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Meine Heimat 2.0

Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz · Bad Ems, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen StLa-RLP_01_23veröffentlicht 13.08.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenseit 961 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Offene Ausschreibungen derselben Leistung in Rheinland-Pfalz.

Alle Ausschreibungen: IT-Dienstleistungen in Rheinland-Pfalz (19 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 50 %, Leistung und Qualität 50 %.

  • Preis50 %
  • Konzept- und Erfahrung des Personals50 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 8,3 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−4,5 Punkte
25 % teurer−10 Punkte
50 % teurer−16,7 Punkte
100 % teurer−25 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 05.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 27 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Die neue Anwendung "Meine Heimat 2.0" soll Daten für die Verwaltungseinheiten auf den drei Verwaltungsebenen des Landes für das bestehende Themenspektrum präsentieren. Das Erscheinungsbild muss unter Beachtung der CD-Vorgaben des Landes grundlegend modernisiert werden. Gegenüber der alten Anwendung "Meine Heimat" sind in die neue Anwendung "Meine Heimat 2.0" zusätzliche Funktionalitäten zu integrieren, und zwar insbesondere die aus dem Kommunaldatenprofil und den Kreisübersichten bekannten Möglichkeit zum kennzahlengestützten Vergleich mit anderen Verwaltungseinheiten bzw. mit definierten Gruppen von Verwaltungseinheiten. Die Darstellung der Ergebnisse muss in der neuen Anwendung - wie bisher - in Tabellen, darüber hinaus aber auch in Grafiken und in Karten erfolgen. Die neue Anwendung ist technisch in den neuen Internetauftritt des Statistischen Landesamtes einzubinden. Die neue Anwendung muss interaktiv sein. Es muss eine durch Nutzerinnen und Nutzer - individuell anpassbare Zusammenstellung von Daten - für flexibel auswählbare Verwaltungseinheiten verschiedener Verwaltungsebenen - in dynamisch erzeugten Tabellen, Grafiken und Karten, die gleichzeitig sichtbar sind, möglich sein. Das Produkt "Meine Heimat 2.0" ist agil zu entwickeln (Scrum oder vergleichbares Verfahren). Die vollständige Umsetzung der beschriebenen Entwicklungsleistung muss nach höchstens zwölf Monaten abgeschlossen sein. Das Statistische Landesamt ist an einem zügigen Launch der neuen Anwendung interessiert. Deshalb ist spätestens drei Monate nach dem Start der Umsetzung ein erster Teil des Produktumfangs bereitzustellen. An den Launch schließt sich eine Betriebsphase mit Anwendersupport an. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung.

Beschreibung des Loses

Mit dem internetbasierten Produkt "Meine Heimat" werden für die kommunalen Verwaltungseinheiten auf den drei kommunalen Verwaltungsebenen in Rheinland-Pfalz Daten aus bis zu 17 Themenbereichen der Statistik veröffentlicht, und zwar zurzeit ausschließlich in Tabellen. Kommunale Verwaltungsebenen in Rheinland-Pfalz Kreisebene: zwölf kreisfreie Städte und 24 Landkreise (insgesamt 36 Verwaltungseinheiten) Verbandsgemeindeebene: zwölf kreisfreie Städte, 29 verbandsfreie Gemeinden, 129 Verbandsgemeinden (insgesamt 170 Verwaltungseinheiten) Gemeindeebene: zwölf kreisfreie Städte, 29 verbandsfreie Gemeinden, 2 260 Orts-gemeinden (insgesamt 2 301 Verwaltungseinheiten) Statistische Themenbereiche Fläche, Bevölkerung, Demografischer Wandel, Bildung, Soziales, Gesundheit, Beschäftigte und Berufspendler, Wohnen, Wasser und Abwasser, Verkehr, Tourismus, Finanzen, Wirtschaft, Unternehmen, Arbeitsmarkt, Wahlen, Infrastruktur Bei den Daten handelt es sich um Werte, die statistische Merkmale bzw. Merkmals-ausprägungen in den Ortsgemeinden, in den verbandsfreien Gemeinden und Ver-bandsgemeinden bzw. in den kreisfreien Städten und Landkreisen in Rheinland-Pfalz annehmen, sowie um Kennzahlen, die aus den Merkmalswerten berechnet werden. "Meine Heimat" ist der wichtigste Weg auf dem das Statistische Landesamt regionale Daten bereitstellt. Im Jahr 2020 wurde rund 250 000 Mal auf diese Anwendung zuge-griffen. "Meine Heimat" ist eine Eigenentwicklung, die 2005 auf der Homepage des Statistischen Landesamtes online ging. Aus technischen Gründen kann "Meine Heimat" nicht in den neuen Internetauftritt des Statistischen Landesamtes, der zurzeit entwickelt wird, integriert werden. Deshalb muss die Anwendung mit dem Relaunch des Internetauftritts Ende März 2024 abgeschaltet werden. Unabhängig davon bedarf "Meine Heimat" dringend einer grundlegenden Überarbeitung und Weiterentwicklung, und zwar sowohl hinsichtlich des Erscheinungsbildes als auch hinsichtlich der Funktionalitäten. Aus diesen Gründen wird für eine Neuprogrammierung ein externer Dienst-leister gesucht. Regionaldaten stellt das Statistische Landesamt darüber hinaus mit den beiden Publi-kationen "Kommunaldatenprofil" und "Kreisfreie Städte und Landkreise" (Kreisüber-sichten) sowie im "Geodatenportal RLP" tabellarisch, grafisch und kartografisch bereit. Das Kommunaldatenprofil und die Kreisübersichten sind PDF-Veröffentlichungen, die kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden können. Ziel dieser beiden Produkte ist es, mit Hilfe von Kennzahlen Verwaltungseinheiten miteinander vergleichen zu können. Sie werden von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern rege als Informationsquelle genutzt. Das Geodatenportal bietet Karten, in denen klassierte Re-gionaldaten auf verschiedenen Verwaltungsebenen des Landes dargestellt sind. Die Karten ermöglicht visuelle Vergleiche und Einordnungen. Anlässlich der Neuprogrammierung sollen die vier Regionalveröffentlichungen - Meine Heimat, Kommunaldatenprofil, Kreisübersichten, Beitrag des Statistischen Landesamtes zum Geodatenportal - in das neue Produkt (Arbeitstitel: "Meine Heimat 2.0") integriert werden. 3. Meine Heimat 2.0 Die neue Anwendung "Meine Heimat 2.0" soll Daten für die Verwaltungseinheiten auf den drei Verwaltungsebenen des Landes für das bestehende Themenspektrum präsentieren. Das Erscheinungsbild muss unter Beachtung der CD-Vorgaben des Landes grundlegend modernisiert werden. Gegenüber der alten Anwendung "Meine Heimat" sind in die neue Anwendung "Meine Heimat 2.0" zusätzliche Funktionalitäten zu integrieren, und zwar insbesondere die aus dem Kommunaldatenprofil und den Kreisübersichten bekannten Möglichkeit zum kennzahlengestützten Vergleich mit anderen Verwaltungseinheiten bzw. mit definier-ten Gruppen von Verwaltungseinheiten. Die Darstellung der Ergebnisse muss in der neuen Anwendung - wie bisher - in Tabellen, darüber hinaus aber auch in Grafiken und in Karten erfolgen. Die neue Anwendung ist technisch in den neuen Internetauftritt des Statistischen Landesamtes einzubinden. Die neue Anwendung muss interaktiv sein. Es muss eine durch Nutzerinnen und Nut-zer - individuell anpassbare Zusammenstellung von Daten - für flexibel auswählbare Verwaltungseinheiten verschiedener Verwaltungsebenen - in dynamisch erzeugten Tabellen, Grafiken und Karten, die gleichzeitig sichtbar sind, möglich sein. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung.

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Preis50 %
Konzept- und Erfahrung des Personals50 %
Preis
Der Wertungspreis ergibt sich aus dem im eingereichten Preisblatt (Blatt "4. Preisblatt", Anlage BW05 Bewertungsmatrix) nach der dortigen Formel errechnetem Angebotsvergleichspreis (Blatt "4. Preisblatt", Feld E23). Hierzu sind im Blatt "3. Referenzstories" Aufwandsschätzungen in PT für die dort aufgeführten Referenzstories anzugeben. Es sind rollenübergreifend sämtliche veranschlagten PT anzugebenen. Im Blatt "4. Preisblatt" sind die geforderten Tagessätze und die monatliche Betriebskostenpauschale anzugeben. Außerdem ist der rollenspezifische durchschnittliche Leistungsanteil je PT anzugeben. Anzugeben ist hier, welcher Anteil der im Blatt "3. Referenzstories" angegebenen PT auf den Scrum Master entfällt. Es kann ein Anteil zwischen 0,1 und 0,4 in Schritten von 0,05 angegeben werden. Der Leistungsanteil der Entwickler bildet das Gegenstück zum Leistungsanteil des Scrum Masters - in Summe ergeben die Anteile 1 (100 %). Der Angebotsvergleichspreis errechnet sich wie folgt: Gesamtwertungspreis = Gesamtkosten vierjährige Betriebsphase + Zielpreisgrenze Entwicklungsphase Gesamtkosten vierjährige Betriebsphase = 48 * angegebene monatliche Betriebspauschale Zielpreisgrenze Entwicklungsphase = 1,1 * Zielpreis Entwicklungsphase Zielpreis Entwicklungsphase = 1,5 * Gesamtkosten Referenzstories Gesamtkosten Referenzstories = Summe der für die Referenzstories angegebenen PT * (Angegebener Tagessatz Scrum-Master * angegebener durchschnittlicher Leistungsanteil Scrum Master je PT + Angegebener Tagessatz Entwickler * durchschnittlicher Leistungsanteil Entwickler je PT) Als Wertungsmethode wird die "einfache Richtwertmethode" nach der Unterlage für Ausschreibung und Bewertung von IT-Leistungen (UfAB 2018 - Version 2018.04 (April 2018) herangezogen: Z = L / P * 100.000 Z = Kennzahl für das Leistungs-Preis-Verhältnis des zu bewertenden Angebots L = Leistungspunktzahl des zu bewertenden Angebots P = Wertungspreis des zu bewertenden Angebots Skalierung = 100.000 Das Angebot mit der höchsten Kennzahl Z ist das wirtschaftlichste Angebot im Sinne von § 127 Abs. 1 GWB iVm § 58 Abs. 1 VgV und ist für den Zuschlag vorgesehen. Bei gleicher Kennzahl entscheidet die höhere Leistungspunktzahl.
Qualität
Konzept- und Erfahrung des PersonalsDie Aufgabenstellung für die Konzepte ergibt sich aus der nun veröffentlichten Bewertungsmatrix (Anhang BW05). Die Bewertung erfolgt anhand der sich aus der Bewertungsmatrix (Anhang BW05) ergebenden Kriterien auf einer Skala von 1 bis 5 Bewertungspunkten (nur volle Punktzahlen). Bewertungspunkte werden gewichtet. Die insgesamt erreichte gewichtete Bewertungspunktzahl wird ein weiteres Mal gewichtet, um die Leistungspunktzahl zu ermitteln (Gesamtgewichtung des Leistungskriteriums, 55 %). Gewertet werden die von den Bietern in den Qualifikations- und Erfahrungsprofilen (Anhang BW04) gemachten Angaben anhand der in der Bewertungsmatrix (Anhang BW05) veröffentlichten Kriterien. Wertung der Qualifikation: Mindestanforderungen (A-Kriterien): Es ist mindestens eine Person pro Rolle zu benennen. Die jeweilige Person muss über Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 (Scrum Master) bzw. Niveau B2 (weitere Rollen) des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens (oder höher) und über einen Hochschulabschluss verfügen. Wertung der Erfahrung: Die Erfahrung wird anhand von persönlichen Referenzprojekten der angegebenen Personen, die die Qualifikationsanforderungen (s.o.) erfüllen, gewertet. Bieter haben die Möglichkeit, zusätzlich zu den Personen, die zur Erfüllung der Mindestanforderungen (A-Kriterien) benannt werden müssen, jeweils einen weiteren Backend-Entwickler, Frontend-Entwickler und/oder UX-Designer zu benennen. Referenzprojekte können nur dann gewertet werden, wenn - die Person in quantitativer Hinsicht relevant an der Projektumsetzung beteiligt war, d.h. Leistungen mit einem Zeitvolumen von insgesamt mindestens 20 Personentagen erbracht hat, - die Person die relevante Erfahrung vor nicht allzu langer Zeit, d.h. innerhalb der letzten fünf Jahre vor Ablauf der Angebotsfrist gesammelt hat und - durch Angabe von Kontaktdaten des Referenzauftraggebers (zumindest E-Mail-Adresse oder Telefonnummer) dem Auftraggeber eine Überprüfung ermöglicht wird. Je Rolle und je Kriterium werden maximal 15 Bewertungspunkte vergeben. Ein Punkt wird für je 30 geleistete PT in wertbaren Referenzprojekten vergeben, in denen aus der innerhalb der Qualifikations- und Erfahrungsprofile (Anlage BW04) angegebenen Aufgabenbeschreibung ersichtlich ist, dass die jeweilige kriteriumsspezifische Erfahrung gesammelt wurde. Bewertungspunkte werden gewichtet. Insoweit zwei Personen für die gleiche Rolle benannt werden, werden die angegebenen Referenzprojekte gemeinsam betrachtet und genauso gewertet, wie wenn die Angaben von nur einer Person gemacht werden würden. Die insgesamt erreichte gewichtete Bewertungspunktzahl wird ein weiteres Mal gewichtet, um die Leistungspunktzahl zu ermitteln (Gesamtgewichtung des Leistungskriteriums, 45 %). Als Wertungsmethode wird die "einfache Richtwertmethode" nach der Unterlage für Ausschreibung und Bewertung von IT-Leistungen (UfAB 2018 - Version 2018.04 (April 2018) herangezogen: Z = L / P * 100.000 Z = Kennzahl für das Leistungs-Preis-Verhältnis des zu bewertenden Angebots L = Leistungspunktzahl des zu bewertenden Angebots P = Wertungspreis des zu bewertenden Angebots Skalierung = 100.000 Das Angebot mit der höchsten Kennzahl Z ist das wirtschaftlichste Angebot im Sinne von § 127 Abs. 1 GWB iVm § 58 Abs. 1 VgV und ist für den Zuschlag vorgesehen. Bei gleicher Kennzahl entscheidet die höhere Leistungspunktzahl.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau - Vergabekammer -, Stiftsstraße 9, 55116 Mainz
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabeka … ganz lesenEin Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer der Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung erfolgt 10 Kalendertage nach Absendung der beabsichtigten Zuschlagserteilung an die unterlegenen Bieter gem. § 134 Abs. 2 GWB. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB). Auf die prozessualen Vorschriften der §§ 160 ff. GWB wird außerdem hingewiesen. Die Unwirksamkeit eines Verstoßes gegen § 134 GWB kann gemäß § 135 Abs. 2 S. 1 GWB i.V.m. § 135 Abs. 1 Nr. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXP4YVXHQ0B

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
]init[ AG für digitale Kommunikation, Berlin1

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Name
Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
Anschrift
Mainzer Straße 14 - 16, 56130 Bad Ems
Kontakt
vergabe@bho-legal.com

Bei uns erfasst

2Bekanntmachungen
1Zuschlagsmeldungen

Noch keine Zuschlagsmeldung dieses Auftraggebers im Bestand.

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 720 (IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

95vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (77 Lose mit Angabe)
311.900 €Zuschlagswert im Median
133.416 € – 921.960 €mittlere Hälfte, 11 Werte

Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: IT-Dienstleistungen in Rheinland-Pfalz (19 offen)

Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 18.03.2024

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 3e82163e-b6c3-4d0d-8ade-b910dc976c40.