Erweiterungsbau am Kinderhaus Bühl - Fachplanung Tragwerksplanung gem. §§ 49-52 HOAI, Lph 1-6, besondere Leistungen in Lph 8
Universitätsstadt Tübingen - Zentrale Vergabestelle · Tübingen, Baden-Württemberg
Aktenzeichen 023-24-122veröffentlicht 22.10.2024DienstleistungenOffenes Verfahren
- Laufzeit
- 29 Monate
- Leistungsart
- Dienstleistungen
- Verfahren
- Offenes Verfahren
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- 0 €
- Laufzeit
- 29 Monate
- Lose
- 1
- Verfahren
- Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Tübingen72015, Landkreis Tübingen, Baden-Württemberg
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.
Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 68 Tage (91 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 5 Angebote je Los (154 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 20 %, Leistung und Qualität 80 %.
- Fachkompetenz und Zusammensetzung des vor-gesehenen Projektteams und der einzelnen Projektmitarbeiter10 %
- Ablauforganisation und Zusammenarbeit inner- halb des Projektteams10 %
- Verfügbarkeit vor Ort und örtliche Präsenz in der Planungs- und Bauphase10 %
- Fachlich- inhaltliche Herangehensweise an die Planungsaufgabe50 %
- Honorarangebot20 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 3,3 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −1,8 Punkte |
| 25 % teurer | −4 Punkte |
| 50 % teurer | −6,7 Punkte |
| 100 % teurer | −10 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 25 Monaten
- Heute
Beschreibung
Die Universitätsstadt Tübingen plant den Erweiterungsbau am Kinderhaus Bühl in der Weilenburgstraße 30 in Tübingen Bühl. Die vorhandene 2,5-gruppige Kindertagesstätte soll auf 5 Gruppen (2x U3 + 3x Ü3 GT) und insgesamt 90 Betreuungsplätzen erweitert werden. Zu diesem Zweck soll das bestehende eingeschossige Bestandsgebäude (ca. 370 m² Netto-Grundfläche) (Baujahr 1997, Holzbauweise mit flach geneigtem Satteldach) durch einen Anbau und/oder ggf. durch eine Aufstockung (insgesamt ca. 470 m² Netto-Grundfläche) erweitert werden. Die an die Bestands-Kindertageseinrichtung angegliederten Räume der evangelischen Kirche (in den 370 m² Bestand enthalten) wurden von der Stadt erworben und können zukünftig für die Kindertagesstätte umgenutzt werden. Der Erweiterungsbau ist in Holzbauweise, ggf. aus statischen und/oder brandschutztechnischen Gründen in Holzhybridbauweise, mit vorgefertigten Elementen zu realisieren. Die ausführliche Beschreibung des Bauvorhabens und die Anlagen wie z.B. der Lageplans, die Bestandsgrundrisse, die Machbarkeitsstudie, das Raumprogramm, Energieleitlinie der Stadt Tübingen, Nachhaltigkeitskriterien des Landes Baden-Württemberg etc. können der Vergabeunterlage Nr. 2 - Projektbeschreibung u. Anlagen zu VU Nr. 2 - entnommen werden. Das Planungsgrundstück umfasst die Flurstücke 1138 (Kinderhaus Bestand), 1138/3 (Kirchenräume) sowie 1134 (Garten-/ Grünfläche, ca. 750m). Die Grundstücksfläche beträgt insgesamt knapp 2.760 m². Auf dem Grundstück stehen zahlreiche Bäume. Der Baumbestand ist möglichst zu erhalten. Das Grundstück ist relativ eben. Der vorhandene Bebauungsplan macht keine beschränkenden Vorgaben für den Erweiterungsbau oder eine mögliche Aufstockung. Die Auftraggeberin hat ein Budget in Höhe von 4 Millionen EUR brutto für das Gesamtprojekt veranschlagt. Hiernach hat sich die Planung zu richten. Herstellungskosten für den Erweiterungsbau überschlägig in KGR 300 + 400 = rund 2.346.500 EUR netto. Geschätzte anrechenbare Nettoherstellungskosten in Kostengruppe 300 ca. 1.760.000,00 EUR. Geschätzte anrechenbare Nettoherstellungskosten in Kostengruppe 400 ca. 586.500,00 EUR. Beginn der Planungsleistungen Lph 1 und 2 im September 2024 Baubeginn Anfang September 2025 Abnahme/Übergabe Ende 2026 Alle Informationen zum offenen Verfahren nach § 15 VgV können der Vergabeunterlage VU Nr. 1 nebst Anlage zu VU Nr. 1 entnommen werden.
Beschreibung des Loses
Fachplanung Tragwerksplanung entsprechend HOAI Teil 4, Abschnitt 1, Leistungsphasen 1 bis 6 gem. §§ 49-52 HOAI sowie besondere Leistungen in Lph 8. i. v. m. Anlage 14 (zu § 51 Absatz 5, § 52 Absatz 2). Der Vergabeunterlage Nr. 6 ist der Mustervertrag (Tragwerksplanung) beigefügt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Zunächst werden die Leistungsphasen (LPH) 1-2 beauftragt. LPH 3, 4, 5 und 6 sowie Lph 8 "Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen" werden schrittweise beauftragt, sobald und soweit das Bauvorhaben weiter ausgeführt werden soll und wenn einer weiteren Beauftragung nichts entgegensteht (vergleiche Vergabeunterlage Nr. 6, Vertragsmuster "Tragwerksplanung"). Ein Anspruch auf eine Folgebeauftragung besteht nicht. Der Leistungsumfang, Grundleistungen und besondere Leistungen, welche kein zusätzliches Honorar generieren, sind im Mustervertrag zur "Tragwerksplanung" Vergabeunterlage Nr. 6 aufgeführt. Hinweis: Für weitere Fachplanungsleistungen, die Objektplanung Gebäude und die Objektplanung Freianlagen werden gesonderte Vergabeverfahren durchgeführt. Die ausführliche Beschreibung des Bauvorhabens und die Anlagen wie z.B. der Lageplans, die Bestandsgrundrisse, die Machbarkeitsstudie, das Raumprogramm, Energieleitlinie der Stadt Tübingen, Nachhaltigkeitskriterien des Landes Baden-Württemberg etc. können der Vergabeunterlage Nr. 2 - Projektbeschreibung nebst Anlagen zu VU Nr. 2 - entnommen werden. Die Informationen zum offenen Verfahren nach § 15 VgV können der Vergabeunterlage VU Nr. 1 nebst Anlage zu VU Nr. 1 entnommen werden.
Gegenstand nach CPV
- 71327000Dienstleistungen in der TragwerksplanungHauptgegenstand
Bedingungen
Zuschlag5 von 5 angegeben
- Qualität
- Fachkompetenz und Zusammensetzung des vor-gesehenen Projektteams und der einzelnen ProjektmitarbeiterGewichtung (Punkte, genau) 10Zur Planung und auch für die spätere Ausführung soll der Bieter eine kompetente personelle Besetzung sicherstellen, welche die Umsetzung der zu beauftragenden Leistungen während der Vertragslaufzeit operativ mit hoher Qualität leisten kann. Dabei wird die besondere Befähigung der Projektleiterin bzw. des Projektleiters, der stellvertretenden Projektleiterin bzw. des stellvertretenden Projektleiters sowie der Mitarbeiterinnen und der Mitarbeiter herausgearbeitet, die den Projekterfolg gewährleisten. Die beschriebene personelle Zusammensetzung des Fachteams ist während der gesamten Projektbearbeitung aufrecht zu erhalten, bzw. durch gleichwertig qualifizierte Fachkräfte nachzubesetzen. Die Auftraggeberin erwartet von der Projektleitung entsprechende Qualifikationen und umfang-reiche, einschlägige Erfahrungen in vergleichbaren Projekten (über alle Lph hinweg), die nach-vollziehbar dargelegt werden. Berücksichtigt werden dabei auch die Anzahl der eigens abgewickelten vergleichbaren Projekte.
- Qualität
- Ablauforganisation und Zusammenarbeit inner- halb des ProjektteamsGewichtung (Punkte, genau) 10Die Auftraggeberin erwartet eine interne Ablauforganisation des Projektteams, die eine kosten-optimierte und termingerechte Umsetzung der Planung sicherstellt. Dazu gehört die klare Zuweisung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten im Team (Hierarchie) und die klare Erkennbarkeit dieser für die Auftraggeberin sowie für Externe. Die Auftraggeberin erwartet, dass die Informations- und Kommunikationsmaßnahmen im Büro/ Unternehmen den Wissenstransfer und Informationsfluss zur Auftraggeberin und den weiteren Planungsbeteiligten über die gesamte Vertragslaufzeit sicherstellen; dies gilt auch bei Personalausfall oder Wegfall von Personen im Projektteam. Im optimalen Fall verfügt das vorgesehene Projektteam bereits über Erfahrungen in der Zusammenarbeit in gleicher oder ähnlicher Konstellation. Bei Hinzuziehung von Partnerbüros im Rahmen der Bietergemeinschaft bzw. Nachunternehmen ist die Aufteilung der Auftragsanteile und ggf. entsprechende Zuordnung zu den jeweiligen Mit-gliedern der Bietergemeinschaft darzulegen. Es ist eindeutig zu beschreiben, welche Leistung in welchem Büro erarbeitet wird und wie die Schnittstellen reibungslos organisiert werden. Bei Hinzuziehung von Partnerbüros bzw. Nachunternehmen ist entsprechend des vorgenannten Absatzes ebenfalls darzulegen, wie die Zusammenarbeit untereinander funktioniert.
- Qualität
- Verfügbarkeit vor Ort und örtliche Präsenz in der Planungs- und BauphaseGewichtung (Punkte, genau) 10Die Auftraggeberin erwartet während der Planungsphasen (Leistungsphasen 2 bis 5) eine örtliche Präsenz der Projektleitung mindestens zu vorher mit der Auftraggeberin festgelegten Terminen, wie z.B. Jour fixe. Darüber hinaus soll durch entsprechende Maßnahmen sichergestellt sein, dass die Projektleitung in dieser Phase stets erreichbar ist und unter Umständen auch kurzfristig vor Ort sein kann. Aufgrund der dringend benötigten Plätze im Kinderhaus nimmt die termingerechte Umsetzung einen besonders hohen Stellenwert ein. Von dem Bieter soll eine ständige und kurzfristige Erreichbarkeit eines Verantwortlichen auch während der Ausführungsphase sichergestellt werden.
- Qualität
- Fachlich- inhaltliche Herangehensweise an die PlanungsaufgabeGewichtung (Punkte, genau) 50Beantwortung der Frage a.) Gewichtung 20,00 Beantwortung der Frage b.) Gewichtung 15,00 Beantwortung der Frage c.) Gewichtung 15,00 (siehe Angebot VU Nr. 3) Die fachlich-inhaltliche Herangehensweise soll möglichst anschaulich gut strukturiert und plausibel verfasst werden. Der Bieter soll auf allgemeine Ausführungen möglichst verzichten und sich stattdessen auf eine an der konkreten Aufgabenstellung (siehe Leistungsbeschreibung) orientierte Darstellung zu den jeweiligen Einzelfragen konzentrieren. Dabei genügt eine kompakte, aber umfassende Darstellung der jeweiligen wesentlichen Aspekte (auch vermeintlicher Selbstverständlichkeiten). Eine schlechte Nachvollziehbarkeit der Darstellungsweise kann ebenso wie inhaltliche Schwächen zu einer Bewertung der Aussagen, bzw. der dargestellten Herangehens-weise, als nicht oder nur eingeschränkt überzeugend führen.
- Preis
- HonorarangebotGewichtung (Punkte, genau) 20Anrechenbare Nettoherstellungskosten für die Tragwerksplanung belaufen sich auf rund 1.026.650,00 EUR. Diese Herstellungskosten sind im Angebot von der Auftraggeberin als Angebotsbasis verbindlich festgelegt und dürfen nicht verändert werden. Diese Vorgabe dient der Vergleichbarkeit der Angebote. Die tatsächlich anrechenbaren Nettoherstellungskosten werden in Leistungsphase 3 mit der Kostenberechnung festgelegt. Die Auftraggeberin setzt die Honorarzone II entsprechend § 52 HOAI fest. Diese ist als Angebotsbasis festgelegt. Der Honorarsatz ist anzugeben. Die Leistungsphasen und deren Prozentsätze sind vorgegeben, siehe hierzu Mustervertrag Vergabeunterlage VU Nr. 6. Die Stundensätze sind anzugeben. Zur Ermittlung der "Gesamtkosten" und zur Herstellung einer besseren Vergleichbarkeit der Honorare, werden mögliche besondere Leistungen, die während der Vertragslaufzeit üblicherweise anfallen und nach Zeitaufwand vergütet werden, der durch den Bieter angebotenen "Summe Teilleistungssätze für Gesamtgrundhonorar", hinzugerechnet. Dazu werden je Mitarbeitergruppe 80 Stunden geschätzt und das "wertungsrelevante Honorar für besondere Leistungen" nach den im Formular "Angebot" angegebenen Stundensätzen ermittelt. Ein Anspruch auf Abruf dieser Stunden besteht nicht. Die Erstattung von Nebenkosten erfolgt prozentual zum Honorar und beinhaltet sämtliche Kosten wie Reise-, Porto-, Telefonkosten, Vervielfältigungen etc. Der Prozentsatz ist im Angebot anzugeben. Die Abgabe von Teil- und Nebenangeboten ist nicht zulässig.
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang3 von 6 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Dauer
- 29 Monate
- Verlängerung
- Abnahme/Übergabe des Bauvorhaben soll Ende 2026 sein, die Leistungsphase 8 ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen und wird projektbedingt über den o. g. Zeitraum andauern.
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe, Durlacher Allee 100, 76137 Karlsruhe
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Fri … ganz lesenkürzer
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Ein wirksam erteilter Zuschlag kann von der Vergabekammer nicht mehr aufgehoben werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Der Zuschlag darf erst 10 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation über die Vergabeentscheidung gemäß § 134 Abs. 1 GWB auf elektronischem Weg oder per Fax bzw. 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation per Post erteilt werden (§ 134 Abs. 2 GWB). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist oder der Auftraggeber die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB). Dann kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
- Bekanntmachungs-ID: CXRAYRUY601
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| Felix Mildner Tragwerksplanung, Tübingen | 4 |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Postfach 2540, 72015 Tübingen
- Website
- tuebingen.de
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
Bei uns erfasst
- Küchentechnik I Grundschule Hirschau06.11.2026
- Flachdachabdichtung | Kinderhaus Bühl31.10.2026
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
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- Vertec GmbH13 Zuschläge
- Weber-Ingenieure GmbH13 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Vergabebekanntmachung (diese Seite)
- BekanntmachungFrist 26.06.2024
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung fcf292c6-e061-4f2f-a7bb-8dd0e4e1bcf3.