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Erweiterungsbau am Kinderhaus Bühl - Fachplanung Tragwerksplanung gem. §§ 49-52 HOAI, Lph 1-6, besondere Leistungen in Lph 8

Universitätsstadt Tübingen - Zentrale Vergabestelle · Tübingen, Baden-Württemberg

Aktenzeichen 023-24-122veröffentlicht 16.05.2024DienstleistungenOffenes Verfahren

Angebotsfristseit 864 Tagen abgelaufen

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Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
elektronisch: Erforderlichvergabeportal-bw.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 68 Tage (90 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 5 Angebote je Los (154 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 30 Monaten
  2. Angebotsfrist 12:00 Uhr
    nur elektronisch über vergabeportal-bw.de
    vor 28 Monaten
  3. Öffnung der Angebote 12:01 Uhr
    vor 28 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Die Universitätsstadt Tübingen plant den Erweiterungsbau am Kinderhaus Bühl in der Weilenburgstraße 30 in Tübingen Bühl. Die vorhandene 2,5-gruppige Kindertagesstätte soll auf 5 Gruppen (2x U3 + 3x Ü3 GT) und insgesamt 90 Betreuungsplätzen erweitert werden. Zu diesem Zweck soll das bestehende eingeschossige Bestandsgebäude (ca. 370 m² Netto-Grundfläche) (Baujahr 1997, Holzbauweise mit flach geneigtem Satteldach) durch einen Anbau und/oder ggf. durch eine Aufstockung (insgesamt ca. 470 m² Netto-Grundfläche) erweitert werden. Die an die Bestands-Kindertageseinrichtung angegliederten Räume der evangelischen Kirche (in den 370 m² Bestand enthalten) wurden von der Stadt erworben und können zukünftig für die Kindertagesstätte umgenutzt werden. Der Erweiterungsbau ist in Holzbauweise, ggf. aus statischen und/oder brandschutztechnischen Gründen in Holzhybridbauweise, mit vorgefertigten Elementen zu realisieren. Die ausführliche Beschreibung des Bauvorhabens und die Anlagen wie z.B. der Lageplans, die Bestandsgrundrisse, die Machbarkeitsstudie, das Raumprogramm, Energieleitlinie der Stadt Tübingen, Nachhaltigkeitskriterien des Landes Baden-Württemberg etc. können der Vergabeunterlage Nr. 2 - Projektbeschreibung u. Anlagen zu VU Nr. 2 - entnommen werden. Das Planungsgrundstück umfasst die Flurstücke 1138 (Kinderhaus Bestand), 1138/3 (Kirchenräume) sowie 1134 (Garten-/ Grünfläche, ca. 750m). Die Grundstücksfläche beträgt insgesamt knapp 2.760 m². Auf dem Grundstück stehen zahlreiche Bäume. Der Baumbestand ist möglichst zu erhalten. Das Grundstück ist relativ eben. Der vorhandene Bebauungsplan macht keine beschränkenden Vorgaben für den Erweiterungsbau oder eine mögliche Aufstockung. Die Auftraggeberin hat ein Budget in Höhe von 4 Millionen EUR brutto für das Gesamtprojekt veranschlagt. Hiernach hat sich die Planung zu richten. Herstellungskosten für den Erweiterungsbau überschlägig in KGR 300 + 400 = rund 2.346.500 EUR netto. Geschätzte anrechenbare Nettoherstellungskosten in Kostengruppe 300 ca. 1.760.000,00 EUR. Geschätzte anrechenbare Nettoherstellungskosten in Kostengruppe 400 ca. 586.500,00 EUR. Beginn der Planungsleistungen Lph 1 und 2 im September 2024 Baubeginn Anfang September 2025 Abnahme/Übergabe Ende 2026 Alle Informationen zum offenen Verfahren nach § 15 VgV können der Vergabeunterlage VU Nr. 1 nebst Anlage zu VU Nr. 1 entnommen werden.

Beschreibung des Loses

Fachplanung Tragwerksplanung entsprechend HOAI Teil 4, Abschnitt 1, Leistungsphasen 1 bis 6 gem. §§ 49-52 HOAI sowie besondere Leistungen in Lph 8. i. v. m. Anlage 14 (zu § 51 Absatz 5, § 52 Absatz 2). Der Vergabeunterlage Nr. 6 ist der Mustervertrag (Tragwerksplanung) beigefügt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Zunächst werden die Leistungsphasen (LPH) 1-2 beauftragt. LPH 3, 4, 5 und 6 sowie Lph 8 "Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen" werden schrittweise beauftragt, sobald und soweit das Bauvorhaben weiter ausgeführt werden soll und wenn einer weiteren Beauftragung nichts entgegensteht (vergleiche Vergabeunterlage Nr. 6, Vertragsmuster "Tragwerksplanung"). Ein Anspruch auf eine Folgebeauftragung besteht nicht. Der Leistungsumfang, Grundleistungen und besondere Leistungen, welche kein zusätzliches Honorar generieren, sind im Mustervertrag zur "Tragwerksplanung" Vergabeunterlage Nr. 6 aufgeführt. Hinweis: Für weitere Fachplanungsleistungen, die Objektplanung Gebäude und die Objektplanung Freianlagen werden gesonderte Vergabeverfahren durchgeführt. Die ausführliche Beschreibung des Bauvorhabens und die Anlagen wie z.B. der Lageplans, die Bestandsgrundrisse, die Machbarkeitsstudie, das Raumprogramm, Energieleitlinie der Stadt Tübingen, Nachhaltigkeitskriterien des Landes Baden-Württemberg etc. können der Vergabeunterlage Nr. 2 - Projektbeschreibung nebst Anlagen zu VU Nr. 2 - entnommen werden. Die Informationen zum offenen Verfahren nach § 15 VgV können der Vergabeunterlage VU Nr. 1 nebst Anlage zu VU Nr. 1 entnommen werden.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Qualität
Die Zuschlagskriterien sind in der Vergabeunterlage VU Nr. 1 (Informationen) und VU Nr. 3 (Angebot) aufgeführtGewichtung (Punkte, genau) 0

Eignung8 von 8 angegeben

Kriterium
Teilnahmeberechtigt sind Bieter, die folgende Berufsqualifikation nachweisen können: Dipl.-Ingenieur oder "Bachelor of Engineering" bzw. "Master of Engineering für Tragwerksplanung (oder vergleichbare Fachrichtung). Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so er … ganz lesenTeilnahmeberechtigt sind Bieter, die folgende Berufsqualifikation nachweisen können: Dipl.-Ingenieur oder "Bachelor of Engineering" bzw. "Master of Engineering für Tragwerksplanung (oder vergleichbare Fachrichtung). Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur/in für Tragwerksplanung oder vergleichbare Fachrichtung, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht. Juristische Personen sind berechtigt, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Bearbeiter benannt werden kann, der die vorstehenden Voraussetzungen erfüllt. Bei Bietergemeinschaften: Mindestens ein Mitglied muss diese Anforderung erfüllen. Der Nachweis ist zu erbringen durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung (Kopie) als Anlage zur Vergabeunterlage "Angebot" (VU Nr. 3).
Kriterium
Nachweis bestehender Berufshaftpflichtversicherung (in Kopie) mit folgenden Mindesthöhen: - Deckungssumme Personenschäden (min. 1.500.000,- Euro) - Deckungssumme sonstige Schäden (min. 1.000.000,- Euro) Die Versicherungssummen gelten pro Schadensereignis und stehen mindestens zwei Mal pro Versicheru … ganz lesenNachweis bestehender Berufshaftpflichtversicherung (in Kopie) mit folgenden Mindesthöhen: - Deckungssumme Personenschäden (min. 1.500.000,- Euro) - Deckungssumme sonstige Schäden (min. 1.000.000,- Euro) Die Versicherungssummen gelten pro Schadensereignis und stehen mindestens zwei Mal pro Versicherungsjahr zur Verfügung: - in Form eines gültigen Versicherungsscheins (Kopie) oder - Erklärung des Versicherungsunternehmens (Kopie) Im Falle einer geringeren Deckung: Es ist eine Erklärung abzugeben, dass im Auftragsfall die Deckungssummen entsprechen erhöht oder eine projektbezogene Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abgeschlossen wird. Falls die bisherige/n Versicherung/en eine geringere Deckungssumme auf-weist/en, ist zu erklären, dass auf Anforderung eine entsprechende Versicherungsbestätigung/en vorgelegt wird, dass eine entsprechende Erhöhung bzw. ein Abschluss einer Projektversicherung erfolgen kann. Hinweis: Bei Bietergemeinschaften ist der Versicherungsnachweis für jedes Mitglied zu führen oder eine Projektversicherung abzuschließen.
Kriterium
Mindestanforderung: Es stehen mindestens 3 Fachkräfte mit der Qualifikation Dipl.-Ing./Mas-ter/Bachelor oder vergleichbar mit der Fachrichtung Tragwerksplanung zur Verfügung (ggf. im Wege des Nachunternehmereinsatzes durch Eignungsleihe gemäß § 47 VgV). Die Namen sind im Angebot (VU Nr. 3) zu benennen und Kopien der Ausbildungsnachweise sind als Anlage zum Angebot einzureichen.
Kriterium
Es sind zwei unterschiedliche Referenzprojekte Fachplanung Tragwerk Leistungsphase 2-6 (gem. § 51 HOAI) im Angebot (VU Nr. 3) durch den Bieter bzw. die Bietergemeinschaft und/oder ggf. durch den Nachunternehmer im Sinne des § 47 VgV einzureichen. - Referenz 1: Neubau in Holzbauweise/ Holzhybridbauwe … ganz lesenEs sind zwei unterschiedliche Referenzprojekte Fachplanung Tragwerk Leistungsphase 2-6 (gem. § 51 HOAI) im Angebot (VU Nr. 3) durch den Bieter bzw. die Bietergemeinschaft und/oder ggf. durch den Nachunternehmer im Sinne des § 47 VgV einzureichen. - Referenz 1: Neubau in Holzbauweise/ Holzhybridbauweise - Referenz 2: Sanierung bzw. Umbau im Bestand in Holzbauweise/ Holzhybridbauweise Mindestkriterien für die Referenzprojekte 1 und 2 - Fachplanung Tragwerk Lph 2-6: - Die Referenzprojekte müssen im Zeitraum 01.01.2016 bis 01.05.2024 liegen. Dies bedeutet, der Rohbau muss für die Referenzprojekte in diesem Zeitraum abgeschlossen worden sein. - Die Referenzen müssen vergleichbar mit der anstehenden Planungsaufgabe "Tragwerk in Holz- bzw. Holzhybridbauweise" und mindestens aus der Honorarzone II (§ 52 HOAI) sein. - Referenz 1 ist in Holzbauweise / Holzhybridbauweise ausgeführt. Es muss sich um eine überwiegende Neubaumaßnahme handeln (mind. 2/3 der Gesamt-BGF). Falls der Sanierungsanteil größer 1/3 der Gesamt-BGF ist, wird die Referenz nicht berücksichtigt. - Referenz 2 ist in Holzbauweise / Holzhybridbauweise ausgeführt. Es muss sich um eine überwiegende Sanierungs- bzw. Umbaumaßnahme handeln (mind. 1/2 der Gesamt-BGF). Falls der Sanierungsanteil kleiner als 1/2 der Gesamt-BGF ist, wird die Referenz nicht berücksichtigt.
Kriterium
genannt
Kriterium
Eigenerklärung in der Vergabeunterlage "Angebot" (VU Nr. 3) zum Verbot der Beteiligung russischer Unternehmen nach Maßgabe des 5. EU-Sanktionspakets in Verbindung mit Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, bankruptcy, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, cred-arran, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subvent … ganz lesenMit Insolvenz vergleichbares Verfahren, bankruptcy, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, cred-arran, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Zahlungsunfähigkeit, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Insolvenz, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Schwere Verfehlung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Bildung terroristischer Vereinigungen

Laufzeit und Umfang2 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
Abnahme/Übergabe des Bauvorhaben soll Ende 2026 sein, die Leistungsphase 8 ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen und wird projektbedingt über den o. g. Zeitraum andauern.
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung9 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
vergabeportal-bw.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
60 DAYS
Angebotsöffnung
26.06.2024, 12:01 Uhr
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Teilnahmeberechtigt sind Bieter, die die folgende Berufsqualifikation nachweisen können: Ingenieur/in Siehe "Eignungskriterium" - "Eignung zur Berufsausübung"
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe, Durlacher Allee 100, 76137 Karlsruhe
Fristen für Nachprüfungsanträge
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Fri … ganz lesenVerstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Ein wirksam erteilter Zuschlag kann von der Vergabekammer nicht mehr aufgehoben werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Der Zuschlag darf erst 10 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation über die Vergabeentscheidung gemäß § 134 Abs. 1 GWB auf elektronischem Weg oder per Fax bzw. 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation per Post erteilt werden (§ 134 Abs. 2 GWB). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist oder der Auftraggeber die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB). Dann kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
#Besonders geeignet für:freelance#
Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXRAYRUYRKQ

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Postfach 2540, 72015 Tübingen
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Baden-Württemberg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

1.408vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (1.254 Lose mit Angabe)
200.236 €Zuschlagswert im Median
94.368 € – 447.832 €mittlere Hälfte, 611 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 26.06.2024

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 894e85b8-38fc-4587-98ab-e43281a72f83.