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Forschungsprojekt - DZSF - Weiterentwicklung des dynamischen Lastmodells DLM-PT/FT für Eisenbahnbrücken

Eisenbahn-Bundesamt · Bonn, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 111vb/018-0099#019veröffentlicht 27.11.2024DienstleistungenOffenes Verfahren

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
302 Tsd. €
Laufzeit
24 Monate
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Bonn53175, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

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Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 169 Tage (28 Verfahren, 24 Monate).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • 70% Qualität70 %
  • 30% Preis30 %

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Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 23 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Im Auftrag des DZSF wurde in den Jahren 2019-2023 von einem internationalen Konsortium ein neues dynamisches Lastmodell für Eisenbahnbrücken (DLM), jeweils für Personen- (DLM-PT) und für Güterzüge (DLM-FT), entwickelt. Beide Lastmodelle bestehen aus jeweils 20 Lastmodellzügen. Die Entwicklung wurde anhand der dynamischen Zugsignaturen und anhand umfangreicher Finite-Elemente-Berechnungen vorgenommen. Grundlage dafür war eine umfassende Datenbank gegenwärtiger und zukünftiger Zugkonfigurationen in Europa. Ein häufiges Problem in der Praxis der Entwicklung neuer Schienenfahrzeuge besteht jedoch immer noch darin, dass die Grenzwerte von Eisenbahnbahnbrücken, für welche sie bemessen und konstruiert wurden, von Schienenfahrzeugherstellern nicht ausreichend berücksichtigt werden. Dieser Umstand führt gelegentlich dazu, dass neue Schienenfahrzeuge zugelassen oder Zugkonfigurationen gebildet werden, die in bestimmten Brücken jedoch zu hohen und unzulässigen dynamischen Resonanzen führen können. Die DB InfraGO führt deshalb eigene und komplexe Brückenkompatibilitätsprüfungen durch, um zu ermitteln, ob und unter welchen Bedingungen ein bereits zugelassenes Schienenfahrzeug auf einer bestimmten Strecke der DB InfraGO fahren darf. Es besteht folglich ein großer Bedarf nach einfachen Methoden zur Prüfung, ob die von einem beliebigen Schienenfahrzeugmodell verursachten Verkehrslasten vom dynamischen Lastmodell DLM-PT/FT abgedeckt werden oder nicht. In der Praxis der Berechnung von Eisenbahnbrücken hat sich zudem gezeigt, dass eine instationäre Bauwerksberechnung und Auswertung mit dynamischen Lastmodellen sehr aufwendig und zeitintensiv ist. Weil das neu entwickelte dynamische Lastmodell DLM-PT/FT umfangreicher als das alte HSLM ist, ist mit einer deutlichen Erhöhung des Berechnungsaufwands und der Berechnungszeit zu rechnen. Da es jedoch Eisenbahnbrücken gibt, die nur mit Personenzugverkehr oder nur mit maximal 120 km/h, 160 km/h oder 200 km/h befahren werden, kann bzw. sollte die Anwendung des DLM-PT/FT potenziell vereinfacht werden. Die Entwicklung eines abgestuften Berechnungsschemas der verschiedenen Lastmodelle könnte für die Praxis sehr hilfreich sein und soll mit diesem Projekt erreicht werden. Das neu entwickelte DLM-PT/FT wurde außerdem für Eisenbahnbahndeckbrücken ab einer Länge von 5,0 m konzipiert. Das deutsche Eisenbahnnetz verfügt jedoch über eine nennenswerte Anzahl kürzerer Brücken, bei denen eine resonante Anregung bei Zugüberfahrt möglich ist. Ob das DLM-PT/FT auch für diese Brücken anwendbar ist oder angepasst werden muss, soll im Rahmen einer Untersuchung in diesem Forschungsprojekt ermittelt werden. Die Erfahrungspraxis zeigt auch, dass manche Bestandsbrücken nach dem (aktuell gültigen) HSLM rechnerisch nicht nachgewiesen werden können. Der Nachweis der zulässigen vertikalen Beschleunigung und andere Nachweise können vermutlich bei einer Anwendung des neuen DLM-PT/FT von einer größeren Anzahl von Eisenbahnbrücken nicht erbracht werden. Es muss deshalb untersucht und verglichen werden, welche Auswirkungen die zwei dynamischen Lastmodelle HSLM nach DIN EN 1991-2 und DLM-PT/FT auf Neubau- und Bestandbrücken in Deutschland haben könnten.

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

70% Qualität70 %
30% Preis30 %
Qualität
70% QualitätGewichtung der Qualität: 70%
Preis
30% PreisGewichtung des Preises: 30%

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
24 Monate
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung2 von 5 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
Strategische Beschaffung
Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Bundes, Kaiser-Friedrich-Str. 16, 53113 Bonn
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
isea tec GmbH, Friedrichshafen–

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 730 (Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

261vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (54 Lose mit Angabe)
288.600 €Zuschlagswert im Median
179.803 € – 637.356 €mittlere Hälfte, 159 Werte

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  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 12.11.2024

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 7860f848-8e09-4fde-a074-cabd06e901cb.