Planungsleistungen für die Entwicklung des Kornhauses - Sanierung der Stadtbücherei Ravensburg
Stadt Ravensburg, Bauordnungsamt - Vergabestelle · Ravensburg, Baden-Württemberg
Aktenzeichen 23057VVmTWAGMveröffentlicht 26.01.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 38 Monate
- 01.05.2024 – 30.06.2027
- Lose
- 5
- Hauptleistung
- Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
- CPV 71000000
- Leistungsart
- Dienstleistungen
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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Landkreis Ravensburg.
- Neubau und Umbau Berufschulzentrum Ravensburg, Fachplanungsleistungen ElektroLandkreis Ravensburg, Eigenbetrieb IKP · Wangen im AllgäuFrist 08.12.2026
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Alle Ausschreibungen: Planung in Baden-Württemberg (259 offen)
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Vertrag endet voraussichtlich am – Neuausschreibung möglich
gilt für alle 5 Lose · in 8 Monaten · Ende steht in der Bekanntmachung
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Verlängerungen sind nicht eingerechnet. Ob und wann neu ausgeschrieben wird, entscheidet die Vergabestelle. Die Erkennung einer Neuausschreibung ist eine Schätzung. Weitere auslaufende Verträge
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 38 Monate01.05.2024 – 30.06.2027
- Lose
- 5
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Ravensburg88212, Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Sie erhält im Median 1,5 Angebote je Los (10 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.
- Organisation des Projektteams20 %
- Berufliche Qualifikation des Projektteams10 %
- Erfahrungen des Projektteams40 %
- Honorar30 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −2,7 Punkte |
| 25 % teurer | −6 Punkte |
| 50 % teurer | −10 Punkte |
| 100 % teurer | −15 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Vertragsbeginnvor 30 MonatenLaufzeit bis 30.06.2027
- Veröffentlichungvor 9 Monaten
- Heute
Beschreibung
Fachplanung
Gegenstand nach CPV
Lose5 Lose
Alle 5 Lose haben dieselben Bedingungen, Fristen und Kriterien. Sie stehen deshalb einmal unter Bedingungen.
| Los | Gegenstand | Laufzeit | Geschätzter Wert |
|---|---|---|---|
| 1 | Tragwerksplanung Das Kornhaus, ein in höchstem Maße stadtbildprägendes und die Stadt- und Regionalgeschichte dokumentierendes Gebäude ist ein charakteristischer reichsstädtischer Speicherbau des Spätmittelalters bzw. der Frühen Neuzeit, in dem neben der Kornlagerung auch der Handel mit Getreide aus ganz Oberschwaben, der Kornkammer der Region, stattfand. Das stattliche Lagerhaus umfasste einst eine Halle im Erdgeschoss und darüber drei Kornböden und war in Sichtfachwerk ausgeführt, dem 1618 Mauerwerk vorgeblendet wurde, um den Eindruck eines Massivbaus zu erwecken. Es hat wichtige typen- und stadtbaugeschichtliche Aussagekraft und ist über die Stadtgrenzen hinaus von wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Bemerkenswert sind die Rundbogenfriese unter den Auskragungen an den Giebeln, die in Ravensburg als Fassadenschmuck seit der Gotik beliebt waren und v. a. für die städtischen Gebäude sowie die vornehmen Bürger- und Patrizieranwesen der Oberstadt typisch sind. In den 1980er-Jahren fand der Umbau zur Stadtbücherei statt. Nach der gelungenen Sanierung von Lederhaus (Tourist-Information) und Gespinstmarkt und den bald abgeschlossenen Projekten Rathaus und Bauhütte (Musikschule) besteht nun die Möglichkeit, unter Verwendung von Bundesfördermittel aus dem Programm "Nationale Projekte des Städtebaus", diesen auch für den Stadtentwicklungsprozess so bedeutenden Schritt zum Abschluss zu bringen. Das denkmalgeschützte Gebäude am Marienplatz wurde 1984 entsprechend den damaligen Standards als Bibliothek eingerichtet. Seit diesem Zeitpunkt fanden außer Teilrenovierungen wie Wandanstrichen, neuen Böden u.ä. keine grundlegenden Modernisierungen statt. Dies wird unter anderem an der eingeschränkten Aufenthaltsqualität, dem veralteten Regalsystem deutlich und der nicht mehr zeitgemäßen Lichtsituation deutlich. Durch die begleitende Transformation hin zur Bibliothek 2030 - im Kontext von Bildung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit - wirkt die Bücherei multifunktional im Sinne der Stadtentwicklung: als Impulsgeber, Brückenbauer, Innenstadt-Anker und - als meist besuchte Dienststelle der Stadt - auch als Frequenzbringer. Es wird dabei das Ziel verfolgt, durch eine nachhaltige und innovative Sanierung des Baudenkmals einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz zu leisten: Gesucht werden demnach richtungsweisende denkmalgerechte Entwürfe, denen es gelingt, mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen (u.a. durch Suffizienz- und Effizienzstrategien) die höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Behaglichkeit, Gebrauchstauglichkeit, Multifunktionalität und Architekturqualität am Denkmal zu erzielen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei der energetischen Ertüchtigung von Kulturdenkmalen einerseits Grenzen bestehen, da Eingriffe in Substanz und Erscheinungsbild vermieden werden müssen, aber andererseits Kulturdenkmale aufgrund ihrer Lebensdauer und der damit vorhanden "grauen Energie" per se nachhaltig sind. | 38 Monate | – |
| 2 | Projektsteuerung Das Kornhaus, ein in höchstem Maße stadtbildprägendes und die Stadt- und Regionalgeschichte dokumentierendes Gebäude ist ein charakteristischer reichsstädtischer Speicherbau des Spätmittelalters bzw. der Frühen Neuzeit, in dem neben der Kornlagerung auch der Handel mit Getreide aus ganz Oberschwaben, der Kornkammer der Region, stattfand. Das stattliche Lagerhaus umfasste einst eine Halle im Erdgeschoss und darüber drei Kornböden und war in Sichtfachwerk ausgeführt, dem 1618 Mauerwerk vorgeblendet wurde, um den Eindruck eines Massivbaus zu erwecken. Es hat wichtige typen- und stadtbaugeschichtliche Aussagekraft und ist über die Stadtgrenzen hinaus von wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Bemerkenswert sind die Rundbogenfriese unter den Auskragungen an den Giebeln, die in Ravensburg als Fassadenschmuck seit der Gotik beliebt waren und v. a. für die städtischen Gebäude sowie die vornehmen Bürger- und Patrizieranwesen der Oberstadt typisch sind. In den 1980er-Jahren fand der Umbau zur Stadtbücherei statt. Nach der gelungenen Sanierung von Lederhaus (Tourist-Information) und Gespinstmarkt und den bald abgeschlossenen Projekten Rathaus und Bauhütte (Musikschule) besteht nun die Möglichkeit, unter Verwendung von Bundesfördermittel aus dem Programm "Nationale Projekte des Städtebaus", diesen auch für den Stadtentwicklungsprozess so bedeutenden Schritt zum Abschluss zu bringen. Das denkmalgeschützte Gebäude am Marienplatz wurde 1984 entsprechend den damaligen Standards als Bibliothek eingerichtet. Seit diesem Zeitpunkt fanden außer Teilrenovierungen wie Wandanstrichen, neuen Böden u.ä. keine grundlegenden Modernisierungen statt. Dies wird unter anderem an der eingeschränkten Aufenthaltsqualität, dem veralteten Regalsystem deutlich und der nicht mehr zeitgemäßen Lichtsituation deutlich. Durch die begleitende Transformation hin zur Bibliothek 2030 - im Kontext von Bildung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit - wirkt die Bücherei multifunktional im Sinne der Stadtentwicklung: als Impulsgeber, Brückenbauer, Innenstadt-Anker und - als meist besuchte Dienststelle der Stadt - auch als Frequenzbringer. Es wird dabei das Ziel verfolgt, durch eine nachhaltige und innovative Sanierung des Baudenkmals einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz zu leisten: Gesucht werden demnach richtungsweisende denkmalgerechte Entwürfe, denen es gelingt, mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen (u.a. durch Suffizienz- und Effizienzstrategien) die höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Behaglichkeit, Gebrauchstauglichkeit, Multifunktionalität und Architekturqualität am Denkmal zu erzielen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei der energetischen Ertüchtigung von Kulturdenkmalen einerseits Grenzen bestehen, da Eingriffe in Substanz und Erscheinungsbild vermieden werden müssen, aber andererseits Kulturdenkmale aufgrund ihrer Lebensdauer und der damit vorhanden "grauen Energie" per se nachhaltig sind. | 38 Monate | – |
| 3 | Technisches Gewerk Elektro Das Kornhaus, ein in höchstem Maße stadtbildprägendes und die Stadt- und Regionalgeschichte dokumentierendes Gebäude ist ein charakteristischer reichsstädtischer Speicherbau des Spätmittelalters bzw. der Frühen Neuzeit, in dem neben der Kornlagerung auch der Handel mit Getreide aus ganz Oberschwaben, der Kornkammer der Region, stattfand. Das stattliche Lagerhaus umfasste einst eine Halle im Erdgeschoss und darüber drei Kornböden und war in Sichtfachwerk ausgeführt, dem 1618 Mauerwerk vorgeblendet wurde, um den Eindruck eines Massivbaus zu erwecken. Es hat wichtige typen- und stadtbaugeschichtliche Aussagekraft und ist über die Stadtgrenzen hinaus von wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Bemerkenswert sind die Rundbogenfriese unter den Auskragungen an den Giebeln, die in Ravensburg als Fassadenschmuck seit der Gotik beliebt waren und v. a. für die städtischen Gebäude sowie die vornehmen Bürger- und Patrizieranwesen der Oberstadt typisch sind. In den 1980er-Jahren fand der Umbau zur Stadtbücherei statt. Nach der gelungenen Sanierung von Lederhaus (Tourist-Information) und Gespinstmarkt und den bald abgeschlossenen Projekten Rathaus und Bauhütte (Musikschule) besteht nun die Möglichkeit, unter Verwendung von Bundesfördermittel aus dem Programm "Nationale Projekte des Städtebaus", diesen auch für den Stadtentwicklungsprozess so bedeutenden Schritt zum Abschluss zu bringen. Das denkmalgeschützte Gebäude am Marienplatz wurde 1984 entsprechend den damaligen Standards als Bibliothek eingerichtet. Seit diesem Zeitpunkt fanden außer Teilrenovierungen wie Wandanstrichen, neuen Böden u.ä. keine grundlegenden Modernisierungen statt. Dies wird unter anderem an der eingeschränkten Aufenthaltsqualität, dem veralteten Regalsystem deutlich und der nicht mehr zeitgemäßen Lichtsituation deutlich. Durch die begleitende Transformation hin zur Bibliothek 2030 - im Kontext von Bildung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit - wirkt die Bücherei multifunktional im Sinne der Stadtentwicklung: als Impulsgeber, Brückenbauer, Innenstadt-Anker und - als meist besuchte Dienststelle der Stadt - auch als Frequenzbringer. Es wird dabei das Ziel verfolgt, durch eine nachhaltige und innovative Sanierung des Baudenkmals einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz zu leisten: Gesucht werden demnach richtungsweisende denkmalgerechte Entwürfe, denen es gelingt, mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen (u.a. durch Suffizienz- und Effizienzstrategien) die höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Behaglichkeit, Gebrauchstauglichkeit, Multifunktionalität und Architekturqualität am Denkmal zu erzielen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei der energetischen Ertüchtigung von Kulturdenkmalen einerseits Grenzen bestehen, da Eingriffe in Substanz und Erscheinungsbild vermieden werden müssen, aber andererseits Kulturdenkmale aufgrund ihrer Lebensdauer und der damit vorhanden "grauen Energie" per se nachhaltig sind. | 38 Monate | – |
| 4 | Technisches Gewerk HLS Das Kornhaus, ein in höchstem Maße stadtbildprägendes und die Stadt- und Regionalgeschichte dokumentierendes Gebäude ist ein charakteristischer reichsstädtischer Speicherbau des Spätmittelalters bzw. der Frühen Neuzeit, in dem neben der Kornlagerung auch der Handel mit Getreide aus ganz Oberschwaben, der Kornkammer der Region, stattfand. Das stattliche Lagerhaus umfasste einst eine Halle im Erdgeschoss und darüber drei Kornböden und war in Sichtfachwerk ausgeführt, dem 1618 Mauerwerk vorgeblendet wurde, um den Eindruck eines Massivbaus zu erwecken. Es hat wichtige typen- und stadtbaugeschichtliche Aussagekraft und ist über die Stadtgrenzen hinaus von wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Bemerkenswert sind die Rundbogenfriese unter den Auskragungen an den Giebeln, die in Ravensburg als Fassadenschmuck seit der Gotik beliebt waren und v. a. für die städtischen Gebäude sowie die vornehmen Bürger- und Patrizieranwesen der Oberstadt typisch sind. In den 1980er-Jahren fand der Umbau zur Stadtbücherei statt. Nach der gelungenen Sanierung von Lederhaus (Tourist-Information) und Gespinstmarkt und den bald abgeschlossenen Projekten Rathaus und Bauhütte (Musikschule) besteht nun die Möglichkeit, unter Verwendung von Bundesfördermittel aus dem Programm "Nationale Projekte des Städtebaus", diesen auch für den Stadtentwicklungsprozess so bedeutenden Schritt zum Abschluss zu bringen. Das denkmalgeschützte Gebäude am Marienplatz wurde 1984 entsprechend den damaligen Standards als Bibliothek eingerichtet. Seit diesem Zeitpunkt fanden außer Teilrenovierungen wie Wandanstrichen, neuen Böden u.ä. keine grundlegenden Modernisierungen statt. Dies wird unter anderem an der eingeschränkten Aufenthaltsqualität, dem veralteten Regalsystem deutlich und der nicht mehr zeitgemäßen Lichtsituation deutlich. Durch die begleitende Transformation hin zur Bibliothek 2030 - im Kontext von Bildung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit - wirkt die Bücherei multifunktional im Sinne der Stadtentwicklung: als Impulsgeber, Brückenbauer, Innenstadt-Anker und - als meist besuchte Dienststelle der Stadt - auch als Frequenzbringer. Es wird dabei das Ziel verfolgt, durch eine nachhaltige und innovative Sanierung des Baudenkmals einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz zu leisten: Gesucht werden demnach richtungsweisende denkmalgerechte Entwürfe, denen es gelingt, mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen (u.a. durch Suffizienz- und Effizienzstrategien) die höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Behaglichkeit, Gebrauchstauglichkeit, Multifunktionalität und Architekturqualität am Denkmal zu erzielen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei der energetischen Ertüchtigung von Kulturdenkmalen einerseits Grenzen bestehen, da Eingriffe in Substanz und Erscheinungsbild vermieden werden müssen, aber andererseits Kulturdenkmale aufgrund ihrer Lebensdauer und der damit vorhanden "grauen Energie" per se nachhaltig sind. | 38 Monate | – |
| 5 | Bauphysik Das Kornhaus, ein in höchstem Maße stadtbildprägendes und die Stadt- und Regionalgeschichte dokumentierendes Gebäude ist ein charakteristischer reichsstädtischer Speicherbau des Spätmittelalters bzw. der Frühen Neuzeit, in dem neben der Kornlagerung auch der Handel mit Getreide aus ganz Oberschwaben, der Kornkammer der Region, stattfand. Das stattliche Lagerhaus umfasste einst eine Halle im Erdgeschoss und darüber drei Kornböden und war in Sichtfachwerk ausgeführt, dem 1618 Mauerwerk vorgeblendet wurde, um den Eindruck eines Massivbaus zu erwecken. Es hat wichtige typen- und stadtbaugeschichtliche Aussagekraft und ist über die Stadtgrenzen hinaus von wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Bemerkenswert sind die Rundbogenfriese unter den Auskragungen an den Giebeln, die in Ravensburg als Fassadenschmuck seit der Gotik beliebt waren und v. a. für die städtischen Gebäude sowie die vornehmen Bürger- und Patrizieranwesen der Oberstadt typisch sind. In den 1980er-Jahren fand der Umbau zur Stadtbücherei statt. Nach der gelungenen Sanierung von Lederhaus (Tourist-Information) und Gespinstmarkt und den bald abgeschlossenen Projekten Rathaus und Bauhütte (Musikschule) besteht nun die Möglichkeit, unter Verwendung von Bundesfördermittel aus dem Programm "Nationale Projekte des Städtebaus", diesen auch für den Stadtentwicklungsprozess so bedeutenden Schritt zum Abschluss zu bringen. Das denkmalgeschützte Gebäude am Marienplatz wurde 1984 entsprechend den damaligen Standards als Bibliothek eingerichtet. Seit diesem Zeitpunkt fanden außer Teilrenovierungen wie Wandanstrichen, neuen Böden u.ä. keine grundlegenden Modernisierungen statt. Dies wird unter anderem an der eingeschränkten Aufenthaltsqualität, dem veralteten Regalsystem deutlich und der nicht mehr zeitgemäßen Lichtsituation deutlich. Durch die begleitende Transformation hin zur Bibliothek 2030 - im Kontext von Bildung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit - wirkt die Bücherei multifunktional im Sinne der Stadtentwicklung: als Impulsgeber, Brückenbauer, Innenstadt-Anker und - als meist besuchte Dienststelle der Stadt - auch als Frequenzbringer. Es wird dabei das Ziel verfolgt, durch eine nachhaltige und innovative Sanierung des Baudenkmals einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz zu leisten: Gesucht werden demnach richtungsweisende denkmalgerechte Entwürfe, denen es gelingt, mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen (u.a. durch Suffizienz- und Effizienzstrategien) die höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Behaglichkeit, Gebrauchstauglichkeit, Multifunktionalität und Architekturqualität am Denkmal zu erzielen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei der energetischen Ertüchtigung von Kulturdenkmalen einerseits Grenzen bestehen, da Eingriffe in Substanz und Erscheinungsbild vermieden werden müssen, aber andererseits Kulturdenkmale aufgrund ihrer Lebensdauer und der damit vorhanden "grauen Energie" per se nachhaltig sind. | 38 Monate | – |
Bedingungengilt für alle Lose
Zuschlag4 von 4 angegeben
- Qualität
- Organisation des ProjektteamsProjektspezifisches Organigramm, Vor-Ort-Präsenz, Projektkommunikation
- Qualität
- Berufliche Qualifikation des ProjektteamsBerufliche Qualifikation des Projektteams, Erfahrungen des Bauleiters, Erfahrungen des Projektleiters
- Qualität
- Erfahrungen des ProjektteamsErfahrung mit vergleichbaren Projekten, Erfahrung Sicherstellung von Kosten- und Terminzielen, Erfahrungen mit öffentlichen Bauherren
- Kosten
- HonorarGesamthonorar auf Grundlage des Vertragsentwurfs nach HOAI
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 01.05.2024
- Vertragsende
- 30.06.2027
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Durlacher Allee 100, 76137 Karlsruhe
- Fristen für Nachprüfungsanträge
- Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt werden (§ 160 Absatz 3 Satz 1 Nummer 4 GWB).
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Los | Zuschlag an | Angebote |
|---|---|---|
| 2 | Hitzler Ingenieure, Stuttgart | 5 |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Salamanderweg 22, 88212 Ravensburg
- Website
- ravensburg.de
- Kontakt
- vergabe@
ravensburg.de
Bei uns erfasst
- Versorgung der städtischen Schulen mit Mittagessen11.03.2026 · 2 Angebote
- Rahmenvereinbarung über die Lieferung von Büromaterial und Papier02.06.2025 · 4 Angebote
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 710 (Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Planung in Baden-Württemberg (259 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Drees & Sommer SE8 Zuschläge
- Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI AG7 Zuschläge
- Kling Consult GmbH5 Zuschläge
- Klinger und Partner Ingenieurbüro für Bauwesen und Umwelttechnik GmbH5 Zuschläge
- Zeeb + Frisch GmbH5 Zuschläge
- FC-Gruppe4 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
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- Sanierung und Modernisierung Freibad SchopfheimEigenbetrieb Versorgungsbetriebe SchopfheimFrist 30.11.2026
Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 68d079f7-cd41-44ec-964f-d202026e2ecb.