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vergebenEU-weitBau

Ertüchtigung Grubenwasserreinigungsanlage (GWRA) Pößnitz zum Funktionserhalt

Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH · Senftenberg, Brandenburg

Aktenzeichen Vergabe-Nr.: 2410300101veröffentlicht 21.01.2025BauleistungenOffenes Verfahren

Frist im Verfahrenseit 780 Tagen abgelaufen

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Bauleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
34 Monate15.02.2025 – 31.12.2027
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil A - Allgemeiner Teil, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

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Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 104 Tage (83 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (192 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 22 Monaten
  2. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.12.2027
    vor 21 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Grubenwasserreinigungsanlage (GWRA) Pößnitz befindet sich nordöstlich der Stadt Schwarzheide, ca. 500 m nordöstlich des Werksgeländes der BASF Schwarzheide GmbH, in einem mäßig bewaldeten Gebiet. Auf dem Baufeld selbst ist zum Zeitpunkt des Baubeginns in Einzelbereichen mäßiger Aufwuchs vorhanden. Die GWRA Pößnitz wurde in den 1960er Jahren errichtet und in Betrieb genommen. Sie diente im Wesentlichen zur Aufbereitung des Grubenwassers aus den Tagebauen Meuro und Klettwitz. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden die im Zuge der Sanierungstätigkeiten der LMBV mbH gehobenen Wässer aus dem Nahbereich der Grubenwasserreinigungsanlage behandelt, welches über das Gewässer Pößnitz der Anlage zugeleitet wird. Seit Anfang 2018 wird auch das Wasser der zwei Horizontalfilterbrunnen 8 und 9 aus Senftenberg/Brieske zur Behandlung eingeleitet. Die Anlage wurde zur mechanisch-chemischen Reinigung ausgelegt und fungiert somit zur Entnahme des überwiegend gelösten Eisens und der pH-Wert-Anhebung. Aufgrund des über 50 Jahre dauernden Betriebes sind die einzelnen Bauwerke sanierungsbedürftig. Darüber hinaus ist auch die gesamte Anlagentechnik sanierungsbedürftig bzw. kann der Betrieb durch den Einsatz anderer Aggregate kostengünstiger unter Einhaltung der zukünftig geltenden Ausleitwerte (entsprechend wasserrechtlicher Erlaubnis) gestaltet werden. Defizite bestehen zudem in der EMSR-technischen Ausrüstung. Diese ist nicht mehr mit den VDE-Normen vereinbar. Im Rahmen dieser Ausschreibung werden Arbeiten beschrieben, die die Ertüchtigung der Grubenwasserreinigungsanlage Pößnitz zum Funktionserhalt zum Inhalt haben und zudem ist während der Bauzeit (bis zur VOB-Abnahme) die GWRA zu bewirtschaften. Bei den Arbeiten erfolgt eine abschnittsweise und grundlegende Sanierung der baulichen Substanz (teilweise mit Ersatzneubau), der technischen und EMSR-technischen Ausrüstung einschließlich der verbindenden Rohrleitungen sowie der Zuwegung vom BASF-Werksgelände (Kerngebiet) zur GWRA einschließlich der Anpassung der Außenanlagen. Ziel ist es, mit der Baumaßnahme die Anlage so Instand zu setzen, dass ein Weiterbetrieb der Anlage für die nächsten 15 bis 20 Jahre unter Einhaltung der aktuellen und zukünftigen wasserrechtlichen Bestimmungen möglich ist.

* * * Bauleistung 2025 - 2027 * * * / - ca. 90 d Kampfmittelsuche / - ca. 27.000 t Abbrucharbeiten / - ca. 5.000 m³ Erdarbeiten / - ca. 1.000 m² Verbauarbeiten / - ca. 15 Stück Stahlwasserbau (u.a. Rechen, Gleitspindelschütz) / - ca. 4.500 m² Betonsanierung / - ca. 27.200 t Entsorgung nicht gefährl. Abfall / - ca. 2.500 t Entsorgung gefährl. Abfall / - Lieferung und Montage Leichtbauhalle / - Bauzeitliche Bekalkungsanlage liefern und bewirtschaften

* * * Bewirtschaftungsleistung 2025 - 2027 (optional 2028 und 2029) * * * /- Bewirtschaftung einer GWRA während der Bauzeit (bis zur VOB-Abnahme) /- ca. 1.800 to Kalklieferung Branntkalk /- ca. 3.780 to Kalklieferung Weißkalk

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Preis
Niedrigster Preis

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
15.02.2025
Vertragsende
31.12.2027
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
Die Leistungen für die Bewirtschaftung und Betriebsführung für den Zeitraum vom 01.01.2028 bis 31.12.2028 und 01.01.2029 bis 31.12.2029 werden als Optionen vereinbart. Die eventuelle Beauftragung der Optionen erfolgt jährlich bis spätestens 31.10. des vorhergehenden Vertragsjahres. Die Beauftragun … ganz lesenDie Leistungen für die Bewirtschaftung und Betriebsführung für den Zeitraum vom 01.01.2028 bis 31.12.2028 und 01.01.2029 bis 31.12.2029 werden als Optionen vereinbart. Die eventuelle Beauftragung der Optionen erfolgt jährlich bis spätestens 31.10. des vorhergehenden Vertragsjahres. Die Beauftragung der Option erfolgt durch einseitige Erklärung des Auftraggebers gegenüber dem Auftragnehmer unter nachfolgender Bedingung: Die Leistungen ab 01.01.2028 stehen unter dem Vorbehalt der Unterzeichnung des zwischen Bund und Ländern ausverhandelten "Ergänzenden Verwaltungsabkommens über die Regelung der Finanzierung der ökologischen Altlasten (VA Altlastenfinanzierung) in der Fassung vom 10. Januar 1995 über die Finanzierung der Braunkohlesanierung in den Jahren 2028-2032 (VA VIII). Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf die Beauftragung der Optionen, selbst wenn die vorgenannte Bedingung erfüllt wird. Sofern der Auftraggeber die Option beauftragt, ist der Auftragnehmer zur Erbringung der optionalen Leistungen zu den vereinbarten Konditionen verpflichtet.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Strasse 76, 53123 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
§ 160 Abs. 3 GWB schreibt vor: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrun … ganz lesen§ 160 Abs. 3 GWB schreibt vor: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Be-kanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Verga-beunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
* Zu Pkt. 5.1.3 Geschätzte Dauer: Verbindliche Fristen (=Vertragsfristen) gemäß § 5 Absatz 1 VOB/B sind: / - vorstehende Frist für den Ausführungsbeginn / - vorstehende Frist für die Vollendung (abnahmereife Fertigstellung) der Leistung / - folgende als Vertragsfrist vereinbarte Einzelfristen: / … ganz lesen* Zu Pkt. 5.1.3 Geschätzte Dauer: Verbindliche Fristen (=Vertragsfristen) gemäß § 5 Absatz 1 VOB/B sind: / - vorstehende Frist für den Ausführungsbeginn / - vorstehende Frist für die Vollendung (abnahmereife Fertigstellung) der Leistung / - folgende als Vertragsfrist vereinbarte Einzelfristen: // - Teilabnahme Straße A: 12.12.2025 // - Teilabnahme Straße B: 10.01.2027 // - Teilabnahme Straße C: 03.12.2027 * Die Angebotsabgabe ist nur „elektronisch in Textform“ möglich. Nicht formgerechte Angebote müssen aus formalen Gründen von der Wertung ausgeschlossen werden. * Für die Ausführung des Auftrags wird die VOB/B vereinbart. Der Auftraggeber behält sich eine Änderung der Leistungen gemäß den Regelungen der VOB/B vor. * Mit dem Angebot sind auch folgende Anlagen zu übergeben: / - Formblatt 213 - Angebotsschreiben / - Formblatt 221/222 – Angaben zu Preisermittlung / - Formblatt 234 - Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (wenn zutreffend) / - Formblatt 235 - Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (wenn zutreffend) / - Formblatt 124 - Eigenerklärung zur Eignung / - Formblatt LMBV-Eigenerklärung wg. Art. 5k EU-VO 2022-576_Sanktionen / - Bieterinformationen während der Angebotsfrist (wenn zutreffend) * Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind einzureichen: / -Formblatt 223 – Aufgliederung der Einheitspreise und/oder Urkalkulation/sonstige Preisermittlungsgrundlagen / - Formblatt 236 - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen / - bei Nachunternehmereinsatz: Referenzen/ Eignungsnachweise Nachunternehmer / - Unbedenklichkeitsbescheinigungen zuständiger Krankenkassen (Zahl der gemeldeten Beschäft.) * * * Der Auftragnehmer hat dem Projektmanagement nach Versand des Zuschlagsschreibens innerhalb von 14 Kalendertagen einen Nachweis zu übergeben: Aus dem hervorgeht, dass das vorgesehene Personal zum Zeitpunkt der Leistungsausführung die nachfolgenden oder gleichwertigen Qualifikationen besitzt: / - DVGW Zertifizierung GW 301-W3 PE; GW 381 / - Nachweise über die PE-Schweißverfahren: DVS 2212-1 Prüfgruppe 1-6.3 HS (für Heizelement-Stumpfschweißen) und DVS 2212-1 Prüfgruppe 1-9.2 HD (für Heizelement-Muffenschweißen) / - Qualifikationszertifikat des Ausbildungsbeirates des Deutschen Betonvereins (SIVV-Schein) / - Düsenführer-Bescheinigung gemäß ZTV-Ing für Trocken- und Nassspritzverfahren / - Güteschutz Kanalbau Ausführungsbereich AK 1 * Vorlage der Zertifizierung der Nachauftragnehmer des Bieters nach Sicherheits-Certifikat-Contraktoren (SCC) oder Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS) 18001 oder Arbeitsschutzmanagementsystems (AMS) der Berufsgenossenschaft, oder gleichwertig. * * *

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 452 (Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten) in Brandenburg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

600vergebene Aufträge
5Angebote je Los im Median (434 Lose mit Angabe)
281.840 €Zuschlagswert im Median
100.546 € – 845.917 €mittlere Hälfte, 290 Werte

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Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 18.09.2024

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 636c1bc6-5804-43de-928e-20a95bb3d210.