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Planungsleistungen für die Entwicklung des Kornhauses - Sanierung der Stadtbücherei Ravensburg

Stadt Ravensburg, Bauordnungsamt - Vergabestelle · Ravensburg, Baden-Württemberg

Aktenzeichen 23057VVmTWAGMveröffentlicht 26.01.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

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gilt für alle 5 Lose · in 8 Monaten · Ende steht in der Bekanntmachung

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
38 Monate01.05.2024 – 30.06.2027
Lose
5
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Sie erhält im Median 1,5 Angebote je Los (10 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • Organisation des Projektteams20 %
  • Berufliche Qualifikation des Projektteams10 %
  • Erfahrungen des Projektteams40 %
  • Honorar30 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 30.06.2027
    vor 30 Monaten
  2. Veröffentlichung
    vor 9 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Fachplanung

Lose5 Lose

Alle 5 Lose haben dieselben Bedingungen, Fristen und Kriterien. Sie stehen deshalb einmal unter Bedingungen.

Lose dieses Verfahrens
LosGegenstandLaufzeitGeschätzter Wert
1
Tragwerksplanung

Das Kornhaus, ein in höchstem Maße stadtbildprägendes und die Stadt- und Regionalgeschichte dokumentierendes Gebäude ist ein charakteristischer reichsstädtischer Speicherbau des Spätmittelalters bzw. der Frühen Neuzeit, in dem neben der Kornlagerung auch der Handel mit Getreide aus ganz Oberschwaben, der Kornkammer der Region, stattfand. Das stattliche Lagerhaus umfasste einst eine Halle im Erdgeschoss und darüber drei Kornböden und war in Sichtfachwerk ausgeführt, dem 1618 Mauerwerk vorgeblendet wurde, um den Eindruck eines Massivbaus zu erwecken. Es hat wichtige typen- und stadtbaugeschichtliche Aussagekraft und ist über die Stadtgrenzen hinaus von wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Bemerkenswert sind die Rundbogenfriese unter den Auskragungen an den Giebeln, die in Ravensburg als Fassadenschmuck seit der Gotik beliebt waren und v. a. für die städtischen Gebäude sowie die vornehmen Bürger- und Patrizieranwesen der Oberstadt typisch sind. In den 1980er-Jahren fand der Umbau zur Stadtbücherei statt. Nach der gelungenen Sanierung von Lederhaus (Tourist-Information) und Gespinstmarkt und den bald abgeschlossenen Projekten Rathaus und Bauhütte (Musikschule) besteht nun die Möglichkeit, unter Verwendung von Bundesfördermittel aus dem Programm "Nationale Projekte des Städtebaus", diesen auch für den Stadtentwicklungsprozess so bedeutenden Schritt zum Abschluss zu bringen. Das denkmalgeschützte Gebäude am Marienplatz wurde 1984 entsprechend den damaligen Standards als Bibliothek eingerichtet. Seit diesem Zeitpunkt fanden außer Teilrenovierungen wie Wandanstrichen, neuen Böden u.ä. keine grundlegenden Modernisierungen statt. Dies wird unter anderem an der eingeschränkten Aufenthaltsqualität, dem veralteten Regalsystem deutlich und der nicht mehr zeitgemäßen Lichtsituation deutlich. Durch die begleitende Transformation hin zur Bibliothek 2030 - im Kontext von Bildung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit - wirkt die Bücherei multifunktional im Sinne der Stadtentwicklung: als Impulsgeber, Brückenbauer, Innenstadt-Anker und - als meist besuchte Dienststelle der Stadt - auch als Frequenzbringer. Es wird dabei das Ziel verfolgt, durch eine nachhaltige und innovative Sanierung des Baudenkmals einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz zu leisten: Gesucht werden demnach richtungsweisende denkmalgerechte Entwürfe, denen es gelingt, mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen (u.a. durch Suffizienz- und Effizienzstrategien) die höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Behaglichkeit, Gebrauchstauglichkeit, Multifunktionalität und Architekturqualität am Denkmal zu erzielen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei der energetischen Ertüchtigung von Kulturdenkmalen einerseits Grenzen bestehen, da Eingriffe in Substanz und Erscheinungsbild vermieden werden müssen, aber andererseits Kulturdenkmale aufgrund ihrer Lebensdauer und der damit vorhanden "grauen Energie" per se nachhaltig sind.

38 Monate–
2
Projektsteuerung

Das Kornhaus, ein in höchstem Maße stadtbildprägendes und die Stadt- und Regionalgeschichte dokumentierendes Gebäude ist ein charakteristischer reichsstädtischer Speicherbau des Spätmittelalters bzw. der Frühen Neuzeit, in dem neben der Kornlagerung auch der Handel mit Getreide aus ganz Oberschwaben, der Kornkammer der Region, stattfand. Das stattliche Lagerhaus umfasste einst eine Halle im Erdgeschoss und darüber drei Kornböden und war in Sichtfachwerk ausgeführt, dem 1618 Mauerwerk vorgeblendet wurde, um den Eindruck eines Massivbaus zu erwecken. Es hat wichtige typen- und stadtbaugeschichtliche Aussagekraft und ist über die Stadtgrenzen hinaus von wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Bemerkenswert sind die Rundbogenfriese unter den Auskragungen an den Giebeln, die in Ravensburg als Fassadenschmuck seit der Gotik beliebt waren und v. a. für die städtischen Gebäude sowie die vornehmen Bürger- und Patrizieranwesen der Oberstadt typisch sind. In den 1980er-Jahren fand der Umbau zur Stadtbücherei statt. Nach der gelungenen Sanierung von Lederhaus (Tourist-Information) und Gespinstmarkt und den bald abgeschlossenen Projekten Rathaus und Bauhütte (Musikschule) besteht nun die Möglichkeit, unter Verwendung von Bundesfördermittel aus dem Programm "Nationale Projekte des Städtebaus", diesen auch für den Stadtentwicklungsprozess so bedeutenden Schritt zum Abschluss zu bringen. Das denkmalgeschützte Gebäude am Marienplatz wurde 1984 entsprechend den damaligen Standards als Bibliothek eingerichtet. Seit diesem Zeitpunkt fanden außer Teilrenovierungen wie Wandanstrichen, neuen Böden u.ä. keine grundlegenden Modernisierungen statt. Dies wird unter anderem an der eingeschränkten Aufenthaltsqualität, dem veralteten Regalsystem deutlich und der nicht mehr zeitgemäßen Lichtsituation deutlich. Durch die begleitende Transformation hin zur Bibliothek 2030 - im Kontext von Bildung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit - wirkt die Bücherei multifunktional im Sinne der Stadtentwicklung: als Impulsgeber, Brückenbauer, Innenstadt-Anker und - als meist besuchte Dienststelle der Stadt - auch als Frequenzbringer. Es wird dabei das Ziel verfolgt, durch eine nachhaltige und innovative Sanierung des Baudenkmals einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz zu leisten: Gesucht werden demnach richtungsweisende denkmalgerechte Entwürfe, denen es gelingt, mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen (u.a. durch Suffizienz- und Effizienzstrategien) die höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Behaglichkeit, Gebrauchstauglichkeit, Multifunktionalität und Architekturqualität am Denkmal zu erzielen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei der energetischen Ertüchtigung von Kulturdenkmalen einerseits Grenzen bestehen, da Eingriffe in Substanz und Erscheinungsbild vermieden werden müssen, aber andererseits Kulturdenkmale aufgrund ihrer Lebensdauer und der damit vorhanden "grauen Energie" per se nachhaltig sind.

38 Monate–
3
Technisches Gewerk Elektro

Das Kornhaus, ein in höchstem Maße stadtbildprägendes und die Stadt- und Regionalgeschichte dokumentierendes Gebäude ist ein charakteristischer reichsstädtischer Speicherbau des Spätmittelalters bzw. der Frühen Neuzeit, in dem neben der Kornlagerung auch der Handel mit Getreide aus ganz Oberschwaben, der Kornkammer der Region, stattfand. Das stattliche Lagerhaus umfasste einst eine Halle im Erdgeschoss und darüber drei Kornböden und war in Sichtfachwerk ausgeführt, dem 1618 Mauerwerk vorgeblendet wurde, um den Eindruck eines Massivbaus zu erwecken. Es hat wichtige typen- und stadtbaugeschichtliche Aussagekraft und ist über die Stadtgrenzen hinaus von wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Bemerkenswert sind die Rundbogenfriese unter den Auskragungen an den Giebeln, die in Ravensburg als Fassadenschmuck seit der Gotik beliebt waren und v. a. für die städtischen Gebäude sowie die vornehmen Bürger- und Patrizieranwesen der Oberstadt typisch sind. In den 1980er-Jahren fand der Umbau zur Stadtbücherei statt. Nach der gelungenen Sanierung von Lederhaus (Tourist-Information) und Gespinstmarkt und den bald abgeschlossenen Projekten Rathaus und Bauhütte (Musikschule) besteht nun die Möglichkeit, unter Verwendung von Bundesfördermittel aus dem Programm "Nationale Projekte des Städtebaus", diesen auch für den Stadtentwicklungsprozess so bedeutenden Schritt zum Abschluss zu bringen. Das denkmalgeschützte Gebäude am Marienplatz wurde 1984 entsprechend den damaligen Standards als Bibliothek eingerichtet. Seit diesem Zeitpunkt fanden außer Teilrenovierungen wie Wandanstrichen, neuen Böden u.ä. keine grundlegenden Modernisierungen statt. Dies wird unter anderem an der eingeschränkten Aufenthaltsqualität, dem veralteten Regalsystem deutlich und der nicht mehr zeitgemäßen Lichtsituation deutlich. Durch die begleitende Transformation hin zur Bibliothek 2030 - im Kontext von Bildung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit - wirkt die Bücherei multifunktional im Sinne der Stadtentwicklung: als Impulsgeber, Brückenbauer, Innenstadt-Anker und - als meist besuchte Dienststelle der Stadt - auch als Frequenzbringer. Es wird dabei das Ziel verfolgt, durch eine nachhaltige und innovative Sanierung des Baudenkmals einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz zu leisten: Gesucht werden demnach richtungsweisende denkmalgerechte Entwürfe, denen es gelingt, mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen (u.a. durch Suffizienz- und Effizienzstrategien) die höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Behaglichkeit, Gebrauchstauglichkeit, Multifunktionalität und Architekturqualität am Denkmal zu erzielen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei der energetischen Ertüchtigung von Kulturdenkmalen einerseits Grenzen bestehen, da Eingriffe in Substanz und Erscheinungsbild vermieden werden müssen, aber andererseits Kulturdenkmale aufgrund ihrer Lebensdauer und der damit vorhanden "grauen Energie" per se nachhaltig sind.

38 Monate–
4
Technisches Gewerk HLS

Das Kornhaus, ein in höchstem Maße stadtbildprägendes und die Stadt- und Regionalgeschichte dokumentierendes Gebäude ist ein charakteristischer reichsstädtischer Speicherbau des Spätmittelalters bzw. der Frühen Neuzeit, in dem neben der Kornlagerung auch der Handel mit Getreide aus ganz Oberschwaben, der Kornkammer der Region, stattfand. Das stattliche Lagerhaus umfasste einst eine Halle im Erdgeschoss und darüber drei Kornböden und war in Sichtfachwerk ausgeführt, dem 1618 Mauerwerk vorgeblendet wurde, um den Eindruck eines Massivbaus zu erwecken. Es hat wichtige typen- und stadtbaugeschichtliche Aussagekraft und ist über die Stadtgrenzen hinaus von wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Bemerkenswert sind die Rundbogenfriese unter den Auskragungen an den Giebeln, die in Ravensburg als Fassadenschmuck seit der Gotik beliebt waren und v. a. für die städtischen Gebäude sowie die vornehmen Bürger- und Patrizieranwesen der Oberstadt typisch sind. In den 1980er-Jahren fand der Umbau zur Stadtbücherei statt. Nach der gelungenen Sanierung von Lederhaus (Tourist-Information) und Gespinstmarkt und den bald abgeschlossenen Projekten Rathaus und Bauhütte (Musikschule) besteht nun die Möglichkeit, unter Verwendung von Bundesfördermittel aus dem Programm "Nationale Projekte des Städtebaus", diesen auch für den Stadtentwicklungsprozess so bedeutenden Schritt zum Abschluss zu bringen. Das denkmalgeschützte Gebäude am Marienplatz wurde 1984 entsprechend den damaligen Standards als Bibliothek eingerichtet. Seit diesem Zeitpunkt fanden außer Teilrenovierungen wie Wandanstrichen, neuen Böden u.ä. keine grundlegenden Modernisierungen statt. Dies wird unter anderem an der eingeschränkten Aufenthaltsqualität, dem veralteten Regalsystem deutlich und der nicht mehr zeitgemäßen Lichtsituation deutlich. Durch die begleitende Transformation hin zur Bibliothek 2030 - im Kontext von Bildung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit - wirkt die Bücherei multifunktional im Sinne der Stadtentwicklung: als Impulsgeber, Brückenbauer, Innenstadt-Anker und - als meist besuchte Dienststelle der Stadt - auch als Frequenzbringer. Es wird dabei das Ziel verfolgt, durch eine nachhaltige und innovative Sanierung des Baudenkmals einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz zu leisten: Gesucht werden demnach richtungsweisende denkmalgerechte Entwürfe, denen es gelingt, mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen (u.a. durch Suffizienz- und Effizienzstrategien) die höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Behaglichkeit, Gebrauchstauglichkeit, Multifunktionalität und Architekturqualität am Denkmal zu erzielen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei der energetischen Ertüchtigung von Kulturdenkmalen einerseits Grenzen bestehen, da Eingriffe in Substanz und Erscheinungsbild vermieden werden müssen, aber andererseits Kulturdenkmale aufgrund ihrer Lebensdauer und der damit vorhanden "grauen Energie" per se nachhaltig sind.

38 Monate–
5
Bauphysik

Das Kornhaus, ein in höchstem Maße stadtbildprägendes und die Stadt- und Regionalgeschichte dokumentierendes Gebäude ist ein charakteristischer reichsstädtischer Speicherbau des Spätmittelalters bzw. der Frühen Neuzeit, in dem neben der Kornlagerung auch der Handel mit Getreide aus ganz Oberschwaben, der Kornkammer der Region, stattfand. Das stattliche Lagerhaus umfasste einst eine Halle im Erdgeschoss und darüber drei Kornböden und war in Sichtfachwerk ausgeführt, dem 1618 Mauerwerk vorgeblendet wurde, um den Eindruck eines Massivbaus zu erwecken. Es hat wichtige typen- und stadtbaugeschichtliche Aussagekraft und ist über die Stadtgrenzen hinaus von wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Bemerkenswert sind die Rundbogenfriese unter den Auskragungen an den Giebeln, die in Ravensburg als Fassadenschmuck seit der Gotik beliebt waren und v. a. für die städtischen Gebäude sowie die vornehmen Bürger- und Patrizieranwesen der Oberstadt typisch sind. In den 1980er-Jahren fand der Umbau zur Stadtbücherei statt. Nach der gelungenen Sanierung von Lederhaus (Tourist-Information) und Gespinstmarkt und den bald abgeschlossenen Projekten Rathaus und Bauhütte (Musikschule) besteht nun die Möglichkeit, unter Verwendung von Bundesfördermittel aus dem Programm "Nationale Projekte des Städtebaus", diesen auch für den Stadtentwicklungsprozess so bedeutenden Schritt zum Abschluss zu bringen. Das denkmalgeschützte Gebäude am Marienplatz wurde 1984 entsprechend den damaligen Standards als Bibliothek eingerichtet. Seit diesem Zeitpunkt fanden außer Teilrenovierungen wie Wandanstrichen, neuen Böden u.ä. keine grundlegenden Modernisierungen statt. Dies wird unter anderem an der eingeschränkten Aufenthaltsqualität, dem veralteten Regalsystem deutlich und der nicht mehr zeitgemäßen Lichtsituation deutlich. Durch die begleitende Transformation hin zur Bibliothek 2030 - im Kontext von Bildung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit - wirkt die Bücherei multifunktional im Sinne der Stadtentwicklung: als Impulsgeber, Brückenbauer, Innenstadt-Anker und - als meist besuchte Dienststelle der Stadt - auch als Frequenzbringer. Es wird dabei das Ziel verfolgt, durch eine nachhaltige und innovative Sanierung des Baudenkmals einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz zu leisten: Gesucht werden demnach richtungsweisende denkmalgerechte Entwürfe, denen es gelingt, mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen (u.a. durch Suffizienz- und Effizienzstrategien) die höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Behaglichkeit, Gebrauchstauglichkeit, Multifunktionalität und Architekturqualität am Denkmal zu erzielen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei der energetischen Ertüchtigung von Kulturdenkmalen einerseits Grenzen bestehen, da Eingriffe in Substanz und Erscheinungsbild vermieden werden müssen, aber andererseits Kulturdenkmale aufgrund ihrer Lebensdauer und der damit vorhanden "grauen Energie" per se nachhaltig sind.

38 Monate–

Bedingungengilt für alle Lose

Zuschlag4 von 4 angegeben

Organisation des Projektteams20 %
Berufliche Qualifikation des Projektteams10 %
Erfahrungen des Projektteams40 %
Honorar30 %
Qualität
Organisation des ProjektteamsProjektspezifisches Organigramm, Vor-Ort-Präsenz, Projektkommunikation
Qualität
Berufliche Qualifikation des ProjektteamsBerufliche Qualifikation des Projektteams, Erfahrungen des Bauleiters, Erfahrungen des Projektleiters
Qualität
Erfahrungen des ProjektteamsErfahrung mit vergleichbaren Projekten, Erfahrung Sicherstellung von Kosten- und Terminzielen, Erfahrungen mit öffentlichen Bauherren
Kosten
HonorarGesamthonorar auf Grundlage des Vertragsentwurfs nach HOAI

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.05.2024
Vertragsende
30.06.2027
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Durlacher Allee 100, 76137 Karlsruhe
Fristen für Nachprüfungsanträge
Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt werden (§ 160 Absatz 3 Satz 1 Nummer 4 GWB).
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
LosZuschlag anAngebote
2Hitzler Ingenieure, Stuttgart5

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 710 (Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

549vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (441 Lose mit Angabe)
189.989 €Zuschlagswert im Median
92.059 € – 460.683 €mittlere Hälfte, 223 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 68d079f7-cd41-44ec-964f-d202026e2ecb.