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vergebenEU-weitArchitekturleistungenPlanungmögliche Doppelmeldung

Objektplanung Gebäude und Innenräume für Vorhaben Ausbau Rotes Haus Westflügel - Studienzentrum

Universitätsklinikum Leipzig AöR · Leipzig, Sachsen

Aktenzeichen 5P.098.02.710veröffentlicht 24.11.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenseit 823 Tagen abgelaufen
Diese Fassung ist berichtigt worden. Aktuell ist die Meldung vom 24.11.2024.Zur aktuellen Fassung

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
50 Monate14.10.2024 – 29.12.2028
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Leipzig04103, Sachsen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 165 Tage (8 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 4 Angebote je Los (5 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 29.12.2028
    vor 25 Monaten
  2. Veröffentlichung
    vor 23 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Das Universitätsklinikum Leipzig beabsichtigt, Planungsleistungen für den abschließenden Umbau des "Roten Hauses" (Westflügel - Studienzentrum) zu beschaffen. Das sogen. „Rote Haus“ ist ein historisches Gebäude im Eigentum des Freistaates Sachsen. Es steht an der Philipp-Rosenthal-Straße und genießt Denkmalschutz. Es wird seit 2011 in zwei Bauschnitten saniert. Nach Umsetzung des 1. BA beherbergt es als Haus M derzeit das Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE) und das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen. Der Auftraggeber beabsichtigt nunmehr, die Sanierung des Roten Hauses mit der Umsetzung des 2. Bauabschnitts (Westflägel - Studienzentrum) bis Ende 2028 abzuschließen. Der gesuchte Auftragnehmer soll hierfür die Grundleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume, LPH 2 bis 8 gem. § 34 Abs. 3 HOAI, übernehmen; hinzu kommen Besondere Leistungen. Der gesuchte Auftragnehmer soll auch die Wiederherstellung der baustellenbedingt beeinträchtigten Außenanlagen im notwendigen Umfang planerisch und in der Überwachung begleiten. Die Beauftragung erfolgt stufenweise.

Beschreibung des Loses

Das sogen. „Rote Haus“ ist ein historisches Gebäude im Eigentum des Freistaates Sachsen. Es steht an der Philipp-Rosenthal-Straße und genießt Denkmalschutz. Es beherbergt als Haus M derzeit das Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE) und das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen. Das Gebäude wurde im Auftrag des städtischen Johannishospitals durch den Leipziger Architekten und Baudirektor Hugo Licht in den Jahren 1887 bis 1889 errichtet. Nach Kriegszerstörungen wurde nach Reparatur das Dachgeschoss des Hauptgebäudes weitestgehend ausgebaut. 1953 ging das Rote Haus wie das gesamte St.-Jakob-Krankenhaus an die Universität und wurde Teil des Universitätsklinikums. Seit den 1990er Jahren fand im Roten Haus zunächst kein Patientenbetrieb mehr statt; das Gebäude stand leer. Seit dem Jahr 2011 erfolgt, gegliedert in zwei Bauabschnitte, eine Sanierung. Im bereits umgesetzten 1. Bauabschnitt wurden Ostflügel und Mitteltreppenhaus komplett saniert, Fenster und Fassaden denkmalgerecht überarbeitet und erneuert sowie die Ebenen für die Unterbringung der Forschungsprojekte umgebaut. Das LIFE-Forschungszentrum nahm ab Mai 2012 den Betrieb auf, das IFB zum 15. November 2012. Der 2. Bauabschnitt wurde noch nicht realisiert, wobei sich die ergebenden Anforderungen an die Nutzung gegenüber der ursprünglichen Planungskonzeption zwischenzeitlich geändert haben. Die medizinische Fakultät der Universität Leipzig hat ein Betriebskonzept für eine Nutzung des Roten Hauses als Klinisches Studienzentrum der Medizinischen Fakultät erstellen lassen, das in der Endfassung vom 23.05.2024 als Anlage 01_LB Bestandteil der Leistungsbeschreibung und der Vergabeunterlagen ist. Der Auftraggeber hat zudem eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, welche die vorhan-denen Entwicklungspotentiale bei einem erweiterten Ausbau des Dachgeschosses untersucht hat. Sie ist als Anlage 03_LB mit dem Stand 25.04.2023 ebenfalls Bestandteil der Leistungsbeschreibung und der Vergabeunterlagen. Der Auftraggeber beabsichtigt nunmehr, die Sanierung des Roten Hauses mit der Umsetzung des 2. Bauabschnitts unter Berücksichtigung sowohl der Machbarkeitsstudie als auch des Betriebskonzepts bis Ende 2028 abzuschließen. Mit diesem Vergabeverfahren wird ein Auftragnehmer gesucht, der für das Bauvorhaben die notwendigen Leistungen (Grundleistungen LPH 2 bis 8 und Besondere Leistungen) im Leis-tungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI erbringt. Darin eingeschlossen sind auch Leistungen aus dem Leistungsbild Objektplanung Freianlagen für die Wiederherstellung der durch die Baumaßnahme beeinträchtigten Außenanlagen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Zuschlagserteilung werden zunächst die Leistungen der LPH 2 und 3 vergeben. Der Auftraggeber ist berechtigt, den späteren Auftragnehmer auch mit den Leistungen der LPH 4 bis 8 zu beauftragen, voraussichtlich in den Stufen 2 (LPH 4 und 5) und 3 (LPH 6 bis 8). Ein Rechtsanspruch darauf besteht nicht. Der spätere Auftragnehmer stellt als Besondere Leistung den Bauleiter nach § 56 SächsBO.

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Qualität
Die Qualität wird bewertet anhand der Unterkriterien Herangehensweise an die Aufgabe und Sicherung des Projekterfolgs: 40 %, Organisation und Erfahrung des vorgesehenen Personals: 20 %, Präsentation: 10 %. Die Erläuterung zu den Inhalten und zur Wertungsmethodik ergeben sich aus dem Dokument "Informationen zum Verfahren und Bewerbungsbedingungen", dort Abschnitt 6.
Preis
Das Honorar geht mit 30 % in die Wertung ein. Das niedrigste unter Berücksichtigung auch des § 60 VgV wertbare Honorar erhält 25 Punkte. Ein Honorar, das beim Doppelten dieses Honorars oder darüber liegt, erhält null Punkte. Dazwischen erfolgt eine lineare Interpolation. Es wird kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
14.10.2024
Vertragsende
29.12.2028
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Zuschlagserteilung werden zunächst die Leistungen der LPH 2 und 3 vergeben. Der Auftraggeber ist berechtigt, den späteren Auftragnehmer auch mit den Leistungen der LPH 4 bis 8 zu beauftragen, voraussichtlich in den Stufen 2 (LPH 4 bis 6) und 3 (LPH 7 und 8). Ein Rechtsanspruch darauf besteht nicht.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen, 04107 Leipzig
Fristen für Nachprüfungsanträge
Vgl. § 160 Abs. 3 GWB. Auf Antrag kann bei der genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrag … ganz lesenVgl. § 160 Abs. 3 GWB. Auf Antrag kann bei der genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Eßmann Gärtner Nieper Architekten GbR, Leipzig–

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Sachsen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

200vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (260 Lose mit Angabe)
366.124 €Zuschlagswert im Median
178.890 € – 727.525 €mittlere Hälfte, 100 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens3 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. 1. Berichtigung · Aktualisierte Informationen
  3. BekanntmachungFrist 06.08.2024

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 8204556b-1c8a-4c42-a52d-70e35e83e6db.