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Freianlagenplanung für das Bauvorhaben: Neubau Erweiterungsbau Warndtgymnasium Völklingen (Los 4) (LPH 5-9 nach §39 HOAI)

Auftraggeber nicht angegeben · Völklingen, Saarland

Aktenzeichen LOT-0001 E89194721veröffentlicht 05.12.2025DienstleistungenOffenes Verfahren

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
7 Jahre
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

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Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 40 %.40 %
  • Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 30 %.30 %
  • Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 30 %.30 %

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Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 11 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

In den letzten Jahren ist ein kontinuierlicher Anstieg der Schülerzahlen am Gymnasium zu verzeichnen, eine Entwicklung, die sich unvermindert fortsetzt. Aktuell wird die Schule noch dreizügig betrieben. Aufgrund der prognostizierten weiteren Zunahme der Schülerzahlen ist diese Struktur jedoch nicht länger ausreichend. Eine Umstellung auf eine vierzügige Organisation ist daher zwingend erforderlich. Aus diesem Grund wird ein zusätzliches Schulgebäude errichtet, das sich derzeit in der Planungsphase befindet. Im Zuge der Erweiterung soll auch die Freianlagenplanung überarbeitet werden, um das neue Gebäude funktional und gestalterisch in die bestehenden Flächen zu integrieren. Dabei ist sicherzustellen, dass sich die Freiflächenplanung eng am bisherigen Gebäudekonzept orientiert. Dies definiert wichtige Zwangspunkte für die Erschließung – insbesondere hinsichtlich Barrierefreiheit und Anfahrbarkeit. Parallel zum Neubau soll der gesamte Schulhof modernisiert werden. Angesichts der erheblichen Größe der abflusswirksamen Fläche von 6.231,2 m² – deutlich oberhalb der Bagatellgrenze von 800 m² – war die Erstellung eines Überflutungsnachweises erforderlich. Das ermittelte Retentionsvolumen berücksichtigt ausschließlich die neu überplante Fläche. Möglichkeiten zur sicheren Versickerung des anfallenden Niederschlagswassers auf dem Gelände sind jedoch begrenzt. Insbesondere ist eine Ableitung auf den angrenzenden Dammkronen bereits ausgereizt. Zusätzliche Einschränkungen ergeben sich durch die Untersuchung des Bodens im Schulhofbereich. Die Analyse der Bohrkerne sowie die Prüfung auf Bodenschadstoffe ergaben heterogene Befunde. Daraus ergibt sich, dass eine flächige Versickerung über potenziell belastete Bodenschichten nicht ausgeschlossen werden kann. Daher wird empfohlen, die Versickerung auf Teilflächen (z. B. teilversiegelte Bereiche) zu beschränken und im Übrigen auf eine kontrollierte Ableitung in den Mischwasserkanal mit Retentionsmaßnahme zurückzugreifen. Der vollständige Überflutungsnachweis ist beigefügt. Als wesentliche Retentionsmaßnahem wird vorab ein Stauraumkanal als vorgezogene Maßnahme realisiert. Diese Leistung wird von einem Ingenieurbüro unabhängig der Freiraumplanung erbracht. Der Ausführungszeitraum liegt in den Sommerferien 2026. Der Beginn der Ausführung für die Freianlagen folgt in den Sommerferien 2027. Die Arbeiten finden im laufenden Betrieb statt.

Beschreibung des Loses

Der neue Schulbau wird zusätzliche Klassenräume, Räume für die freiwillige Ganztagsschule und eine Mensa erhalten. Der Neubau wird auf dem momentan bestehenden Sportplatz der Schule errichtet. Mit der Freianlagenplanung wird der Schulhof vollständig neu organisiert. Es soll ein komplett neuer Schulhof mit Aufenthaltsmöglichkeiten sowie Sport- und Spielanlagen entstehen. Die Anlage wird auf den kommenden Neubau abgestimmt. Bestehende Anlagen sind, soweit noch sinnvoll und funktionsfähig, in die neue Planung zu integrieren. Der Stauraumkanal ist ein eigenständiges Ingenieurbauwerk und fällt nicht in den Aufgabenbereich der Freianlagenausführung. Die Ausführung der Freianlagen erfolgt erst nach Errichtung des Stauraumkanals. Dennoch muss die Freianlagenausführung den Stauraumkanal als Schnittstelle berücksichtigen, insbesondere hinsichtlich der baulichen Anschlüsse der angrenzenden Flächen. Die hierfür erforderlichen Pläne und technischen Daten werden von Bauherren bei Bedarf bereitgestellt. Aufgrund der Erweiterung des Gymnasiums sowie der Umstellung auf eine vierzügige Organisationsstruktur werden die Freianlagen umfassend gestaltet und angepasst. Die Leistungsphase 2 wurde bereits abgeschlossen und liegt vor. Die Leistungsphasen 3 und 4 befinden sich derzeit in Bearbeitung und werden dem Auftrageber zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Freianlagenplanung sind die Leistungen der Leistungsphasen 5 bis 9 gemäß HOAI vollständig zu erbringen Darüber hinaus sind Abstimmungen mit den Bauherren hinsichtlich der Nutzungsanforderungen sicherzustellen. Zudem gehört die Integration der vorhandenen Bestandspläne sowie der Ergebnisse aus den vorangegangenen Planungsphasen (Leistungsphasen 1 bis 4) zum Leistungsumfang.

Folgende Punkte sind besonders zu beachten: 1. Oberbauten (gemäß RSTO) Die Dimensionierung der erforderlichen Oberbauten ist Bestandteil der Planungsleistung und in den anrechenbaren Kosten enthalten. Die Bewertung der vorhandenen Böden sowie daraus resultierende Bodenverbesserungen oder Gründungserfordernisse erfolgen auf Grundlage des vorliegenden Bodengutachtens.

2. Bauphasen / Schulbetrieb Die Baumaßnahmen werden abschnittsweise und unter laufendem Schulbetrieb umgesetzt. Die Anzahl und Abfolge der Bauabschnitte sind in enger Abstimmung mit dem Bauherrn durch die Objektplaner (Gebäude und Freianlagen) festzulegen.

3. Verkehrsbeziehungen außerhalb des Planbereichs Grundstücksanteile außerhalb des direkten Planungsbereichs werden ausschließlich im Hinblick auf bestehende und zukünftige Verkehrsbeziehungen berücksichtigt.

4. Ausstattungselemente im Außenbereich Alle Außenmöbel, Spielgeräte, Sportanlagen, Müllbehälter, Poller und ähnliche Ausstattungselemente müssen dem Standard des Regionalverbandes entsprechen und sind mit dem Bauherrn abzustimmen.

5. Nutzung bestehender Strukturen Die Wiederverwendung von Bestandsflächen oder vorhandenen Unterbauten ist grundsätzlich zu prüfen und – soweit technisch und wirtschaftlich vertretbar – umzusetzen.

6. Materialwahl und Unterhaltung Für einzubauende Materialien ist auf eine wirtschaftliche und wartungsarme Unterhaltung der Flächen zu achten. Die Auswahl erfolgt in enger Abstimmung mit dem Bauherrn.

7. Pflanzplanung Die Auswahl der Bepflanzung erfolgt nicht nur gestalterisch, sondern muss auch ökologische Kriterien erfüllen (z. B. Förderung von Bienen- und Vogelnahrung). Zudem ist der erforderliche Pflegeaufwand bei der Auswahl zu berücksichtigen.

8. Unterricht im Freien Geeignete Außenräume für den Unterricht im Freien sind funktional nutzbar und gestalterisch in das Gesamtkonzept einzubinden.

Abschließend ist sicherzustellen, dass die Leistungsphasen 5 (Ausführungsplanung), 6 (Vorbereitung der Vergabe), 7 (Mitwirkung bei der Vergabe), 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation) sowie 9 (Objektbetreuung) vollständig erbracht werden. Dabei sind alle Grundleistungen gemäß dem Leistungsbild Freianlagen nach § 39 HOAI in Verbindung mit Anlage 11 zur HOAI zu berücksichtigen.

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 40 %.40 %
Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 30 %.30 %
Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 30 %.30 %
Qualität
Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 40 %.Qualität
Qualität
Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 30 %.Teamwertung
Kosten
Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 30 %.Honorarangebot

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
7 Jahre
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der optionalen Leistungen besteht nicht.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Saarlandes, 66119 Saarbrücken
Fristen für Nachprüfungsanträge
Eine etwaige Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 GWB, dessen Abschluss hiermit bekanntgemacht wird, kann nur festgestellt werden, wenn innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union ein entsprechender Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt wird.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
faktorgruen Landschaftsarchitekten bdla Beratende Ingenieure, Stuttgart–

Auftraggeber

Name
Regionalverband Saarbrücken
Anschrift
Schlossplatz 1-15, 66119 Saarbrücken
Website
rvsbr.de
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 710 (Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen) in Saarland. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

70vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (56 Lose mit Angabe)
417.506 €Zuschlagswert im Median
189.112 € – 912.152 €mittlere Hälfte, 33 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 02.10.2025

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung b0ad7957-aa79-4429-be46-52fcfdcdeff3.