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Plangebiet "Westlich Metzer Straße" Teilnehmerwettbewerb

Landeshauptstadt Saarbrücken (LHS) · Saarbrücken, Saarland

Aktenzeichen WMS_1/2026veröffentlicht 27.10.2026DienstleistungenWettbewerblicher Dialog

Teilnahmefristin 19 Tagen · Fragen bis 19.11.2026, 23:59 Uhr

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Wettbewerblicher DialogVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
elektronisch: Erforderlichdtvp.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendnein
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Ausgewählte Bewerber entwickeln im Dialog mit der Vergabestelle Lösungen und geben danach Angebote ab.

Wird verhandelt?

Im Dialog werden Lösungen erarbeitet, nicht der Preis verhandelt.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag mit Referenzen einreichen und Kapazität für mehrere Dialogrunden einplanen.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 20 %, Leistung und Qualität 80 %.

  • Qualität80 %
  • Preis20 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 3,3 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−1,8 Punkte
25 % teurer−4 Punkte
50 % teurer−6,7 Punkte
100 % teurer−10 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026Alle in den Kalender

  1. Veröffentlichung
    vor 11 Tagen
  2. Heute
  3. Fragen bis 23:59 Uhr
    an Landeshauptstadt Saarbrücken (LHS)
    in 12 Tagen
  4. Teilnahmeanträge bis 12:00 Uhr
    in 19 Tagen

Wie viele Werktage bleiben, und bis wann müssen Bieterfragen beantwortet sein? Fristenrechner

Beschreibung

Die Landeshauptstadt Saarbrücken beabsichtigt in verkehrsgünstiger, grenznaher Lage zu Frankreich ein neues, integriertes, lebenswertes Stadtquartier (23,5 ha Größe) zu entwickeln, das eine städtebauliche Ergänzung insbesondere mit Wohnen und Gewerbe, ergänzt durch Dienstleistung, Nahversorgung und adäquate Freiraumstrukturen zu der angrenzenden Großwohnsiedlung "Folsterhöhe" aus den 1960er Jahren darstellt. Ziel des interaktiven, lösungsorientierten wettbewerblichen Dialogs ist es daher, für diese einerseits verkehrsoptimale, potenzielle Wohn- und Gewerbefläche mit andererseits vorhandenen schützenswerten Nutzungen und freiräumlichen Strukturen der Stadtrandlage, aber auch städtebaulichen Missständen ein unter sozialen, ökologischen aber auch wirtschaftlichen Aspekten betreffendes, städtebauliches Konzept als Grundlage für die weiteren Planungsschritte zu entwickeln. Das Verfahren zur Erarbeitung einer städtebaulichen und freiraumplanerischen Lösung wird als Wettbewerblicher Dialog nach § 18 Abs. 6 VgV in voraussichtlich zwei Dialogrunden (voraussichtlich 4 Dialogsitzungen) durchgeführt. Die Auftraggeberin behält sich ferner vor, den Dialog in weiteren aufeinander folgenden Phasen zu führen. Dem Wettbewerblichen Dialog ist ein EU-weiter, offener Teilnahmewettbewerb mit Eignungs- und Referenzprüfung vorgeschaltet. In der Dialogphase sollen die Teilnehmer unter Berücksichtigung der Aufgabenbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlagen) Lösungsvorschläge für ein städtebauliches Konzept eines neuen Quartiers für Wohnen und Gewerbe erarbeiten, die von einem Beratungsgremium aus Sach- und Fachberatern aus den Bereichen Städtebau, Landschaftsarchitektur, Verkehrsplanung und Architektur, bewertet werden. Die Arbeitsgemeinschaft hat dieses als bevollmächtigte Vertretung zu benennen. Das Stadtplanungsbüro ist die alleinige Kontaktstelle im Rahmen des Verfahrens. Landschaftsarchitekten, Architekten und Verkehrsplaner können Partner / Nachunternehmer sein.

Beschreibung des Loses

Für das neue Quartier wird ein zeitgemäßer Städtebau sowie eine sinnvolle Vernetzung mit dem Bestand erwartet. Hierbei soll sowohl der umgebende Landschaftsraum und damit die bewegte Topographie als auch der Bestand der Hochhaussiedlung Folsterhöhe Berücksichtigung finden. Gerade der Übergang zu diesem Siedlungsbereich soll städtebaulich angemessen gestaltet werden. Gleichzeitig soll ein neues, eigenständiges Image für das Quartier entwickelt werden. Die Entwicklung des Quartiers ist ein wichtiger Beitrag zum Leitziel "Saarbrücken wächst als lebenswerte Großstadt". Mit zusätzlichem und vielfältigem Wohnraum, neuen Arbeitsplätzen, sozialer Infrastruktur und qualitätsvollen öffentlichen Räumen soll das Gebiet sowohl das qualitative Einwohnerwachstum als auch die Lebensqualität in der Gesamtstadt stärken. Das Plangebiet ist nicht als bloße Erweiterung der Folsterhöhe oder als Ergänzung des Industriegebiets Süd zu verstehen. Vielmehr soll ein eigenständiges, in sich funktionsfähiges und identitätsstiftendes Stadtquartier mit hoher Wohn-, Arbeits- und Aufenthaltsqualität entstehen. Zugleich soll sich das Quartier räumlich und sozial zu den umliegenden Wohngebieten öffnen und ein gutes Zusammenleben zwischen den Menschen im neuen Quartier und den bestehenden Nachbarschaften fördern. Gemeinsame Einrichtungen und Orte - insbesondere die Schule, der Sportplatz, weitere soziale Infrastruktur sowie attraktive öffentliche Räume und Wege - sollen Begegnung ermöglichen und verbindende Funktionen übernehmen. Das Plangebiet ist dabei in einem größeren stadträumlichen Beziehungsgefüge mit der Folsterhöhe, dem Wohngebiet Franzenbrunnen, dem Tiroler Viertel, der bestehenden Wohnbebauung im Deutschmühlental, dem Deutsch-Französischen Garten und dem nahegelegenen französischen Grenzraum zu entwickeln. Der Entwurf soll diese unterschiedlichen Siedlungs-, Landschafts-, Freiraum- und Verkehrsbezüge aufgreifen, ohne die eigenständige Identität des neuen Quartiers aufzugeben. Zugleich soll das Quartier einen markanten und identitätsstiftenden südlichen Stadteingang zum Zentrum der Eurometropole ausbilden. Neben ökologischen und ökonomischen Vorteilen flächensparender, verdichteter Bebauung, soll eine städtebauliche Inselwirkung des neuen Quartiers vermieden werden. Städtebauliche Gestaltungskraft, angemessene und zeitgemäße Maßstäblichkeit, gute Vernetzung und Alltagstauglichkeit tragen wesentlich zur zukünftigen Imagebildung des neuen Quartiers als neues Wohnquartier in der Eurometropole Saarbrücken bei. Hierfür ist für den Entwurf eine Imagebildung bzw. Namensfindung erforderlich, die sowohl die direkte Nähe von Gewerbe- und Wohngebiet, die profitable Grenznähe zu Frankreich sowie die unmittelbar anschließenden, attraktiven, teilweise bestehenden Freiräume berücksichtigen.

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Qualität
Gewichtung (Punkte, genau) 80Die Gesamtbewertung der eingereichten Arbeiten erfolgt anhand folgender Zuschlagskriterien: - Beurteilung des Lösungsvorschlags (80 %) gemäß der in Pkt. 11.4 beschriebenen Beurteilungskriterien
Preis
Gewichtung (Punkte, genau) 20Die Gesamtbewertung der eingereichten Arbeiten erfolgt anhand folgender Zuschlagskriterien: - Honorarangebot (20 %)

Eignung6 von 6 angegeben

Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Referenz 3 - Erfolge in stadtplanerischem oder architektonischem Wettbewerb/ Verfahren Nachweis eines Erfolgs (Preis, Anerkennung) in einem vergleichbaren stadtplanerischen oder architektonischen Wettbewerb oder Verfahren. Die Nachweise sind durch das federführende Mitglied des Projektteams bzw. di … ganz lesenReferenz 3 - Erfolge in stadtplanerischem oder architektonischem Wettbewerb/ Verfahren Nachweis eines Erfolgs (Preis, Anerkennung) in einem vergleichbaren stadtplanerischen oder architektonischen Wettbewerb oder Verfahren. Die Nachweise sind durch das federführende Mitglied des Projektteams bzw. die Teamleitung zu erbringen. Die Projektbeschreibung gemäß Formblatt 9 muss folgende Angaben enthalten: Name und Titel des Wettbewerbs/Verfahrens - Leistungsort und Auftraggeber (Institution) - erzielter Preis oder Ankauf - Datum der Preisgerichtssitzung/Sitzung des Beratungsgremiums - kurze Beschreibung, die die Vergleichbarkeit zur Aufgabe des wettbewerblichen Dialogs darlegt - Größe des geplanten Quartiers/Fläche (Gebietsfläche, Anzahl Wohneinheiten, Angaben zu Komplexität und Interdisziplinarität) - Übersichtsplan Die Beschreibung darf maximal 2 DIN-A4-Seiten (Schriftart Arial, Schriftgröße 11, Zeilenabstand einfach, Seitenränder oben, links und rechts jeweils 2,5 cm, unten 2 cm) umfassen. Es ist maximal eine Referenz einzureichen. Zusätzliches Material wie Fotos oder Broschüren sind nicht erforderlich und wird bei der Bewertung nicht berücksichtigt. 5 mögliche Punkte von 15 Punkten
Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Referenz 4 - Nachweis eines bereits realisierten (urbanen) Freiraums mit besonderem Fokus auf die Multifunktionalität von Flächen Nachweis der Planung und baulichen Umsetzung eines (urbanen) multifunktionalen Freiraums mit hoher Nutzungs- und Gestaltqualität, u.a. mit Flächen für Freizeit, Erholung, … ganz lesenReferenz 4 - Nachweis eines bereits realisierten (urbanen) Freiraums mit besonderem Fokus auf die Multifunktionalität von Flächen Nachweis der Planung und baulichen Umsetzung eines (urbanen) multifunktionalen Freiraums mit hoher Nutzungs- und Gestaltqualität, u.a. mit Flächen für Freizeit, Erholung, Kontemplation und Bewegung wie auch für Naturerfahrung, Ökologie und Biodiversität, blau-grüne Infrastruktur, Klimaanpassung, Vernetzung, Ausgleich, etc. mit Baukosten von mind. 300.000,00 EUR netto. Die Projektbeschreibung gemäß Formblatt 10 muss folgende Angaben enthalten: Bezeichnung des Projektes -Ort und Größenordnung (Flächenangaben) -Darlegung Multifunktionalität -Übersichtsplan -Leistungsphasen -Leistungserbringer beim Bewerber -Auftraggeber mit Kontaktperson Die Beschreibung darf maximal 2 DIN-A4-Seiten (Schriftart Arial, Schriftgröße 11, Zeilenabstand einfach, Seitenränder oben, links und rechts jeweils 2,5 cm, unten 2 cm) umfassen. Es ist maximal eine Referenz einzureichen. Zusätzliches Material wie Fotos oder Broschüren sind nicht erforderlich und wird bei der Bewertung nicht berücksichtigt. 5 mögliche Punkte von 15 Punkten
Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Referenz 5 - Nachweis städtebaulicher Konfliktlösungen Nachweis der Planung eines Projektes für Wohnnutzung, das sich in einer Umgebung mit besonders konfliktreichen Nutzungen befindet (z.B. Gewerbe, Industrie, überregionale Verkehrsanbindungen, etc.) und die damit zusammenhängenden Lösungsvorschläg … ganz lesenReferenz 5 - Nachweis städtebaulicher Konfliktlösungen Nachweis der Planung eines Projektes für Wohnnutzung, das sich in einer Umgebung mit besonders konfliktreichen Nutzungen befindet (z.B. Gewerbe, Industrie, überregionale Verkehrsanbindungen, etc.) und die damit zusammenhängenden Lösungsvorschläge zur Konfliktminimierung. Die Projektbeschreibung gemäß Formblatt 11 muss folgende Angaben enthalten: - Bezeichnung des Projektes - Ort und Größenordnung - Art der Nutzungskonflikte - Übersichtsplan - Leistungsphasen - Leistungserbringer beim Bewerber - Auftraggeber mit Kontaktperson Die Beschreibung darf maximal 2 DIN-A4-Seiten (Schriftart Arial, Schriftgröße 11, Zeilenabstand einfach, Seitenränder oben, links und rechts jeweils 2,5 cm, unten 2 cm) umfassen. Es ist maximal eine Referenz einzureichen. Zusätzliches Material wie Fotos oder Broschüren sind nicht erforderlich und wird bei der Bewertung nicht berücksichtigt. 5 mögliche Punkte von 15 Punkten
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Za … ganz lesenBildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Zahlungsunfähigkeit, Insolvenz, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Schwere Verfehlung, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
dtvp.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Zulässig
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird nicht genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie-Vergabekammer des Saarlandes, Franz-Josef-Röder-Straße 17, 66119 Saarbrücken
Fristen für Nachprüfungsanträge
Öffentliche Aufträge, die gemäß den Vergabevorschriften der EU vergeben werden müssen, unterliegen einem Rechtsschutzverfahren. Für die öffentlichen Auftraggeber der Landeshauptstadt Saarbrücken wird dieses Verfahren vor der Vergabekammer des Saarlandes geführt. Vergabekammern des Saarlandes Gesch … ganz lesenÖffentliche Aufträge, die gemäß den Vergabevorschriften der EU vergeben werden müssen, unterliegen einem Rechtsschutzverfahren. Für die öffentlichen Auftraggeber der Landeshauptstadt Saarbrücken wird dieses Verfahren vor der Vergabekammer des Saarlandes geführt. Vergabekammern des Saarlandes Geschäftsstelle EGVP beim Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie Franz-Josef-Röder-Straße 17 66119 Saarbrücken Telefon (0681) 501-4994 Telefax (0681) 501-3506 vergabekammern@wirtschaft.saarland.de Die Vergabekammern leiten ein Nachprüfungsverfahren nur auf schriftlichen Antrag ein. Antragsbefugt zur Stellung eines Nachprüfungsverfahrens ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem hier ausgeschriebenen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen rechten nach §97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragstellende den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggebenden nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach §134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggebenden gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegen-über dem Auftraggebenden gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Bekanntmachungs-ID: CXP4YECMP92#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 710 (Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen) in Saarland. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

70vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (56 Lose mit Angabe)
417.506 €Zuschlagswert im Median
189.112 € – 912.152 €mittlere Hälfte, 33 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 0b501352-966b-4384-af77-41b27d206b0d.