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Lieferung von 3 OP-Mikroskopen ZEISS TIVATO 700

Universitätsmedizin Frankfurt am Main · Frankfurt am Main, Hessen

Aktenzeichen 20251052veröffentlicht 12.11.2025LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Frankfurt am Main60590, Hessen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 12 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Die Mikroskopie-Systeme sind für verschiedene klinische Anwendungen vorgesehen. Neben der zentralen Rolle in der HNO-Chirurgie sollen sie auch für Eingriffe der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie geeignet sein. Die Systeme müssen Eingriffe an beiden Ohren ermöglichen, ohne dass dabei die Systeme neu positioniert werden müssen und über genügend Freiheitsgrade in allen Achsen, um auch an schwer zugängliche Stellen zu erreichen (z.B. Kehlkopf). Eine motorisierte Feinpositionierung muss möglich sein, um Face-to-Face Operationen zu ermöglichen. Die Systeme müssen über motorbetrieben Fokussierung und Zoom verfügen, apochromatische Optiken enthalten und einen möglichst großen maximalen, sowie möglichst kleinen minimalen Arbeitsabstand gestatten. Das Tivato 700 hat hier eine technische Alleinstellung mit einem sehr großen Arbeitsabstandsbereich von 200 - 625mm. Dies ist im Hinblick auf Patientensicherheit und OP-Ergebnis sehr wichtig, da es Operateuren verschiedener Körpergrößen das höchste Maß an Ergonomie verschafft, was besonders bei längeren Operationen Tremoren vorbeugt. Außerdem lassen sich durch den kleinen Arbeitsabstand höhere Vergrößerungen umsetzen und durch den großen Arbeitsabstand mit längeren Instrumenten arbeiten, was auch beides direkten Einfluss auf das OP-Ergebnis hat. Weiterhin sollen die Systeme eine elektrische Justierung der Tiefenschärfe ermöglichen. Eines der drei Systeme muss für die fluoreszenzbasierte Video-Angiographie eingerichtet sein. Die Systeme müssen mit Xenon Lichtquellen ausgestattet sein, die tageslichtähnliche Eigenschaften und mind. ca. 300 W Leistung haben sowie über ein zweites Leuchtmittel verfügen. Bei Ausfall wird automatisch auf das zweite Leuchtmittel umgeschaltet, um die Patientensicherheit zu erhöhen. Die Beleuchtung muss über Funktionen verfügen, die Gewebe außerhalb des Sehfeldes vor unnötiger Lichteinstrahlung schützt. Das Tivato 700 verfügt hinsichtlich des Stativs über das Alleinstellungsmerkmal, da eine aktive Schwingungsdämpfung eingebaut ist. Diese verhindert das Schwingen der Systeme, was insbesondere bei starken Vergrößerungen (z.B. Innenohr) zur Unterbrechung der OP führen kann, wodurch eine direkte Gefährdung des Patienten möglich ist (z.B. bei akuten Blutungen). Das Stativ muss auf Rollen beweglich sein, die jeweils eine Bremse haben, um Mobilität und Stabilität zu gewährleisten. Der Abstand von Stativ zu Objektiv muss mindestens 1,6 m betragen. Die Mikroskope müssen sich um 125° nach hinten und um je 45° nach links und rechts schwenken/neigen lassen, um bequemes Operieren zu ermöglichen. Die Systeme müssen eine zentrale Benutzeroberfläche (Touchscreen) haben. Das System muss zwei individuell programmierbare Handgriffe haben. Die Systeme müssen Beobachter neben dem Operateur ermöglichen (Mitbeobachtertubus). Die Systeme müssen über WLAN vernetzbar sein, Live Videostreaming, 4K Videos und DICOM unterstützen sowie Kompatibilitäten zu vorhandenen Systeme des OPs aufweisen (z.B. Brainlab Curve und Sony IOPS). Die Mikroskop-Systeme müssen über eine automatische Balancierfunktion aller relevanten Systemachsen verfügen, die das Ausbalancieren des Systems mit nur einem Knopfdruck und ohne manuelle Zwischenschritte ermöglicht. Diese Funktion stellt eine weitere Alleinstellung des Tivato 700 dar und hat positive Auswirkung auf die Patientensicherheit, indem es die benötigte Zeit und Fehler reduziert. Das automatische Ausbalancieren muss in jeder Position im Neigungs- und Schwenkbereich funktionieren und auch nach Abdeckung des Systems darf nur es einen Knopfdruck erfordern. Das automatische Balancieren bestimmter Konfigurationen darf keine zusätzlichen Gewichte benötigen. Das seitliche Neigen des Mikroskops darf kein erneutes Ausbalancieren des Systems erfordern, um die Operationsprozess nicht zu verzögern und Patienten zu gefährden, daher darf sich der Mitbeobachtertubus nicht bewegen beim seitlichen Neigen. Für eine verbesserte Hygiene und Schutz vor Beschädigung müssen sich alle Lichtleiter, Videokameras und Kabel vollständig abgedeckt/integriert sein. Die Systeme müssen mit passenden Sterilhüllen für die OPs vorbereitete werden können. Eine weitere Alleinstellung des Tivato 700 ist die automatische Absaugfunktion der Sterilhüllen. Hierdurch liegt die Sterilhülle sehr eng an das Gerät an, was einer erhöhten Patientensicherheit führt, da das Risiko, dass die Hülle den Operateur behindert oder jemand an der Hülle hängen bleibt, verringert wird. Es müssen weitere verlängerbare und faltbare Tuben verfügbar sein um verschiedenen Operateuren bequemes Arbeiten zu ermöglichen. Es müssen Tuben verfügbar sein, die sich schnell zwischen starker Vergrößerung und maximaler Übersicht des Operationsbereichs umschalten lassen.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Qualität
1

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Hessen, Luisenplatz 2, 64283 Darmstadt
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) unzulässig, soweit: 1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist … ganz lesenEin Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) unzulässig, soweit: 1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt; 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Frühester Vertragsschluss ist der 06.10.2025, hilfsweise am Folgetag nach Ablauf von zehn Kalendertagen nach Erscheinen dieser Bekanntmachung auf TED.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Carl Zeiss Meditec Vertriebsgesellschaft mbH, Oberkochen1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt am Main
Website
Kontakt
vergabeabteilung@unimedizin-ffm.de

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 385 (Apparate und Geräte zum Prüfen und Testen) in Hessen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

40vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (47 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 6 Meldungen plausibel angegeben

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. Vorabinformation Direktvergabe

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 78592e74-7568-48b8-ba45-499c74f2cfb8.