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Planungs-/Ingenieurleistungen für den HB Berghau Trinkwasserversorgung in der Gemeinde Aspach

Gemeinde Aspach · Aspach, Baden-Württemberg

Aktenzeichen 616/25-KSveröffentlicht 24.02.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenseit 291 Tagen abgelaufen

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Alle Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Baden-Württemberg (71 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
3
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Sie erhält im Median 1 Angebot je Los (5 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 15 %, Leistung und Qualität 85 %.

  • Qualitätskriterium15 %
  • Qualitätskriterium15 %
  • Qualitätskriterium25 %
  • Qualitätskriterium10 %
  • Qualitätskriterium20 %
  • Kostenkriterium15 %

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Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 2,5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−1,4 Punkte
25 % teurer−3 Punkte
50 % teurer−5 Punkte
100 % teurer−7,5 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 8 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Vergabe von Planungs- und Ingenieurleistungen für den Hochbehälter Berghau als Bestandteil des zentralen Trinkwasserversorgungsnetzes in der Gemeinde Aspach

Gegenstand nach CPV

Lose3 Lose

Alle 3 Lose haben dieselben Bedingungen, Fristen und Kriterien. Sie stehen deshalb einmal unter Bedingungen.

Lose dieses Verfahrens
LosGegenstandLaufzeitGeschätzter Wert
1
Los 1 - Objektplanung Ingenieurbauwerke

Die Gemeinde Aspach strukturiert ihr Wasserversorgungsnetz neu. Dazu soll in einem ersten Bauabschnitt ein dringend benötigter Hochbehälterspeicherraum für geplante Erweiterungsgebiete geschaffen werden. Konkretes Planungsziel ist die Errichtung eines Hochbehälters als Neubau mit einem Volumen von ca. 1.500 m³ sowie die zugehörige Fernwassereinspeiseleitung zum vorbenannten Hochbehälter nebst erforderlicher Fallleitung sowie die Zuleitung vom DEA. Das Fernwasser bezieht die Gemeinde über das Fernwasserversorgungsnetz des Zweckverbandes Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW) mit seinem Sitz in Crailsheim. Die Gemeinde Aspach verfügt über ca. 8.178 Einwohner, die über das Wasserversorgungsnetz ausreichend und angemessen mit Trinkwasser versorgt werden müssen. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Beschaffung der erforderlichen Objektplanungsleistungen der Ingenieurbauwerke nach § 41 Nr. 1 und 2 HOAI 2021 der LPh 2-9 (Los 1), die Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung für den Hochbehälter Berghau nach §§ 49 ff. HOAI 2021 der LPh 1-6 (Los 2), sowie die Fachplanungsleistungen der technischen Ausrüstung Elektro/anteilig HLS/Maschinentechnik (Rorleitungsbau) nach §§ 53 ff. HOAI 2021 der LPh 1-9 (Los 3). Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke werden zunächst in der ersten Stufe für die Leistungsphase 2-4 sowie der Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung zunächst in der ersten Stufe der Leistungsphasen 1-4 beauftragt. Im Lageplan sind die nachfolgend aufgeführten Einzelmaßnahmen des ersten Bauabschnittes maßstabsgetreu dargestellt. Aufgrund strikter zeitlicher Vorgaben der Förderbehörde ist bis spätestens Mitte März 2026 die Baugenehmigungsplanung zu erstellen, um den Bauantrag einreichen zu können für die nachfolgenden Anlagen: 1.1 Fernwassereinspeiseleitung (NOW-Zuleitung) zum HB Berghau: Für die Einspeisung von NOW-Wasser in den gepl. HB Berghau wird eine neue Wasserleitung, Länge ca. 350 m, vom HB Schönenbühl bis zum Standort des gepl. HB Berghau gebaut. Die neue Leitung wird in beiden Rohrkellern (HB Schönenbühl und HB Berghau) so eingebunden, dass diese für einen Betrieb als Zuleitung für NOW-Wasser in den Hochbehälter und in Notfällen (Störung der Fallleitung vom HB Berghau) als Ersatz-Fallleitung in die Versorgungszone Berghau genutzt werden kann. 1.2 Fallleitung vom HB Berghau und Zuleitung von DEA Schönenbühlhof: Vom Standort des gepl. HB Berghau wird eine neue Fallleitung, Länge ca. 200 m, bis zum Ende der best. Versorgungsleitung nach Rietenau beim Schönenbühlhof gebaut. Parallel mit dieser Fallleitung wird eine weitere Leitung vom Schönenbühlhof bis zum Standort des gepl. HB Berghau mit verlegt. Diese wird an die Versorgungszone der DEA-Schönenbühlhof angeschlossen. Dadurch kann mit dieser Leitung zusätzlich Wasser in den gepl. HB Berghau eingespeist werden. Diese Einspeisemenge gewährleistet gleichzeitig auch eine ausreichende Wassererneuerung im Versorgungsnetz der Zone DEA Schönenbühlhof. 2. Neubau Hochbehälter Berghau, V = 1.500 m³: Geplant ist ein neuer Hochbehälter, der zentraler Verteilbehälter in der Wasserversorgung Aspach wird. Der Standort des neuen Hochbehälters Berghau ist östlich des Schönenbühlhofes geplant. Der max. Wasserspiegel liegt auf 350,0 m+NN. Der Hochbehälter erhält zwei Kammern mit jeweils 750 m³ Nutzinhalt. Damit verfügt der HB Berghau über ein Gesamtspeichervolumen von 1.500 m³. Den beiden Behälterkammern vorgelagert ist das Einsteighaus mit Rohrkeller. Im Rohrkeller sind Zu- und Entnahmeleitungen, Übereich und Grundablass untergebracht. Absperr- und Regelarmaturen für diese Leitungen sind ebenfalls im Rohrkeller installiert. Vom Erdgeschoss des Einsteighauses aus gelangt man über Drucktüren und Einsteigtreppen in die Behälterkammern. Eine freie Einsicht der Wasserkammeroberfläche ist vom Erdgeschoss aus für das Bedienpersonal ebenfalls möglich. Der gesamte Ortsteil Allmersbach a. W. wird künftig vom HB Berghau aus versorgt, wodurch sich hier die Versorgungsdrücke verbessern. Der vom Speicherraum und der Wasserspiegellage nicht mehr ausreichende HB Allmersbach wird außer Betrieb genommen. Die Ortsteile Rietenau, Einöd, Niederzone Kleinaspach, Röhrach, Karlshof, Wüstenbachhof und das Gewerbegebiet Forstboden werden ebenfalls vom HB Berghau aus versorgt. Damit kann auch der vom Speicherraum zu kleine HB Rietenau außer Betrieb genommen werden. Durch die Versorgung von Einöd, der Niederzone Kleinaspach, Röhrach, Karlshof, Wüstenbachhof und das Gewerbegebiet Forstboden aus dem HB Berghau wird Speichervolumen im HB Schönenbühl frei, das für die Versorgung der geplanten Erweiterungsgebiete in der Zone Schönenbühl benötigt wird. Im Behälter Berghau wird zusätzlich Speichervolumen für den künftig zu kleinen HB Kleinaspach mit vorgehalten. Dadurch kann eine Erweiterung des HB Kleinaspach entfallen. Mit der Inbetriebnahme des HB Berghau wird die von der NOW gebaute Fernwassereinspeiseleitung zum HB Rietenau nicht mehr benötigt. Diese wird dann von der Gemeinde Aspach übernommen und als Versorgungsleitung genutzt. Mit der Übernahme dieser Leitung entsteht dann die Möglichkeit einer Ringversorgung der an den HB Berghau angeschlossenen Versorgungsgebiete. Zwischen der Gemeinde Aspach und dem jeweiligen Auftragnehmer, der den Zuschlag erhält, kommt mit Zuschlagserteilung ein Ingenieurvertrag bzw. Dienstleistungsvertrag gemäß den Kommunalen Vertragsmustern zu Stande.

––
2
Los 2 - Fachplanung Tragwerk

Die Gemeinde Aspach strukturiert ihr Wasserversorgungsnetz neu. Dazu soll in einem ersten Bauabschnitt ein dringend benötigter Hochbehälterspeicherraum für geplante Erweiterungsgebiete geschaffen werden. Konkretes Planungsziel ist die Errichtung eines Hochbehälters als Neubau mit einem Volumen von ca. 1.500 m³ sowie die zugehörige Fernwassereinspeiseleitung zum vorbenannten Hochbehälter nebst erforderlicher Fallleitung sowie die Zuleitung vom DEA. Das Fernwasser bezieht die Gemeinde über das Fernwasserversorgungsnetz des Zweckverbandes Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW) mit seinem Sitz in Crailsheim. Die Gemeinde Aspach verfügt über ca. 8.178 Einwohner, die über das Wasserversorgungsnetz ausreichend und angemessen mit Trinkwasser versorgt werden müssen. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Beschaffung der erforderlichen Objektplanungsleistungen der Ingenieurbauwerke nach § 41 Nr. 1 und 2 HOAI 2021 der LPh 2-9 (Los 1), die Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung für den Hochbehälter Berghau nach §§ 49 ff. HOAI 2021 der LPh 1-6 (Los 2), sowie die Fachplanungsleistungen der technischen Ausrüstung Elektro/anteilig HLS/Maschinentechnik (Rorleitungsbau) nach §§ 53 ff. HOAI 2021 der LPh 1-9 (Los 3). Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke werden zunächst in der ersten Stufe für die Leistungsphase 2-4 sowie der Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung zunächst in der ersten Stufe der Leistungsphasen 1-4 beauftragt. Im Lageplan sind die nachfolgend aufgeführten Einzelmaßnahmen des ersten Bauabschnittes maßstabsgetreu dargestellt. Aufgrund strikter zeitlicher Vorgaben der Förderbehörde ist bis spätestens Mitte März 2026 die Baugenehmigungsplanung zu erstellen, um den Bauantrag einreichen zu können für die nachfolgenden Anlagen: 1.1 Fernwassereinspeiseleitung (NOW-Zuleitung) zum HB Berghau: Für die Einspeisung von NOW-Wasser in den gepl. HB Berghau wird eine neue Wasserleitung, Länge ca. 350 m, vom HB Schönenbühl bis zum Standort des gepl. HB Berghau gebaut. Die neue Leitung wird in beiden Rohrkellern (HB Schönenbühl und HB Berghau) so eingebunden, dass diese für einen Betrieb als Zuleitung für NOW-Wasser in den Hochbehälter und in Notfällen (Störung der Fallleitung vom HB Berghau) als Ersatz-Fallleitung in die Versorgungszone Berghau genutzt werden kann. 1.2 Fallleitung vom HB Berghau und Zuleitung von DEA Schönenbühlhof: Vom Standort des gepl. HB Berghau wird eine neue Fallleitung, Länge ca. 200 m, bis zum Ende der best. Versorgungsleitung nach Rietenau beim Schönenbühlhof gebaut. Parallel mit dieser Fallleitung wird eine weitere Leitung vom Schönenbühlhof bis zum Standort des gepl. HB Berghau mit verlegt. Diese wird an die Versorgungszone der DEA-Schönenbühlhof angeschlossen. Dadurch kann mit dieser Leitung zusätzlich Wasser in den gepl. HB Berghau eingespeist werden. Diese Einspeisemenge gewährleistet gleichzeitig auch eine ausreichende Wassererneuerung im Versorgungsnetz der Zone DEA Schönenbühlhof. 2. Neubau Hochbehälter Berghau, V = 1.500 m³: Geplant ist ein neuer Hochbehälter, der zentraler Verteilbehälter in der Wasserversorgung Aspach wird. Der Standort des neuen Hochbehälters Berghau ist östlich des Schönenbühlhofes geplant. Der max. Wasserspiegel liegt auf 350,0 m+NN. Der Hochbehälter erhält zwei Kammern mit jeweils 750 m³ Nutzinhalt. Damit verfügt der HB Berghau über ein Gesamtspeichervolumen von 1.500 m³. Den beiden Behälterkammern vorgelagert ist das Einsteighaus mit Rohrkeller. Im Rohrkeller sind Zu- und Entnahmeleitungen, Übereich und Grundablass untergebracht. Absperr- und Regelarmaturen für diese Leitungen sind ebenfalls im Rohrkeller installiert. Vom Erdgeschoss des Einsteighauses aus gelangt man über Drucktüren und Einsteigtreppen in die Behälterkammern. Eine freie Einsicht der Wasserkammeroberfläche ist vom Erdgeschoss aus für das Bedienpersonal ebenfalls möglich. Der gesamte Ortsteil Allmersbach a. W. wird künftig vom HB Berghau aus versorgt, wodurch sich hier die Versorgungsdrücke verbessern. Der vom Speicherraum und der Wasserspiegellage nicht mehr ausreichende HB Allmersbach wird außer Betrieb genommen. Die Ortsteile Rietenau, Einöd, Niederzone Kleinaspach, Röhrach, Karlshof, Wüstenbachhof und das Gewerbegebiet Forstboden werden ebenfalls vom HB Berghau aus versorgt. Damit kann auch der vom Speicherraum zu kleine HB Rietenau außer Betrieb genommen werden. Durch die Versorgung von Einöd, der Niederzone Kleinaspach, Röhrach, Karlshof, Wüstenbachhof und das Gewerbegebiet Forstboden aus dem HB Berghau wird Speichervolumen im HB Schönenbühl frei, das für die Versorgung der geplanten Erweiterungsgebiete in der Zone Schönenbühl benötigt wird. Im Behälter Berghau wird zusätzlich Speichervolumen für den künftig zu kleinen HB Kleinaspach mit vorgehalten. Dadurch kann eine Erweiterung des HB Kleinaspach entfallen. Mit der Inbetriebnahme des HB Berghau wird die von der NOW gebaute Fernwassereinspeiseleitung zum HB Rietenau nicht mehr benötigt. Diese wird dann von der Gemeinde Aspach übernommen und als Versorgungsleitung genutzt. Mit der Übernahme dieser Leitung entsteht dann die Möglichkeit einer Ringversorgung der an den HB Berghau angeschlossenen Versorgungsgebiete. Zwischen der Gemeinde Aspach und dem jeweiligen Auftragnehmer, der den Zuschlag erhält, kommt mit Zuschlagserteilung ein Ingenieurvertrag bzw. Dienstleistungsvertrag gemäß den Kommunalen Vertragsmustern zu Stande.

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3
Los 3 - TGA Elektro / HLS/ Maschinentechnik

Die Gemeinde Aspach strukturiert ihr Wasserversorgungsnetz neu. Dazu soll in einem ersten Bauabschnitt ein dringend benötigter Hochbehälterspeicherraum für geplante Erweiterungsgebiete geschaffen werden. Konkretes Planungsziel ist die Errichtung eines Hochbehälters als Neubau mit einem Volumen von ca. 1.500 m³ sowie die zugehörige Fernwassereinspeiseleitung zum vorbenannten Hochbehälter nebst erforderlicher Fallleitung sowie die Zuleitung vom DEA. Das Fernwasser bezieht die Gemeinde über das Fernwasserversorgungsnetz des Zweckverbandes Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW) mit seinem Sitz in Crailsheim. Die Gemeinde Aspach verfügt über ca. 8.178 Einwohner, die über das Wasserversorgungsnetz ausreichend und angemessen mit Trinkwasser versorgt werden müssen. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Beschaffung der erforderlichen Objektplanungsleistungen der Ingenieurbauwerke nach § 41 Nr. 1 und 2 HOAI 2021 der LPh 2-9 (Los 1), die Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung für den Hochbehälter Berghau nach §§ 49 ff. HOAI 2021 der LPh 1-6 (Los 2), sowie die Fachplanungsleistungen der technischen Ausrüstung Elektro/anteilig HLS/Maschinentechnik (Rorleitungsbau) nach §§ 53 ff. HOAI 2021 der LPh 1-9 (Los 3). Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke werden zunächst in der ersten Stufe für die Leistungsphase 2-4 sowie der Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung zunächst in der ersten Stufe der Leistungsphasen 1-4 beauftragt. Im Lageplan sind die nachfolgend aufgeführten Einzelmaßnahmen des ersten Bauabschnittes maßstabsgetreu dargestellt. Aufgrund strikter zeitlicher Vorgaben der Förderbehörde ist bis spätestens Mitte März 2026 die Baugenehmigungsplanung zu erstellen, um den Bauantrag einreichen zu können für die nachfolgenden Anlagen: 1.1 Fernwassereinspeiseleitung (NOW-Zuleitung) zum HB Berghau: Für die Einspeisung von NOW-Wasser in den gepl. HB Berghau wird eine neue Wasserleitung, Länge ca. 350 m, vom HB Schönenbühl bis zum Standort des gepl. HB Berghau gebaut. Die neue Leitung wird in beiden Rohrkellern (HB Schönenbühl und HB Berghau) so eingebunden, dass diese für einen Betrieb als Zuleitung für NOW-Wasser in den Hochbehälter und in Notfällen (Störung der Fallleitung vom HB Berghau) als Ersatz-Fallleitung in die Versorgungszone Berghau genutzt werden kann. 1.2 Fallleitung vom HB Berghau und Zuleitung von DEA Schönenbühlhof: Vom Standort des gepl. HB Berghau wird eine neue Fallleitung, Länge ca. 200 m, bis zum Ende der best. Versorgungsleitung nach Rietenau beim Schönenbühlhof gebaut. Parallel mit dieser Fallleitung wird eine weitere Leitung vom Schönenbühlhof bis zum Standort des gepl. HB Berghau mit verlegt. Diese wird an die Versorgungszone der DEA-Schönenbühlhof angeschlossen. Dadurch kann mit dieser Leitung zusätzlich Wasser in den gepl. HB Berghau eingespeist werden. Diese Einspeisemenge gewährleistet gleichzeitig auch eine ausreichende Wassererneuerung im Versorgungsnetz der Zone DEA Schönenbühlhof. 2. Neubau Hochbehälter Berghau, V = 1.500 m³: Geplant ist ein neuer Hochbehälter, der zentraler Verteilbehälter in der Wasserversorgung Aspach wird. Der Standort des neuen Hochbehälters Berghau ist östlich des Schönenbühlhofes geplant. Der max. Wasserspiegel liegt auf 350,0 m+NN. Der Hochbehälter erhält zwei Kammern mit jeweils 750 m³ Nutzinhalt. Damit verfügt der HB Berghau über ein Gesamtspeichervolumen von 1.500 m³. Den beiden Behälterkammern vorgelagert ist das Einsteighaus mit Rohrkeller. Im Rohrkeller sind Zu- und Entnahmeleitungen, Übereich und Grundablass untergebracht. Absperr- und Regelarmaturen für diese Leitungen sind ebenfalls im Rohrkeller installiert. Vom Erdgeschoss des Einsteighauses aus gelangt man über Drucktüren und Einsteigtreppen in die Behälterkammern. Eine freie Einsicht der Wasserkammeroberfläche ist vom Erdgeschoss aus für das Bedienpersonal ebenfalls möglich. Der gesamte Ortsteil Allmersbach a. W. wird künftig vom HB Berghau aus versorgt, wodurch sich hier die Versorgungsdrücke verbessern. Der vom Speicherraum und der Wasserspiegellage nicht mehr ausreichende HB Allmersbach wird außer Betrieb genommen. Die Ortsteile Rietenau, Einöd, Niederzone Kleinaspach, Röhrach, Karlshof, Wüstenbachhof und das Gewerbegebiet Forstboden werden ebenfalls vom HB Berghau aus versorgt. Damit kann auch der vom Speicherraum zu kleine HB Rietenau außer Betrieb genommen werden. Durch die Versorgung von Einöd, der Niederzone Kleinaspach, Röhrach, Karlshof, Wüstenbachhof und das Gewerbegebiet Forstboden aus dem HB Berghau wird Speichervolumen im HB Schönenbühl frei, das für die Versorgung der geplanten Erweiterungsgebiete in der Zone Schönenbühl benötigt wird. Im Behälter Berghau wird zusätzlich Speichervolumen für den künftig zu kleinen HB Kleinaspach mit vorgehalten. Dadurch kann eine Erweiterung des HB Kleinaspach entfallen. Mit der Inbetriebnahme des HB Berghau wird die von der NOW gebaute Fernwassereinspeiseleitung zum HB Rietenau nicht mehr benötigt. Diese wird dann von der Gemeinde Aspach übernommen und als Versorgungsleitung genutzt. Mit der Übernahme dieser Leitung entsteht dann die Möglichkeit einer Ringversorgung der an den HB Berghau angeschlossenen Versorgungsgebiete. Zwischen der Gemeinde Aspach und dem jeweiligen Auftragnehmer, der den Zuschlag erhält, kommt mit Zuschlagserteilung ein Ingenieurvertrag bzw. Dienstleistungsvertrag gemäß den Kommunalen Vertragsmustern zu Stande.

––

Bedingungengilt für alle Lose

Zuschlag6 von 6 angegeben

Qualität
QualitätskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 15Zusammensetzung des Projektteams
Qualität
QualitätskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 15Arbeitsweise des Projektteams
Qualität
QualitätskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 25Umsetzung der Planung
Qualität
QualitätskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 10Termin- und Kosteneinhaltung
Qualität
QualitätskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 20Herangehensweise an gestellte Planungsaufgabe
Kosten
KostenkriteriumGewichtung (Punkte, genau) 15Honorar

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe, Durlacher Allee 100, 76137 Karlsruhe
Fristen für Nachprüfungsanträge
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmach … ganz lesen(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Name
Gemeinde Aspach
Anschrift
Backnanger Str. 9, 71546 Aspach
Website
aspach.de
Kontakt
vergabe@iuscomm.de
Auskünfte
iuscomm Rechtsanwälte - Schenek und Zimmermann Partnerschaftsgesellschaft mbBvergabe@iuscomm.de

Bei uns erfasst

6Bekanntmachungen
2Zuschlagsmeldungen

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

1.403vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (1.251 Lose mit Angabe)
202.323 €Zuschlagswert im Median
94.360 € – 448.258 €mittlere Hälfte, 610 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 20.01.2026

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 76d5de5b-d106-467c-801c-e53f423ec53e.