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Objektplanung Evangelisches Gemeindehaus Tuttlingen

Stadt Tuttlingen · Tuttlingen, Baden-Württemberg

Aktenzeichen 25-48veröffentlicht 20.04.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenseit 318 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Alle Ausschreibungen: Architekturleistungen in Baden-Württemberg (36 offen)

Geplant · Neuausschreibung möglich

Vertrag endet voraussichtlich am – Neuausschreibung möglich

in 28 Monaten · aus Vertragsdatum und Laufzeit errechnet

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Verlängerungen sind nicht eingerechnet. Ob und wann neu ausgeschrieben wird, entscheidet die Vergabestelle. Die Erkennung einer Neuausschreibung ist eine Schätzung. Weitere auslaufende Verträge

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
3 Jahre
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 122 Tage (11 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (18 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 15 %, Leistung und Qualität 85 %.

  • Projekteinschätzung30 %
  • Präsentation der fachlichen Leistung25 %
  • Eindrücke aus dem Bewerbungsgespräch20 %
  • Honorar15 %
  • Gesamteindruck der Präsentation10 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 2,5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−1,4 Punkte
25 % teurer−3 Punkte
50 % teurer−5 Punkte
100 % teurer−7,5 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 05.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 7 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Die Stadt Tuttlingen beabsichtigt das denkmalgeschützte Evangelische Gemeindehaus Tuttlingen in ein "Haus der Musik" umzubauen, in dem die Musikschule und verschiedene musiktreibende Vereine neue Räumlichkeiten finden. Das ehemalige Vereinshaus des Evangelischen Jünglingsvereins, heute Evangelisches Gemeindehaus, wurde in den Jahren 1897/98 als Herberge, Bildungsort und Versammlungsstätte für wandernde Handwerksgesellen im Rahmen der Inneren Mission errichtet. Der dreigeschossige Sichtbacksteinbau zeigt in seiner Gestalt und Fassadenausbildung die repräsentative und zugleich funktionale Architektur des späten 19. Jahrhunderts. Der Baukörper ist von mächtiger Kubatur und streng symmetrisch gegliedert. Zwei vorspringende Querhäuser fassen die drei mittleren, leicht zurückgesetzten Achsen der Straßenfassade zur Weimarstraße ein. Das hohe Erdgeschoss wird durch paarweise angeordnete Doppelfenster mit dreiachsigem Tympanon gegliedert, wodurch eine klare horizontale Gliederung und eine solide Sockelwirkung entstehen. In den Obergeschossen prägen geschossübergreifende Rechteckfenster mit Blendlünetten den zentralen Fassadenbereich. Sie belichten den dahinterliegenden großen Gemeindesaal und unterstreichen die vertikale Wirkung des Gebäudes. Schmuckelemente und Fassadendetails greifen Formen der norddeutschen Backsteingotik auf, insbesondere in der Ornamentik der Ziegel und den profilierten Gesimsen. Ursprünglich trugen die Querhäuser markant hoch aufragende Satteldächer, deren charakteristische Silhouette im Zuge späterer Dachausbauten verändert wurde. Trotz dieser Eingriffe ist der Bau in seiner historischen Substanz und architektonischen Ausdruckskraft weitgehend erhalten. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs bietet das Gebäude großes Potenzial für eine zeitgemäße Umnutzung zu einem gemeinsamen "Haus der Musik" für die städtische Musikschule und die musizierenden Vereine Tuttlingens. Damit entsteht ein Zentraler Ort der Begegnung, der neue Impulse für das kulturelle und gemeinschaftliche Leben in der Stadt setzt. Durch seine architektonische und städtebauliche Präsenz, die zentrale Lage und die geschichtliche Bedeutung nimmt das Evangelische Gemeindehaus eine prägende Stellung im Stadtgefüge Tuttlingens ein. Im Jahr 2025 erwarb die Stadt das Gebäude mit dem Ziel, es einer neuen Nutzung zuzuführen. Die Musikschule, bislang in der Oberamteistraße untergebracht, sowie die Tuttlinger Musikvereine sollen künftig im Gebäude großzügige Räumlichkeiten erhalten. Die integrierte Bühne im Luther Saal (Großer Saal) ermöglicht dabei kleinere Konzerte und Aufführungen, wodurch das Haus zu einem lebendigen Veranstaltungsort wird. Für die neue Nutzung sind umfassende Anpassungen erforderlich, um den schulischen und akustischen Anforderungen gerecht zu werden. Hierzu zählen Maßnahmen in den Ausbaugewerken: Trockenbau, Maler, Bodenbelagsarbeiten, sowie Heizung / Lüftung / Sanitär und Elektro. Zudem werden gezielte Schallschutzmaßnahmen durch den Einbau von Akustikdecken, Schallschutztüren und Schallschutzfenster umgesetzt. Ergänzend ist die Dämmung der obersten Geschossdecke vorgesehen, um den energetischen Standard des Gebäudes zu verbessern. Das gesamte Gebäude hat eine Bruttogrundfläche von ca. 3.841 m2. Gegenfalls sind kleine Grundrissänderungen und Raumaufteilungen möglich.

Beschreibung des Loses

Leistungserbringung Objektplanung Gebäude: Denkmalgerechte Planung und Sanierung des Gebäudes. Die geforderten Leistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI. Objektplanung (Leistungsphasen 1 - 8, gemäß § 34 HOAI mit Anlage 10) entsprechend Teilleistungstabelle in den Unterlagen. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung vor. Der Objektplaner sollte bereits über Erfahrung bei der Sanierung im Denkmalschutz oder Bauen im Bestand besitzen. Der sensible Umgang und die sorgsame Integration von neunen Elementen in die bestehende Formensprache sollten nachgewiesen werden. Im Idealfall kann der Planer bereits Referenzen von vergleichbaren Gebäuden oder Bildungseinrichtungen, idealerweise auch im Zusammenhang mit Denkmalschutz, vorweisen. Ein besonderes Augenmerk des Auftraggebers liegt in der gemeinsamen Abstimmung aller an der Ausführung beteiligten Planern. Hier sollte neben allen anderen Anforderungen eine wirtschaftliche Gesamtbetrachtung der späteren Ausführung stattfinden.

Bedingungen

Zuschlag5 von 5 angegeben

Projekteinschätzung30 %
Präsentation der fachlichen Leistung25 %
Eindrücke aus dem Bewerbungsgespräch20 %
Honorar15 %
Gesamteindruck der Präsentation10 %
Qualität
ProjekteinschätzungErkennen der Aufgabenstellung und der Projektanforderung (Herangehensweise): 15%, Organisation und zeitliche Abfolge der Projektabwicklung: 10 %, Erwartete Zusammenarbeit mit Auftraggeber und Projektbeteiligten: 5%.
Qualität
Präsentation der fachlichen LeistungAnhand einer vergleichbaren Aufgabenstellung: Erwartete fachliche Leistung hinsichtlich Entwurfsqualität, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit: 15 %, Methodik zur Termineinhaltung: 5 %, Methodik zur Kosteneinhaltung: 5 %.
Qualität
Eindrücke aus dem BewerbungsgesprächVorgesehener Projektleiter - Planung: 15 %, Vorgesehenes Projektteam - Planung: 5 %.
Preis
HonorarHonorarangebot vorzugsweise i.R.d. HOAI
Qualität
Gesamteindruck der Präsentation

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
3 Jahre
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Kapellenstraße 17, 76137 Karlsruhe
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Nachprüfungsverfahren wird nur auf Antrag eingeleitet. Der Antrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist v … ganz lesenEin Nachprüfungsverfahren wird nur auf Antrag eingeleitet. Der Antrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6UML7W#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
supper heinemann architekten, Gammertingen2

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 710 (Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

548vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (439 Lose mit Angabe)
189.989 €Zuschlagswert im Median
91.870 € – 464.086 €mittlere Hälfte, 225 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 22.12.2025

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung df77183b-cd72-40a9-b06e-24ebffe6f2f1.