2021-2023; hierzu ist das Formblatt "Bewerbungsformular" zu verwenden. Falls für 2023 noch kein Jahresabschluss vorliegt, ist der Umsatz zu schätzen. Mindestanforderung: Nachweis eines Mindestumsatzes i.H.v. 500.000 EUR netto pro Jahr.
- Kriterium
- Vorzulegen ist eine Eigenklärung über den Gesamt-Nettoumsatz des Bewerbers im Leistungsbild Objektplanung „Gebäude und Innenräume“ gemäß §§ 34 ff. HOAI in den Geschäftsjahren 2021-2023; hierzu ist das Formblatt "Bewerbungsformular" zu verwenden. Falls für 2023 noch kein Jahresabschluss vorliegt, ist der Umsatz zu schätzen. Mindestanforderung: Nachweis eines Mindestumsatzes i.H.v. 300.000 EUR netto pro Jahr.
- Kriterium
- Vorzulegen ist eine Eigenklärung über über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers und die Zahl seiner Führungskräfte in den Jahren 2022, 2023 und 2024; hierzu ist das Formblatt "Bewerbungsformular" zu verwenden.
- Kriterium
Der Bewerber muss geeignete Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV über in den letzten sieben Jahren (nicht vor 03/2017) erbrachten Maßnahmen vorlegen. Mindestanforderung: eine vergleichbare Referenz. Die Projektreferenzen des Bewerbers müssen mit der dargestellten Maßnahme vergleichbar sein, hierb … ganz lesenkürzer
Der Bewerber muss geeignete Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV über in den letzten sieben Jahren (nicht vor 03/2017) erbrachten Maßnahmen vorlegen. Mindestanforderung: eine vergleichbare Referenz. Die Projektreferenzen des Bewerbers müssen mit der dargestellten Maßnahme vergleichbar sein, hierbei wird insbesondere der Krankenhausbau mit seinen hohen Anforderungen sowie Bauvorhaben mit hohen technischen Anforderungen hervorgehoben. Die Referenzen dürfen nicht älter als 7 Jahre sein (also nicht vor 03/2017 liegen). Als geeignet gelten Referenzen, die folgenden Anforderungen entsprechen: - Erbringung LPH 2 bis 8, mindestens LPH 5 bis 8 sollte im Referenzzeitraum liegen, LPH 8 muss nicht vollständig abgeschlossen sein (mindestens 80 % müssen erbracht sein) - Technikzentralen, Trafostationen, Netzersatzaggregate, Betriebsgebäude mit hohem Technikanteil, Gebäude der elektrischen Energieversorgung - Investitionsvolumen (KG 200 bis 600) von mindestens 5 Mio. EUR brutto - Anteil für Baukonstruktion (KG 300) von mindestens 1,5 Mio. EUR brutto- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
- Bildung krimineller Vereinigungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags
- Begrenzung der Bewerberzahl
- 3 bis 5 Bewerber
Laufzeit und Umfang4 von 6 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Dauer
- 39 Monate
- Verlängerung
- Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Zuschlagserteilung kommt zunächst ein Vertrag über die Leistungsphasen 1 bis 3 zustande (Stufe 1). Dem Auftraggeber wird die einseitige Option eingeräumt, den Auftragnehmer stufenweise mit den Leistungsphasen 4 bis maximal 9 zu beauftragen.
- Optionen
- Stufenweise Beauftragung
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung8 von 10 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- subreport.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronische Signatur
- nicht verlangt
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung6 von 6 angegeben
- Vertraulichkeit
- Erklärung verlangt
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen, Braustraße 3, 04107 Leipzig
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Vgl. § 160 Abs. 3 GWB. Auf Antrag kann bei der genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrag … ganz lesenkürzer
Vgl. § 160 Abs. 3 GWB. Auf Antrag kann bei der genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
Hinweis 1: Soweit aus dieser Bekanntmachung hervorgeht, es handele sich um die Neuauflage eines aufgehobenen Loses, so ist dies unrichtig. Die Angabe ist Resultat eines von der Vergabestelle nicht zu beeinflussenden Softwarefehlers. Hinweis 2: Der Auftraggeber will auf der 2. Stufe des Verfahrens … ganz lesenkürzer
Hinweis 1: Soweit aus dieser Bekanntmachung hervorgeht, es handele sich um die Neuauflage eines aufgehobenen Loses, so ist dies unrichtig. Die Angabe ist Resultat eines von der Vergabestelle nicht zu beeinflussenden Softwarefehlers. Hinweis 2: Der Auftraggeber will auf der 2. Stufe des Verfahrens mindestens 3 und maximal 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebots auffordern. Bei mehr als 5 geeigneten Bewerbern erfolgt eine Auswahl auf Grundlage einer Wertungsmatrix, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist (Dokument "Wertungsmatrix Stufe 1"). Bewertet werden der Gesamtjahresumsatz, der spezifische (auftragsbezogene) Jahresumsatz, die Anzahl der Beschäftigten und die eingereichten Referenzen. Hinweis 3: Bei weniger als drei geeigneten Bewerbern darf der Auftraggeber das Verfahren dennoch fortsetzen.
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers
- Name
- Universitätsklinikum Leipzig
- Anschrift
- Liebigstr. 18 Haus B, 04103 Leipzig
- Website
- uniklinikum-leipzig.de
- Kontakt
- vergabestelle-b5@
medizin.uni-leipzig.de
Bei uns erfasst
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Sachsen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Architekturleistungen in Sachsen (19 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Bauconzept Planungsgesellschaft mbH5 Zuschläge
- Bauplanung Bautzen GmbH5 Zuschläge
- BÜERO WEIDEMÜLLER - Hochbauplanung3 Zuschläge
- Drees & Sommer SE3 Zuschläge
- Planungsbüro Roth GmbH3 Zuschläge
- Weise Planungsgesellschaft mbH3 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Vergabebekanntmachung
- Bekanntmachung (diese Seite)Frist 08.04.2024
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
Ähnliche offene Ausschreibungen
- „Sanierung des Verwaltungsgebäudes der ehem. Stadtbrauerei Penig“Stadt PenigFrist 01.12.2026
- Umbau ehemaliges Berufsschulzentrum zur Förderschule Burgstädt, Objektplanung Gebäude und InnenräumeLandratsamt MittelsachsenFrist 07.12.2026
- Innen- und Außensanierung der Friedrich-Adolf-Wilhelm-Diesterweg-OberschuleStadt ChemnitzFrist 04.12.2026
- Brandschutz- und sicherheitstechnische Ertüchtigung Saal und Küche des BSZ - Julius Weisbach - in Freiberg - Planung MedientechnikLandratsamt MittelsachsenFrist 04.12.2026
- "Hochwertiger Kulturtourismus auf dem Berg Oybin" - Leistungen zum Artenschutz & ökologische BaubegleitungGemeinde OybinFrist 20.11.2026
- „Erschließung, Neuordnung und -gestaltung ehemaliger Bahnhofsbereich einschließlich Schmuckplatz“Stadt FrohburgFrist 03.12.2026
Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 3d8e84a6-fa14-48b6-a259-4a4ed962cdbe.