Zum Inhalt
Menü
Frist abgelaufenEU-weitIT-DienstleistungenIT und Software

Da-Di-Werk -Gebäudemanagement- Einführung eines Workflowmanagementsystems (WMS) in Verbindung mit einem Dokumentenmanagement (DMS)

Submissionsstelle beim Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg · Darmstadt/Kranichstein, Hessen

Aktenzeichen 00-09-001/24005587/A24/cgveröffentlicht 07.08.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 789 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung in Hessen.

Alle Ausschreibungen: IT-Dienstleistungen in Hessen (29 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
490 Tsd. €
Laufzeit
60 Monate03.03.2025 – 28.12.2030
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Darmstadt/Kranichstein64289, Darmstadt, Hessen
Einreichung
elektronisch: Erforderlichsubreport.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtnein
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 27 Monaten
  2. Fragen bis 23:59 Uhr
    vor 26 Monaten
  3. Teilnahmeanträge bis 23:59 Uhr
    vor 26 Monaten
  4. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 28.12.2030
    vor 20 Monaten
  5. Heute

Beschreibung

Das einzuführende WMS/DMS leistet einen wesentlichen strategischen Beitrag im Hinblick auf das Zielbild einer modernen, digitalisierten Administration, aber auch im Hinblick auf die digitale Transformation des Da-Di-Werks insgesamt. Dokumente werden zukünftig überwiegend elektronisch erfasst, bearbeitet, ausgetauscht und archiviert. Mitarbeitende werden die für ihre Arbeit erforderlichen Informationen effizient und kontextbezogen auffinden, wodurch Anträge und Rechnungen schneller geprüft und freigeben werden können.

Von der Workflow-Software erhofft sich das Da-Di-Werk neben der schnelleren Bearbeitung unterschiedlicher Anträge durch die Automatisierung von Arbeitsschritten auch die Vermeidung von Fehlern und die Reduktion überflüssiger Arbeitsschritte. Zudem sollen alle in den Workflow involvierten Mitarbeitenden automatisch stets über den aktuellen Bearbeitungsstand informiert werden, um bspw. Doppelarbeiten zu vermeiden oder um Planungssicherheit zu erhalten. Prozesse, für die bisher Dokumente genutzt werden, sollen perspektivisch rein datensatzbasiert möglich werden.

Die Erstellung von elektronischen Workflows soll dabei von geschulten Personen möglichst einfach zu realisieren sein, sodass die Prozessdigitalisierung vom Da-Di-Werk perspektivisch ohne Einbeziehung des Anbieters vorangetrieben werden kann. Die Nutzerfreundlichkeit der Workflow-Engine spielt daher eine wichtige Rolle.

Folgende übergreifende Ziele sollen durch die Systemeinführung erreicht werden:

 Berechtigte Mitarbeitende in die Lage versetzen, selbst Workflows designen zu können;  Zusammenführung der Menschen, Systeme und Geräte im Da-Di-Werk als wesentliches Mittel zur Umsetzung der digitalen Transformation;  Optimierung des kollaborativen Informationsaustauschs sowohl in Bezug auf die Menschen als auch auf die Systeme;  Höchstmögliche Automatisierung von Prozess- und Prüfschritten;  Einfache Möglichkeiten zur Skalierbarkeit des Systems;  Flexible Prozessgestaltung zur Anpassung der Prozesse an die Gegebenheiten der verschiedenen Organisationseinheiten;  Vermeidung von redundanter Vorgangsbearbeitung;  Vermeidung von redundanter Datenspeicherung;  Möglichkeit, sowohl dokumentenbasierte als auch rein vorgangsbasierte Workflows abzubilden;  Ermöglichung der Integration externer Partner in Workflows;  Ermöglichung des digitalen Signierens von Dokumenten;  In der finalen Ausbaustufe sollen ca. 300 Personen Zugriff auf das System erhalten.

Die Details des Leistungsumfangs der geforderten Softwarelösung finden sich im separaten Anforderungskatalog. Darin sind die maßgeblichen funktionalen, nicht-funktionalen und technischen Anforderungen beschrieben. Der Anforderungskatalog nimmt dementsprechend eine zentrale Rolle bei der Bewertung der Leistungsfähigkeit ein.

Bedingungen

Zuschlag2 von 2 angegeben

Preis
1 Preis: Gesamtangebotspreis brutto, Gewichtung: 30 %
Qualität
Qualität: Mitarbeiterprofile 5 % Lösungskonzept 15 % Funktionale Anforderungen (FA) 20 % Nichtfunktionale Anforderungen (NFA) 5 % Technische Anforderungen (TA) 5 % Anbieterpräsentation (AP) 20 %

Eignung5 von 5 angegeben

Kriterium
Es werden nur Teilnahmeanträge von Bewerbern berücksichtigt, die die für die Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Auftrag erforderliche Eignung gemäß §§ 122 ff. GWB, 42 ff. VgV besitzen. Die Bewerber müssen ihre Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, ihre wirtschaftliche und finanzielle Leist … ganz lesenEs werden nur Teilnahmeanträge von Bewerbern berücksichtigt, die die für die Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Auftrag erforderliche Eignung gemäß §§ 122 ff. GWB, 42 ff. VgV besitzen. Die Bewerber müssen ihre Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, ihre wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie ihre technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Bei Bewerbungen von Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen die geforderten Nachweise und Kriterien gemeinsam erfüllt sein (z.B. Zusammenrechnung der Referenzen); die Leistungsfähigkeit einzelner Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft reicht als Nachweis allerdings nur aus, sofern dieses Mitglied nach der internen Arbeitsverteilung für die Durchführung der relevanten Leistungen überwiegend zuständig sein soll. Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen entsprechend §§ 123 und124 GWB ist für jedes Mitglied der Bewerber-/ Bietergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Beabsichtigt der Bewerber, sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten zu berufen (Eignungsleihe i.S.v. § 47 VgV; z.B. durch Berufung auf ein verbundenes Unternehmen oder einen Nachunternehmer), so ist in diesen Fällen die Leistungsfähigkeit des Dritten durch Vorlage der entsprechenden Nachweise darzulegen. Darüber hinaus ist die Verpflichtungserklärung Nachunternehmer vorzulegen. Die Formblätter für die Bewerber-/Bietergemeinschaft und für die Eignungsleihe (Verpflichtungserklärung) sind zu unterschreiben und als Scan hochzuladen; die Vergabestelle behält sich vor, das Original ggf. nachzufordern. Ausländische Bewerber haben statt der etwa geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften des Herkunftslandes vorzulegen. Auf die Möglichkeit der Übermittlung einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als (vorläufiger) Nachweis der Eignung gemäß § 50 VgV wird hingewiesen. Es werden von den Bewerbern die folgenden Unterlagen, Erklärungen und Nachweise gefordert; im Übrigen wird auf die Auflistung der einzureichenden Unterlagen im Anschreiben verwiesen: Folgende allgemeine Eigenerklärungen sind auf den zur Verfügung gestellten Formblättern über die Vergabeplattform elektronisch hochzuladen (Unterschriften werden grundsätzlich ersetzt durch die ordnungsgemäße Einreichung in Textform gemäß § 126b BGB; besondere Anforderungen auf einzelnen Formblättern sind zu beachten):  Formblatt Teilnahmeantrag  Verpflichtungserklärung Tariftreue-Mindestlohn (sofern nicht bereits in einem Präqualifikationsregister hinterlegt)  Eigenerklärung EU-Russland-Sanktionen bei der Vergabe  Bei Abgabe eines Teilnahmeantrags als Bewerbergemeinschaft: Formblatt „Bewerbergemeinschaft“  Bei Abgabe eines Teilnahmeantrags mit Nachunternehmerleistungen bei Eignungsleihe: Formblatt „Verzeichnis Nachunternehmer/Eignungsleihe“, im Falle der Eignungsleihe zusätzlich das Formblatt „Verpflichtungserklärung Eignungsleihe“ Folgende weitere Eigenerklärungen, Nachweise und Unterlagen insbesondere über die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind als gesonderte Anlagen beizufügen (s. Anschreiben und Bekanntmachung); Dokumente werden hochgeladen, Unterschriften werden durch die ordnungsgemäße Einreichung in Textform gemäß § 126b BGB ersetzt:  Wenn vorhanden, Vorlage eines Präqualifizierungszertifikats  Wenn keine Präqualifizierung vorliegt, Vorlage des Formblatts 124 Eigenerklärung einschließlich der Angaben zur Registerpflicht
Kriterium
Folgende weitere Eigenerklärungen, Nachweise und Unterlagen insbesondere über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sind als gesonderte Anlagen beizufügen; Dokumente werden hochgeladen, Unterschriften werden durch die ordnungsgemäße Einreichung in Textform gemäß § 126b BGB ersetzt: … ganz lesenFolgende weitere Eigenerklärungen, Nachweise und Unterlagen insbesondere über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sind als gesonderte Anlagen beizufügen; Dokumente werden hochgeladen, Unterschriften werden durch die ordnungsgemäße Einreichung in Textform gemäß § 126b BGB ersetzt:  Eigenerklärung über die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister  Eigenerklärung über die Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft  Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG)  Eigenerklärung über die Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung  Eigenerklärung Ausschlussgründe gem. § 123 GWB  Ggf. Erklärung Bietergemeinschaft  Ggf. Erklärung Unteraufträge/Eignungsleihe  Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme in Höhe von mindestens 1.000.000 EUR für Sach- Personen- und Vermögensschäden  Umsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit vergleichbaren Leistungen, Mindestanforderung: Der Jahresumsatz mit vergleichbaren Leistungen muss in jedem Geschäftsjahr oberhalb von 1.500.000 Euro liegen. Hinweis: Bei Nichterfüllen dieser Voraussetzungen wird der Teilnahmeantrag wegen nicht nachgewiesener Eignung und Unvollständigkeit vom Verfahren ausgeschlossen.
Kriterium
Folgende weitere Eigenerklärungen, Nachweise und Unterlagen im Hinblick auf die besonderen Anforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit sind als gesonderte Anlagen beizufügen; Dokumente werden hochgeladen, Unterschriften werden durch die ordnungsgemäße Einreichung in Textform ge … ganz lesenFolgende weitere Eigenerklärungen, Nachweise und Unterlagen im Hinblick auf die besonderen Anforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit sind als gesonderte Anlagen beizufügen; Dokumente werden hochgeladen, Unterschriften werden durch die ordnungsgemäße Einreichung in Textform gemäß § 126b BGB ersetzt:  Kurzdarstellung des Unternehmens/der Bewerbergemeinschaft  Anzahl der Mitarbeitenden im Unternehmen. Mindestanforderung: Die Anzahl der Mitarbeitenden im gesamten Unternehmen muss mindestens 20 betragen  Anzahl der Mitarbeitenden im relevanten Geschäftsbereich. Mindestanforderung: Die Anzahl der Mitarbeitenden im relevanten Geschäftsbereich muss mindestens 10 betragen  Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung  Umsetzung eines Qualitätsmanagements nach DIN EN ISO 9001 oder vergleichbar  Vorlage vergleichbarer Referenzprojekte: Gefordert werden fünf einschlägige Referenzprojekte der letzten fünf Jahre, die in Leistung und Umfang mit dieser Ausschreibung vergleichbar sind. Die Implementierung der von Ihnen angebotenen Software muss beim jeweiligen Kunden bereits begonnen haben, ebenso die Anpassung auf den kundenspezifischen Bedarf. Mindestens zwei der beschriebenen Referenzen müssen sich auf öffentliche Auftraggeber beziehen. Werden mehr als fünf Referenzen beschrieben, werden seitens des Da-Di-Werks nur die ersten fünf Referenzen in die Bewertung einbezogen. Bei Missachtung von Pflichtangaben in Bezug auf einzelne Referenzen (z. B. Kontaktdaten des Ansprechpartners) werden diese Referenzen nicht berücksichtigt.  Besondere Hinweise zum eingesetzten Personal: Das befasste Fachpersonal sollte über folgende Mindestqualifikationen verfügen: Rolle Projektleitung: Mindestens 5 Jahre einschlägiger Projekterfahrung im IT-Umfeld / beim Roll-out von Softwarelösungen, mindestens 3 Projektreferenzen zum Roll-out der konkreten Lösung. Rolle Projektmitarbeitende: Mindestens 3 Jahre einschlägiger Projekterfahrung im IT-Umfeld Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der nachfolgend beschriebenen Auswahlkriterien/Eignungskriterien sollen 3-5 Bewerber ausgewählt und zu Vergabegesprächen eingeladen werden. Die Auswahl erfolgt anhand einer vergleichenden Bewertung der eingereichten Teilnahmeanträge und den erfüllten Auswahlkriterien. Auswahlkriterien für den Zugang zur nächsten Stufe. Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der Eignungskriterien werden die Bewerber ausgewählt, die die Erfüllung der Eignungskriterien nachgewiesen haben, und zur Abgabe eines Erstangebots eingeladen. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich den Zuschlag auf das Erstangebot vor, ohne in Verhandlungen einzutreten (§ 17 Abs. 11 VgV). Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens: Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Schwere Verfehlung

Laufzeit und Umfang5 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
03.03.2025
Vertragsende
28.12.2030
Dauer
60 Monate
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
Es soll die Möglichkeit bestehen, durch den Auftraggeber, ggf. die Anzahl der Lizenzen oder die Dauer der Vertragslaufzeit anzupassen Verlängerungsoption: Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja, die Nutzung der Software ist über den hier angegebenen Zeitraum hinaus geplant.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung8 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
subreport.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
Submissionsstelle des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Bindefrist: 28.02.2025
Sicherheiten
nicht verlangt

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Wilhelminenstraße 1-3, 64283 Darmstadt
Fristen für Nachprüfungsanträge
Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von zehn Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind … ganz lesenSieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von zehn Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber dem Auftraggeber geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2, 3 GWB).Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, oder bleibt er untätig, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf bei elektronischer Übermittlung erst 10 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB dem Auftraggeber durch die Vergabekammer zugestellt worden sein. Die Unwirksamkeit einer Auftragserteilung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Achtung: Teilnahmeanträge und Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform über die Vergabeplattform subreport ELViS abzugeben. Teilnahmeanträge und Angebote in Schriftform (Papier) sind nicht zugelassen. • Bewerbungen von Bewerbergemeinschaften und/oder die Benennung von Nachunternehmern ( … ganz lesenAchtung: Teilnahmeanträge und Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform über die Vergabeplattform subreport ELViS abzugeben. Teilnahmeanträge und Angebote in Schriftform (Papier) sind nicht zugelassen. • Bewerbungen von Bewerbergemeinschaften und/oder die Benennung von Nachunternehmern (NU) sind zugelassen. • Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt zum Teilnahmeantrag) als eingescannte PDF-Datei hochzuladen. Das Original wird, wenn notwendig, gesondert nachgefordert. Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Der bevollmächtigte Vertreter vertritt die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich und ist zur Entgegennahme der Zahlungen mit befreiender Wirkung berechtigt. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. • Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftlich, finanziell, technisch, beruflich) anderer Unternehmen bedienen, so muss er Art und Umfang der dafür vorgesehenen Leistungsbereiche in dem Formblatt Verzeichnis Nachunternehmer/Eignungsleihe benennen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er mit Abgabe des Teilnahmeantrages diese Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen (Formblatt Verpflichtungserklärung Eignungsleihe) dieser Unternehmen vorzulegen. Dieses Formblatt ist zu unterschreiben und als eingescannte PDF-Datei hochzuladen. Das Original wird, wenn notwendig, gesondert nachgefordert. • Möchte der Bewerber Teile der Leistungen durch NU erbringen lassen, so sind diese nach Art und Umfang in dem Formblatt Verzeichnis Nachunternehmer/ Eignungsleihe zu benennen (Formblatt zum Teilnahmeantrag). Der Auftraggeber behält sich vor, Eignungsnachweise für die NU im Wege der Aufklärung anzufordern. • Die erforderlichen Angaben, Erklärungen, sowie Nachweise zur Eignung des Bewerbers sind im Falle von Bewerbergemeinschaften, sowie bei einem vorgesehenen Einsatz von NUs, derer sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung bedient, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie der NUs mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. • Der Auftraggeber kann vom Bieter eine Urkalkulation elektronisch in einer vor der Einsichtnahme Dritter geschützten Form oder in einem gesonderten verschlossenen Umschlag verlangen. Die Urkalkulation kann bei der Angebotswertung, einem Nachtrag oder sonstigen zusätzlichen Vergütungsforderungen im Rahmen eines abgeschlossenen Vertrags zur Prüfung der Grundlagen der Preise eingesehen werden. Die Urkalkulation wird nach Freigabe der von beiden Vertragsparteien anerkannten Schlussrechnung an den Auftragnehmer zurückgegeben. • Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten. • Die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue, Mindestlohn und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 4 Abs. 1 bis 3, § 6 und § 8 Abs. 2HVTG) ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. • Die Eigenerklärung RU-Sanktionen bei der Vergabe ist ebenfalls von allen Bewerbern und den Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. • Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind unzulässig. Die Bewerber müssen im Teilnahmeantrag nachvollziehbar darlegen, dass kein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb vorliegt. Fehlen entsprechend aussagekräftige Erklärungen wird vermutet, dass durch die Mehrfachbeteiligung im Verfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden sämtliche betroffenen Bewerbungen vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. • Die Bew …

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Jägertrostraße 207, 64289 Darmstadt
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung

Bei uns erfasst

98Bekanntmachungen
0Zuschlagsmeldungen

Noch keine Zuschlagsmeldung dieses Auftraggebers im Bestand.

Alle Ausschreibungen und Zuschläge dieser Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 722 (Softwareprogrammierung und -beratung) in Hessen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

167vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (170 Lose mit Angabe)
615.830 €Zuschlagswert im Median
446.152 € – 1,7 Mio. €mittlere Hälfte, 17 Werte

Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: IT-Dienstleistungen in Hessen (29 offen)

Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens19 Meldungen

  1. BekanntmachungFrist 21.07.2025
  2. BekanntmachungFrist 07.07.2025
  3. 2. Berichtigung · Korrektur – VeröffentlichungFrist von 14.07.2025 auf 23.07.2025 verschoben
  4. 1. Berichtigung · Korrektur – VeröffentlichungFrist 07.07.2025
  5. 1. Berichtigung · Korrektur – VeröffentlichungFrist von 07.07.2025 auf 14.07.2025 verschoben
  6. 1. Berichtigung · Korrektur – VeröffentlichungFrist 14.07.2025
  7. BekanntmachungFrist 04.06.2025
  8. BekanntmachungFrist 28.05.2025
  9. BekanntmachungFrist 12.03.2025
  10. BekanntmachungFrist 17.03.2025
  11. BekanntmachungFrist 11.12.2024
  12. BekanntmachungFrist 02.12.2024
  13. BekanntmachungFrist 25.09.2024
  14. 1. Berichtigung · Korrektur – VeröffentlichungFrist 18.09.2024
  15. BekanntmachungFrist 18.09.2024
  16. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 09.09.2024
  17. BekanntmachungFrist 02.09.2024
  18. BekanntmachungFrist 19.08.2024
  19. BekanntmachungFrist 17.07.2024

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

Ähnliche offene Ausschreibungen

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung bff7ff4b-cf95-429c-a5bc-2cd3b1694b72.