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vergebenEU-weitIngenieurleistungenPlanungmögliche Doppelmeldung

Fachplanung Technische Ausrüstung für Neubau Energiezentrale ZKM und Folgemaßnahmen

Universitätsklinikum Leipzig · Leipzig, Sachsen

Aktenzeichen 5P.285.33.730veröffentlicht 16.11.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenseit 880 Tagen abgelaufen
Diese Fassung ist berichtigt worden. Aktuell ist die Meldung vom 16.11.2024.Zur aktuellen Fassung

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
39 Monate
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Leipzig04103, Sachsen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 24 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Das Universitätsklinikum Leipzig beabsichtigt, Planungsleistungen für die Erweiterung und Errichtung der Energiezentrale Zentrum Konservative Medizin (ZKM) zu beschaffen. Die zu erbringenden Leistungen betreffen u.a. die Leistungsbilder der Objektplanung, der Ingenieurbauwerke (Medienschacht), Tragwerksplanung, TGA und Freianlagen. Dabei muss den besonderen Anforderungen der kritischen Infrastruktur des Universitätsklinikums Leipzig als Krankenhaus der Maximalversorgung im besonderen Maße Rechnung getragen werden. Es ist davon auszugehen, dass ein erheblicher Teil durch Bauen im Bestand realisiert werden muss. Der Betrieb der Starkstromanlage und die Logistikfläche im angrenzenden medizinischen und verwaltenden Bereich der Baumaßnahme müssen zu jeder Zeit sichergestellt sein. Die Baukosten KG 200-500 wurden bisher auf 5,9 Mio. € brutto festgelegt. Für die Maßnahme wird in diesem Verfahren ein Fachplaner im Leistungsbild Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1 bis 8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI; der Schwerpunkt liegt auf der Anlagengruppe 4). Zu erbringen sind die Grundleistungen der LPH 2 bis 9 (LPH 4 nur, soweit erforderlich). Hinzu kommen besondere Leistungen.

Beschreibung des Loses

Die in Zukunft notwendigen Energiebedarfe für Bestands- und Neubauten am Universitätsklinikum Leipzig wurden unter Berücksichtigung der im Rahmen der Entwicklungsplanung 2025 geplanten Hochbaumaßnahmen untersucht. Für die Erweiterung der Nuklearmedizin, NUK (Gebäude 4259), ist der zu erwartende elektrische Energiebedarf durch die vorhandenen Kapazitäten nicht mehr gedeckt. Eine Vorstudie zur Vertiefung dieses Sachverhaltes unter Beachtung des bekannten Flächenbedarfs des Universitätsklinikums und der physischen Beschränkungen des Niederspannungsnetzes führte zu der Entscheidung, die bestehende Energiezentrale zu erweitern, um den zukünftig entstehenden Gebäudekomplex NUK (Gebäude 4259) zu versorgen. Neben der Abdeckung der bemessenen elektrischen Bedarfe soll die Erweiterung der bestehenden Energiezentrale gleichzeitig eine Redundanz schaffen, um Ausfälle abzufangen und technische Wartung ohne relevante Einschränkung oder Interimsmaßnahmen durchführen zu können. Im Vorfeld wurde eine Konzeptstudie durchgeführt, es wurde die Verortung der zukünftigen Anlagenteile untersucht. Im Ergebnis der Konzeptstudie werden folgende Prämissen definiert: - Das bestehende Netzersatzaggregat (NEA) für den Sicherheitsstrombedarf (SV) soll durch ein Gerät mit erhöhter Leistung ersetzt werden. Um die definierte An- und Abflugfläche des Hubschrauberlandeplatzes des UKL durch die Abgasanlage nicht zu beeinträchtigen, ist die Aufstellung in einem neu zu errichtenden Gebäude an der Liebigstraße vorgesehen. - Die vorhandene Transformatorstation im UG des Brückenbauteils zwischen Verwaltung und ZKM soll im EG und UG in einer vergrößerten Form mit mehr Leistung errichtet werden. Der durchgehende Betrieb der Altanlage ist während der Baumaßnahmen sicherzustellen. Um den Platzbedarf der Neuanlage zu schaffen, wird das Brückenbauteil im südlichen Teil im EG aufgestockt. Um die Verortung der Neuanlage im EG zu realisieren, muss die Nutzung des EG im Nordbereich verändert und die aktuelle Nutzungseinheit „Poststelle und Vervielfältigung“ zu Baubeginn oder zu einem späteren Zeitpunkt neu angeordnet werden. Diese Neuverortung und zugehörige Erwirkung aller notwendigen Genehmigungen ist Teil des Projektes „Energiezentrale ZKM“. - Der südliche Teil des Bauteils mit angrenzendem Privatgrundstück im EG wird um eine Etage aufgestockt und um die notwendige Abstandsfläche eingerückt. Die Andienung der Baufläche kann nicht über das Nachbargrundstück erfolgen. Schnittstellen zum UKL-Parallelprojekt „Zentralisierung Nuklearmedizin Haus 3“ sind in der Planung abzustimmen. - Zwischen dem neu zu errichtenden Gebäude für das Netzersatzaggregat und dem Umbau des Bestandsgebäudes soll im Außenbereich mittels eines Kabelgrabens die Medienversorgung zwischen den Gebäuden erfolgen. Dieser Kabelgraben muss auch während der Bauphase überfahrbar durch LKW und Feuerwehr sein und den barrierefreien Zugang zu den anliegenden medizinischen Bereichen sicherstellen. Im Bereich der bestehenden Trafozellen ist nach Umbau der Anlagen- und Gebäudestruktur ein Anschlussfeld für die im Wartungsfall notwendigen mobilen Netzersatzaggregate vorzusehen. Die Anforderungen sind der Leitlinie des Auftraggebers zu entnehmen und im iterativen Planungsprozess projektspezifisch anzuwenden. Die zu errichtende elektrische Anlage der Transformatorstation beinhaltet: - die Mittelspannungsschaltanlage (MSSA) einschließlich der Vorbereitung zur Anbindung der Mittelspannungskabel, o die dazu gehörigen Transformatoren, o die dazu gehörende Fernwirktechnik, o die dazu gehörende Gebäudeautomation, - die Niederspannungshauptverteilungen (NSHV), o die dazu gehörende Fernwirktechnik, o die dazu gehörende Gebäudeautomation, - 110 VDC Batterieanlage mit eigenem Batterieraum, - von der NSHV separierte Gebäudehauptverteilungen (GHV) für die allgemeine und sichere Stromversorgung für das ZKM (Geb.4254), - die Anbindung der Gebäudehauptverteilungen (GHV) für das GMZ (Geb.4255), - den Niederspannungsanschluss für den Gebäudekomplex NUK (Geb. 4259) als separates Gebäude mit eigenen Gebäudehauptverteilungen (GHV). -- In diesem Verfahren wird ein Fachplaner im Leistungsbild Technische Ausrüstung für alle Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 HOAI gesucht (LPH 2 bis 9; LPH 4 nur soweit erforderlich). Aufgrund des erheblichen Schwerpunkts in der Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen) und der untergeordneten Bedeutung der Anlagengruppen 1 bis 3 erfolgt keine Aufteilung in zwei Fachlose HLS (AGr. 1 bis 3) und ELT; dies würde zu einer unwirtschaftlichen Zersplitterung des Auftrags führen.

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Preis
Honorar, 25 %
Qualität
Herangehensweise an das Projekt / Projektabwicklung 55 %
Qualität
Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals, 20 %

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
39 Monate
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
Stufenweise Beauftragung. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Zuschlagserteilung kommt zunächst ein Vertrag über die Leistungsphasen 2 bis 3 gem. § 55 Abs. 1 HOAI zustande (Stufe 1). Dem Auftraggeber wird die einseitige Option eingeräumt, den Auftragnehmer stufenweise mit den Leistungsphasen 4 (sofern hier Leistungen erbracht werden) bis maximal 9 zu beauftragen.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen, Braustraße 3, 04107 Leipzig
Fristen für Nachprüfungsanträge
Vgl. § 160 Abs. 3 GWB. Auf Antrag kann bei der genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrag … ganz lesenVgl. § 160 Abs. 3 GWB. Auf Antrag kann bei der genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Hinweis 1: Soweit aus dieser Bekanntmachung hervorgeht, es handele sich um die Neuauflage eines aufgehobenen Loses, so ist dies unrichtig. Die Angabe ist Resultat eines von der Vergabestelle nicht zu beeiflussenden Softwarefehlers. Hinweis 2: Der Auftraggeber will auf der 2. Stufe des Verfahrens min … ganz lesenHinweis 1: Soweit aus dieser Bekanntmachung hervorgeht, es handele sich um die Neuauflage eines aufgehobenen Loses, so ist dies unrichtig. Die Angabe ist Resultat eines von der Vergabestelle nicht zu beeiflussenden Softwarefehlers. Hinweis 2: Der Auftraggeber will auf der 2. Stufe des Verfahrens mindestens 3 und maximal 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebots auffordern. Bei mehr als 5 geeigneten Bewerbern erfolgt eine Auswahl auf Grundlage einer Wertungsmatrix, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist (Dokument "Wertungsmatrix Stufe 1"). Bewertet werden der Gesamtumsatz Planungsleistungen TGA, der spezifische Umsatz Planung Agr 4. 5 und 8, die Anzahl der Beschäftigten und die eingereichten Referenzen.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Planungsgruppe M+M AG, Dresden–

AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers

Name
Universitätsklinikum Leipzig
Anschrift
Liebigstr. 18, Haus B, 04103 Leipzig
Kontakt
vergabestelle-b5@medizin.uni-leipzig.de

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Sachsen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

375vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (441 Lose mit Angabe)
199.678 €Zuschlagswert im Median
101.254 € – 379.964 €mittlere Hälfte, 158 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens3 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. 1. Berichtigung · Aktualisierte Informationen
  3. BekanntmachungFrist 10.06.2024

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung f76d8af5-277d-4e84-a9a6-9fce2306109a.