Friedhofentwicklungsplanung 2035+, Wiesbaden
Landeshauptstadt Wiesbaden, Der Magistrat, Grünflächenamt · Wiesbaden, Hessen
Aktenzeichen 2024-VgV-67-FEPveröffentlicht 17.01.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 14 Monate
- 02.12.2024 – 02.02.2026
- Leistungsart
- Dienstleistungen
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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Wiesbaden.
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Vertrag endete voraussichtlich am
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Verlängerungen sind nicht eingerechnet. Ob und wann neu ausgeschrieben wird, entscheidet die Vergabestelle. Die Erkennung einer Neuausschreibung ist eine Schätzung. Weitere auslaufende Verträge
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 14 Monate02.12.2024 – 02.02.2026
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 282 Tage (3 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 4 Angebote je Los (5 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.
- Konzeption/Herangehensweise45 %
- Bürostruktur25 %
- Honorar30 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −2,7 Punkte |
| 25 % teurer | −6 Punkte |
| 50 % teurer | −10 Punkte |
| 100 % teurer | −15 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Vertragsbeginnvor 23 MonatenLaufzeit bis 02.02.2026
- Veröffentlichungvor 22 Monaten
- Heute
Beschreibung
Erstellung eines Friedhofentwicklungskonzeptes
Beschreibung des Loses
Ausgangssituation:
Anlass, Inhalte, Ziele und Nichtziele
Friedhöfe sind Orte für Bestattung und Gedenken der Verstorbenen und haben zudem als Grün- und Freiflächen vielfältige weitere Funktionen für die Stadt. Insbesondere im Rahmen der Innenentwicklung/Nachverdichtung im Stadtgebiet Wiesbaden bekommen die Friedhöfe zusätzliche Bedeutung im Hinblick auf die Grünversorgung und Erholungsnutzung sowie auch Klimaanpassung und Biodiversität. Viele der 21 Friedhöfe im Stadtgebiet von Wiesbaden besitzen historische Bedeutung. Ihnen wird zum Teil ein besonderer denkmalpflegerischer Wert beigemessen. Für zukünftige Bedarfe wurden in der Vergangenheit Friedhofserweiterungsflächen im Stadtgebiet vorgehalten bzw. planungsrechtlich gesichert. Die Veränderungen der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in den letzten Jahrzehnten, wie z.B. eine zunehmende Individualisierung sowie Veränderungen hinsichtlich der Religionszugehörigkeiten und -ausübungen, haben einen Wandel der Bestattungsrituale mit sich gebracht und wirken sich unmittelbar auf die Gestaltung der Friedhöfe aus. Diese Entwicklungen führen zum Teil zu Flächenüberhängen auf den Friedhöfen, aber auch zu sinkenden Nutzungen der gesamten vorgehaltenen Friedhofsinfrastruktur und tragen zum Rückgang der Trauerhallennutzungen auf den kommunalen Friedhöfen bei. Der Friedhofsflächenüberhang aufgrund flächensparender Urnenbeisetzungen steigt weiterhin an, obwohl die Bestattungszahlen die letzten Jahre gleichbleibend sind. Die Bestattungsstatistiken zeigen in Wiesbaden einen Trend zur Urnenbeisetzung, derzeit über 80 % Urnenbeisetzungen (aktuelle Statistik 2024). Damit geht unweigerlich die Auslastung der Bestattungsflächen zurück. Die innerhalb der Friedhöfe freiwerdenden, oft kleinteiligen Flächen müssen vom Betreiber kostspielig gärtnerisch unterhalten und die Verkehrssicherungspflicht gewährleistet sein. Dem stehen einerseits sinkenden Gebühreneinnahmen und andererseits steigende Unterhaltungskosten gegenüber. Innerhalb des Gebührenhaushalts der Friedhöfe geht die wirtschaftliche Tragfähigkeit aufgrund der voran genannten Gründe noch mehr als bisher zurück. Vor diesem Hintergrund ist eine Auseinandersetzung mit den Funktionen und der strategischen Entwicklung des Friedhofswesens als ein wesentlicher Bestandteil des Gemeinwesens dringend erforderlich. Eine Herausforderung ist es, den Friedhof zukunftssicher zu machen, die Bestattungsangebote attraktiver zu machen gestalten, auszuweiten und zu sichern, aber auch seine Bedeutungen neben der Bestattungsaufgabe hervorzuheben: Erholungsfunktion und Freizeitwert (vor allem für Innerstädtische Friedhöfe), ökologische Funktionen, stadtklimatische Funktionen, kultureller Wert, soziale Funktion und Gesundheitsfunktion. Friedhöfe sind für die Stadt weitaus mehr als nur Orte für Bestattungen. Die Erstellung der Friedhofsentwicklungsplanung (FEP) ist daher ein notwendiger Beitrag zur langfristigen Stabilisierung der Friedhofsgebühren und dient der Sicherstellung der ursprünglichen Aufgaben eines Friedhofes/der Friedhöfe und deren dauerhaften Erhalt. Die zu bearbeitenden Themenfelder sind aktueller denn je, vor allem wenn es um Aspekte wie Wirtschaftlichkeit, Flächenmanagement oder zukunftssichere Gestaltung der Friedhöfe geht - nur mit einem soliden und strategischen Konzept können passgenaue Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt sowie dringend notwendige Veränderungen angestoßen werden. Ziele Die Erstellung der Friedhofsentwicklungsplanung soll als Ergebnis ein maßgeschneidertes identitätsstiftendes Zielbild für Wiesbadens Friedhöfe generieren. Die daraus abgeleiteten Aufgaben- und Maßnahmenkataloge stellen sicher, dass die Friedhöfe der Stadt Wiesbaden langfristig als Orte der Trauer und Begegnung sowie als grüne Erholungsräume aber auch Rückzugs- bzw. Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten und zukunftsweisend entwickelt werden können. Im Wesentlichen ist eine Strategie für den Umgang mit sinkenden Flächenbedarfen und den sich wandelnden Bestattungsverhalten zu erarbeiten. Die sich in Nutzung befindlichen Beisetzungsflächen werden reduziert und räumlich konzentriert. Die Ausnutzung der vorhandenen Flächenpotentiale ist zu verbessern. Umsetzungsmöglichkeiten zeitgemäßer Beisetzungsarten sind aufzuzeigen. Es ist ein Gestaltungskonzept zu erarbeiten, welches reduzierten Pflegeaufwand beinhaltet. Ebenso sind Grundlagen und Begründungen für Gebührenanpassungen abzuleiten, sowie eine am Bedarf orientierte Bereitstellung von Haushaltsmitteln (z.B. über eine Grundinvestition pro Fläche). Die Ergebnisse sind in einer textlichen Ausarbeitung sowie in Tabellen und Plänen darzustellen (siehe Lesitungsbeschreibung). Nichtziele • Die konkrete Planung von Einzelmaßnahmen • Die Erstellung eines Pflege- und Gestaltungshandbuchs • Die Ermittlung von Kosten für Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen der Friedhofsinfrastruktur (Friedhofsgebäude, Wege-, Kanal- und Leitungsnetze sowie Einfriedungen) • Eine Erneuerung der Friedhofsgebührenordnung
Gegenstand nach CPV
Bedingungen
Zuschlag3 von 3 angegeben
- Qualität
- Konzeption/Herangehensweise
- Qualität
- Bürostruktur
- Kosten
- Honorar
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 02.12.2024
- Vertragsende
- 02.02.2026
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- -
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz2 von 2 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Wilhelminenstraße 1 - 3, 64295 Darmstadt
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
Das Grünflächenamt hat die städtische WiBau Gesellschaft mbH (WiBau) mit der Durchführung des hier ausgeschriebenen Vergabeverfahrens beauftragt. Sämtliche Kommunikation im Vergabeverfahren ist daher mit der WiBau zu führen. Das gesamte Verfahren inkl. Kommunikation wird elektronisch in Textform übe … ganz lesenkürzer
Das Grünflächenamt hat die städtische WiBau Gesellschaft mbH (WiBau) mit der Durchführung des hier ausgeschriebenen Vergabeverfahrens beauftragt. Sämtliche Kommunikation im Vergabeverfahren ist daher mit der WiBau zu führen. Das gesamte Verfahren inkl. Kommunikation wird elektronisch in Textform über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD (elektronische Hessische Ausschreibungsdatenbank) oder per E-Mail an "vergabe@wibau-wiesbaden.de" unter Angabe der Dokumentenbezeichnung und Gliederungsnummer der Vergabeunterlagen abgewickelt. Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD einzureichen. Dies erfordert eine kostenfreie Registrierung. Wenn Sie sich registriert haben, werden Sie aktiv informiert, sobald eine neue Version der Unterlagen von der Vergabestelle veröffentlicht wird oder sobald die Vergabestelle neue Nachrichten zum Verfahren verschickt. Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote, die schriftlich in Papierform oder auf anderem elektronischen Wege sowie welche, die nach der Angebotsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen. Angaben zur Beschränkung der Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden, sofern geeignet, mindestens 3 höchstens jedoch 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Auswahl der Bewerber erfolgt bei Vollständigkeit der vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen, insbesondere der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzprojekte mit der zu erbringenden Leistung sowie der in der Bewertungsmatrix genannten Kriterien. Die genaue Bewertungsmatrix ist Teil der Vergabeunterlagen (siehe Teilnahmeantrag). In Summe können maximal 280 Punkte erreicht werden. Erfüllen im Teilnahmewettbewerb mehr als 5 Bewerber gleichermaßen die Anforderungen entscheidet bei Punktgleichheit das Los (vgl. § 75 Abs. 6 VgV). Informationen zum weiteren Verfahren: Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Anbieter haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich so zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht des Auftraggebers begründet wird. Insbesondere erwartet der Auftraggeber über die geforderten Angebotsunterlagen hinaus keine sonstigen Unterlagen. Nach Angebotsabgabe wird die Vergabestelle die eingegangenen Angebote prüfen. Die Vergabestelle behält sich gem. § 17 Abs. 11 VgV die Möglichkeit vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote ohne weitere Verhandlung zu erteilen. Sollte es zu Aufklärungs-/ Verhandlungsgesprächen kommen, so sollen diese im Laufe des Novembers 2024 stattfinden. Gem. § 17 Abs. 12 VgV ist die Vergabestelle berechtigt bei den Verhandlungen in Stufen zu verfahren und so ggf. die Anzahl der Teilnehmer zu reduzieren. Verwendung der Vergabeunterlagen: Die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die die Bewerber im Rahmen des Vergabeverfahrens erhalten, sind nur für dieses Vergabeverfahren zu verwenden. Die Nutzung der Vergabeunterlagen für andere Zwecke ist nicht gestattet.
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| PLANRAT VENNE, Kassel | 1 |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Gustav-Stresemann-Ring 15, 65189 Wiesbaden
- Website
- wibau-wiesbaden.de
- Kontakt
- vergabe@
wibau-wiesbaden.de
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
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Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Planung in Hessen (115 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Vergabebekanntmachung (diese Seite)
- BekanntmachungFrist 17.09.2024
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung a4611b93-b9b6-4a19-8699-4cbf8ef89a57.