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Objektplanung Gebäude und Innenräume für Vorhaben Ausbau Rotes Haus Westflügel - Studienzentrum

Universitätsklinikum Leipzig AöR · Leipzig, Sachsen

Aktenzeichen 5P.098.02.710veröffentlicht 06.07.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 823 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
50 Monate14.10.2024 – 29.12.2028
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Leipzig04103, Sachsen
Einreichung
elektronisch: Erforderlichsubreport.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 165 Tage (8 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 4 Angebote je Los (5 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 28 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 23:59 Uhr
    vor 27 Monaten
  3. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 29.12.2028
    vor 25 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Das Universitätsklinikum Leipzig beabsichtigt, Planungsleistungen für den abschließenden Umbau des "Roten Hauses" (Westflügel - Studienzentrum) zu beschaffen. Das sogen. „Rote Haus“ ist ein historisches Gebäude im Eigentum des Freistaates Sachsen. Es steht an der Philipp-Rosenthal-Straße und genießt Denkmalschutz. Es wird seit 2011 in zwei Bauschnitten saniert. Nach Umsetzung des 1. BA beherbergt es als Haus M derzeit das Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE) und das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen. Der Auftraggeber beabsichtigt nunmehr, die Sanierung des Roten Hauses mit der Umsetzung des 2. Bauabschnitts (Westflägel - Studienzentrum) bis Ende 2028 abzuschließen. Der gesuchte Auftragnehmer soll hierfür die Grundleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume, LPH 2 bis 8 gem. § 34 Abs. 3 HOAI, übernehmen; hinzu kommen Besondere Leistungen. Der gesuchte Auftragnehmer soll auch die Wiederherstellung der baustellenbedingt beeinträchtigten Außenanlagen im notwendigen Umfang planerisch und in der Überwachung begleiten. Die Beauftragung erfolgt stufenweise.

Beschreibung des Loses

Das sogen. „Rote Haus“ ist ein historisches Gebäude im Eigentum des Freistaates Sachsen. Es steht an der Philipp-Rosenthal-Straße und genießt Denkmalschutz. Es beherbergt als Haus M derzeit das Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE) und das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen. Das Gebäude wurde im Auftrag des städtischen Johannishospitals durch den Leipziger Architekten und Baudirektor Hugo Licht in den Jahren 1887 bis 1889 errichtet. Nach Kriegszerstörungen wurde nach Reparatur das Dachgeschoss des Hauptgebäudes weitestgehend ausgebaut. 1953 ging das Rote Haus wie das gesamte St.-Jakob-Krankenhaus an die Universität und wurde Teil des Universitätsklinikums. Seit den 1990er Jahren fand im Roten Haus zunächst kein Patientenbetrieb mehr statt; das Gebäude stand leer. Seit dem Jahr 2011 erfolgt, gegliedert in zwei Bauabschnitte, eine Sanierung. Im bereits umgesetzten 1. Bauabschnitt wurden Ostflügel und Mitteltreppenhaus komplett saniert, Fenster und Fassaden denkmalgerecht überarbeitet und erneuert sowie die Ebenen für die Unterbringung der Forschungsprojekte umgebaut. Das LIFE-Forschungszentrum nahm ab Mai 2012 den Betrieb auf, das IFB zum 15. November 2012. Der 2. Bauabschnitt wurde noch nicht realisiert, wobei sich die ergebenden Anforderungen an die Nutzung gegenüber der ursprünglichen Planungskonzeption zwischenzeitlich geändert haben. Die medizinische Fakultät der Universität Leipzig hat ein Betriebskonzept für eine Nutzung des Roten Hauses als Klinisches Studienzentrum der Medizinischen Fakultät erstellen lassen, das in der Endfassung vom 23.05.2024 als Anlage 01_LB Bestandteil der Leistungsbeschreibung und der Vergabeunterlagen ist. Der Auftraggeber hat zudem eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, welche die vorhan-denen Entwicklungspotentiale bei einem erweiterten Ausbau des Dachgeschosses untersucht hat. Sie ist als Anlage 03_LB mit dem Stand 25.04.2023 ebenfalls Bestandteil der Leistungsbeschreibung und der Vergabeunterlagen. Der Auftraggeber beabsichtigt nunmehr, die Sanierung des Roten Hauses mit der Umsetzung des 2. Bauabschnitts unter Berücksichtigung sowohl der Machbarkeitsstudie als auch des Betriebskonzepts bis Ende 2028 abzuschließen. Mit diesem Vergabeverfahren wird ein Auftragnehmer gesucht, der für das Bauvorhaben die notwendigen Leistungen (Grundleistungen LPH 2 bis 8 und Besondere Leistungen) im Leis-tungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI erbringt. Darin eingeschlossen sind auch Leistungen aus dem Leistungsbild Objektplanung Freianlagen für die Wiederherstellung der durch die Baumaßnahme beeinträchtigten Außenanlagen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Zuschlagserteilung werden zunächst die Leistungen der LPH 2 und 3 vergeben. Der Auftraggeber ist berechtigt, den späteren Auftragnehmer auch mit den Leistungen der LPH 4 bis 8 zu beauftragen, voraussichtlich in den Stufen 2 (LPH 4 und 5) und 3 (LPH 6 bis 8). Ein Rechtsanspruch darauf besteht nicht. Der spätere Auftragnehmer stellt als Besondere Leistung den Bauleiter nach § 56 SächsBO.

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Qualität
Die Qualität wird bewertet anhand der Unterkriterien Herangehensweise an die Aufgabe und Sicherung des Projekterfolgs: 40 %, Organisation und Erfahrung des vorgesehenen Personals: 20 %, Präsentation: 10 %. Die Erläuterung zu den Inhalten und zur Wertungsmethodik ergeben sich aus dem Dokument "Informationen zum Verfahren und Bewerbungsbedingungen", dort Abschnitt 6.
Preis
Das Honorar geht mit 30 % in die Wertung ein. Das niedrigste unter Berücksichtigung auch des § 60 VgV wertbare Honorar erhält 25 Punkte. Ein Honorar, das beim Doppelten dieses Honorars oder darüber liegt, erhält null Punkte. Dazwischen erfolgt eine lineare Interpolation. Es wird kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet.

Eignung11 von 11 angegeben

Kriterium
Vorzulegen ist ein Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister (Vorlage des Auszugs als Scan; nicht älter als drei Monate) oder Nachweis der erlaub-ten Berufsausübung auf andere Weise gem. § 44 Abs. 1 VgV
Kriterium
Der Bewerber hat nachzuweisen, dass er oder ein bei ihm beschäftigter Mitarbeiter die Anforderungen gem. § 65 Abs. 2 SächsBO erfüllt. Demnach ist bauvorlageberechtigt, wer 1. die Berufsbezeichnung „Architekt“ führen darf oder als auswärtiger Architekt nach § 35 Absatz 1 des Sächsischen Architektenge … ganz lesenDer Bewerber hat nachzuweisen, dass er oder ein bei ihm beschäftigter Mitarbeiter die Anforderungen gem. § 65 Abs. 2 SächsBO erfüllt. Demnach ist bauvorlageberechtigt, wer 1. die Berufsbezeichnung „Architekt“ führen darf oder als auswärtiger Architekt nach § 35 Absatz 1 des Sächsischen Architektengesetzes in der jeweils geltenden Fassung, tätig wird; ein auswärtiger Architekt nach § 35 Absatz 1 des Sächsischen Architektengesetzes ist nur im Umfang der Bauvorlageberechtigung seines Niederlassungsmitgliedstaates bauvorlageberechtigt; oder 2. die Voraussetzungen des § 3a des Sächsischen Ingenieurgesetzes in der jeweils geltenden Fassung erfüllt. Der Nachweis ist zu führen durch zB einen Beleg der Eintragung bei einer deutschen Architektenkammer, durch einen Auszug aus der Liste oder ein Verzeichnis einer deutschen Ingenieurkammer gem. § 3a Sächsisches Ingenieurgesetz oder auf andere geeignete Weise.
Kriterium
Bewerber haben eine Eigenerklärung zu den mit Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren erzielten Umsätzen abzugeben. Das Formblatt „Teilnahmeantrag“ ist zu verwenden. Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft muss jedes Mitglied die Erklärung zum Umsatz abgeben.
Kriterium
Vorzulegen ist ein Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungshöhe von 2 Mio. € für Personen- und 1 Mio. für Sach- und Vermögensschäden (jeweils pro Versicherungsjahr zweifach maximiert) durch Vorlage des Versicherungsscheins als Scan. Hinweis: Sollte momentan eine … ganz lesenVorzulegen ist ein Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungshöhe von 2 Mio. € für Personen- und 1 Mio. für Sach- und Vermögensschäden (jeweils pro Versicherungsjahr zweifach maximiert) durch Vorlage des Versicherungsscheins als Scan. Hinweis: Sollte momentan eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer geringeren Deckung bestehen, ist neben dem Nachweis der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung eine Eigenerklärung des Bewerbers beizufügen, dass im Auftragsfall die Deckung wie gefordert erhöht wird (abzugeben über das Formblatt Teilnahmeantrag). Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft muss jedes Mitglied das Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung nachweisen und die Gemeinschaft eine Eigenerklärung beifügen, wonach für die Gemeinschaft im Auftragsfall ein Versicherungsschutz in geforderter Höhe vereinbart wird (keine Vorlage; selbst zu erstellen). In jedem Fall ist der Nachweis des Versicherungsschutzes wie gefordert Zuschlagsvoraussetzung.
Kriterium
Jeder Bewerber muss geeignete Referenzen im Sinne von § 46 Absatz 3 Nummer 1 VgV nachweisen. Hierfür sind Referenzaufträge zu benennen, deren Leistungsanforderungen mit denen der hier zu vergebenden Leistungen nach Inhalt und Umfang vergleichbar sind. Es können Referenzen aus den letzten sieben Jahr … ganz lesenJeder Bewerber muss geeignete Referenzen im Sinne von § 46 Absatz 3 Nummer 1 VgV nachweisen. Hierfür sind Referenzaufträge zu benennen, deren Leistungsanforderungen mit denen der hier zu vergebenden Leistungen nach Inhalt und Umfang vergleichbar sind. Es können Referenzen aus den letzten sieben Jahren benannt werden; Stichtag ist der Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der EU. Ein Projekt fällt noch in den Referenzzeitraum, wenn zwar die Planung außerhalb des Referenzzeitraums erstellt wurde, die Inbetriebnahme aber innerhalb der Frist erfolgte. Noch nicht in Betrieb genommene Vorhaben können nicht als Referenz benannt werden. Vergleichbar sind Referenzen für Objektplanungsleistungen im Leistungsbild Gebäude und Innenräume, welche die folgenden Anforderungen erfüllen: - Erbringung mindestens LPH 2 bis 8, - Umbau im Bestand; kein Neubau, - Vorhaben betraf Bürogebäude; Verwaltungsgebäude; Schulgebäude (kein Woh-nungsbau) oder vergleichbar; klinische Nutzung oder hochinstallierte Bereiche nicht notwendig, - Bausumme (brutto, KG 200 bis 600) mindestens 2 Mio. €. Mindestanforderungen: - Anforderung 1: Jeder Bewerber muss mindestens drei im vorstehenden Sinne vergleichbare Referenzen nachweisen; - Anforderung 2: Mindestens ein im vorstehenden Sinne vergleichbares Referenzprojekt betraf ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude und erforderte entsprechende Abstimmungen mit der Denkmalschutzbehörde. - Anforderung 3: In mindestens einem im vorstehenden Sinne vergleichbaren Referenzprojekt mussten die Bauleistungen gemäß VOB/A ausgeschrieben werden und der Bewerber war mit der LPH 7 beauftragt (Tätigkeit für öffentlichen Auftraggeber oder Zuwendungsempfänger). Das Formblatt „Teilnahmeantrag“ ist zu nutzen. Zudem sollen zur Veranschaulichung bis zu 3 DIN A4-Seiten mit Bildern, Plänen etc. je Referenz beigefügt werden. Bei einer Bewerbergemeinschaft genügt es, wenn die Mindestanforderungen insgesamt durch deren Mitglieder erfüllt sind.
Kriterium
Einzureichen ist eine Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist. Das Formblatt „Teilnahmeantrag“ ist zu verwenden. Mindestanforderung: Beim Bewerber müssen inkl. Inhaber:in mindestens 3 Berufsträger (Architekt:innen; Ingenieur:innen) beschäftigt sein.
Kriterium
Der/die vorgesehene Projektleiter*in muss über die Qualifika-tion „Architekt“ oder „Ingenieur“ in der Fachrichtung Bauingenieurwesen oder ver-gleichbar und über eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung verfügen (vgl. § 54 SächsBO; der Auftragnehmer hat die Aufgabe des Entwurfsverfassers zu überne … ganz lesenDer/die vorgesehene Projektleiter*in muss über die Qualifika-tion „Architekt“ oder „Ingenieur“ in der Fachrichtung Bauingenieurwesen oder ver-gleichbar und über eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung verfügen (vgl. § 54 SächsBO; der Auftragnehmer hat die Aufgabe des Entwurfsverfassers zu übernehmen). Die für die Bauüberwachung vorgesehene Mitarbeiter muss ein Diplom, einen Bachelor, einen Master oder vergleichbaren Abschluss mit der Berufsbezeichnung Ar-chitekt oder Ingenieur der Fachrichtung Bauingenieurwesen oder vergleichbare Fach-richtung und eine angemessene Baustellenpraxis – mindestens 5 Jahre – verfügen (vgl. § 56 Abs. 2 SächsBO; der Auftragnehmer hat die Aufgabe des Bauleiters gem. § 56 Abs. 2 SächsBO zu übernehmen). Der Nachweis ist zum einen über das Formblatt Teilnahmeantrag und zum anderen über die Vorlage von Zeugnissen, Kammereintragungen oder auf ähnliche geeignete Weise und einen Kurzlebenslauf zu führen.
Kriterium
Ein Bewerber kann gem. § 47 VgV im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finan-zielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unter-nehmen in Anspruch nehmen (Eignungsleihe). Hierzu muss er erklären und auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers … ganz lesenEin Bewerber kann gem. § 47 VgV im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finan-zielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unter-nehmen in Anspruch nehmen (Eignungsleihe). Hierzu muss er erklären und auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklä-rung dieser Unternehmen (Eignungsleihgeber) vorlegt (diese würde der Auftraggeber unter Setzung einer kurzen Frist von wenigen Tagen anfordern; Bewerber haben sich darauf ein-zustellen). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Be-werber oder Bieter und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Der Eignungs-leihgeber muss daher nicht zwingend selbst Leistungen erbringen. Davon abweichend kann ein Bewerber im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise nach § 46 Absatz 3 Nummer 6 oder die ein-schlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese (als sogen. „eignungsrelevante Unterauftragnehmer“) die Leistung er-bringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Der Auftraggeber überprüft im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren Ka-pazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorlie-gen. Daher müssen die verlangten Nachweise und Erklärungen auch für die benannten Eig-nungsleihgeber bzw. eignungsrelevanten Unterauftragnehmer vorgelegt werden. Der Bewerber muss ein Unternehmen, das das entsprechende Eignungskriterium nicht erfüllt oder bei dem Ausschlussgründe nach § 123 oder § 124 GWB vorliegen, ersetzen. Nimmt ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erfor-derliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangen. Die entsprechende Erklärung würde gemeinsam mit der o. g. Verpflichtungserklärung abgefordert. Das Vorstehende gilt auch für Bewerbergemeinschaften. Soll eine Eignungsleihe erfolgen, sind die hierfür vorgesehenen Abschnitte im Formblatt „Teilnahmeantrag“ vollständig auszufüllen.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Interessenkonflikt
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
14.10.2024
Vertragsende
29.12.2028
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Zuschlagserteilung werden zunächst die Leistungen der LPH 2 und 3 vergeben. Der Auftraggeber ist berechtigt, den späteren Auftragnehmer auch mit den Leistungen der LPH 4 bis 8 zu beauftragen, voraussichtlich in den Stufen 2 (LPH 4 bis 6) und 3 (LPH 7 und 8). Ein Rechtsanspruch darauf besteht nicht.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung6 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
subreport.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen, 04107 Leipzig
Fristen für Nachprüfungsanträge
Vgl. § 160 Abs. 3 GWB. Auf Antrag kann bei der genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrag … ganz lesenVgl. § 160 Abs. 3 GWB. Auf Antrag kann bei der genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Sachsen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

200vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (260 Lose mit Angabe)
366.124 €Zuschlagswert im Median
178.890 € – 727.525 €mittlere Hälfte, 100 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens3 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. 1. Berichtigung · Aktualisierte Informationen
  3. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 06.08.2024

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 23956aad-60b7-4805-9982-813b37e2e5a3.