Kläranlagen Untere Ahr in Remagen, Los 3: Tragwerksplanungsleistungen
AZV Abwasserzweckverband Untere Ahr · Sinzig, Rheinland-Pfalz
Aktenzeichen 170/24veröffentlicht 31.07.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 7 Jahre
- 01.12.2024 – 01.12.2031
- Leistungsart
- Dienstleistungen
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 7 Jahre01.12.2024 – 01.12.2031
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Sinzig53489, Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichdtvp.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
- Sicherheiten verlangtnein
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- E-Rechnung verpflichtendja
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 195 Tage (3 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (7 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 35 %, Leistung und Qualität 65 %.
- Preis der Leistung35 %
- Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe: Methoden für die Abstimmung mit den weiteren an der Planung Beteiligten zur Findung einer wirtschaftlichen Lösung20 %
- Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe: Konzept zur Optimierung einer planungs- und bauzeitoptimierten Errichtung der Bauwerke20 %
- Örtliche Präsenz, Methodik und Organisation in der Phase der ingenieurtechnischen und sonstigen Kontrollen20 %
- Akzeptanz des Vertrages5 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 5,8 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −3,2 Punkte |
| 25 % teurer | −7 Punkte |
| 50 % teurer | −11,7 Punkte |
| 100 % teurer | −17,5 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 27 Monaten
- Teilnahmeanträge bis 10:00 Uhrvor 26 Monaten
- Vertragsbeginnvor 23 MonatenLaufzeit bis 01.12.2031
- Heute
Beschreibung
Gegenstand dieser Ausschreibung ist Los 3 - Leistungen der Tragwerksplanung sind die tragwerkplanerischen Leistungen für die Errichtung einer Groß-Kläranlage mit verschiedenen Gebäuden. Die Planung der Kläranlage selbst ist Gegenstand der Ausschreibung zu Los 1 und wurde bereits ausgeschrieben. Der Bearbeitungsumfang beinhaltet die Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI. Der Bearbeitungsumfang der Leistungen der Tragwerksplanung umfasst eine Vielzahl von einzelnen Objekten, die den Neubau der Kläranlage betreffen, die Pumpstation am alten Standort und die Verbindungsbauwerke. Die Bedarfsplanung geht derzeit von ca. 24 Objekten aus. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung ist der Baugrund am Standort des Neubaus der Kläranlage noch nicht abschließend geklärt. Auf dem Grundstück wurde über mehrere Jahre Abfall verkippt. Eine abschließende Entscheidung, ob und wie die Bauwerke standsicher auf diesem zu gründen sind ist noch nicht entschieden. Die Komplexität der planerischen Aufgabe kann insofern noch nicht abschließend beschrieben werden. Die Summe der anrechenbaren Kosten der Einzelbauwerke beträgt voraussichtlich 36.331.669,10 EUR (netto). Eine Einzelauflistung der anrechenbaren Kosten der Einzelbauwerke ergibt sich aus den Vergabeunterlagen. Zum zeitlichen Ablauf: eine genehmigungsfähige Planung der Leistungsphase 4 bis zum 30.09.2025 zu erstellen. Bauvorbereitende Maßnahmen sind ab Januar 2026 vorgesehen. Eine bauliche Realisierung der Maßnahme ist ab Oktober 2026 vorgesehen.
Beschreibung des Loses
Der Bearbeitungsumfang der Leistungen der Tragwerksplanung umfasst eine Vielzahl von einzelnen Objekten, die den Neubau der Kläranlage betreffen, die Pumpstation am alten Standort und die Verbindungsbauwerke. Die Bedarfsplanung geht derzeit von ca. 23 Objekten aus. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung ist der Baugrund am Standort des Neubaus der Kläranlage noch nicht abschließend geklärt. Auf dem Grundstück wurde über mehrere Jahre Abfall verkippt. Eine abschließende Entscheidung, ob und wie die Bauwerke standsicher auf diesem zu gründen sind ist noch nicht entschieden. Die Komplexität der planerischen Aufgabe kann insofern noch nicht abschließend beschrieben werden. Für dieses Vergabeverfahren wurden sämtliche Bauwerke zunächst in die Honorarzone II eingeordnet. Im Rahmen der Planung ist in Abstimmung mit den Objektplanern und dem Ersteller des Baugrundgutachten eine wirtschaftliche und umsetzbare Gründungsmethodik der Bauwerke festzulegen. Ggf. erforderliche "schwierige" Pfahlgründungen oder besondere Gründungsverfahren im Sinne des § 51 HOAI in Verbindung mit Anlage 14 werden Vertragsbestandteil. Im Anschluss sollen die endgültigen Festlegungen der Honorarzonen in der Phase der Entwurfsplanung festgelegt werden. Die Anzahl der Objekte wurde auf Grundlage der Bedarfsplanung ermittelt. Diese ist nicht abschließend, es ist im Zuge der Vorplanung und Entwurfsplanung nicht auszuschließen, dass sich die Anzahl der Objekte erhöht oder verringert. Im Weiteren ist ein hoher Abstimmungsbedarf mit den Auftragnehmern der übrigen Lose erforderlich. Die mit den Objektplanern vereinbarten Zeitpläne zur Realisierung der Kläranlage sind anspruchsvoll. Die Leistungen des Tragwerksplaners sind so zu erbringen, dass sämtliche Termine der Objektplaner der Lose eins und zwei gehalten werden können. Kostenrahmen: Detaillierte Angaben zu den erwarteten anrechenbaren Kosten ergeben sich wie folgt: Voraussichtliche anrechenbare Kosten (netto) der Einzelbauwerke im Sinne von § 50 HOAI: MID Schacht 135.000,00 EUR Störfallbecken 237.706,47 EUR Zulauf-Bauwerk 372.706,47 EUR Rechen-Gebäude 730.597,10 EUR Sandfang 562.771,21 EUR Vorklärung 1.132.945,31 EUR Verteilerbauwerk Belebung 319.560,27 EUR Belebungsbecken 10.326.194,20 EUR Verteilerbauwerk Nachklärung 594.020,09 EUR Nachklärung 5.857.433,04 EUR Filtration 2.163.214,29 EUR Faulbehälter 520.955,36 EUR Gassystem 465.368,30 EUR Erdverlegte Rohrleitungen, Kabelsysteme 4.499.688,62 EUR Maschinenhaus Biologie 1.041.257,81 EUR Maschinenhaus Schlamm 848.119,42 EUR Hochwasserschutzeinrichtung 2.268.000,00 EUR Prozesswasserbehandlung 892.064,73 EUR 4. Reinigungsstufe 1.947.756,70 EUR Fahrzeughalle 162.912,95 EUR Werkstattgebäude 479.825,89 EUR Betriebsgebäude 1.980.368,30 EUR 2. Ableitung 1.198.500,00 EUR Zulaufbauwerk (Druckrohrleitung) 900.000,00 EUR Pumpstation am alten Standort 432.000,00 EUR Die Kosten dienen lediglich der Vergleichbarkeit der Angebote und sind nicht abschließend. Leistungszeit: Der AG hat den Auftragnehmer des Loses 1 mit der Erstellung eines Terminplans beauftragt. Der Auftragnehmer hat seine Leistungen stets so zu planen und umzusetzen, dass die dort genannten Termine und Fristen eingehalten werden können. Es ist nicht auszuschließen, dass sich in Umsetzung der Leistungen des Loses 1 Termine und Fristen ändern. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, seine Planungsleistungen nach den zeitlichen Vorgaben der Planung des Auftragnehmers des Loses 1 zu richten. Dem AG steht insoweit ein einseitiges Leistungsbestimmungsrecht hinsichtlich der Ausführungszeit des AN zu. Er ist berechtigt die zeitlichen Vorgaben der Planung nach billigem Ermessen gemäß § 315 BGB zu ändern und neue Termine und Fristen für die Ausführung der Planungsleistungen des AN zu bestimmen. Eine genehmigungsfähige Planung der Leistungsphase 4 ist bis zum 30.09.2025 zu erstellen. Bauvorbereitende Maßnahmen sind ab Januar 2026 vorgesehen. Eine bauliche Realisierung der Maßnahme ist ab Oktober 2026 vorgesehen. Bezüglich weiterer Einzelheiten wird auf die Leistungsbeschreibung und Vertragsentwurf verwiesen.
Gegenstand nach CPV
- 71327000Dienstleistungen in der TragwerksplanungHauptgegenstand
Bedingungen
Zuschlag5 von 5 angegeben
- Preis
- Preis der LeistungDas Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem doppelt so hohen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung der Angebote fließen die Zeithonorare für den Bereich der Objektplanung mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein: - 10 Stunden Geschäftsführer - 20 Stunden Architekt/Ingenieur - 20 Stunden Techniker - 20 Stunden Zeichner/Schreibkraft
- Qualität
- Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe: Methoden für die Abstimmung mit den weiteren an der Planung Beteiligten zur Findung einer wirtschaftlichen LösungHinsichtlich des Wertungskriteriums "Methoden für die Abstimmung mit den weiteren an der Planung Beteiligten zur Findung einer wirtschaftlichen Lösung" wird zunächst auf die Leistungsbeschreibung Bezug genommen. Die Anlage ist komplex. Der Tragwerksplaner hat verschiedene Anforderungen zu berücksichtigen. Diese sind neben der Statik unter anderem Auftriebssicherheit, Zuarbeit zum Fassadenkonzept oder Berücksichtigung des Kiesgruben-Untergrundes. Abstimmungen mit der Objektplanung Ingenieurbauwerke und mit der Objektplanung Gebäude und Fassadenkonzept sowie sonstigen Beteiligten im Planungsprozess sind daher erforderlich. Dies vorausgeschickt, erhält ein Angebot 0-3 Punkte, welches Methoden vorstellt, die Defizite in den Abstimmungsprozessen erwarten lassen. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das einen Vorschlag mit einer den Anforderungen genügenden Abstimmungsmethodik macht, nach dem zu erwarten ist, dass eine als wirtschaftlich zu bezeichnende Lösung gefunden werden kann. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, das besonders gute Methoden für eine sinnvolle und effiziente Abstimmung vorschlägt, durch deren Umsetzung eine besonders wirtschaftliche Bauweise zu erwarten ist und zwar insbesondere im Hinblick auf die Gründungsproblematik.
- Qualität
- Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe: Konzept zur Optimierung einer planungs- und bauzeitoptimierten Errichtung der BauwerkeHinsichtlich des Wertungskriteriums wird auf die Leistungsbeschreibung Bezug genommen. Die Maßnahme ist eilbedürftig. Die abgestimmte Vorplanung muss 5 Monate nach Auftragserteilung erstellt sein. Eine genehmigungsfähige Planung der Leistungsphase 4 muss bis zum 30.09.2025 erstellt werden. Bauvorbereitende Maßnahmen sind ab März 2026 vorgesehen. Eine bauliche Realisierung der Maßnahme ist ab Oktober 2026 vorgesehen. Ein Angebot erhält 0-3 Punkte, welches nicht erwarten lässt, dass der Zeitplan eingehalten werden kann. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das einen Vorschlag macht, mit dem die Terminerreichung grundsätzlich zu erwarten ist. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, das Methoden vorschlägt, durch deren Umsetzung die Erreichung der Termine in einem besonderen Maße gesichert zu erwarten ist, etwa indem zeitliche Puffer vorgesehen sind und mit dem eine besondere Flexibilität in der zeitlichen Bearbeitung des Projektes vorgestellt wird.
- Qualität
- Örtliche Präsenz, Methodik und Organisation in der Phase der ingenieurtechnischen und sonstigen KontrollenHinsichtlich des Wertungskriteriums "Örtliche Präsenz, Methodik und Organisation in der Phase der ingenieurtechnischen und sonstigen Kontrollen" wird zunächst auf die Leistungsbeschreibung und die zu beauftragenden Besonderen Leistungen (Anlage 2 zum Vertrag) Bezug genommen. Für die Beurteilung werden herangezogen - die Präsenz und die Erreichbarkeit der Bauleitung - Berufserfahrungen und Qualifikation des zur Bauleitung vorgesehenen Personals - Methodik zur Sicherstellung einer mangelfreien und funktionsgerechten Ausführung des Tragwerks. 0-3 Punkte erhält ein Angebot, bei dem eine Leistungserbringung durch berufsunerfahrenes und nicht hinreichend qualifiziertes Personal angeboten wird und/oder von einer Präsenz der objektspezifischen Fachbauleitung der technischen Anlagen nicht oder nur mit erheblichen Einschränkungen auszugehen ist. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, bei grundsätzlich Qualitätsvolle Bearbeitung zu erwarten ist. 7-10 Punkte erhält darüber hinaus ein Angebot, mit dem Methoden vorgeschlagen werden, die eine mangelfreie und funktionsgerechte Ausführung des Tragwerks mit großer Sicherheit erwarten lassen. Die angegebene Punktespanne beschreibt den Beurteilungsspielraum der vergebenden Stelle hinsichtlich des Maßes der Zielerreichung oder Zielabweichung innerhalb des genannten Erwartungskorridors.
- Qualität
- Akzeptanz des VertragesHinsichtlich des Wertungskriterium "Akzeptanz des Vertrages" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, das zu einer sehr ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, zum Beispiel durch die Vereinbarung von haftungsbeschränkenden Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche oder eine Reduzierung der Leistungspflichten. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das zu einer ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, beispielsweise durch die Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche. 7 Punkte enthält ein Angebot, das keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster regelt. 8-10 Punkte erhält ein Angebot, das eine für den Auftraggeber günstigere Risikoverteilung vorsieht, als der vorgeschlagene Vertragsentwurf. Die angegebene Punktespanne beschreibt den Beurteilungsspielraum der vergebenden Stelle hinsichtlich des Maßes der Zielerreichung oder Zielabweichung innerhalb des genannten Erwartungskorridors.
Eignung7 von 7 angegeben
- Kriterium
1. Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB und § 19 MiLoG begründet sind. 2. Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicher … ganz lesenkürzer
1. Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB und § 19 MiLoG begründet sind. 2. Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist. 3. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist. 4. Erklärung des Bewerbers, dass er nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (Sanktionen VO) genannten Unternehmen oder Personen mit Russlandbezug gehört. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, dass dies auch nicht auf die verbundenen Unternehmen zutrifft. 5. Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen. 6. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 5 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.- Kriterium
1. Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und u … ganz lesenkürzer
1. Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB). 2. Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB). 3. Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung und detaillierter Beschreibung der mindestens verwendeten Software für den Datenaustausch und die Datensicherung. 4. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die vorgenannten Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben. Mindestanforderungen: I. Mindestanforderung an die Größe des Büros und des Projektteams Das Büro muss eine der Maßnahme angemessene Zahl an Mitarbeitenden aufweisen. Wegen der Komplexität und der Eilbedürftigkeit der Maßnahme muss das Büro des Bieters/der Bietergemeinschaft mindestens über 10 Mitarbeiter verfügen, die berechtigt sind Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Das Projektteam muss mit mindestens fünf Personen besetzt sein, die berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Kleineren Büros wird im Hinblick darauf die Bildung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft empfohlen. II. Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers Es sind mindestens 4 Referenzobjekte anzugeben, die die nachfolgenden Bedingungen erfüllen: 1. Es müssen Planungsleistungen in den Leistungsphasen 2-6 im Sinne von § 51 HOAI erbracht worden sein. 2. Mindestens zwei Referenzen müssen realisierte, wasserberührte und abwasserberührte Becken als Betonbauwerk, die im leeren Zustand auftriebssicher herzustellen waren, zum Gegenstand haben, und deren anrechenbare Baukonstruktionskosten (KG 300) mindestens 1.000.000 EUR betragen haben. Diese Bauwerke müssen als "weiße Wanne" mit wasserundurchlässigem Stahlbeton konstruiert worden sein. 3. Mindestens zwei Referenzen müssen geeignet sein, die Erfahrung des Bewerbers mit Pfahlgründungen zu belegen. Allgemeines: Die zu 2. und 3. geforderten speziellen Nachweise dürfen in einer Referenz kumuliert werden. Es ist jedoch ein getrennter Nachweis durch Einreichung verschiedener Referenzen, die die entsprechende Erfahrung belegen, zulässig. Für alle Referenzen gilt jedoch, dass sie die Mindestanforderungen an die Ziffer 1 erfüllen müssen. Zur Erhöhung der Eignung können weitere Referenzen eingereicht werden. Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind. Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Liste (siehe Teilnahmeantrag) genutzt werden. Maßgeblich bleibt der Inhalt der Bekanntmachung. Die angeforderten Auskünfte sind in Textform einzureichen.- Kriterium
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB). 2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazi … ganz lesenkürzer
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB). 2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen 3. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will. 4. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben. Mindestanforderung: Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 3,0 Millionen EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 3,0 Millionen EUR beträgt. Dies ist durch eine Bescheinigung der Versicherung nachzuweisen. Ausreichend ist eine Bescheinigung, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall zur Verfügung steht. Die geforderten Nachweise sind in Textform einzureichen.- Kriterium
1. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungsleistungen anhand der eingereichten Referenzen die die Mindestanforderungen an die geforderten Referenzen oben zu Ziffer 2 (wasserberührte pp. Becken) erfüllen (30%). 2. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungsleistungen anhan … ganz lesenkürzer
1. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungsleistungen anhand der eingereichten Referenzen die die Mindestanforderungen an die geforderten Referenzen oben zu Ziffer 2 (wasserberührte pp. Becken) erfüllen (30%). 2. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungsleistungen anhand der eingereichten Referenzen die die Mindestanforderungen an die geforderten Referenzen oben zu Ziffer 3 (Pfahlgründung) erfüllen (30%). 3. Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen in Jahren (Projektleitung und stellvertretende Projektleitung) (20 %). 4. Gesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen (20 %). Jeweils für die zur Leistungserbringung vorgesehene Person (Projektleiter und stellv. Projektleiter). Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen. Für die Beurteilung der Eignungsauswahl werden nur Referenzen herangezogen, die eine aussagekräftige Beschreibung enthalten; eine nur namentliche Listenaufzählung ist nicht ausreichend.- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
- Rein nationale Ausschlussgründe
- Begrenzung der Bewerberzahl
- 3 bis 5 Bewerber
Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 01.12.2024
- Vertragsende
- 01.12.2031
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistung vorgesehen. Es sollen zunächst die Leistungsphasen 1-4 beauftragt werden, anschließend die Leistungsphasen 5 und 6.
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- dtvp.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- nicht verlangt
Ausführung6 von 7 angegeben
- Ausführungsbedingungen
- Leistung: Die Auftragsausführung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Ingenieur benennen.
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird nicht genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird nicht genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Stiftstraße 9, 55116 Mainz
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Von Bewerbern/Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen. Erklärt der Auftraggeber, dass er der Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen nach Eingan … ganz lesenkürzer
Von Bewerbern/Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen. Erklärt der Auftraggeber, dass er der Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung bei folgender Stelle schriftlich einen Nachprüfungsantrag zu stellen: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz Deutschland E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel.: +49 6131 / 165240 Fax: +49 6131 / 162113- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben
- Hinweis
- #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#
- Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXP4YK7HQ4L 1. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch - nur - über das Bietertool der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete Teilnahmeformular genutzt werden. Hinsic … ganz lesenkürzer
Bekanntmachungs-ID: CXP4YK7HQ4L 1. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch - nur - über das Bietertool der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete Teilnahmeformular genutzt werden. Hinsichtlich der Eigenerklärungen kann der Nachweis vorläufig durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung geführt werden. Maßgeblich bleibt jedoch der Inhalt der Bekanntmachung. 2. Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die Vergabeplattform geführt. Das bieterindividuelle Postfach auf der Vergabeplattform fungiert als "elektronischer Briefkasten" der Bieter und ist für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen pp. im Vergabeverfahren maßgeblich und verbindlich. 3. Der Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch, der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB und sonstiger Schriftverkehr, wie z.B. Nachforderungen, erfolgt ebenso über das Bieterpostfach der Vergabeplattform. 4. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz ausschließlich über den bevollmächtigten Partner der Arbeits-/Bietergemeinschaft.
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Grüner Weg 17, 53489 Sinzig
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Rheinland-Pfalz. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Rheinland-Pfalz (42 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Brämer & Reihsner PartG mbB9 Zuschläge
- Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner mbH8 Zuschläge
- FISCHER TEAMPLAN Ingenieurbüro GmbH7 Zuschläge
- Björnsen Beratende Ingenieure GmbH6 Zuschläge
- HTP Ingenieur GmbH & Co.KG6 Zuschläge
- Alhäuser + König Ingenieurbüro GmbH5 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens3 Meldungen
- Vergabebekanntmachung
- Bekanntmachung (diese Seite)Frist 02.09.2024
- 1. Berichtigung · Aktualisierte InformationenFrist 02.09.2024
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 4e4e6af9-fa84-4316-84b1-a6b2cb4547b0.